AT393527B - Tauchwand - Google Patents
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- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03F—SEWERS; CESSPOOLS
- E03F5/00—Sewerage structures
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
AT 393 527 B
Die Erfindung betrifft eine Tauchwand mit einer Drehlagerung zur Anpassung an den Wasserstand bzw. die Strömung in einem Wasserauffang- oder Absetzbecken, die sich über die Breite des Beckens erstreckt und die zum Zurückhalten von schwimmenden Verunreinigungen, insbesondere bei starkem Wasserstrom zu einer und über eine das Becken begrenzende Stirnwand mit Überfallschwelle vorgesehen ist 5 Wasserauffang- und Ausgleichsbecken sind meist den verschiedenen Einlaufbauwerken, insbesondere von Kläranlagen, vorgeschaltet Ein Becken, das beispielsweise 100 m^ Wasser aufnimmt, verfügt über eine Stirnwand mit Überfallschwelle. In dem Becken setzen sich Sand, Schotter und Abfalle ab. Es soll verhindert werden, daß schwimmfähige Stoffe üb» die Überfallschwelle gelangen.
Dazu ist es bekannt Tauchwände vor der Überfallschwelle so anzuordnen, daß ihre Unterkante ständig 10 unterhalb der Wasseroberfläche liegt Eine bekannte Konstruktion umfaßt eine schwimmfähige Tauchwand, die als Sektor um eine Achse in der Art eines Schwimmers drehbar ausgebildet ist. Infolge des Eigengewichtes taucht die schwimmfähige Wand in das Wasser ein. Als nachteilig wird neben der aufwendigen Konstruktion auch angesehen, daß bei höherer Strömung die Tauchwand in ihrer Gesamtheit angehoben wird und die an der Oberfläche treibenden Stoffe unter der Wand durchgezogen werden. 15 Ferner sind Drehklappen für den Notauslaß von Abwässerkanälen bekannt, die dann wirksam werden, wenn der Druck des im Kanal ansteigenden Wassers die Gewichtsbelastung der Drehklappe übersteigt. Im oberen Bereich der Drehklappe ist bei der bekannten Ausführungsform eine Nebenklappe vorgesehen. Diese Drehklappe hät jedoch nicht die Funktion einer Tauchwand, die zum Zurückhalten von schwimmenden Verunreinigungen nur x in das Wasser eintaucht und den Durchfluß im wesentlichen freigibt. - 20 Die Erfindung zielt darauf ab, diesen Nachteil zu vermeiden. Dies wird dadurch erreicht, daß die Tauchwand einen feststehenden Abweiser und eine nach unten anschließende, am Abwasser beweglich angelenkte Klappe aufweist und daß unterhalb der Klappe an der Stirnwand ein Leitkörper, insbesondere ein Leitblech angeordnet ist, das zwei Leitflächen aufweist, deren erste, untere von der Stirnwand ausgehend in Richtung auf die Klappe ansteigend und deren zweite obere, oberhalb der ersten und von der Stirnwand ausgehend abfallend ausgebildet ist. 25 Bei ansteigendem Wasserspiegel drückt das Leitblech die aufschwimmenden Stoffe bzw. Körper (Aste, Holzstücke, Dosen, Papier, Verpackungsteile usw.) hinter die vertikal liegende Klappe der Tauchwand. Der Wasserspiegel zwischen Tauchwand und Becken-Stirnwand bleibt völlig rein. Sobald der Wasserspiegel die Überfallschwelle des Beckens erreicht hat, setzt eine Strömung ein und die Klappe öffnet sich, sodaß die Strömung nicht wesentlich behindert wird. Der starre Teil der Tauchwand verhindert, daß das aufschwimmende Material über die 30 Überfallschwelle gezogen wird. Die Eintauchtiefe ist strömungsunabhängig. Bei Absinken des Wasserspiegels im Becken gelangt das an der Tauchwand gestaute Material sowie allfälliges Material, das doch in den Zwischenraum zwischen Tauchwand und Stirnwand eingedrungen sein sollte, verläßlich aus dem Abströmbereich.
