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Die Erfindung betrifft eine Spannplatte, insbesondere für plattenförmige, grossflächige Werkstücke, mit mehreren Spanneinheiten, deren Spannfläche in einer an der Oberseite des Plattengehäuses ausgebildeten Plattenspannfläche liegt, wobei jede Spanneinheit separat auf einem Fixierteil angeordnet ist, welcher gegenüber dem Plattengehäuse beweglich ist und wobei eine am Plattengehäuse einerseits und am Fixierteil andererseits angreifende Fixiereinrichtung vorgesehen ist, mittels der jede Spanneinheit in ihrer jeweiligen Relativposition festlegbar ist.
Derartige Spannplatten sind in der Ausführung als Magnetspannplatten beispielsweise aus der EP 496 722 A 1 bekannt. Sie finden Verwendung insbesondere bei Fräs- oder Schleifmaschinen und dienen üblicherweise dazu, Stahlplatten oder dergleichen, die in rohem bzw. gewalztem Zustand angeliefert werden, plan zu bearbeiten. Um auf einfache Weise eine Berücksichtigung von verbogenen bzw. verzogenen Oberflächen der zu spannenden Werkstücke, insbesonders Bleche oder dergleichen, zu ermöglichen, ist jede der Spanneinheiten auf genannte Weise in ihrer Relativposition zum Plattengehäuse bzw. zur Plattenspannfläche festlegbar, wodurch einfach und spannungsfrei eine Anpassung an die tatsächliche Oberfläche des zu spannenden Werkstückes erfolgen kann.
Obwohl mit den angesprochenen bekannten Ausführungen eine breite Palette der erwähnten Anwendungen einwandfrei abgedeckt werden kann bleibt doch der Nachteil, dass einerseits die Annäherung der einzelnen Spanneinheiten an die jeweils zu haltenden Oberflächenbereiche und andererseits das Problem des Gewichtes der anhaftenden Spanneinheiten bzw. der daraus unter Umständen resultierenden Verformung des Werkstückes praktisch ungelöst sind, was z. B. dazu führen kann, dass insbesonders dünne, verzogene Bleche nicht zufriedenstellend handhabbar sind, da diese bereits durch das Gewicht der insgesamt vor der Festlegung daran haftenden Spanneinheiten unzulässig beeinflusst werden können.
Ein weiterer Nachteil der aus der oben angesprochenen Druckschrift bekannten Anordnung ist auch dann zu sehen, dass diese nicht auf andere Spannsysteme - wie beispielsweise eine Vakuum-Spannplatte übertragbar ist, sodass nicht ferromagnetische Materialien damit nicht handhabbar bzw. spannbar sind.
Im Hinblick auf die Verstellbarkeit der einzelnen Spanneinheiten vor der Festlegung ihrer jeweiligen Relativposition ist in der oben genannten Schrift zwar angeregt, dass die Anpassung an die zu spannende Oberfläche bei offener Spanneinrichtung selbsttätig unter Wirkung der magnetischen Anziehung an die zu spannende Oberfläche, oder aber auch von Hand bzw. mit entsprechenden Antrieben gesteuert erfolgen kann, wobei aber keine näheren Ausführungen bezüglich einer tatsächlich im praktischen Betrieb verwendbaren Anordnung gemacht werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Spannplatte der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass die angeführten Nachteile der bekannten Anordnungen vermieden werden und das insbesonders auf einfache und sichere Weise vor dem Festlegen der nach verschiedensten Prinzipien arbeitenden einzelnen Spanneinheiten deren Anpassung an die zu spannende Oberfläche bedarfsweise sichergestellt werden kann.
Dies wird gemäss der vorliegenden Erfindung bei einer Spannplatte der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass für jede Spanneinheit eine im wesentlichen in Richtung senkrecht zur Oberseite des Plattengehäuses wirkende Verstelleinrichtung vorgesehen ist, mittels welcher sie zwischen einer ausgefahrenen Position, In der ihre Spannfläche in oder oberhalb der Oberseite des Plattengehäuses liegt, und einer eingezogenen Position, In der Ihre Spannfläche in oder unter der Oberseite des Plattengehäuses liegt, bewegbar 1St. Diese einzelnen Verstelleinrichtungen ermöglichen damit eine in weiten Grenzen freie bzw. beliebig genau steuerbare Annäherung der einzelnen Spanneinheiten an den jeweils zugeordneten Bereich der zu spannenden Oberfläche, bzw.
