[go: up one dir, main page]

AT378489B - Schneidemaschine zur herstellung von abgelaengten bewehrungsstaeben aus bewehrungsdraht - Google Patents

Schneidemaschine zur herstellung von abgelaengten bewehrungsstaeben aus bewehrungsdraht

Info

Publication number
AT378489B
AT378489B AT137583A AT137583A AT378489B AT 378489 B AT378489 B AT 378489B AT 137583 A AT137583 A AT 137583A AT 137583 A AT137583 A AT 137583A AT 378489 B AT378489 B AT 378489B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
bending
core
cutting edge
plane
reinforcement
Prior art date
Application number
AT137583A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA137583A (de
Original Assignee
Bucher Franz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bucher Franz filed Critical Bucher Franz
Priority to AT137583A priority Critical patent/AT378489B/de
Publication of ATA137583A publication Critical patent/ATA137583A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT378489B publication Critical patent/AT378489B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/10Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs
    • B21D11/12Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs the articles being reinforcements for concrete
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F1/00Bending wire other than coiling; Straightening wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneidemaschine zur Herstellung von abgelängten Bewehrungsstäben aus Bewehrungsdraht, mit einer Zuführeinheit für den Bewehrungsdraht, die ein vorzugsweise mit Vorschub- bzw. Führungsrollen bestücktes Gestell mit einer parallel zum zugeführten Bewehrungsdraht sich erstreckenden Ebene aufweist, und mit einer Schneideinrichtung, die eine parallel zur genannten Ebene sich am vorderen Ende einer den zugeführten Bewehrungsdraht tunnelartig überspannenden Abdeckung erstreckende, feststehende Schneidkante und eine senkrecht zur Ebene aus dem Gestell ausschiebbare, bewegliche Schneidkante aufweist. 



   Eine einen Teil einer Drahtbiegemaschine bildende Schneidemaschine dieser Art ist beispielsweise in der AT-PS Nr. 368724 beschrieben. Dort wird, um wahlweise Links- und Rechtsbiegungen ausführen zu können, ein Schiebetisch der Drahtzuführeinrichtung horizontal senkrecht zur Vorschubrichtung des Drahtes verschoben, wobei das Biegewerkzeug während jedes Verschiebevorganges abgesenkt wird. Der Biegearm trägt dabei beidseitig eine Schneidkante, so dass nach jedem Biegevorgang beim Anheben des Biegewerkzeuges der Bewehrungsdraht von einer der beiden Schneidkanten des Biegearmes und der Schneidkante der horizontalen tunnelförmigen Abdeckung am Schiebetisch abgetrennt wird. Ein eigener Auswerfer für die abgeschnittenen Stäbe ist bei dieser Maschine nicht vorgesehen. 



   Die genannte Ebene stellt dabei im wesentlichen eine Begrenzungsebene des zentralen Teils der Maschine dar. Eine weitere Maschine, bei der die Schneideinrichtung unmittelbar einer Biegeeinheit zugeordnet ist, beschreibt die AT-PS Nr. 314319. Die beiden Schneidkanten stehen bei dieser Ausführung senkrecht zu der vorstehend definierten Ebene und erstrecken sich parallel zur Bewehrungsrichtung eines Auswerfers, der zentral in einem mit Biegeköpfen bestückten Kern ausschiebbar angeordnet ist, um den wahlweise in beide Richtungen ein Biegewerkzeug drehbar ist. 



  Auch bei einer ähnlichen Maschine nach der US-PS Nr. 4, 049, 026, die an Stelle eines Auswerfers einen einziehbaren Kern aufweist, verlaufen die Schneidkanten parallel zur Bewegungsrichtung des Kerns und damit senkrecht zu der erwähnten Ebene. Bei den beiden letztgenannten Maschinen sind getrennte Antriebe für die bewegliche Schneidkante und den Auswerfer bzw. den Kern notwendig. 



   Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, eine Maschine der eingangs genannten Art so auszubilden, dass ein Auswerfer vorgesehen werden kann, der durch den Antrieb für die bewegliche Schneidkante betätigbar ist. 
 EMI1.1 
 verläuft, und dass ein senkrecht zur Ebene aus dem Gestell ausschiebbarer Auswerfer für die abgelängten Bewehrungsstäbe vorgesehen ist, der die bewegliche Schneidkante der Schneideinrichtung trägt, wobei unterhalb der Schneideinrichtung eine Aufnahmeeinheit vorgesehen ist. 