Es ist zweckmäßig, wenn die Unterkante des Abweisers in vertikaler Richtung gesehen unterhalb der Überfallschwelle der Stirnwand liegt Damit greift der starre Teil der Tauchwand beim Überlaufen von Wasser 35 über die Überfallschwelle mit Sicherheit unter den Wasserspiegel, wobei, wie »wähnt, die Eintauchtiefe strömungsunabhängig ist Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung ist das Leitblech aus einem spitzwinkelig abgewinkelten Blechstreifen geformt, wobei die Seitenflächen dieses V-förmigen Blechstreifens die Leitflächen bilden. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Winkelsymmetrale des spitzen Winkels des Leitbleches, der insbesondere 60° beträgt, in der Horizontalen liegt Das Zusammenspiel zwischen Tauchwand und Leitblech 40 erfolgt dann besonders gut wenn die Klappe am unteren Ende des Abweisers gegen die Stirnwand hin frei drehbar aufgehängt ist und das untere Ende der IGappe im Abstand von der oberen Leitfläche angeordnet ist. Dabei kann der Drehwinkel der Klappe auf einen Bereich von kleiner als 180° begrenzt sein. Die Anordnung ist in zweckmäßiger Weise so getroffen, daß der Abstand der Tauchwand von der Stirnwand etwa dem Abstand des Übergangsbereichs der ersten, unteren Leitfläche in die zweite, obere Leitfläche des Leitbleches von der Stirnwand entspricht 45 Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt die den stimwandnahen
Bereich eines Beckens mit Tauchwand zeigt
Ein Absetzbecken (1) wird an einer Seite von einer Stirnwand (2) einer Überfallschwelle (3) begrenzt In das Becken ist der Stirnwand (2) eine Tauchwand (4) vorgelagert die aus einem feststehenden Abweiser (5) und einer mittels einer Achse (6) angelenkten schwenkbaren Klappe (7) besteht Unterhalb der Tauchwand (4) ist 50 ein Leitblech (8) an der Stirnwand (2) befestigt Das Leitblech (8) ist im Profil V-förmig ausgebildet und weist zwei Leitflächen (9, 10) auf. Die Leitfläche (9) steigt von der Stirnwand (2) ausgehend in Richtung zur Tauchwand (4) an, sodaß bei zunehmend steigendem Wasserstand aufschwimmende Körper von der Tauchwand (2) von der Überlaufschwelle (3) ferngehalten werden. Die Leitfiäche (10) hingegen ist von der Stirnwand (2) ausgehend abfallend ausgebildet sodaß in diesem Bereich schwimmendes Material bei fallendem Wasserstand von 55 der Stirnwand (2) weggeführt wird.
Das Leitblech (8) kann gegebenenfalls unmittelbar in die Stirnwand integriert und mit dieser einstückig als Leitkörper ausgebildet sein. Im Ausführungsbeispiel ist das Leitblech (8) als nachträglich montierbarer Teil gestaltet
Die Klappe (7) nimmt die mit vollen Linien gezeichnete Stellung ein, solange der Wasserspiegel bis zur 60 Überfallschwelle (3) steigt Beim Ansteigen des Wasserspiegels etwa bis zum Niveau (12) wird das aufschwimmende Material durch die schräge Leitfläche (9) weg von der Stirnwand gedrängt und gelangt bei weiterem -2-
Claims (7)
- AT 393 527 B Ansteigen des Wasserspiegels über das Niveau (13) zum Niveau (14) in den Staubereich der Tauchwand (4). Sobald dieses Niveau (14) erreicht ist, strömt das Wasser über die Überfallschwelle (3). Dadurch wird die Klappe (7) in Pfeilrichtung (15) gegen die strichliert eingezeichnete Stellung (7') angehoben. Dadurch wird der Strömungsquerschnitt unter der Tauchwand (4) vergrößert. In dieser Situation befindet sich das aufschwimmende Material an der von der Stirnwand abgewandten Seite des feststehenden Abweisers (5), dessen Eintauchtiefe groß genug gewählt wird, damit schwimmendes Material nicht unter dem Abweiser (5) durchgezogen wird. Infolge der Öffnung der Klappe (7) können die Strömungsquerschnitte groß und die Strömungsgeschwindigkeiten gering gehalten werden, sodaß die Gefahr des Durchziehens von schwimmendem Material gering ist. Bei fallendem Wasserspiegel vom Niveau (14) auf das Niveau (13) nimmt die Klappe (7) wieder die vertikale Stellung ein. Sollte schwimmfähiges Material zwischen Tauchwand (4) und Stirnwand (2) gelangt sein, dann wird dieses infolge der Leitfläche (10), die die Gestalt und Lage einer Pultebene hat, bei weiter abfallendem Wasserstand, etwa vom Niveau (13) auf Niveau (12), aus der genannten Zone gebracht Die Ausführung ist einfach und stabil und praktisch wartungsfrei. Zur Einstellung der Eintauchtiefe des Abweisers (5) kann die Tauchwand in