bei Bedarf auch eine in weiten Grenzen beliebige Bewegung des kontaktierten Bereiches der zu spannenden Oberfläche zusammen mit der bereits anhaftenden Spanneinheit, so dass die zu spannende Oberfläche in ihrer Lage relativ zur Oberseite des Plattengehäuses weitgehend frei toienerbar bzw. verstellbar ist. In der Werkstattpraxis auftretende Abweichungen der zu spannenden Oberfläche von der idealen Ebene im Bereich von einigen Millimetern können auf diese Weise ohne Probleme toleriert werden, bzw. beeinträchtigen nicht das sichere Spannen und Festhalten eines entsprechenden Werkstückes.
Soferne gewünscht, kann durch Festlegen aller bzw. einzelner Spanneinheiten In definierten Positionen auch eine Beeinflussung der Ausrichtung der zu spannenden Oberfläche vorgenommen werden - beispielsweise kann also durch Ausrichten aller Spanneinheiten mit ihren Spannflächen in einer Ebene auch ein Geradeziehen einer verzogenen Oberfläche bewirkt werden. Wenn die Spannflächen der emze ! nen Spannemheiten m ! hrer eingezogenen Position unter der Oberseite des Plattengehäuses liegen kann 10 sehr vorteilhafter Weise bei Bedarf auch eine Nachbearbeitung der Oberseite des Plattengehäuses vorgenommen werden, beispielsweise durch Hobeln, Fräsen oder Schleifen, um allfällige Beschädigungen und dergleichen ausgleichen zu können.
Die Verstelleinrichtung kann in besonders bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung zumindest je einen Magneten am der Spannfläche abgewandten unteren Ende jeder Spanneinheit und eine zugeordnete
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Verschiebeleiste mit je zwei verschieden gepolten Magneten für jede Spanneinheit aufweisen. Die Verschiebeleiste selbst ist dabei naturgemäss bevorzugt aus nicht magnetisierbarem Metall, Kunststoff oder dergleichen gefertigt.
In einer Stellung der Verschiebeleiste ist der entsprechend gepolte Magnet derselben so mit dem an der Spanneinheit angeordneten Magneten zusammenwirkend, dass die gesamte Spanneinheit abgestossen und somit aus dem Plattengehäuse heraus und bei aufgelegtem Werkstück leicht an dieses angedrückt wird ; in der anderen Stellung der Verschiebeleiste ist der entsprechend anders gepolte Magnet mit dem an der Spanneinheit angeordneten Magneten zusammenwirkend, womit dieser zusammen mit der Spanneinheit in das Plattengehäuse gezogen wird und beispielsweise - wie oben angesprochen-mit seiner Spannfläche unterhalb der Oberseite des Plattengehäuses an einem Anschlag ansteht.
Nach entsprechender Festlegung der Spanneinheit mit Hilfe der Fixiereinrichtung kann die Verstelleinrichtung beispielsweise durch Bringen der Verschiebeleiste in eine dritte Position, in der keiner der Magnete mit dem Magneten an der Spanneinheit zusammenwirkt, wieder wirkungslos gemacht werden. Davon abgesehen kann aber die Fixiereinnchtung in ihrer Wirkung auch ohne weiteres so stark ausgeführt werden, dass es belanglos ist, in welcher Stellung die Verschiebeleiste nach dem Fixieren der Spanneinheiten steht.
Die in oben erwähnter Weise am der Spannfläche abgewandten unteren Ende jeder Spanneinheit angeordneten Magneten können ebenso wie die in der Verschiebeleiste angeordneten zugeordneten Magneten als Permanentmagneten ausgebildet sein, was eine einfache Ausgestaltung der Erfindung ergibt, die keine zusätzlichen Vorkehrungen, wie etwa Verkabelung für Elektromagneten, in diesem Zusammenhang erfordert.
Die Verstelleinrichtung kann gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung aber auch pneumatisch oder hydraulisch betätigbare Zylinder/Kolben-Einheiten aufweisen, die jeweils mit den Spanneinheiten in Verbindung stehen, sodass deren Verstellung auf eingangs angesprochene Weise bewerkstelligt bzw. gesteuert werden kann.
