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Die Erfindung bezieht sich auf eine Mischvorrichtung zur Verbindung mit wenigstens dem Warmwasseranschluss eines Warmwasserbereiters, mit einem Kaltwasser-Zuflussstutzen, einem MischwasserAbflussstutzen und einem thermostatisch gesteuerten, mittels einer Belastungsfeder beaufschlagten Schieber, an dem sich das eine Ende der Belastungsfeder abstützt, und der in einem Mischerkörper verschiebbar ist, welcher wenigstens zwei an seiner Wandung in Verschieberichtung des Schiebers hintereinander angeordnete, umlaufende Reihen von Steueröffnungen aufweist, von denen durch den Schieber jeweils nur eine vollständig abdeckbar ist, wobei am oder im Bereich eines Bodens des Schiebers wenigstens ein Durchbruch vorgesehen ist und jede Reihe von Steueröffnungen mit einem den Mischerkörper umgebenden Ringkanal in Verbindung steht,
wobei ausserdem der eine Ringkanal mit dem Kaltwasser-Zuflussstutzen und der andere mit dem Warmwasseranschluss des Warmwasserbereiters hydraulisch verbunden ist.
Eine derartige Mischvorrichtung ist beispielsweise durch die DE-AS 12 72 062 bereits bekanntgeworden. Da diese Mischvorrichtung mit zwei Absperrventilen kombiniert ist, muss ihr Schieber als Doppelkörperkolbenschieber ausgebildet werden. Ausserdem verlangt diese Konstruktion eine aussenliegende Belastungsfeder. Jede dieser konstruktiven Massnahmen und erst recht alle beide zusammen, haben eine unverhältnismässig lange Bauweise in Bewegungsrichtung des Schiebers zur Folge. Dies wirkt sich zwar bei der vorbekannten Mischvorrichtung nicht unbedingt nachteilig aus, weil sie, wie gesagt, mit zwei Absperrventilen kombiniert ist, die in Längsrichtung des Schiebers bzw. des Mischerkörpers selbst relativ viel Platz benötigen.
Die Kombination einer derartigen Mischvorrichtung mit zwei insbesondere gleichzeitig mit einem einzigen Betätigungsorgan zu schliessenden bzw. zu öffnenden Absperrventilen führt zu einer insgesamt sehr aufwendigen und viele Dichtungen benötigenden Konstruktion. Infolgedessen wird man auf eine solche Mischvorrichtung überall dort verzichten, wo sich das kalte und das heisse Wasser anderseitig in einfacher Weise absperren lassen. In einem solchen Falle würde aber die Mischvorrichtung ohne Absperrventile aufgrund der aussenliegenden Feder und der Verwendung eines Doppelkörperkolbenschiebers den erwähnten grossen Platzbedarf haben. Hierbei ist noch völlig ausser Betracht gelassen, ob man auf die Absperrventile aus konstruktiven Gründen ohne weiteres verzichten kann.
Sicher ist jedoch, dass man auf jeden Fall ausser dem Schieber und dem Mischerkörper noch einen, letzteren konzentrisch umgebenden, in das Gehäuse der Mischvorrichtung eingeschobenen, der Buchse (12) dieser Mischvorrichtung entsprechenden Einsatz benötigt, in dem man die Ringkanäle ausbildet.
Die Aufgabe der Erfindung besteht infolgedessen darin, eine Mischvorrichtung der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass sich eine besonders einfache und kompakte Bauweise ergibt.
Die erfindungsgemässe Mischvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Ringkanäle durch die Aussenwandung des Mischerkörpers und drei im Abstand voneinander daran angebrachte Aussenbünde sowie eine zylindrische Gehäusebohrung des Gehäuses der Mischvorrichtung gebildet sind und der Mischerkörper an seinem vom Boden des Schiebers entfernten Ende mittels eines Bodens verschlossen ist, wobei sich das andere Ende der Belastungsfeder am Boden des Mischerkörpers abstützt, und dass der Schieber als an seinen beiden Enden umströmbarer Einfachschieber ausgebildet ist. Durch die Ausformung der Ringkanäle am Mischerkörper entfällt die bei der vorbekannten Mischvorrichtung notwendige, den Mischerkörper konzentrisch umgebende Buchse.
