AT392418B - Langlaufskischuh - Google Patents
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- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/20—Non-self-releasing bindings with special sole edge holders instead of toe-straps
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
AT 392 418 B
Die Erfindung bezieht sich auf einen Langlaufskischuh mit einem an der Schuhsohle befestigbaren Träger für ein an der Schuhspitze angeordnetes Kupplungsstück zum Einrasten in eine Langlaufskibindung.
Langlaufskischuhe weisen an der Schuhspitze ein Kupplungsstück auf, über das der Langlaufskischuh mit der am Langlaufski angeordneten Skibindung verbunden wird, und zwar gelenkig, um den Langlaufskischuh im 5 Fersenbereich vom Langlaufski abheben zu können. Die durch die Skibindung festgelegte, quer zum Langlaufski verlaufende Drehachse für den Langlaufskischuh beeinflußt durch ihre Lage gegenüber dem Schuh die mögliche Schrittlänge und sollte daher bezüglich ihres Abstandes von der Schuhspitze an das jeweilige Laufkönnen des ✓
Langläufers abgestimmt sein, was allerdings aufgrund des bei den bekannten Ausführungen konstruktiv ' festgelegten Abstandes nicht möglich ist. 10 Desweiteren ist ein Langlaufskischuh bekannt - gemäß AT-PS 338 ISS - bei dem auf der Schuhsohle ein ^
Träger befestigt ist. Im Bereich der Schuhspitze des Langlaufskischuhs ist auf diesem Träg« ein Kupplungsstück angeordnet. Das Kupplungsstück dient zum Einrasten in eine Langlaufskibindung. Durch die Verwendung eines Trägers wird die durch das Kupplungsstück eingeleitete Kraft besser auf die Schuhsohle verteilt, eine Anpassung der Lage des Kupplungsstückes relativ zur Langlaufskibindung zur Abstimmung auf verschiedene Schrittlängen IS des Langläufers ist jedoch damit nicht möglich.
Bei einem weiteren bekannten Langlaufskischuh - gemäß EP-OS 0 205 021 - ist dessen Sohle über einen Kupplungsteil mit der Langlaufskibindung verbunden. Der Kupplungsteil ist am feststehenden Bindungsteil um eine quer zur Skilängsrichtung verlaufende Achse verschwenkbar gelagert. Die Sohle des Skischuhs kann in unterschiedlichen Abständen von dieser am Bindungsteil angeordneten Achse über einen oder mehrere Bolzen 20 fixiert werden. Zwischen dem dem Kupplungsteil zugewandten Stirnende der Sohle des Skischuhs und dem Kupplungsteil kann ein elastisches Zwischenstück unterschiedlich« Härte angeordnet sein. Nachteilig ist, daß für die Verbindung zwischen dem Skischuh und der Langlaufbindung ein zusätzlicher Bauteil benötigt wird und die gesamten Kräfte zwischen dem Langlaufskischuh und Ski über diesen zusätzlichen Bolzen übertragen werden müssen. Dadurch wird aus festigkeitstechnischen Gründen eine erhebliche Verstärkung des vorderen Endes des 25 Skischuhs benötigt, die aus lauftechnischen Gründen unerwünscht ist.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Langlaufskischuh der eingangs geschilderten Art mit einfachen Mitteln so zu verbessern, daß die Lage der durch die Langlaufskibindung festgelegten Drehachse gegenüber dem Schuh an bestimmte Laufeigenschaften individuell angepaßt werden kann.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß der Träg« in Schuhlängsrichtung v«stellbar angeordnet 30 ist.
Durch diese Maßnahme wird nicht die Lage d« Drehachse gegenüber dem Langlaufski verändert, sondern der Abstand des mit der Skibindung verrastbaren Kupplungsstückes von der Schuhspitze einstellbar gemacht, was in einfacher Weise zu der gewünschten Anpassungsmöglichkeit bezüglich des Schwenkradius für den Langlaufskischuh führt. Diese Verstellmöglichkeit ist dah« auch unabhängig von'der Ausführungsform der 35 Langlaufskibindung einschließlich des Kupplungsstückes.
Besonders günstige Konstruktionsverhältnisse werden dadurch erhalten, daß der Träger für das Kupplungsstück aus einer in eine Führungsnut auf d« Schuhsohle eingesetzten Leiste besteht, die in der Führungsnut verstellt werden kann und aufgrund der Nutführung hervorragend geeignet ist, auch Seitenkräfte aufzunehmen.
Die in eine Führungsnut auf der Schuhsohle eingesetzte Leiste bringt außerdem bei Skibindungen mit einer 40 lösbaren Verriegelung des Langlauf skischuhs mit dem Langlaufski im F«senbereich die vorteilhafte Möglichkeit mit sich, die Verstellung des Drehradius ohne eine V«stellung der Skibindung vornehmen zu können, wenn die Verriegelung im Fersenb«eich an dieser Leiste ansetzt, die sich ja gegenüber dem Ski nicht verschiebt Es wird lediglich d« Schuh gegenüber der Leiste verstellt
Zum Festhalten der jeweiligen Verschiebestellung des Trägers für das Kupplungsstück gegenüber dem 45 Langlaufskischuh sind unterschiedliche Lösungen möglich, beispielsweise ein Rastgesperre mit einem in eine Zahnleiste eingreifenden Rastkörper. Besonders einfache Verhältnisse w«den allerdings dann sichelgestellt wenn der Träger mit Hilfe von in Langlöcher eingreifende Klemmschrauben in der jeweiligen Verschiebestellung feststellbar ist Über diese Klemmschrauben ist eine stufenlose Verstellung des Trägers gegenüber dem Schuh möglich. 50 In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt Es zeigen Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Langlaufskischuh in ein« zum Teil aufgerissenen, schematischen Seitenansicht und Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung der Schuhspitze mit einer unterschiedlichen Verstellung des Kupplungsstückes.