Im letztgenannten Zusammenhang besonders vorteilhaft ist eine weitere Ausbildung der Erfindung, gemäss welcher die Zylinder/Kolben-Einheiten unmittelbar von den in Aufnahmebohrungen nach aussen abgedichtet geführten, im wesentlichen zylindrischen Spanneinheiten gebildet sind. Auf diese Weise ist eine einfache Ausbildung der gesamten Spannplatte möglich - um zusätzlich zu einer Verstellung der Spanneinheiten in Richtung ihrer Achse bzw. der Achse der Aufnahmebohrung auch ein seitliches versetzten bzw.
Kippen der Spanneinheiten zu ermöglichen bzw. zuzulassen, können die Aufnahmebohrungen natürlich gegenüber den zylindrischen Spanneinheiten etwas vergrössert sein, wobei elastische Dichtungen den entstehenden Ringspalt nach aussen abdichten.
Nach einer besonders bevorzugten weiteren Ausbildung der Erfindung können bei der oben angesprochenen Ausgestaltung die Unterseiten aller Aufnahmebohrungen in Verbindung stehen und gemeinsam mit Druckmittel beaufschlagbar sein. Die Verbindung aller Aufnahmebohrungen kann dabei auch unmittelbar über den Innenraum des ansonsten abgedichteten Plattengehäuses erfolgen, was eine sehr einfache Ausgestaltung der gesamten Spannplatte ermöglicht. In diesem Fall ist allerdings keine wirklich einzelne, separate Verstellung der Spanneinheiten relativ zum Plattengehäuse mehr möglich, da ja die Druckmittelbeaufschlagung für alle Spanneinheiten gemeinsam ist, was aber für viele Anwendungsfälle durchaus ausreicht.
Die Haltefunktion jeder Spanneinheit kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung mittels einer Kontrolleinheit separat überwachbar sein, wobei ein Schaltorgan für jede Spanneinheit vorgesehen ist, mittels welchem nichthaftende Spanneinheiten funktionslos schaltbar sind. Diese Ausgestaltung ist insbesonders dann sehr vorteilhaft, wenn gemäss einer anderen Weiterbildung der Erfindung jede der Spanneinheiten mit einem separaten Vakuum-Anschluss samt Sperrventil als Schaltorgan versehen ist, da ansonsten die nicht an der anzusaugenden und zu spannenden Oberfläche anliegenden Spanneinheiten einfach Umgebungsluft ansaugen, was bei gemeinsamer Vakuumbeaufschlagung aller Spanneinheiten zu Schwierigkeiten mit dem Aufbau und dem Halten des Vakuums führt und auch im Hinblick auf Verschmutzung und damit einhergehende Funktionsbeeinträchtigungen der Spanneinheiten nicht optimal wäre.
Auf die beschriebene Weise kann - allenfalls nach Ablauf einer gewissen Zeit - jede nichthaftende Spanneinheit (egal ob Vakuum-Spanneinheit oder Elektromagnet-Spanneinheit oder dergleichen) funktionslos geschaltet werden, was beispielsweise Im Falle von Elektromagnet-Spanneinheiten auch Stromeinsparungen ermöglicht bzw. das übermässige Anhaften von Spänen, Werkzeug oder dergleichen auf der Spannplatte verhindert.
Zum letztgenannten Zwecke kann bei einer Elektromagnet-Spannplatte jede der Spanneinheiten mit einer separat schaltbaren Stromzufuhr zur Spule des jeweiligen Elektromagneten ausgestattet sein.
Die Erfindung wird im folgenden noch an Hand der in der Zeichnung schematisch dargestellten
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Spannplatte ausgebildet als Vakuum-Spannplatte, Flg. 2 zeigt eine andere Ausführung nach der Erfindung In einem der Fig. 1 entsprechenden Detailschnitt, und Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel In
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einem Schnitt entsprechend Fig. 2.