Man erspart sich nicht nur deren Herstellung, sondern auch Befestigung im Gehäuse, wodurch sich in der angestrebten Weise eine Vereinfachung der Mischvorrichtung ergibt. Die Belastungsfeder kann nach innen, d. h. in den durch den Mischerkörper und den Schieber definierten Hohlraum gelegt werden, weil nunmehr auch der Mischerkörper mit einem Boden versehen und der Schieber als sogenannter Einfachschieber ausgebildet ist. Sowohl die Verwendung eines Einfachschiebers als auch die Verlegung der Belastungsfeder ins Innere des Mischorgans führt zu einer besonders kompakten und trotzdem einfachen Bauweise. Beim Einfachschieber strömt das eine Medium in der einen Endstellung um sein eines Ende, während das andere Medium in der anderen Endstellung an seinem anderen Ende vorbeiströmt.
Im Gegensatz dazu strömt das eine Medium in der einen Endstellung eines Doppelkörperkolbenschiebers in eine zwischen seinen beiden Körpern gelegene Ringnut, in die das andere Medium in der anderen Endstellung ebenfalls eintritt. In der Zwischenstellung treten die Medienteilströme anteilsmässig in diese Ringnut ein, während sie beim Einfachschieber anteilsmässig an den beiden Enden vorbeiströmen. Die Länge des Einfachschiebers beträgt nur etwa ein Drittel der Länge eines Doppelkörperkolbenschiebers.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass einer der Aussenbünde dem Boden des Mischerkörpers zugeordnet ist und diesen insbesondere überragt, wobei dieser Aussenbund an einer inneren Schulter des Mischergehäuses abgestützt ist und wenigstens an einer Stelle einen etwa in Achsrichtung des Schiebers verlaufenden Strömungskanal aufweist und der Boden aussen vom Warmwasser angeströmt ist. Auf diese Weise lässt sich das warme Wasser sehr leicht in die hierfür vorgesehene Ringnut einleiten, und man kann infolgedessen das Gehäuse in diesem Bereich besonders einfach gestalten.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass jeweils an der Innenseite der Böden des Schiebers und des Mischerkörpers ein mittiger Zentrieransatz für die als Schraubendruckfeder ausgebildete Belastungsfeder angebracht, insbesondere angeformt ist. Man erreicht dadurch auf einfache Weise eine gute Zentrierung und ein sicheres Festhalten der Belastungsfeder im Innern des Mischorgans. Eine andere Ausbildung der Vorrichtung mit einem mittels eines Einstellorgans in Arbeitsrichtung gegen die Kraft der Belastungsfeder einstellbaren Arbeitselements ist dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Schiebers aussen eine Zentrierbohrung besitzt, in die das freie Ende eines Arbeitskolbens des thermostatischen Arbeitselements eingreift.
Auch das unmittelbare
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Ankuppeln des Arbeitskolbens an den Schieber führt zu der angestrebten kompakten Bauweise und dadurch zu einer einfachen Konstruktion, dass auf zwischengeschaltete Übertragungsglieder verzichtet werden kann.
Eine weitere Variante der Erfindung besteht darin, dass das Gehäuse des thermostatischen Arbeitselements in einen hülsenförmigen Halter eingesteckt ist und der Halter mit einer entgegen der Ausstossrichtung des thermostatischen Arbeitskolbens weisenden Fläche an einem Exzenter oder exzenterartigen Ansatz eines Einstellorgans für die Mischtemperatur anliegt, wobei das Einstellorgan um eine zur Thermostatlängsachse etwa senkrechte Achse drehbar am oder im Vorrichtungsgehäuse gelagert ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel drückt der Kolben des thermostatischen Arbeitselements direkt oder indirekt gegen den Kolbenschieber des Mischers. Der hülsenförmige Halter muss so ausgebildet und angebracht sein, dass das thermostatische Arbeitselement die Temperatur des Mischwassers fehlerfrei fühlen kann.
Ausserdem muss das Mischwasser die betreffende Stelle der Mischvorrichtung zumindest ohne wesentliche Behinderung durchströmen können.
