AT394488B - Huelle fuer decken, poelster od. dgl. - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G9/00—Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
- A47G9/02—Bed linen; Blankets; Counterpanes
- A47G9/0207—Blankets; Duvets
Landscapes
- Bedding Items (AREA)
Description
AT 394 488 B
Die Erfindung betrifft eine Hülle für mit Daunen, Federn, Schaumstoffstücken oder ähnlichem stückigen Material zumindest teilweise gefüllte Decken, Pölster oder dergleichen, sowie zumindest einem zum wiederholten Öffnen und Schließen ausgelegten Verschluß. Hüllen herkömmlicher Herstellungsart sind meist durch Vemähungen geschlossen, sodaß der Zugang zur Füllung der Hülle nur durch Auftrennen zumindest eines Stückes der besagten Vemähung möglich ist.
Bei Hüllen für Bettwaren oder dergleichen hat sich als Nachteil herausgestellt, daß insbesondere bei einer Daunenfüllung die einzelnen Daunen leicht rutschen und herumfliegen und sich mit größter Wahrscheinlichkeit etliche Daunenfedem im vorgesehenen Zippverschluß verhaken. Dies führt zu einer starken Beeinträchtigung der Funktion dieses Verschlußes, aber auch bei anderen Füllungsmaterialien können sich kleine Teile davon in dem vorgesehenen Verschluß verhaken und dessen Funktion beeinträchtigen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher, eine Hülle derart auszulegen, daß sie beim Kauf und während des Gebrauchs in einfacher Weise eine Kontrolle der Füllung erlaubt, daß die Füllung allenfalls ergänzt oder vermindert werden kann und daß somit die Decke auf die Körpergegebenheiten und entsprechend den jeweiligen Wünschen des Benutzers angepaßt werden kann, wobei die Funktion und die Bedienung eines vorhandenen Verschlusses nicht beeinträchtigt werden soll.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß von zumindest einer Stelle der Hülle ein taschenförmiger Ansatz ausgeht, der an zumindest einer Stelle mit einer Öffnung versehen ist, durch welche der Innenraum der Hülle zugänglich ist, wobei der taschenförmige Ansatz ins Innere der Hülle einstülpbar ist und wobei zumindest die Öffnung oder die nach Einstülpen des Ansatzes in der Hülle vorhandene Öffnung durch den zumindest einen Verschluß verschließbar ist
Durch die erfindungsgemäßen Merkmale ist jederzeit ein einfacher Zugang zur Füllung der Hülle möglich, ohne daß eine Vemähung oder dergleichen aufgetrennt und anschließend wieder angefertigt werden muß. Damit ist auf einfache Weise zu beliebiger Zeit eine Kontrolle der Füllung möglich, ebenso wie ein individuelles Anpassen derselben an unterschiedliche Anforderungen.
Der taschenförmige Ansatz wirkt dabei wie eine Schleuse und hält die einzelnen Teile der Füllung der Hülle von dem in der Hülle vorgesehenen Verschluß fern, sodaß dessen unbeeinträchtigte Funktion gewährleistet ist.
Gemäß einem zusätzlichen Merkmal ist als zum wiederholten Öffnen und Schließen ausgelegter Verschluß ein an sich bekannter Zipp-, Klett- oder ähnlicher Verschluß vorgesehen, wobei vorzugsweise die Öffnung durch einen Klettverschluß und die Öffnung in der Hülle durch einen Zippverschluß verschließbar ist.
Die angeführten und bekannten Verschlußarten bieten die geforderte Funktionssicherheit, wobei die als vorzugsweise angegebene Variante zusätzlich den Vorteil aufweist, daß der direkt mit der Füllung in Berührung kommende Verschluß beim zumeist gewählten Füllungsmaterial, nämlich Daunen oder ähnliche Federn, von diesen weniger beeinträchtigt wird als beispielsweise ein Zippverschluß. Der die Öffnung in der Hülle verschließende Zippverschluß ist wiederum sicherer gegen unbeabsichtigtes Öffnen, sodaß die beschriebene Kombination den günstigsten Effekt bietet.
In der nachfolgenden Beschreibung soll die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung, welche ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel für die erfindungsgemäße Hülle darstellt, näher erläutert werden.
In der einzigen Figur bezeichnet (1) eine Hülle für eine Decke, einen Polster oder dergleichen. Diese Hülle (1) kann mit beliebigem stückigem Material zumindest teilweise gefüllt sein. Üblicherweise kommen als Füllmaterial Daunen, Federn oder allenfalls Schaumstoffstückchen zur Verwendung. Erfindungsgemäß ist nun zumindest an einer Stelle da1 Hülle (1) ein taschenförmiger Ansatz (2) vorgesehen. Bevorzugterweise liegt diese Stelle im Bereich einer der vier Ecken der Hülle (1). Der Ansatz (2) ist in der Figur in seiner nach außen von der Hülle (1) wegweisenden Stellung dargestellt. Er weist an zumindest einer Stelle, vorzugsweise seinem äußeren Rand, eine Öffnung (3) auf, durch welche das Innere der Hülle und somit auch die in der Hülle befindliche Füllung zugänglich ist Der Ansatz (2) ist nach innen, d. h. ins Innere der Hülle (1), einstülpbar, sodaß er beim normalen Gebrauch der Hülle nicht nach außen ragt, sondern in einer durch strichlierte Linien dargestellten Position (2') im Inneren der Hülle (1) liegt.
