AT395650B - Heizeinrichtung - Google Patents
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- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
- F24H8/00—Fluid heaters characterised by means for extracting latent heat from flue gases by means of condensation
- F24H8/006—Means for removing condensate from the heater
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Description
AT 395 650 B
Die Eifindung bezieht sich auf eine Heizeinrichtung mit einem in einem Brennraum angeordneten von einem Gebläse unterstützten Brenner, wobei der Brennraum mit einem in dessen unterstem Bereich angeordneten, mit ein» Kondensatentsorgungsleitung verbundenen Kondensatablauf und ein» Rauchgasableitung versehen ist
Bei Heizeinrichtungen, bei denen im Betrieb Kondensatanfallen kann, ist meist ein Kondensatablauf vorgesehen, 5 in dem ein Ventil angeordnet ist, das zumeist in Abhängigkeit von der Höhe des Kondensatspiegels gesteuert ist Da es sich bei dem Kondensat bekanntlich um ein sehr aggressives Medium handelt kann es häufig zu Beschädigungen des Ventiles kommen, wodurch die Dichtigkeit des Ventiles leidet Dies kann dazu führen, daß Rauchgase unkontrolliert in den Aufstellungsraum der Heizeinrichtungüber dieses Ventil und die Kondensatentsorgungsleitung austreten. Um diese Gefahr zu vermeiden, sind üblicherweise Sensoren zur Erfassung von Rauchgasen in der 10 Kondensatentsorgungsleitung angeordnet die bei Erfassung vonRauchgasen den Brenner stillsetzen. Eine abermalige
Inbetriebnahme des Brenners ist dabei für den Betreib» zumeist nicht mehr möglich, sond»n kann »st nach ein» entsprechenden Wartung durch einen Servicedienst »folgen.
Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Heizeinrichtung der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, bei dem ein Austritt von Rauchgasen auch bei einem Versagen des den Kondensatabfluß steuernd»! 15 Ventiles in den Aufstellungsraum der Heizeinrichtung sicher vermieden ist
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht daß die Kondensatentsaigiingsleitung mit der Rauchgasableitung üb» eine Saugleitung in Verbindung steht, die in eine mit der Druckseite des Gebläses verbundene Druckleitung mündet die ihrerseits in die Rauchgasableitung mündet oder in dieser verläuft und die Einmündung der Saugleitung in die Druckleitung nach Art einer Treibdüse gestaltet ist und auch die Druckleitung nach Art ein» Treibdüse in die 20 Rauchgasableitung mündet.
Durch diese Maßnahmen wird im Betrieb praktisch die Wirkung ein» Strahlpumpe erreicht wodurch sichergestellt ist daß allenfalls aus dem Kondensatablauf austretende Rauchgase nicht in den Aufstellungsraum gelangen können, da diese aus der Kondensatentsorgungsleitung über die Saugleitung abgesaugt w»den. Dabei erfolgt die Absaugung durch das in der Rauchgasableitung strömende Rauchgas, das einerseits durch den th»mischen Auftrieb 25 und durch den durch das Gebläse bedingten Überdruck im Brennraum angetrieben ist. Dadurch kann auf die Anordnung von auf Rauchgase ansprechende Sensoren verzichtet werden, so daß auch Abschaltungen des Brenners aufgrund des Austretens von Rauchgasen in die Kondensatentsoigungsleitung unterbleiben.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Druckleitung eine Engstelle aufweist in d»en Bereich Anschlußstelle der Saugleitung mündet. 30 Diesermöglichtes,beiAufrecht»haltungeinerausreichendenSaugwirkungdieDurchströmungd»Saugleitung zu begrenzen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Saugleitung in einem spitzen Winkel von der Kondensatentsorgungsleitung weg führt wobei die Saugleitung im wesentlichen entgegen der Richtung des abströmenden Kondensats von der Kondensatentsorgungsleitung wegführt. 35 Durch diese Maßnahme ist sichergestellt, daß ein Einsaugen von ausfließendem Kondensat in die Saugleitung unterbunden wird.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näh» erläutert
Dabei zeigen:
Fig. 1 schematisch eine erfindungsgemäße Heizeinrichtung, 40 Fig. 2 ein Detail der Einmündung der Saugleitung in die Rauchgasableitung und
Fig. 3 einen Schnitt durch den Kondensatabfluß.
Ob»halb des Brennraumes (1) ist ein Gebläse (2) angeordnet das den im Brennraum (1) angeordneten, nicht dargestellten Brenner mit Luft v»sorgt.
Im untersten Bereich des Brennraumes (1) ist ein Kondensatabfluß (3) vorgesehen, der mit einer 45 Kondensatentsorgungsleitung (4) verbunden ist.
Weiters ist im untersten Bereich des Brennraumes (1) eine Rauchgasableitung (5) an diesen angeschlossen, die nach einem im wesentlichen horizontal verlaufenden Abschnitt (5') im wesentlichen vertikal nach oben zu einem Kaminanschluß führt
Die Kondensatentsorgungsleitung (4) ist über eine Saugleitung (6) mit dem vertikal nach oben führenden 50 Abschnitt (5") der Rauchgasableitung (5) verbunden. Durch das Gebläse (2) wird im Brennraum (1) ein Überdruck erzeugt, der durch die Hitzeentwicklung durch die Verbrennung eines entsprechenden Brenngases noch weiter erhöht wird. Dies bedingt daß die Rauchgase mit relativ hoher Geschwindigkeit durch die Rauchgasableitung (5) strömen.