Um die erwähnten Bedingungen optimal zu gewährleisten, wird in weiterer Ausbildung der Erfindung vorgeschlagen, dass der Halter in Längsrichtung verlaufende Innenleisten od. dgl. Ansätze besitzt, die einerseits das Gehäuse des thermostatischen Arbeitselementes zentrieren und andererseits Strömungskanäle für das vorbeiströmende Mischwasser bilden. Es ist zweckmässig, wenn das gesamte Mischwasser durch diese Strömungskanäle fliesst. Sie müssen deshalb entsprechend gross dimensioniert sein.
Das Gehäuse der herkömmlichen, mit Dehnstoff arbeitenden thermostatischen Arbeitselemente, besitzt in der Regel einen Aussenbund. Dieser wird vielfach zu Befestigungszwecken ausgenutzt. Wenn die Innenleisten des Halters in Weiterbildung der Erfindung dessen rohrförmigen Teil entgegen der Strömungsrichtung überragen, so kann man das thermostatische Arbeitselement so tief in den Halter einschieben, bis sein Bund an den Stirnflächen der überstehenden Leistenenden aufliegt. Dadurch ist einerseits die Montageendlage einwandfrei vorgegeben und andererseits verbleiben dann zwischen den überstehenden Leistenenden Einströmöffnungen für das Mischwasser.
Der Exzenter oder exzenterartige Ansatz des Einstellorgans ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in der Art eines Mehrkants ausgebildet, und der Halter stützt sich mit einer Gegenfläche an jeweils einer der von der Drehachse des Einstellorgans unterschiedlich weit entfernten Mehrkantflächen ab. Je weiter diese Mehrkantfläche von der Drehachse entfernt ist, umso stärker wird der Kolbenschieber gegen den Widerstand der Belastungsfeder in den Mischerkörper hineingeschoben. Dadurch vergrössert sich dann auch die Gegenkraft am thermostatischen Arbeitselement, und das hat schliesslich eine Erhöhung der Mischwassertemperatur zur Folge.
Die Verringerung der Mischwassertemperatur erreicht man durch eine entsprechende Drehung des Exzenters bzw. exzenterartigen Ansatzes. Da bei dieser Einstelleinrichtung jeweils zwei Flächen aneinander anliegen und sie durch die Belastungsfeder gegeneinander gepresst werden, bleibt der eingestellte Wert für das Mischwasser ohne besondere Vorkehrungen sicher erhalten.
Bei einer anderen, sehr vorteilhaften Variante der erfindungsgemässen Mischvorrichtung deren Gehäuse im wesentlichen eine H-förmige Gestalt besitzt, wobei der eine H-Schenkel mit der Kaltwasserleitung und dem Kaltwasserstutzen des Warmwasserbereiters und der andere H-Schenkel mit dem Warmwasserstutzen des Warmwasserbereiters sowie einer Mischwasserabflussleitung verbunden und der H-Quersteg vom kalten Wasser durchflossen ist, besteht darin, dass der H-Quersteg im Bereich wenigstens eines H-Schenkels teleskopartig ausziehbar ist und die beiden Teleskopteile mittels mindestens eines Dichtringes gegeneinander abgedichtet sind. Herkömmliche Warmwasserbereiter besitzen üblicherweise je ein Anschlussrohr für das kalte und das austretende warme Wasser.
Der Seitenabstand dieser Anschlussrohre ist nicht veränderbar, jedoch bei den einzelnen Fabrikaten verschieden. Die vorstehend beschriebene Ausbildung ermöglicht nun eine leichte Anpassung der erfindungsgemässen Mischvorrichtung an die verschiedenen im Handel gebräuchlichen Warmwasserbereiter.
Eine besonders zweckmässige Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass der H-Quersteg einen Anschluss für ein Sicherheitsventil besitzt oder in sehr zweckmässiger Art am H-Quersteg ein Sicherheitsventil, insbesondere Membran-Sicherheitsventil, unmittelbar befestigt ist. Dabei kann im letzteren Falle das Gehäuse des Sicherheitsventils zumindest teilweise einstückig mit dem H-Quersteg bzw. dem zugeordneten TeleskopTeilstück des H-Querstegs gefertigt sein.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen :
Figur 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemässe Mischvorrichtung,
Figur 2 einen vertikalen Längsmittelschnitt durch die linke Bildhälfte der Fig. 1.