Die aus den Fig. 1 bis 3 ersichtliche Spannplatte 1 besteht im wesentlichen aus einem Plattengehäuse 2 mit mehreren Spanneinheiten 3, deren Spannfläche 4 gemeinsam in einer an der Oberseite 5 des Plattengehäuses 2 ausgebildeten Plattenspannfläche liegt. Diese in den Zeichnungen nicht separat eingetragene gemeinsame Plattenspannfläche ist hier und im folgenden zu verstehen als diejenige Fläche, in der die einzelnen Spannflächen 4 der Spanneinheiten 3 dann liegen, wenn sie ein im wesentlichen plattenförmiges, hier ebenfalls nicht dargestelltes Werkstück an einer gegebenenfalls auch gekrümmten, gebogenen, gewellten oder dergleichen verformten Oberfläche tatsächlich festhalten - die Plattenspannfläche ist demnach im wesentlichen mit der tatsächlich gehaltenen Oberfläche des zu spannenden Werkstückes ident,
auch wenn beispielsweise die im nichtgespannten Zustand geworfene Oberfläche eines Bleches beim Spannen bewusst gerade gezogen wird.
Jede Spanneinheit 3 ist separat auf einem Fixierteil 6 angeordnet, welcher gegenüber dem Plattengehäuse 2 beweglich ist und damit in gewissen Grenzen eine Relativverstellung der Lage und Ausrichtung der Spanneinheiten 3 bzw. ihrer Spannfläche 4 relativ zum Plattengehäuse 2 bzw. dessen Oberseite 5 erlaubt.
Weiters ist eine am Plattengehäuse 2 einerseits und am Fixierteil 6 andererseits angreifende Fixiereinrichtung 7 vorgesehen, mittels der jede Spanneinheit 3 in ihrer jeweiligen Relativposition zum Plattengehäuse 2 festlegbar ist.
In allen dargestellten Ausführungen ermöglichen die Fixierteil 6, die in der Darstellung linksseitig an einer senkrecht zur Zeichenebene für mehrere hintereinander angeordnete Spanneinheiten 3 durchgehenden Gehäuseleiste 8 anliegen, zufolge einer gegenüber einer Betätigungsstange 9 der Fixiereinrichtung 7 vergrösserten Bohrung 10 eine Einstellbewegung der Spanneinheiten 3 in Richtung der Doppelpfeile 11, 12, also im wesentlichen in Richtung der Achse 13 jeder Spanneinheit 3 sowie eine Verschwenkung um die Betätigungsstange 9. Davon abgesehen wäre aber natürlich auch eine Ausbildung der Fixierteil 6 bzw. der zugehörigen Teile der Fixiereinrichtung 7 möglich, die eine allseitige Verstellbarkeit bzw.
Verschwenkbarkeit der Spanneinheiten 3 zulässt
Die tatsächliche Fixierung der Spanneinheiten 3 relativ zum Plattengehäuse 2 erfolgt bei allen dargestellten Ausführungsbeispielen durch Verschieben der entlang des Doppelpfeiles 14 beweglichen Betätigungsstange 9 nach links, womit ein elastisches Element 15 von einem auf der Betätigungsstange 9 fixierten Bund 16 gegen den Fixierteil 6 bzw. dessen der Gehäuseleiste 8 jeweils abgewandter Seite gedrückt wird und den Fixierteil 6 und damit die zugehörige Spanneinheit 3 in ihrer jeweiligen Reiativposition sperrt. Auch hier sind wiederum für den Fachmann beliebige andere Mechanismen für dieses Fixieren wählbar.
Für jede Spanneinheit 3 ist eine im wesentlichen in Richtung senkrecht zu Oberseite 5 des Plattengehäuses 2 wirkende Verstelleinrichtung 17 vorgesehen, mittels welcher die Spanneinheit 3 zwischen einer ausgefahrenen Position, in der ihre Spannfläche 4 in oder oberhalb der Oberseite 5 des Plattengehäuses 2 liegt, und einer eingezogenen Position, in der ihre Spannfläche 4 in oder unter der Oberseite 5 des Plattengehäuses 2 liegt, bewegbar ist. Im Fall der Ausführung nach Fig. 1 weist die Verstelleinrichtung 17 pneumatisch oder hydraulisch betätigbare Zylinder/Kolben-Einheiten 18 auf, welche hier unmittelbar von den in Aufnahmebohrungen 19 nach aussen über Dichtringe 20 abgedichtet geführten, im wesentlichen zylindrischen Spanneinheiten 3 gebildet sind.