Da die Saugleitung (6) im wesentlichen senkrecht zur Strömungsrichtung d» Rauchgase in die Rauchgasableitung (5) mündet kommt es zu einer Ejektorwirkung und die Rauchgase in der Rauchgasäbleitung (5) saugen über 55 die Saugleitung (6) Luft aus der Kondensatentsorgungsleitung (4) an.
Damit ist sichergestellt, daß falls über den Kondensatabfluß (3) Rauchgase in die Kondensatentsorgungsleitung (4) austreten, auch diese üb» die Saugleitung (6) abgesaugt werden und daher nicht in den Aufstellungsraum der Heizeinrichtung austreten können. -2-
Claims (3)
- AT 395 650 B Die Saugleitung (6) mündet in eine an der Druckseite des Gebläses (2) angeschlossene Druckleitung (7), wobei die Einmündung der Saugleitung (6) im wesentlichen in Strömungsrichtung der Luft in der Druckleitung (7) erfolgt Die Druckleitung (7) selbst mündet im wesentlichen senkrecht in den vertikalen Abschnitt (5") der Rauchgasableitung (5) ein, sodaß sich eine Art Treibdüse ergibt Dadurch ergibt sich ebenfalls eine von den Rauchgasen in der 5 Rauchgasableitung (5) verursachte Sogwirkung auf die in der Druckleitung (7) strömende Luft Gleichzeitig übt die in der Druckleitung (7) strömende Luft über die Saugleitung (¢) eine Saugwirkung auf die Kondensatentsorgungsleitung (4) aus, sodaß in diese allenfalls austretende Rauchgase abgesaugt werden. Die vorder Einmündung der Saugleitung (6) in die Druckleitung (7) angeordnete Engstelle (8) der Saugleitung (6) dient zur Begrenzung des Durchsatzes durch die Saugleitung, um eine zu starke Ansaugung der Luft aus der 10 Kondensatentsorgungsleitung (4) und damit eine zu staike Abkühlung der Rauchgase zu vermeiden. Die Saugleitung (6) ist in einem spitzen Winkel an die Kondensatentsorgungsleitung (4) angeschlossen, wobei die Saugleitung (6) im wesentlichen entgegen der Richtung des abfließenden Kondensates von der Kondensatentsorgungsleitung (4) wegführt. Die Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch den Kondensatabfluß (3). Bei diesem ist ein mit einem Schwimmer (9) 15 verbundener Ventilkörper (11) vorgesehen, der mit einem Ventilsitz (10) zusammenwiikt Dadurch ist sichergestellt, daß der Ventilköiper (9) bei einem bestimmten Pegelstand des Kondensats (12) in einem Sumpf des Brennraumes (1) öffnet und bei entsprechend abgesunkenem Pegelstand wieder schließt. Da die Rauchgase auch bei geöffnetem Kondensatabfluß (3) nicht durch das Kondensat (12) hindurch in die Kondensatentsorgungsleitung (4) austreten können, kommt es bei funktionierendem Kondensatabfluß (3), bzw. bei ordnungsgemäß arbeitendem Ventil (9,10) 20 zu keinem Ranchgasaustritt. Bei fehlerhaftem Ventil (10,11) kann es jedoch zu Undichtheiten des Ventiles (10,11) kommen, sodaß das Kondensatzur Gänze abfließtundRauchgase in die Kondensatentsorgungsleitung (4) und damitin den Aufstellungsraum der Heizeinrichtung austreten können. Diese werden aber in der oben beschriebenen Weise üb«* die Saugleitung (6) abgesaugt und können daher nicht in den Aufstellungsraum der Heizeinrichtung austreten. 25 PATENTANSPRÜCHE 30 1. Heizeinrichtung mit einem in einem Brennraum angeordneten von einem Gebläse unterstützten Brenner, wobei 35 der Brennraum mit einem in dessen unterstem Bereich angeordneten, mit einer Kondensatentsorgungsleitung verbundenen Kondensatablauf und einer Rauchgasableitung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatentsorgungsleitung (4) mit der Rauchgasableitung (5) über eine Saugleitung (6) in Verbindung steht, die in eine mit der Druckseite des Gebläses (2) verbundene Druckleitung (7) mündet, die ihrerseits in die Rauchgasableitung (5) mündet oder in dieser verläuft und die Einmündung der Saugleitung (6) in die Druckleitung (7) nach Art 40 einer Treibdüse gestaltet ist und auch die Druckleitung (7) nach Art einer Treibdüse in die Rauchgasableitung (5) mündet.
- 2. Heizeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckleitung (7) eine Engstelle (8) aufweist, in deren Bereich die Anschlußstelle der Saugleitung (6) mündet. 45
- 3. Heizeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugleitung (6) in einem spitzen Winkel von der Kondensatentsorgungsleitung (4) weg führt, wobei die Saugleitung (6) im wesentlichen entgegen der Richtung des abströmenden Kondensats von der Kondensatentsorgungsleitung (4) weg führt. 50 Hiezu 3 Blatt Zeichnungen 55 -3-
Priority Applications (2)
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DE9207533U DE9207533U1 (de) | 1991-06-04 | 1992-05-30 | Heizeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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AT0112491A AT395650B (de) | 1991-06-04 | 1991-06-04 | Heizeinrichtung |
Publications (2)
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AT395650B true AT395650B (de) | 1993-02-25 |
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Family Applications (1)
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Country Status (2)
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AT (1) | AT395650B (de) |
DE (1) | DE9207533U1 (de) |
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1991
- 1991-06-04 AT AT0112491A patent/AT395650B/de not_active IP Right Cessation
-
1992
- 1992-05-30 DE DE9207533U patent/DE9207533U1/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE9207533U1 (de) | 1992-08-06 |
ATA112491A (de) | 1992-06-15 |
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