Beim Ausführungsbeispiel besitzt das Gehäuse der erfindungsgemässen Mischvorrichtung eine im wesentlichen H-förmige Gestalt, wobei der eine H-Schenkel (1) einerseits mit einer Kaltwasserleitung (2) und andererseits mit dem Kaltwasserstutzen eines nicht gezeigten Warmwasserbereiters hydraulisch verbunden isL Der andere H-Schenkel (4) ist mit seinem oberen Ende an den Warmwasserstutzen (5) des Warmwasserbereiters angeschlossen, während sein anderes, unteres Ende mit der Mischwasserabflussleitung (6) in Verbindung steht. Selbstverständlich könnte man diesem unteren Ende des anderen H-Schenkels das Mischwasser auch unmittelbar entnehmen. Die Verbindungen erfolgen jeweils mit Hilfe von Überwurfverschraubungen (7).
In Weiterbildung der Erfindung kann man in den unteren Teil des einen H-Schenkels (1) noch einen Absperrhahn (8) einbauen.
Darüber hinaus kann man in sehr vorteilhafter Weise auch noch einen Anschlussstutzen (9) vorsehen, der den Anschluss einer weiterführenden Kaltwasserleitung ermöglicht und bei Nichtbedarf mit Hilfe eines Stopfens (10) verschlossen wird. Die beiden H-Schenkel (1) und (4) sind mittels des H-Querstegs (11) hydraulisch verbunden. Da sich das Mischorgan (12) im anderen H-Schenkel (4) befindet, wird der H-Quersteg (11) lediglich von
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Kaltwasser durchströmt.
Das Mischorgan (12) besitzt einen thermostatisch gesteuerten Schieber (13), der mit einem Mischerkörper (14) zusammenwirkt. Letzterer besitzt als Steueröffnungen (15) bzw. (16) dienende Wanddurchbrüche. Sie haben eine im Querschnitt rechteckige Gestalt, wobei jeweils vier auf einer kreisförmigen Mantellinie des Mischerkörpers (14) angeordnet sind. Durch die Steueröffnungen (15) strömt das vom Warmwassserbereiter kommende warme Wasser von aussen nach innen, während die Steueröffnungen (16) ebenfalls von aussen nach innen vom kalten Wasser durchflossen werden.
Der Mischerkörper (14) und der als Kolbenschieber ausgebildete Steuerschieber (13) besitzen jeweils eine im wesentlichen topfförmige Gestalt, wobei die freien Topfränder gegeneinander weisen und der Schieber (13) in den Mischerkörper (14) eingesteckt ist. Zwischen beiden Teilen ist eine Belastungsfeder (17) für ein thermostatisches Arbeitselement (18) eingesetzt. Sie wird durch zapfenförmige Ansätze (19) bzw. (20) zentriert und gehalten. Am Boden des Schiebers (13) sind Durchbrüche (21) vorgesehen, durch welche das Mischwasser austritt und die sich teilweise noch etwas in die Topfwandung hinein erstrecken.
Der Abstand der Steueröffnungsreihen (15) und (16), in Verschieberichtung des Schiebers (13) gesehen, und die Abmessungen des Schiebers (13) sind nun so gewählt, dass die Steueröffnungen (16) vollständig freigegeben sind, wenn der Schieber die Steueröffnungen (15) ganz abdeckt und umgekehrt. Im einen Falle tritt lediglich Kaltwasser ins Innere des Mischorgans, während im anderen Extremfall nur heisses Wasser ins Mischorgan und aus diesem natürlich auch wieder ausfliesst. Zwischenstellungen des Schiebers (13) ergeben mehr oder weniger warmes Mischwasser.
Der Mischerkörper besitzt an seinem oberen und unteren Ende sowie etwa in der Mitte drei Aussenbünde (22), (23) und (24), die mit der sie umgebenden Gehäusebohrung (25) und der Zylinderaussenwandung (26) des Mischerkörpers zusammen zwei Ringkanäle (27) und (28) bilden über einen Durchbruch (29) der Gehäusewandung steht der Ringkanal (27) mit dem Innern des H-Querstegs und damit der Kaltwasserleitung in hydraulischer Verwendung.
Der Aussenbund (24), der zugleich zur Abstützung des Mischerkörpers (14) an einer Schulter (30) des Vorrichtungsgehäuses dient, überragt den Boden (31) des Mischerkörpers. Ausserdem ist dieser Aussenbund an mehreren Stellen unterbrochen, um Strömungskanäle (33) für das in Richtung des Pfeils (32) ankommende Warmwasser zu schaffen. Der Weg, welchen das warme Wasser bis ins Innere des Mischorgans (12) zurücklegt, ist mit dem Pfeil (33) markiert.