Die Unterseiten aller Aufnahmebohrungen 19 stehen hier über den Innenraum 21 des Plattengehäuses 2 in Verbindung und sind über ein Öffnung 22 gemeinsam mit Druckmittel, beispielsweise Druckluft, beaufschlagbar. Damit kann also bei (wie dargestellt) geöffneter Fixiereinnchtung 7 durch Beeinflussung des Druckes im Innenraum 21 über die Öffnung 22 ein in weiten Grenzen steuerbares Auf- bzw. Abbewegen der Spanneinheiten 3 in den Aufnahmebohrungen 19 bewirkt werden, wodurch es beispielsweise sehr einfach möglich 1St, die Spannflächen 4 an einer zu spannenden Oberfläche zu Anlage zu bringen.
Dies ist bei der nach Fig. 1 als Vakuum-Spannplatte ausgeführten Spannplatte 1 auch erforderlich, da das zum Halten erforderliche Vakuum erst nach dem Anliegen der Dichtringe 23 an der hier nicht dargestellten zu spannenden Oberfläche aufgebracht werden kann, wozu der Bereich der Spannfläche 4 innerhalb der Dichtringe 23 über Anschlussleitungen 24 auf nicht dargestellte Weise mit einer Pumpe oder dergleichen zur Erzeugung des erforderlichen Vakuums verbunden ist. Diese Pumpe oder dergleichen zur Aufbringung des Vakuums über die Anschlussleitungen 24 ist unabhängig zu steuern von der über die Öffnung 22 mit dem Innenraum 21 verbundenen Druckquelle.
Die Haltefunktion jeder der Spanneinheiten 3 nach Flg. 1 kann mittels einer hier nicht dargestellten Kontrolleinheit separat überwachbar sein, wobei ein Schaltorgan für jede Spanneinheit 3 vorgesehen ist, mittels welchem nichthaftende Spanneinheiten funktionslos schaltbar sind. Jede der Spanneinheiten kann in diesem Zusammenhang mit einem separatem Vakuumanschluss für die Leitungen 24 samt Sperrventil als Schaltorgan versehen sein.
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Abweichend von Fig. 1 ist die Spannplatte 1 nach Fig. 2 als Elektromagnet-Spannplatte ausgeführt, wobei die in den Spanneinheiten 3 vorgesehenen Spulen und dergleichen nicht dargestellt sind. Die Verstelleinrichtung 17 weist hier einen Permanentmagneten 25 am der Spannfläche 4 abgewandten unteren Ende jeder Spanneinheit 3 und eine zugeoranete Verschiebeleiste 26 mit je zwei verschiecen gepolten Permanentmagneten 27,28 für jede Spanneinheit 3 auf. In der eingezeichneten Stellung der Verschiebeleiste 26 relativ zu den Fixierteilen 6 wirken die gegensätzlich gepolten Magneten 25 und 27 zusammen, sodass sich bei geöffneter Fixiereinrichtung 7 ein magnetisch bewirktes Hochheben der Spanneinheiten 3 ergibt, die damit aus den Aufnahmebohrungen 19 in Richtung zur Anlage an die wiederum nicht dargestellte Werkstückoberfläche steigen.
Dieses Verstellen der Spanneinheiten 3 kann auch über die Elektromagneten in den Spanneinheiten 3 unterstützt werden - möglich ist es aber beispielsweise auch, die Elektromagneten erst dann einzuschalten wenn die Spanneinheiten 3 tatsächlich an der zu spannenden Oberfläche bereits anliegen und die Fixiereinrichtung 7 bereits geschlossen ist.
Bei Verschiebung der Verschiebeleiste 26 in der Darstellung nach links kommen die Magneten 28 mit den Magneten 25 in Zusammenwirkung, was ein Herunterziehen der Spanneinheiten 3 (mit oder ohne anhaftender Werkstückoberfläche) bewirkt. Es ist aber auch möglich, eine Zwischenstellung vorzusehen, in der die Spanneinheiten 3 von den Magneten 27,28 unbeeinflussbar sind.
Die Ausführung nach Fig. 3 entspricht im wesentlichen einer Kombination der Ausführungen nach Fig. 1 und 2 - es handelt sich hier grundsätzlich wiederum um eine Vakuum-Spannplatte wie in Fig. 1, wobei aber die Verstelleinrichtung 17 magnetisch wie gemäss Fig. 2 ausgebildet ist.
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The invention relates to a clamping plate, in particular for plate-shaped, large-area workpieces, with a plurality of clamping units, the clamping surface of which lies in a plate clamping surface formed on the top of the plate housing, each clamping unit being arranged separately on a fixing part which is movable relative to the plate housing and one of which is Plate housing on the one hand and on the fixing part on the other hand fixing device is provided, by means of which each clamping unit can be fixed in its respective relative position.