   Durch die Ausbildung sind die Bewegungsabläufe des beweglichen Messers und des Auswerfers nicht nur parallel und gleichsinnig, sondern erfolgen auch gleichzeitig. Der Auswerfer stellt selbst das bewegliche Messer dar, so dass nicht nur ein einziger Antrieb beide Funktionen er-   füllt - dies   wäre bei entsprechend aufwendiger Ausbildung und Anordnung antriebsübertragender Elemente auch bei den bekannten Maschinen denkbar-sondern auch derartige antriebsübertragende Elemente eingespart werden. Auf Grund der vertikalen bzw. stark geneigten Ebene bewegt sich der Auswerfer somit horizontal bzw. annähernd horizontal. Dadurch wird auch die automatische Abnahme der abgelängten Bewehrungsstäbe durch die darunter angeordnete Aufnahmeeinheit möglich. 



   Die erfindungsgemässe Maschine weist daher eine äusserst einfache, kompakte Konstruktion auf, so dass die Herstellungskosten nieder gehalten werden können. 



   In einer bevorzugten Ausführung, in der die Maschine mit einer Biegeeinheit kombiniert ist, ist vorgesehen, dass der die bewegliche Schneidkante tragende Auswerfer   in-   eingezogener Stellung den Kern eines wahlweise in beide Richtungen um den Kern drehbaren Biegewerkzeuges bildet, wobei seine Stirnfläche, aus der zwei eine Führungsnut für den Bewehrungsdraht begrenzende Biegeköpfe vorstehen, in der genannten Ebene liegt, und die bewegliche Schneidkante durch den im Bereich der Abdeckung liegenden Kantenabschnitt der Stirnfläche des Kerns gebildet ist, wobei die Aufnahmeeinheit ein schräg stehendes Drehkreuz umfasst. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Nach dieser Ausführung erfüllt der Kern eine dreifache Funktion ; er ist in eingezogener
Stellung der Biegekern der Biegeeinheit, während der Ausschiebebewegung bewegliches Messer, und nach dem Schnitt Auswerfer für die abgebogenen Bewehrungsstäbe, insbesondere Bügel für den Stahlbetonbau. 



  Sobald einer der Auffangstäbe des Drehkreuzes eine gewünschte Anzahl von Bügeln aufgenom- men hat, wird das Drehkreuz weitergedreht, wobei die Bügel nach Drehung um 1800 selbsttätig in einen vorbereiteten Auffangbehälter fallen. 



   Nachstehend wird nun die Erfindung an Hand der Figuren der Zeichnungen näher beschrie- ben, ohne darauf beschränkt zu sein. Fig. 1 zeigt eine Ansicht einer erfindungsgemässen Maschine,
Fig. 2 die Draufsicht auf die Biegeeinheit und einen Teil der Zuführeinheit, die Fig. 3 bis 5 Schnit- te nach den Linien III-III, IV-IV und V-V der Fig. 2 in verschiedenen Positionen, und Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 4. 



   Die Maschine zur Herstellung von Bewehrungsstäben --7', 7"-- aus einem Bewehrungs- draht --7--, der von einer nicht dargestellten Haspel abgezogen und über Richt- und Vorschub- einrichtungen durch die   Zuführeinheit --2-- herangeführt   wird, ist mit einer Biegeeinheit --1-- versehen, der unmittelbar auch eine Schneideinrichtung zugeordnet ist. Die abgelängten, zu Bügel gebogenen   Bewehrungsstäbe --7"-- werden   von einer Aufnahmeeinheit --3-- übernommen, die ein auf   Rollen --28-- schräg   angeordnetes   Drehkreuz --27-- mit   zumindest zwei, beispielsweise vier radial abstehenden   Stäben --25-- aufweist,   das durch Handgriffe --29-- in die richtige Posi- tion verschoben werden kann.

   Diese richtet sich nach der Formgebung der   Bewehrungsstäbe --7"--,   wobei gleichartige Bewehrungsbügel auf einem Stab --25-- gesammelt und beispielsweise gebündelt werden. Die Stäbe oder Bündel werden nach einer Drehung, nach der der nächste Stab --25-- die   Auffangsposition   erreicht hat, abgenommen bzw. rutschen auf Grund der Schräglage des Dreh- kreuzes --27-- bei weiterer Drehung von selbst in vorbereitete Auffangsbehälter od. dgl. 