Der dargestellte Langlaufskischuh (1) weist auf d« Sohle (2) einen in Schuhlängsrichtung verstellbaren 55 Träger (3) in Form einer Leiste (4) auf, die an ihrem über die Schuhspitze vorragenden Ende ein Kupplungsstück (5) zum Einrasten in eine Langlaufskibindung (6) bildet Diese Leiste (4) ist in eine Führungsnut (7) auf der Schuhsohle (2) eingesetzt, die zwei Abschnitte im Ballenb«eich und im Bereich des „
Fersenabsatzes aufweist Zur Befestigung der Leiste (4) dienen in die Sohle (2) eingesetzte Klemmschrauben (8), die Langlöch« (9) in der Leiste (4) durchsetzen, so daß die Leiste (4) im Längenbereich d« Langlöch« (9) 60 beliebig gegenüb« dem Langlaufskischuh (1) verschoben und in der jeweiligen Verschiebestellung festgeklemmt w«denkann.
Liegt in der einen Endlage des Trägers (3) das Kupplungsstück (5) gemäß Fig. 1 unmittelbar an d« -2-
Claims (4)
- AT 392 418 B Schuhspitze an, so kommt die durch die Langlaufskibindung (6) gegebene Drehachse (10) für den Langlaufskischuh im Zehenbereich zu liegen. Soll eine Schrittverlängerung durch eine Vergrößerung des Drehradius für den Schuh (1) erreicht werden, so wird das Kupplungsstück (5) entsprechend der Fig. 2 über die Leiste (4) nach vorne verschoben, wodurch der Abstand der Drehachse (10) von der Schuhspitze vergrößert wird. Zum Verstellen des Kupplungsstückes (5) sind lediglich die Klemmschrauben (8) zu lockern und nach der Verschiebung der Leiste (4) wieder anzuziehen. Weist die Langlaufskibindung zur Erleichterung von Abfahrten eine lösbare Fersenverriegelung auf, so kann die Leiste (4) die Gegenrast (11) für eine solche Fersenverriegelung bilden, um mit der Verstellung des Schuhs (1) gegenüber dem Träger (3) nicht auch die Langlaufskibindung verstellen zu müssen. PATENTANSPRÜCHE 1. Langlaufskischuh mit einem an der Schuhsohle befestigbaren Träger für ein an der Schuhspitze angeordnetes Kupplungsstück zum Einrasten in eine Langlaufskibindung, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (3) in Schuhlängsrichtung verstellbar angeordnet ist.
- 2. Langlaufskischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (3) für das Kupplungsstück (5) aus einer in eine Führungsnut (7) auf der Schuhsohle (2) eingesetzten Leiste (4) besteht
- 3. Langlaufskischuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (4) eine Gegenrast (11) für eine gegebenenfalls vorgesehene Fersenverriegelung der Langlaufskihindung aufweist
- 4. Langlaufskischuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (3) für das Kupplungsstück (5) mit Hilfe von in Langlöcher (9) eingreifenden Klemmschrauben (8) in der jeweiligen Verschiebestellung festlegbar ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
Priority Applications (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT9588A AT392418B (de) | 1988-01-19 | 1988-01-19 | Langlaufskischuh |
DE89AT8900006T DE3990058D2 (en) | 1988-01-19 | 1989-01-19 | Langlaufskibindungsanordnung |
PCT/AT1989/000006 WO1989006561A1 (en) | 1988-01-19 | 1989-01-19 | Cross-country ski binding arrangement |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT9588A AT392418B (de) | 1988-01-19 | 1988-01-19 | Langlaufskischuh |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
ATA9588A ATA9588A (de) | 1990-09-15 |
AT392418B true AT392418B (de) | 1991-03-25 |
Family
ID=3481376
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
AT9588A AT392418B (de) | 1988-01-19 | 1988-01-19 | Langlaufskischuh |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
AT (1) | AT392418B (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
AT396873B (de) * | 1989-07-11 | 1993-12-27 | Brandhuber Alfred | Skilanglaufbindung |
NO20121135A1 (no) * | 2012-10-08 | 2014-04-09 | Rottefella As | Såle med flyttbart innfestingspunkt |
Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3003777A (en) * | 1951-07-13 | 1961-10-10 | Anderson C Hilding | Ski binding |
AT338155B (de) * | 1974-09-25 | 1977-07-25 | Strohmeier Helmut | Langlaufschibindung |
FR2510897A1 (fr) * | 1981-08-06 | 1983-02-11 | Perrier Gerard | Dispositif pour la fixation d'une chaussure sur un ski de fond |
EP0250021A2 (de) * | 1986-06-20 | 1987-12-23 | ICARO OLIVIERI & C. S.p.A. | Spitze für Langlaufschischuhe |
-
1988
- 1988-01-19 AT AT9588A patent/AT392418B/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (4)
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NO20121135A1 (no) * | 2012-10-08 | 2014-04-09 | Rottefella As | Såle med flyttbart innfestingspunkt |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
ATA9588A (de) | 1990-09-15 |
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Legal Events
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