Such clamping plates are known as magnetic clamping plates, for example from EP 496 722 A1. They are used in particular in milling or grinding machines and are usually used to process steel plates or the like, which are delivered in raw or rolled condition. In order to allow for a simple consideration of bent or warped surfaces of the workpieces to be clamped, in particular sheet metal or the like, each of the clamping units can be fixed in the above-mentioned manner in their relative position to the plate housing or the plate clamping surface, which makes adaptation easy and stress-free the actual surface of the workpiece to be clamped can be made.
Although a wide range of the mentioned applications can be covered perfectly with the known designs mentioned, the disadvantage remains that, on the one hand, the approach of the individual clamping units to the surface areas to be held in each case and, on the other hand, the problem of the weight of the adhering clamping units or the resultant circumstances Deformation of the workpiece are practically undissolved, which, for. B. can lead, in particular, to thin, warped sheet metal that cannot be handled satisfactorily, since it can already be inadmissibly influenced by the weight of the clamping units that are attached to it before it is fixed.
Another disadvantage of the arrangement known from the above-mentioned publication can also be seen that it cannot be transferred to other clamping systems, such as a vacuum clamping plate, so that non-ferromagnetic materials cannot be handled or clamped.
With regard to the adjustability of the individual clamping units before determining their respective relative position, it is suggested in the above-mentioned document that the adaptation to the surface to be clamped automatically with the clamping device open under the effect of the magnetic attraction to the surface to be clamped, or also from Can be done by hand or with corresponding drives, but no further details are given with regard to an arrangement that can actually be used in practical operation.
The object of the present invention is to improve a clamping plate of the type mentioned at the outset in such a way that the disadvantages of the known arrangements are avoided, and in particular in a simple and safe manner before the individual clamping units, which operate according to various principles, are adapted to the one to be clamped Surface can be ensured if necessary.
According to the present invention, this is achieved with a clamping plate of the type mentioned at the outset in that for each clamping unit there is an adjusting device which acts essentially in the direction perpendicular to the top of the plate housing and by means of which it adjusts between an extended position in which its clamping surface is in or above the top of the plate housing, and a retracted position, in which your clamping surface is in or under the top of the plate housing, movable 1pc. These individual adjusting devices thus enable the individual clamping units to approach the individual assigned areas of the surface to be clamped, or
if required, any desired movement of the contacted area of the surface to be tensioned together with the already adhering tensioning unit, so that the position of the surface to be tensioned can be largely freely adjusted or adjusted relative to the top of the plate housing. Deviations of the surface to be clamped from the ideal level in the range of a few millimeters that occur in workshop practice can be tolerated in this way without problems or do not impair the secure clamping and holding of a corresponding workpiece.
If desired, the orientation of the surface to be clamped can also be influenced by specifying all or individual clamping units in defined positions - for example, aligning all clamping units with their clamping surfaces in one plane can also cause a warped surface to be straightened. If the clamping surfaces of the emze! tension units m! In their retracted position under the top of the plate housing, it is very advantageously possible to also rework the top of the plate housing, for example by planing, milling or grinding, in order to be able to compensate for any damage and the like.
In a particularly preferred embodiment of the invention, the adjusting device can have at least one magnet at the lower end of each clamping unit facing away from the clamping surface and an associated one
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Have sliding bars with two different polarity magnets for each clamping unit. The sliding bar itself is naturally preferably made of non-magnetizable metal, plastic or the like.
In one position of the sliding bar, the correspondingly polarized magnet of the same cooperates with the magnet arranged on the clamping unit in such a way that the entire clamping unit is repelled and thus pressed out of the plate housing and slightly pressed onto the workpiece when it is placed on it; In the other position of the sliding bar, the correspondingly differently polarized magnet interacts with the magnet arranged on the clamping unit, with which it is pulled into the plate housing together with the clamping unit and, for example - as mentioned above - with its clamping surface below the top of the plate housing at a stop pending.
After the clamping unit has been fixed appropriately with the aid of the fixing device, the adjusting device can be rendered ineffective again, for example, by moving the sliding bar into a third position in which none of the magnets interacts with the magnet on the clamping unit. Apart from that, the fixation device can also be so effective in its effect that it is irrelevant in which position the sliding bar is after the clamping units have been fixed.