In eine Zentrierbohrung (34) des Kolbenschieber-Topfbodens (35) ist von aussen her das freie Ende des Arbeitskolbens (36) eines thermostatischen Arbeitselements (37) eingesteckt. Das mit einem Bund (38) versehene Gehäuse ist in einen hülsenförmigen Halter (40) eingesteckt. Er besitzt in Längsrichtung verlaufende Innenleisten (41), die einerseits das thermostatische Arbeitselement unmittelbar abstützen und andererseits Strömungskanäle (42) für das vom Mischorgan (12) kommende Wasser bilden. An der in Figur 2 linken Seite ist die Wandung des hülsenförmigen Halters (40) bis hin zu einer der Leisten (41) abgeflacht, so dass eine in Strömungsrichtung des Mischwassers weisende Fläche (43) entsteht. Daran liegt ein Exzenter (44) eines Einstellorgans (45) für die Mischwassertemperatur an.
Es kann, wie Figur 1 zeigt, aussen mit einer Skala versehen sein, die mit einer entsprechenden Marke am Gehäuse bzw. anderen H-Schenkel (4) zusammenarbeitet.
Die Mantelfläche (46) dieses Exzenters verläuft nicht stetig, vielmehr besteht sie aus mehreren, winklig zueinander stehenden Teilflächen. Jeweils eine davon kann an die Fläche (43) des Halters (40) angelegt werden.
Da ihre Abstände von der Drehachse (47) des Einstellorgans (45) unterschiedlich weit entfernt sind, wird die Belastungsfeder (17) im Innern des Mischorgans (12) in Abhängigkeit von der Drehstellung des Einstellorgans (45) mehr oder weniger stark gespannt. Auf diese Weise erreicht man dann die Veränderung des Sollwerts. Die Belastungsfeder sorgt gleichzeitig auch für ein sattes Anliegen der Fläche (43) am Exzenter (44) und für eine in Achsrichtung spielfreie Verbindung zwischen dem Arbeitskolben (36) und dem Kolbenschieber (13). Die Drehachse (47) des Einstellorgans (45) verläuft beim Ausführungsbeispiel senkrecht zur Arbeitsrichtung des Thermostatkolbens (36). Die Innenleisten (41) des Halters (40) überragen letzteren, wobei ihre freien Stirnflächen Anschläge für den Bund (38) des thermostatischen Arbeitselements (37) bilden.
Gleichzeitig entstehen auf diese Weise auch die notwendigen Einströmöffnungen (48) für das ausschliesslich am Gehäuse des thermostatischen Arbeitselements vorbeigeführte Mischwasser.
Der H-Quersteg (11) des Gehäuses der erfindungsgemässen Vorrichtung ist an wenigstens einer Stelle, vorzugsweise im Bereich des Mischorgans (12), teleskopartig ausziehbar. Dabei übergreift der einstückig mit dem einen H-Schenkel gefertigte, rohrförmige Teleskopteil (49) den an den anderen H-Schenkel (4) angeformten Teleskopteil (50). Letzterer besitzt eine Ringnut zum Einsetzen eines Dichtrings, vorzugsweise O-Rings (51). Auf diese Weise lässt sich der gegenseitige Abstand der beiden H-Schenkel (1) und (4) innerhalb bestimmter Grenzen variieren, so dass eine leichte Anpassung an den Seitenabstand des Kaltwasserstutzens (3) und Warmwasserstutzens (5) eines nicht gezeigten Warmwasserbehälters möglich ist.
Im Bedarfsfalle könnte man am rechten Ende (Fig. 1) des H-Querstegs noch eine zweite Teleskopverbindung vorsehen, jedoch müsste dann das mittlere Teleskopteil nach dem Einstellen gegen Verschieben gesichert werden.
Der H-Quersteg besitzt darüber hinaus noch einen Anschluss (52) für ein Sicherheitsventil (53) und einen zum Sicherheitsventil gehörenden Ablaufstutzen (54).