   Zur Formgebung der   Bewehrungsstäbe --7"-- dient   die Biegeeinheit --1--, die einen zentra- len   Kern --4-- aufweist,   von dem zwei eine Nut bzw. Aufnahme begrenzende   Biegeköpfe --6--   stirnseitig abstehen. Der Kern --4-- wird von einem antreibbaren   Ringkörper --5-- umgeben,   
 EMI2.1 
 oder stark geneigte Begrenzungsebene an der Arbeitsseite der Maschine bildet, die beispielsweise durch eine Verkleidungsplatte --12-- oder andere äussere Randelemente des Maschinengestells definiert ist. Die   Biegeköpfe --6-- und   zumindest ein   Biegezapfen --8-- stehen   für den Biegevorgang aus der genannten Ebene A vor, so dass sie sich in der Ausgangsstellung jeweils seitlich neben dem Bewehrungsdraht --7-- befinden.

   Dieser ist hinsichtlich der   Biegezapfen --8-- in   Fig. 2 strichliert und in Fig. 4 im Schnitt gezeigt. Der Kern --4-- ist aus der Ebene A, zu der er senkrecht angeordnet ist, axial nach vorne ausschiebbar, was noch näher erläutert wird. Der den   Kern --4-- umgebende Ringkörper --5--,   in dem die Biegezapfen --8-- angeordnet sind, ist drehbar, jedoch axial nicht verschiebbar auf dem   Führungsrohr --13-- für   den ausschiebbaren   Kern --4-- gelagert (Wälzlager --19--)   und weist eine Stirnverzahnung --18-- auf. In 
 EMI2.2 
 --6-- ent-len --11-- versehen ist, ist zumindest im biegeeinheitsnahen Bereich mit einer Abdeckung --9-versehen. 



   Die Arbeitsweise der Maschine ist nun wie folgt : Der   Bewehrungsdraht-7-wird   in Richtung B durch die Zuführeinheit --2-- zugeführt und tritt am vorderen Ende der Abdeckung --9--, das mit dem zugeordneten Kantenbereich der Stirnfläche des Kerns --4-- in seiner Ausschieberichtung fluchtet, in die Biegeeinheit --1-- zwischen die beiden Biegeköpfe --6-- und die beiden Biegezapfen --8-- ein (Fig.1), die in Fig. 2 strichliert gezeigt sind, worauf der Vorschub unterbrochen wird. Bei der Herstellung einer Abbiegung wird bevorzugt der nicht benötigte Biegezapfen --8-- eingezogen, so dass seine Stirnfläche in der Ebene A liegt.

   Der   Ringkörper --5--   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 wird nun in Drehung versetzt, beispielsweise gemäss Pfeil C in Fig. 2, wobei nach der Drehung um den einstellbaren Biegewinkel die Biegezapfen --8-- die in Fig. 2 mit ausgezogenen Linien gezeigte Position einnehmen, in der das Ende des Bewehrungsdrahtes --7-- beispielsweise um   1200 zurückgebogen   ist. Dabei dient der obere Biegekopf --6-- als Gegenlager und der untere Biegezapfen --8-- als wirksamer Teil des Biegewerkzeuges. Aus dieser Stellung wird nun der wirksame   Biegezapfen--8--eingezogen,   so dass seine Stirnfläche in der Ebene A liegt, und der weitere Vorschub des Bewehrungsdrahtes --7-- kann unmittelbar erfolgen.

   Der   Ringkörper --5--   wird währenddessen in die strichlierte Ausgangsposition gemäss Fig. 2 zurückgedreht, gegebenenfalls auch in diese weitergedreht, wenn auch der zweite   Biegezapfen --8-- eingezogen   ist. Nach Erreichen der gewünschten Schenkellänge wird der Vorschub des Bewehrungsdrahtes --7-- wieder unterbrochen und mit Erreichen der Ausgangsstellung der für den nächsten Biegevorgang benötig- 
 EMI3.1 
 beschriebene Vorgang wiederholt sich solange, bis die gewünschte Form des Bewehrungssta- bes --7"-- erreicht ist. Nun wird eine Schneideinrichtung in Tätigkeit gesetzt, die aus einer feststehenden Schneidkante --10-- und einer beweglichen Schneidkante --26-- besteht.

   Die fest- stehende Schneidkante --10-- ist dabei am vorderen Ende der Abdeckung --9--, also an der
Mündung des Bewehrungsdrahtes --7-- aus der   Zuführeinheit --2-- vorgesehen,   die sich ausserhalb des Bewehrungsdrahtes im wesentlichen parallel zur Ebene A erstreckt. Das die Schneidkan- te --10-- bildende Ende der Abdeckung --9-- ist dabei etwa tunnelartig geformt und an der Verkleidungsplatte --12-- bzw. einem hinter der Ebene A liegenden Maschinenteil fixiert. Es überdeckt dabei einen Teil des   Ringkörpers --5--,   mit dem es selbstverständlich nicht verbunden sein kann. 