The magnets arranged in the above-mentioned manner on the lower end of each clamping unit facing away from the clamping surface, like the associated magnets arranged in the sliding bar, can be designed as permanent magnets, which results in a simple embodiment of the invention, which does not require any additional precautions, such as cabling for electromagnets this context requires.
According to a further embodiment of the invention, the adjusting device can also have pneumatically or hydraulically actuable cylinder / piston units, which are each connected to the clamping units, so that their adjustment can be accomplished or controlled in the manner mentioned at the beginning.
In the last-mentioned context, a further embodiment of the invention is particularly advantageous, according to which the cylinder / piston units are formed directly by the essentially cylindrical clamping units, which are sealed to the outside in receiving bores. In this way, a simple design of the entire clamping plate is possible - in addition to an adjustment of the clamping units in the direction of their axis or the axis of the receiving bore, a lateral offset or
To allow or allow tilting of the clamping units, the receiving bores can of course be somewhat enlarged compared to the cylindrical clamping units, elastic seals sealing the resulting annular gap to the outside.
According to a particularly preferred further embodiment of the invention, in the embodiment mentioned above, the undersides of all the receiving bores can be connected and can be acted upon together with pressure medium. The connection of all receiving bores can also be made directly via the interior of the otherwise sealed plate housing, which enables a very simple configuration of the entire clamping plate. In this case, however, it is no longer possible to individually adjust the clamping units relative to the plate housing, since the pressure medium is common to all clamping units, which is, however, sufficient for many applications.
In a further embodiment of the invention, the holding function of each clamping unit can be monitored separately by means of a control unit, a switching element being provided for each clamping unit, by means of which non-adhesive clamping units can be functionally switched. This embodiment is particularly advantageous if, according to another development of the invention, each of the tensioning units is provided with a separate vacuum connection including a shut-off valve as a switching element, since otherwise the tensioning units which are not in contact with the surface to be suctioned and to be tensioned simply suck in ambient air, which in the case of Common vacuum loading of all clamping units leads to difficulties in building and maintaining the vacuum and would also not be optimal with regard to contamination and the associated functional impairments of the clamping units.
In the way described - at most after a certain time - each non-adhesive clamping unit (regardless of whether vacuum clamping unit or electromagnetic clamping unit or the like) can be switched to non-functional, which, for example in the case of electromagnetic clamping units, also enables energy savings or the excessive adherence of Chips, tools or the like on the clamping plate prevented.
For the latter purpose, in the case of an electromagnet clamping plate, each of the clamping units can be equipped with a separately switchable power supply to the coil of the respective electromagnet.
The invention is illustrated below with reference to that shown schematically in the drawing
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Clamping plate designed as a vacuum clamping plate, Flg. 2 shows another embodiment according to the invention in a detail section corresponding to FIG. 1, and FIG. 3 shows a further exemplary embodiment In
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a section corresponding to Fig. 2nd
The clamping plate 1 shown in FIGS. 1 to 3 essentially consists of a plate housing 2 with a plurality of clamping units 3, the clamping surface 4 of which lies together in a plate clamping surface formed on the upper side 5 of the plate housing 2. This common plate clamping surface, which is not separately entered in the drawings, is to be understood here and in the following as the surface in which the individual clamping surfaces 4 of the clamping units 3 lie when they have a substantially plate-shaped workpiece, also not shown here, on a possibly also curved, actually hold the curved, corrugated or similar deformed surface - the plate clamping surface is therefore essentially identical to the actually held surface of the workpiece to be clamped,
even if, for example, the surface of a sheet that is thrown in the non-tensioned state is deliberately pulled straight when tensioning.
Each clamping unit 3 is arranged separately on a fixing part 6, which is movable relative to the plate housing 2 and thus allows a relative adjustment of the position and orientation of the clamping units 3 or their clamping surface 4 relative to the plate housing 2 or its top side 5 within certain limits.
Furthermore, a fixing device 7, which engages on the plate housing 2 on the one hand and on the fixing part 6 on the other hand, is provided, by means of which each clamping unit 3 can be fixed in its respective relative position to the plate housing 2.