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The invention relates to a mixing device for connection to at least the hot water connection of a water heater, with a cold water inlet connection, a mixed water outlet connection and a thermostatically controlled slide, which is acted upon by a load spring and on which one end of the load spring is supported, and in a mixer body is displaceable, which has at least two circumferential rows of control openings arranged one behind the other in its wall in the direction of displacement of the slide, of which only one can be completely covered by the slide, at least one opening being provided on or in the region of a bottom of the slide and each Row of control openings is connected to an annular channel surrounding the mixer body,
in addition, one ring channel is hydraulically connected to the cold water inlet connection and the other to the hot water connection of the water heater.
Such a mixing device has already become known, for example, from DE-AS 12 72 062. Since this mixing device is combined with two shut-off valves, its slide must be designed as a double-body piston slide. In addition, this construction requires an external load spring. Each of these constructional measures, and especially both of them together, result in a disproportionately long construction in the direction of movement of the slide. This does not necessarily have a disadvantageous effect in the known mixing device, because, as said, it is combined with two shut-off valves which require a relatively large amount of space in the longitudinal direction of the slide or the mixer body itself.
The combination of such a mixing device with two shut-off valves to be closed or opened, in particular, simultaneously with a single actuating member, leads to an overall very complex construction which requires many seals. As a result, such a mixing device will be dispensed with wherever the cold and hot water can be shut off in a simple manner on the other side. In such a case, however, the mixing device without shut-off valves would have the aforementioned large space requirement due to the external spring and the use of a double-body piston valve. It is completely ignored whether the shut-off valves can be dispensed with for constructional reasons.
What is certain, however, is that in addition to the slide and the mixer body, an insert corresponding to the socket (12) of this mixing device, which surrounds the latter concentrically and is inserted into the housing of the mixing device, is required in which the ring channels are formed.
The object of the invention is therefore to develop a mixing device of the type mentioned in such a way that a particularly simple and compact construction results.
The mixing device according to the invention is characterized in that the annular channels are formed by the outer wall of the mixer body and three outer collars attached to it at a distance from one another and a cylindrical housing bore in the housing of the mixing device, and the mixer body is closed by a bottom at its end remote from the bottom of the slide, wherein the other end of the loading spring is supported on the bottom of the mixer body, and that the slide is designed as a single slide around which flow can flow at both ends. The shaping of the annular channels on the mixer body eliminates the bushing necessary in the previously known mixing device and concentrically surrounding the mixer body.
This saves not only their manufacture, but also fixing them in the housing, which simplifies the mixing device in the desired manner. The loading spring can move inwards, i.e. H. be placed in the cavity defined by the mixer body and the slide, because the mixer body is now also provided with a base and the slide is designed as a so-called single slide. Both the use of a single slide and the relocation of the load spring to the inside of the mixing element result in a particularly compact, yet simple design. In the single slide, one medium flows around its one end in one end position, while the other medium flows past its other end in the other end position.
In contrast, the one medium flows in one end position of a double-body spool into an annular groove located between its two bodies, into which the other medium also enters in the other end position. In the intermediate position, the partial media flows enter this annular groove proportionately, while in the case of the single slide valve they flow proportionately past the two ends. The length of the single spool is only about a third of the length of a double-body spool.
A further development of the invention provides that one of the outer collars is assigned to the bottom of the mixer body and projects above it in particular, this outer collar being supported on an inner shoulder of the mixer housing and at least at one point having a flow channel running approximately in the axial direction of the slide and the bottom hot water flows outside. In this way, the warm water can be very easily introduced into the ring groove provided for this purpose, and as a result, the housing can be made particularly simple in this area.
A further embodiment of the invention provides that in each case on the inside of the bottoms of the slide and the mixer body, a central centering shoulder for the load spring designed as a helical compression spring is attached, in particular molded on. Good centering and secure retention of the load spring in the interior of the mixing element are thereby achieved in a simple manner. Another embodiment of the device with a working element that can be adjusted in the working direction against the force of the load spring by means of an adjusting member is characterized in that the bottom of the slide has a centering hole on the outside, into which the free end of a working piston of the thermostatic working element engages.
Even the immediate one
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Coupling the working piston to the slide leads to the desired compact design and thus to a simple construction that there is no need for intermediate transmission elements.