Wahlweise ist nun entweder die Öffnung (3') des taschenförmigen Ansatzes (2), oder aber die nach Einstülpen des Ansatzes (2) in der Hülle (1) vorhandene Öffnung (3), durch einen zum wiederholten öffnen und Schließen ausgelegten Verschluß (4) bzw. (5) verschließbar. In besonderer Weise kann aber auch an beiden genannten Stellen ein derartiger Verschluß vorgesehen sein, wodurch eine Verdoppelung der Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Öffnen und Austreten der Füllung, sowie ein gefälligeres Aussehen der Hülle gegeben ist.
Als Verschlüsse (4,5), welche in besonders günstiger Weise zum wiederholten Öffnen und Schließen ausgelegt sind, können Zipp-, Klett- oder ähnliche Verschlüsse vorgesehen sein. Damit ist sichergestellt, daß der Öff-nungs- bzw. Schließvorgang leicht, schnell und sicher durchführbar ist und auch nach wiederholtem Öffnen und Schließen die Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Öffnen und Austreten der Füllung noch immer gegeben ist.
In vorteilhafter Weise ist, wie in der Figur dargestellt, für die Öffnung (3) im taschenförmigen Ansatz (2), ein Klettverschluß (4) vorgesehen, während die Öffnung (3’) in der Hülle (1) vorzugsweise mittels eines Zippverschlußes (5) verschließbar ist Für eine Füllung der Hülle (1) aus Daunen wird in den meisten Fällen die soeben beschriebene Kombination der Verschlüsse (4,5) nicht zu umgehen sein. Die Funktion des Klettverschlusses wird durch allenfalls verhan-dene Daunen nicht wesentlich gestört und nach Einstülpung des taschenförmigen Ansatzes (2) ins Innere der -2-
Claims (2)
- AT 394 488 B Hülle werden alle Daunen vom Zippverschluß (5) femgehalten, wodurch auch dessen unbeeinträchtigtes Funktionieren sichergestellt ist. Wenn durch das Füllmaterial gestattet wird, können aber selbstverständlich beliebige Kombinationen von Verschlüssen zur Anwendung kommen. Als Beispiel seien hier nur Kugeln aus Schaumstoffmaterial zur Füllung der Hülle (1) genannt, bei welchen ohne weiteres zwei Reißverschlüsse verwendet werden können. Die Größe des taschenförmigen Ansatzes (2) ist im Prinzip beliebig, solange dadurch die gewünschte Funktion nicht beeinträchtigt ist. So könnte beispielsweise vorgesehen sein, eine Längs- oder Breitseite der Hülle (1) über deren gesamte Länge mit dem Verschluß (5) auszustatten und den taschenförmigen Ansatz (2) ebenso über die gesamte Länge der jeweiligen Seite zu erstrecken. PATENTANSPRÜCHE 1. Hülle für mit Daunen, Federn, Schaumstoffstückchen oder ähnlichem stückigen Material zumindest teilweise gefüllte Decken, Pölster oder dergleichen, sowie zumindest einem zum wiederholten Öffnen und Schließen ausgelegten Verschluß, dadurch gekennzeichnet, daß von zumindest einer Stelle der Hülle (1) ein taschenförmiger Ansatz (2) ausgeht, der an zumindest einer Stelle mit ein» Öffnung (3) versehen ist, durch welche der Innenraum der Hülle (1) zugänglich ist, wobei der taschenförmige Ansatz (2) ins Innere der Hülle (1) einstülp-bar ist und wobei zumindest die Öffnung (3) oder die nach Einstülpen des Ansatzes (2) in der Hülle (1) vorhandene Öffnung (3') durch den zumindest einen Verschluß (4 bzw. 5) verschließbar ist.
- 2. Hülle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als zum wiederholten Öffnen und Schließen ausgelegter Verschluß (4,5) ein an sich bekannter Zipp-, Klett- oder ähnlicher Verschluß vorgesehen ist, wobei vorzugsweise die Öffnung (3) durch einen Klettverschluß und die Öffnung (3') in der Hülle (1) durch einen Zippverschluß verschließbar ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT227390A AT394488B (de) | 1990-11-12 | 1990-11-12 | Huelle fuer decken, poelster od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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AT227390A AT394488B (de) | 1990-11-12 | 1990-11-12 | Huelle fuer decken, poelster od. dgl. |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
ATA227390A ATA227390A (de) | 1991-10-15 |
AT394488B true AT394488B (de) | 1992-04-10 |
Family
ID=3531289
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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AT227390A AT394488B (de) | 1990-11-12 | 1990-11-12 | Huelle fuer decken, poelster od. dgl. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
AT (1) | AT394488B (de) |
-
1990
- 1990-11-12 AT AT227390A patent/AT394488B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
ATA227390A (de) | 1991-10-15 |
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