In all of the embodiments shown, the fixing part 6, which in the illustration rests on the left on a housing strip 8 which is perpendicular to the plane of the drawing for a plurality of clamping units 3 arranged one behind the other, according to a bore 10 which is enlarged compared to an actuating rod 9 of the fixing device 7, allows an adjustment movement of the clamping units 3 in the direction of Double arrows 11, 12, i.e. essentially in the direction of the axis 13 of each clamping unit 3 and a pivoting around the actuating rod 9. Apart from that, of course, it would also be possible to design the fixing part 6 or the associated parts of the fixing device 7, which allow all-round adjustability or .
Allows pivoting of the clamping units 3
The actual fixing of the clamping units 3 relative to the plate housing 2 takes place in all the illustrated embodiments by moving the actuating rod 9 movable along the double arrow 14 to the left, whereby an elastic element 15 of a collar 16 fixed on the actuating rod 9 against the fixing part 6 or its Housing bar 8 is pressed on the opposite side and locks the fixing part 6 and thus the associated clamping unit 3 in their respective relative position. Here, too, any other mechanisms for this fixing can be selected by the person skilled in the art.
For each clamping unit 3, an adjusting device 17 is provided which acts essentially in the direction perpendicular to the top side 5 of the plate housing 2 and by means of which the clamping unit 3 between an extended position in which its clamping surface 4 lies in or above the top side 5 of the plate housing 2 and one retracted position, in which its clamping surface 4 is in or below the top 5 of the plate housing 2, is movable. In the case of the embodiment according to FIG. 1, the adjusting device 17 has pneumatically or hydraulically actuable cylinder / piston units 18, which here are formed directly by the essentially cylindrical tensioning units 3, which are guided outwardly in receiving bores 19 via sealing rings 20.
The undersides of all receiving bores 19 are connected here via the interior 21 of the plate housing 2 and can be acted upon by pressure medium, for example compressed air, via an opening 22. Thus, with the fixing device 7 open (as shown), by influencing the pressure in the interior 21 via the opening 22, the clamping units 3 can be moved up and down in the receiving bores 19 in a widely controllable manner, making it very easy, for example, to bring the clamping surfaces 4 to a surface that is too exciting.
This is also necessary in the case of the clamping plate 1 designed as a vacuum clamping plate according to FIG. 1, since the vacuum required for holding can only be applied after the sealing rings 23 have been in contact with the surface to be clamped, not shown here, for which purpose the area of the clamping surface 4 within the sealing rings 23 is connected via connecting lines 24 in a manner not shown to a pump or the like for generating the required vacuum. This pump or the like for applying the vacuum via the connecting lines 24 can be controlled independently of the pressure source connected to the interior 21 via the opening 22.
The holding function of each of the clamping units 3 according to Flg. 1 can be monitored separately by means of a control unit (not shown here), a switching element being provided for each clamping unit 3, by means of which non-adhesive clamping units can be functionally switched. In this context, each of the tensioning units can be provided with a separate vacuum connection for the lines 24 together with the shut-off valve as a switching element.
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1, the clamping plate 1 according to FIG. 2 is designed as an electromagnetic clamping plate, the coils and the like provided in the clamping units 3 not being shown. The adjusting device 17 here has a permanent magnet 25 at the lower end of each clamping unit 3 facing away from the clamping surface 4 and an associated sliding bar 26 with two differently polarized permanent magnets 27, 28 for each clamping unit 3. In the position shown, the sliding bar 26 relative to the fixing parts 6, the oppositely polarized magnets 25 and 27 act together, so that when the fixing device 7 is open, the clamping units 3 are raised magnetically, which in turn leads from the receiving bores 19 towards the system Work surface not shown rise.
This adjustment of the tensioning units 3 can also be supported by the electromagnets in the tensioning units 3 - however, it is also possible, for example, to switch on the electromagnets only when the tensioning units 3 are actually in contact with the surface to be tensioned and the fixing device 7 is already closed.
When the sliding bar 26 is shifted to the left in the illustration, the magnets 28 come into interaction with the magnets 25, which causes the clamping units 3 to be pulled down (with or without an adhering workpiece surface). However, it is also possible to provide an intermediate position in which the clamping units 3 cannot be influenced by the magnets 27, 28.
3 corresponds essentially to a combination of the embodiments according to FIGS. 1 and 2 - in principle this is again a vacuum clamping plate as in FIG. 1, but the adjusting device 17 is designed magnetically as in FIG. 2 .