A further variant of the invention consists in that the housing of the thermostatic working element is inserted into a sleeve-shaped holder and the holder, with a surface facing the direction of ejection of the thermostatic working piston, rests against an eccentric or eccentric approach of an adjusting element for the mixing temperature, the adjusting element being about an axis approximately perpendicular to the longitudinal axis of the thermostat is rotatably mounted on or in the device housing. In this embodiment, the piston of the thermostatic working element presses directly or indirectly against the piston of the mixer. The sleeve-shaped holder must be designed and attached so that the thermostatic working element can feel the temperature of the mixed water without errors.
In addition, the mixed water must be able to flow through the relevant point of the mixing device at least without significant hindrance.
In order to optimally ensure the conditions mentioned, it is proposed in a further embodiment of the invention that the holder has longitudinal strips or the like. Approaches that center the housing of the thermostatic working element on the one hand and form flow channels for the mixed water flowing past on the other. It is expedient if all of the mixed water flows through these flow channels. They must therefore be large enough.
The housing of the conventional thermostatic working elements working with expansion material usually has an outer collar. This is often used for fastening purposes. If, in a further development of the invention, the inner strips of the holder protrude from its tubular part counter to the flow direction, the thermostatic working element can be pushed deep into the holder until its collar rests on the end faces of the protruding strip ends. On the one hand, this means that the final assembly position is correctly specified, and on the other hand, inflow openings for the mixed water remain between the protruding strip ends.
In a preferred embodiment of the invention, the eccentric or eccentric approach of the adjusting element is designed in the manner of a polygon, and the holder is supported with a counter surface on one of the polygonal surfaces which are at different distances from the axis of rotation of the adjusting element. The further this polygonal surface is from the axis of rotation, the more the piston slide is pushed into the mixer body against the resistance of the load spring. This also increases the counterforce on the thermostatic working element, which ultimately leads to an increase in the mixed water temperature.
The mixed water temperature can be reduced by rotating the eccentric or an eccentric approach. Since with this setting device two surfaces lie against each other and they are pressed against each other by the load spring, the set value for the mixed water is safely retained without any special precautions.
In another, very advantageous variant of the mixing device according to the invention, the housing of which essentially has an H-shaped shape, with one H-leg connected to the cold water pipe and the cold water nozzle of the water heater and the other H-leg connected to the hot water nozzle of the water heater and a mixed water drainage line and the H crossbar is flowed through by cold water, consists in the fact that the H crossbar can be telescopically extended in the area of at least one H leg and the two telescopic parts are sealed against one another by means of at least one sealing ring. Conventional water heaters usually have a connection pipe for the cold and the outgoing warm water.
The side spacing of these connecting pipes cannot be changed, but differs for the individual brands. The design described above now allows easy adaptation of the mixing device according to the invention to the various commercially available water heaters.
A particularly expedient development of the invention consists in the H crossbar having a connection for a safety valve or a safety valve, in particular a membrane safety valve, being attached directly to the H crossbar in a very expedient manner. In the latter case, the housing of the safety valve can be made at least partially in one piece with the H crosspiece or the associated telescopic part of the H crosspiece.
In the drawing, an embodiment of the invention is shown. Show it :
FIG. 1 shows a top view of the mixing device according to the invention,
2 shows a vertical longitudinal central section through the left half of FIG. 1.
In the exemplary embodiment, the housing of the mixing device according to the invention has an essentially H-shaped shape, the one H-leg (1) being hydraulically connected on the one hand to a cold water pipe (2) and on the other hand to the cold water nozzle of a water heater (not shown). The other H-leg ( 4) is connected with its upper end to the hot water connection (5) of the water heater, while its other, lower end is connected to the mixed water drain line (6). Of course, the mixed water could also be taken directly from this lower end of the other H-leg. The connections are made with the help of screw connections (7).
In a further development of the invention, a shut-off valve (8) can also be installed in the lower part of the one H-leg (1).
In addition, a connection piece (9) can be provided in a very advantageous manner, which enables the connection of a further cold water pipe and is closed with a plug (10) when not required. The two H-legs (1) and (4) are hydraulically connected by means of the H-crossbar (11). Since the mixing element (12) is in the other H-leg (4), the H-crosspiece (11) is only from
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Cold water flows through.