   Der   Ringkörper --5-- könnte   im übrigen auch gegenüber der Ebene A etwas ins Maschineninnere versetzt sein, so dass die Verkleidungsplatte --A-- zur besseren Fixierung des die Schneidkante --10-- tragenden Endes der Abdeckung --9-- auch einen Sektor des   Ringkörpers --5--   überdecken kann, wobei sich auf Grund der einzelnen unabhängigen Verschiebbarkeit der Biegezapfen keine Probleme bei der Drehung des   Ringkörpers --5-- ergeben.   



   Der unmittelbar der feststehenden   Schneidkante --10-- der Abdeckung --9-- zugeordnete,   und wie erwähnt mit ihr fluchtende Kantenabschnitt der Stirnfläche des Kerns --4-- bildet die bewegliche Schneidkante --26--. Sobald also der   Bewehrungsdraht --7-- abgelängt   werden soll, wird der Kern --4-- senkrecht zur Ebene A zumindest soweit ausgeschoben, dass die beiden Schneidkanten --10, 26-- einander berühren bzw. überdecken   (Fig. 4,   6), wodurch der gebogene   Bewehrungsstab --7"-- abgetrennt   wird. Da der Kern --4-- dabei gleichzeitig als Auswerfer wirkt, fällt der   Bewehrungsstab --7"-- nach   unten und wird vom Stab --25-- der Aufnahmeeinheit --3-aufgefangen.

   Der Kern --4-- wird wieder zurückgezogen und es kann nach Erreichen seiner Ausgangsstellung wieder mit der Formgebung des nächsten Bügels begonnen werden. 



   Die   Biegeeinheit --1-- kann   jedoch auch nicht in Funktion gesetzt werden, wenn aus dem   Bewehrungsdraht --7-- gerade Bewehrungsstäbe --7'-- geschnitten   werden sollen. Der Vorschub des Bewehrungsdrahtes ist meist wesentlich länger ; sobald die benötigte Länge erreicht ist, wird er angehalten und der Kern --4-- wieder ausgeschoben. Auf Grund ihrer grösseren Länge fallen die dadurch abgetrennten   Bewehrungsstäbe --7'--   (in Fig. 1 strichliert angedeutet) in eine Auffangrinne --24--, die mit einem für die Bügelformung ausreichenden Abstand von der Biegeeinheit --1-- an der Maschine angeordnet ist.

   Die Enden jedes   Stabes --25-- des Drehkreuzes --27--   sind federnd ausgebildet, so dass sie den Enden der   Bewehrungsstäbe --7'-- beim   Fall in die Auffangrinne --24-- ausweichen können und keine Störungen auftreten. Die federnd ausgebildeten Enden der   Stäbe --25-- erhöhen   auch die Auffangsicherheit für die gebogenen Bewehrungsstäbe --7"--, die je nach Formgebung und Biegerichtung nach oben oder unten weisen und naturgemäss nicht völlig gleichmässig ausgeworfen werden. 



   Aus den Fig. 3 bis 6 ist der Antrieb des Biegewerkzeuges mit der beweglichen Schneidkante --26-- des axial den Auswerfer bildenden Kerns --4-- gezeigt. Für die axiale Bewegung des Kerns --4-- ist insbesondere eine druckmittelbetätigte Einrichtung geeignet. Diese besteht aus einem Zylinder --15-- in Verlängerung des feststehenden   Führungsrohres --13-- des Kerns --4--,   

 <Desc/Clms Page number 4> 

 auf dem auch der   Ringkörper --5-- gelagert   ist, und der auf einem insbesondere eine Brükke --21-- bildenden Teil der Maschine befestigt ist. Ein zweiseitig beaufschlagbarer Kolben--14-im Zylinder --15-- wird durch ein Druckmedium versorgt, wobei die direkte, konstruktiv einfache und platzsparende Anordnung hinsichtlich der Herstellungskosten von besonderer Bedeutung ist. 



  Der Antrieb des   Ringkörpers --5-- erfolgt   über seine Stirnverzahnung--18--, in die beispielsweise ein Ritzel --20-- oder auch eine Schnecke eingreift, wobei auch diese Antriebselemente unmittelbar an der Abtriebswelle --23-- beispielsweise eines Elektromotors --22-- angeordnet sind, der unter oder unmittelbar hinter der   Brücke --21-- für   den Zylinder --15-- Platz findet. 