seitlichen Führungen höhenjustiert werden. Dadurch ist eine Anpassung an die Höhe der Überfallsschwelle (3) (Niveau (14)) sowie an den Leitkörper, insbesondere das hi»- gezeichnete Leitblech (8), möglich. PATENTANSPRÜCHE 1. Tauchwand mit einer Drehlagerung zur Anpassung an den Wasserstand bzw. die Strömung in einem Wasser· auf fang- oder Absetzbecken, die sich über die Breite des Beckens erstreckt und die zum Zurückhalten von schwimmenden Verunreinigungen, insbesondere bei starkem Wasserstrom zu einer und über eine das Becken begrenzende Stirnwand mit Überfallschwelle vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchwand (4) einen feststehenden Abweiser (5) und eine nach unten anschließende, am Abweiser (5) beweglich angelenkte Klappe (7) aufweist und daß unterhalb der Klappe (7) an der Stirnwand (2) ein Leitkörper, insbesondere ein Leitblech (8) angeordnet ist, das zwei Leitflächen (9,10) aufweist, deren erste, untere (9), von der Stirnwand (2) ausgehend in Richtung auf die Klappe (7) ansteigend und deren zweite, obere (10), oberhalb der ersten und von der Stirnwand (2) ausgehend abfallend ausgebildet ist.
- 2. Tauchwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkante des Abweisers (5) in vertikaler Richtung gesehen unterhalb der Überfallschwelle (3) der Stirnwand (2) liegt.
- 3. Tauchwand nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitblech (8) ein spitzwinkelig abgewinkelter Blechstreifen ist, dessen Seitenflächen die beiden Leitflächen (9,10) bilden.
- 4. Tauchwand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelsymmetrale des spitzen Winkels des Leitbleches (8), der insbesondere 60° beträgt, in der Horizontalen liegt.
- 5. Tauchwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (7) am unteren Ende des Abweisers (5) gegen die Stirnwand hin frei drehbar aufgehängt ist und das untere Ende der Klappe (7) im Abstand von der oberen Leitfläche (10) angeordnet ist.
- 6. Tauchwand nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehwinkel der Klappe (7) auf einem Bereich kleiner als 180° begrenzt ist
- 7. Tauchwand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Tauchwand (4) von der Stirnwand (2) etwa dem Abstand des Übergangsbereichs der ersten, unteren Leitfläche (9) in die zweite, obere Leitfläche (10) des Leitbleches (8) von der Stirnwand entspricht. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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AT290789A AT393527B (de) | 1989-12-21 | 1989-12-21 | Tauchwand |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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AT290789A AT393527B (de) | 1989-12-21 | 1989-12-21 | Tauchwand |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
ATA290789A ATA290789A (de) | 1991-04-15 |
AT393527B true AT393527B (de) | 1991-11-11 |
Family
ID=3542207
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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AT290789A AT393527B (de) | 1989-12-21 | 1989-12-21 | Tauchwand |
Country Status (1)
Country | Link |
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AT (1) | AT393527B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19618300C2 (de) * | 1996-05-07 | 2003-04-03 | Bgu Umweltschutzanlagen Gmbh | Durchströmte Tauchwand |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
AT22584B (de) * | 1905-01-18 | 1906-01-10 | George Ruhlmann | Drehklappe für den Notauslaß von Abwasserkanälen. |
CH634371A5 (en) * | 1979-02-23 | 1983-01-31 | Nill Walter Schlosserei | Apparatus with downflow baffle for stormwater tanks or clarification tanks |
-
1989
- 1989-12-21 AT AT290789A patent/AT393527B/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (2)
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AT22584B (de) * | 1905-01-18 | 1906-01-10 | George Ruhlmann | Drehklappe für den Notauslaß von Abwasserkanälen. |
CH634371A5 (en) * | 1979-02-23 | 1983-01-31 | Nill Walter Schlosserei | Apparatus with downflow baffle for stormwater tanks or clarification tanks |
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE19618300C2 (de) * | 1996-05-07 | 2003-04-03 | Bgu Umweltschutzanlagen Gmbh | Durchströmte Tauchwand |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
ATA290789A (de) | 1991-04-15 |
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