The mixing element (12) has a thermostatically controlled slide (13) which interacts with a mixer body (14). The latter has wall openings serving as control openings (15) or (16). They have a rectangular cross-section, four each being arranged on a circular surface line of the mixer body (14). The warm water coming from the water heater flows through the control openings (15) from the outside in, while the control openings (16) also have cold water flowing through them from the outside in.
The mixer body (14) and the control slide (13) designed as a piston slide each have an essentially pot-shaped shape, the free pot edges pointing towards one another and the slide (13) being inserted into the mixer body (14). A load spring (17) for a thermostatic working element (18) is inserted between the two parts. It is centered and held by peg-shaped lugs (19) or (20). At the bottom of the slide (13) there are openings (21) through which the mixed water emerges and which in some cases extend somewhat into the wall of the pot.
The distance between the rows of control openings (15) and (16), seen in the direction of displacement of the slide (13), and the dimensions of the slide (13) are now selected so that the control openings (16) are completely cleared when the slide opens the control openings ( 15) completely covers and vice versa. In one case, only cold water enters the interior of the mixing element, while in the other extreme, only hot water enters and naturally flows out of the mixing element. Intermediate positions of the slide (13) result in more or less warm mixed water.
The mixer body has at its upper and lower ends and approximately in the middle three outer collars (22), (23) and (24), which together with the surrounding housing bore (25) and the cylinder outer wall (26) of the mixer body together have two annular channels (27 ) and (28) form a breakthrough (29) of the housing wall, the ring channel (27) with the inside of the H crosspiece and thus the cold water pipe is in hydraulic use.
The outer collar (24), which also serves to support the mixer body (14) on a shoulder (30) of the device housing, projects beyond the bottom (31) of the mixer body. In addition, this outer collar is interrupted at several points in order to create flow channels (33) for the hot water arriving in the direction of the arrow (32). The path which the warm water travels to the inside of the mixing element (12) is marked with the arrow (33).
The free end of the working piston (36) of a thermostatic working element (37) is inserted from the outside into a centering bore (34) of the piston slide pot base (35). The housing provided with a collar (38) is inserted into a sleeve-shaped holder (40). It has longitudinal strips (41) which support the thermostatic working element directly and form flow channels (42) for the water coming from the mixing element (12). On the left side in FIG. 2, the wall of the sleeve-shaped holder (40) is flattened up to one of the strips (41), so that a surface (43) pointing in the direction of flow of the mixed water is created. There is an eccentric (44) of an adjusting element (45) for the mixed water temperature.
As can be seen in FIG. 1, it can be provided on the outside with a scale which cooperates with a corresponding mark on the housing or other H-leg (4).
The lateral surface (46) of this eccentric does not run continuously, rather it consists of several partial surfaces at an angle to one another. One of them can be placed on the surface (43) of the holder (40).
Since their distances from the axis of rotation (47) of the adjusting member (45) are at different distances, the loading spring (17) inside the mixing member (12) is tensioned to a greater or lesser extent depending on the rotational position of the adjusting member (45). In this way you can then change the setpoint. The load spring also ensures that the surface (43) lies snugly against the eccentric (44) and ensures a connection in the axial direction that is free of play between the working piston (36) and the piston slide (13). The axis of rotation (47) of the adjusting member (45) extends perpendicular to the working direction of the thermostatic piston (36) in the exemplary embodiment. The inner strips (41) of the holder (40) protrude from the latter, their free end faces forming stops for the collar (38) of the thermostatic working element (37).
At the same time, this also creates the necessary inflow openings (48) for the mixed water which is conducted exclusively past the housing of the thermostatic working element.
The H crosspiece (11) of the housing of the device according to the invention can be telescopically extended at least at one point, preferably in the area of the mixing element (12). The tubular telescopic part (49) made in one piece with the one H-leg overlaps the telescopic part (50) formed on the other H-leg (4). The latter has an annular groove for inserting a sealing ring, preferably an O-ring (51). In this way, the mutual distance between the two H-legs (1) and (4) can be varied within certain limits, so that an easy adjustment to the side distance of the cold water connector (3) and hot water connector (5) of a hot water tank, not shown, is possible.
If necessary, a second telescopic connection could be provided at the right end (FIG. 1) of the H crossbar, but the central telescopic part would then have to be secured against displacement after adjustment.
The H crossbar also has a connection (52) for a safety valve (53) and a drain socket (54) belonging to the safety valve.