   Für die axiale Verschiebung der beiden   Biegezapfen --8--,   die im   Ringkörper --5-- ver-   schiebbar, jedoch nicht drehbar gelagert sind, können sehr kleine Antriebseinrichtungen mit geringer Leistung eingesetzt werden. Die Ausschub- oder Einziehbewegung der Biegezapfen --8-erfolgt grundsätzlich bei entlasteten Biegezapfen. Diese können daher, wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich, in der durch den ausgeschobenen Kern --4-- soeben ein gebogener Bewehrungs- 
 EMI4.1 
 der beiden Elektromotoren --30-- ist auf dem   Ringkörper --5-- befestigt   und schiebt je nach Drehrichtung, seinen   Biegezapfen --8-- aus   oder ein. Die Unterbringung der Elektromotoren --30-- 
 EMI4.2 
 in die Ausgangsstellung gewechselt wird. 



   Die Steuerung der Maschine kann in üblicher Weise erfolgen. Vorzugsweise ist eine Programm- steuerung vorgesehen, der die Vorschublängen und Biegewinkel eingegeben werden, und gemäss dem Programmablauf die Vorschubeinrichtung den Ringkörperantrieb, die beiden Biegezapfenan- triebe, den Antrieb des die bewegliche Schneidkante und den Auswerfer bildenden Kerns, und gegebenenfalls auch einen Drehkreuzauftrieb der Aufnahmeeinheit steuert. An Stelle der beschrie- benen   Elektromotoren --22-- und insbesondere --30-- können   selbstverständlich auch druckmittel- betätigte Antriebe vorgesehen sein. Ebenso kann der   druckmittelbetätigte   Antrieb des Kerns-4- durch eine andere Antriebsart ersetzt sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schneidemaschine zur Herstellung von abgelängten Bewehrungsstäben aus Bewehrungsdraht, mit einer Zuführeinheit für den Bewehrungsdraht, die ein vorzugsweise mit Vorschub- bzw. Führungsrollen bestücktes Gestell mit einer parallel zum zugeführten Bewehrungsdraht sich erstreckenden Ebene aufweist, und mit einer Schneideinrichtung, die eine parallel zur genannten Ebene sich am vorderen Ende einer den zugeführten Bewehrungsdraht tunnelartig überspannenden Abdeckung erstreckende, feststehende Schneidkante und eine senkrecht zur Ebene aus dem Gestell ausschiebbare, bewegliche Schneidkante aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene (A), die beispielsweise die Oberfläche einer Verkleidungsplatte (12) des Gestelles bildet, in an sich bekannter Weise etwa vertikal verläuft, und dass ein senkrecht zur Ebene (A)

   aus dem Gestell ausschiebbarer Auswerfer für die abgelängten Bewehrungsstäbe (7', 7") vorgesehen ist, der die bewegliche Schneidkante (26) der Schneideinrichtung trägt, wobei unterhalb der Schneideinrichtung eine Aufnahmeeinheit (3) vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Schneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die bewegliche Schneidkante (26) tragende Auswerfer in eingezogener Stellung den Kern (4) eines wahlweise in beide Richtungen um den Kern drehbaren Biegewerkzeuges bildet, wobei seine Stirnfläche, aus der zwei eine Führungsnut für den Bewehrungsdraht (7) begrenzende Biegeköpfe (6) vorstehen, in der genannten Ebene (A) liegt, und die bewegliche Schneidkante (26) durch den im Bereich <Desc/Clms Page number 5> der Abdeckung (9) liegenden Kantenabschnitt der Stirnfläche des Kerns (4) gebildet ist, wobei die Aufnahmeeinheit (3) ein schräg stehendes Drehkreuz (27) umfasst.
AT137583A 1983-04-18 1983-04-18 Schneidemaschine zur herstellung von abgelaengten bewehrungsstaeben aus bewehrungsdraht AT378489B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT137583A AT378489B (de) 1983-04-18 1983-04-18 Schneidemaschine zur herstellung von abgelaengten bewehrungsstaeben aus bewehrungsdraht

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT137583A AT378489B (de) 1983-04-18 1983-04-18 Schneidemaschine zur herstellung von abgelaengten bewehrungsstaeben aus bewehrungsdraht

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA137583A ATA137583A (de) 1985-01-15
AT378489B true AT378489B (de) 1985-08-12

Family

ID=3512519

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT137583A AT378489B (de) 1983-04-18 1983-04-18 Schneidemaschine zur herstellung von abgelaengten bewehrungsstaeben aus bewehrungsdraht

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT378489B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0333695A2 (de) * 1988-03-17 1989-09-20 EVG Entwicklungs- u. Verwertungs- Gesellschaft m.b.H. Vorrichtung zum Entfernen von Drahtbügeln von einer Bügelbiegemaschine

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT314319B (de) * 1972-04-12 1974-03-25 Evg Entwicklung Verwert Ges Biegemaschine für draht- oder bandförmiges Material
US4049026A (en) * 1975-04-18 1977-09-20 Remigio Del Fabro Bending apparatus having a shaped mandrel used in automatic bending machines for metal wire and bar stock
AT368724B (de) * 1976-05-28 1982-11-10 Hufnagl & Co Rista Draht Biegemaschine fuer draht

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT314319B (de) * 1972-04-12 1974-03-25 Evg Entwicklung Verwert Ges Biegemaschine für draht- oder bandförmiges Material
US4049026A (en) * 1975-04-18 1977-09-20 Remigio Del Fabro Bending apparatus having a shaped mandrel used in automatic bending machines for metal wire and bar stock
AT344476B (de) * 1975-04-18 1978-07-25 Fabro Remigio Del Biegemaschine zum kaltverformen von draht, stangen oder baendern aus metall
AT368724B (de) * 1976-05-28 1982-11-10 Hufnagl & Co Rista Draht Biegemaschine fuer draht

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0333695A2 (de) * 1988-03-17 1989-09-20 EVG Entwicklungs- u. Verwertungs- Gesellschaft m.b.H. Vorrichtung zum Entfernen von Drahtbügeln von einer Bügelbiegemaschine
EP0333695A3 (en) * 1988-03-17 1990-09-26 Evg Entwicklungs- U. Verwertungs- Gesellschaft M.B.H. Apparatus for removing wire straps from a strap-bending machine

Also Published As

Publication number Publication date
ATA137583A (de) 1985-01-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2319426C3 (de) Biegemaschine für stab- oder bandförmiges Material
DE69202679T2 (de) Biege-Schermaschine mit mehreren Arbeitsebenen.
EP0123231B1 (de) Biegemaschine
DE2723846A1 (de) Biegemaschine fuer draht
DE2414906A1 (de) Zusammenstellungs- und uebergabevorrichtung
DE3534875A1 (de) Vorrichtung zum zufuehren von reissverschlussschiebern
AT378489B (de) Schneidemaschine zur herstellung von abgelaengten bewehrungsstaeben aus bewehrungsdraht
DE1658728A1 (de) Maschine zum Auffahren von Tunnels und untertaegigen Strecken
DE1757404A1 (de) Aufrollvorrichtung fuer Sodenstreifen
DE2700166A1 (de) Biegemaschine
DE1527822B2 (de) Vorrichtung zum Hersteller· von Walzdrahtbunden beliebigen Gewichtes aus horizontal herangeführten, einander überlappenden Drahtschlingen
DE2816728A1 (de) Verfahren zur bearbeitung von baumstaemmen und entrindungsmaschine zur durchfuehrung des verfahrens
DE69223360T2 (de) Maschine und Verfahren zur Herstellung von zylindrischen oder konischen spiralförmigen Stahlbewehrungen
DE2905460A1 (de) Gewinnungsmaschine
DE1452340A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von stranggepressten Materialien auf einer Metallstrangpresse mit bewegbarem Behaelter
DE19709733C2 (de) Vorrichtung zum rotierenden Richten von Draht
DE3131568C2 (de) Einrichtung zur Reinigung eines Wasserlaufes
DE2104611C3 (de) Vorrichtung zum Biegen von Strebenschlangen
DE2419405A1 (de) Heurollen-formmaschine
DE929122C (de) Maschine zum Biegen schraubenfoermiger Metalldrahtbewehrungen fuer Pfaehle, Masten od. dgl.
DD146834A5 (de) Gleisbearbeitungsmaschine mit raeumwalzen-anordnung
DE1482029C3 (de) Heuwerbungsmaschine
DE3432496A1 (de) Maschine zur herstellung von taschen, beuteln oder dergleichen
DE4130574C2 (de) Hopfenpflückmaschine
DE482393C (de) Rotierende Walzgutschere

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee
UEP Publication of translation of european patent specification
REN Ceased due to non-payment of the annual fee