[go: up one dir, main page]

AT377743B - Vorrichtung zur belueftung von gewaessern - Google Patents

Vorrichtung zur belueftung von gewaessern

Info

Publication number
AT377743B
AT377743B AT79681A AT79681A AT377743B AT 377743 B AT377743 B AT 377743B AT 79681 A AT79681 A AT 79681A AT 79681 A AT79681 A AT 79681A AT 377743 B AT377743 B AT 377743B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
water
hood
jet pump
outflow
casing
Prior art date
Application number
AT79681A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA79681A (de
Original Assignee
Kratochvil Guenter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kratochvil Guenter filed Critical Kratochvil Guenter
Priority to AT79681A priority Critical patent/AT377743B/de
Publication of ATA79681A publication Critical patent/ATA79681A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT377743B publication Critical patent/AT377743B/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/02Aerobic processes
    • C02F3/12Activated sludge processes
    • C02F3/1278Provisions for mixing or aeration of the mixed liquor
    • C02F3/1294"Venturi" aeration means
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F7/00Aeration of stretches of water
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W10/00Technologies for wastewater treatment
    • Y02W10/10Biological treatment of water, waste water, or sewage

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Aeration Devices For Treatment Of Activated Polluted Sludge (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Belüftung von Gewässern mit einer
Wasserstrahlpumpe, deren Ausströmdüse sich unter dem Wasserspiegel des Gewässers befindet und die Umgebungsluft ansaugt und mit dem dieser Wasserstrahlpumpe zugeführten Druckwasser vermischt, und mit einer kanalartig geformten feinperforierten Hülle, die unter dem Wasserspiegel angeordnet ist und einen Teilbereich des zu belüftenden Gewässers umgibt, in den hinein der
Ausströmstrahl der Wasserstrahlpumpe gerichtet ist, und die nach oben hin von einer gleichfalls unter dem Wasserspiegel angeordneten langgestreckten Haube aus luftdichtem Material überdeckt ist. 



   Eine Vorrichtung vorgenannter Art kann sowohl zum Belüften von natürlichen Gewässern, wie Teichen, Seen oder Wasserläufen, als auch zum Belüften wassergefüllter Becken od. dgl., welche auch Bestandteil von Kläranlagen sein können, eingesetzt werden. Das der Wasserstrahlpumpe unter verhältnismässig hohem Druck zugeführte Druckwasser wird dabei in der Ausströmdüse dieser Pumpe mit von dieser Pumpe angesaugter Umgebungsluft innig vermischt, wodurch günstige
Bedingungen für die Aufnahme dieser Luft in das Wasser geschaffen werden. Nach dem Austritt des solcherart mit Luft versetzten Wasserstrahl aus der Ausströmdüse der Wasserstrahlpumpe liegt dabei die Luft in Form feinster Bläschen im Wasser vor.

   Die feinperforierte Hülle, in die hinein der Ausströmstrahl der Wasserstrahlpumpe gerichtet ist, vermag dabei die Lebensdauer dieser kleinen Luftbläschen wesentlich zu verlängern, wodurch die Sauerstoffaufnahme des Wassers erhöht wird, und es ergibt sich beim Hindurchtreten der kleinen Luftbläschen durch die feinper- forierte Hülle eine abermalige Intensivierung des Kontaktes der in den Bläschen vorliegenden
Luft mit dem Wasser. Die dann das freie Entweichen der Luftbläschen hindernde Haube fördert gleichfalls die Aufnahme des in den Luftbläschen enthaltenen Sauerstoffes durch das Wasser. 



   Es ist nun Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung eingangs erwähnter Art zu schaffen, bei der eine weitere wesentliche Verbesserung der Belüftungswirkung und damit auch eine weitere Verbesserung der Ausnutzung der für den Betrieb der Wasserstrahlpumpe aufgewendeten Energie erzielbar ist. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung eingangs erwähnter Art ist dadurch gekennzeichnet, dass der Firstbereich der kanalartig geformten Hülle mindestens in einem Teilabschnitt der Längserstreckung dieser Hülle, in Richtung der Ausströmung aus der Ausströmdüse gesehen, abfallend verläuft. Durch diesen Aufbau ergibt sich eine deutliche Erhöhung der Sauerstoffaufnahme des Wassers aus der mit der Wasserstrahlpumpe in das Wasser eingebrachten Luft, wobei diese vorteilhafte Wirkung, die zu einer besseren Ausnutzung der für das Einbringen der Luft in das Wasser aufgewendeten Energie führt, wahrscheinlich dahingehend erklärbar ist, dass durch diese Ausbildung der Hülle in dem von der Hülle umgebenen Bereich des Wassers unter dem Einfluss der Ausströmung der Wasserstrahlpumpe einerseits und unter dem Einfluss der aufsteigenden Luftbläschen anderseits,

   die durch die Hüllenkonfiguration etwas in Gegenrichtung zum Strahl der Wasserstrahlpumpe umgelenkt werden, eine Strömung entsteht, die die Sauerstoffaufnahme begünstigt. 



  Die durch diese Konfiguration der Hülle erzielbare Verbesserung der Sauerstoffaufnahme ist von der Art und von der Menge der im zu belüftenden Wasser enthaltenen Fremdstoffe abhängig. 



  Verbesserungen der Sauerstoffaufnahme von über 20% konnten festgestellt werden. 



   Insbesondere für die Belüftung natürlicher Gewässer, deren Wasser sauerstoffarm ist, ist eine Ausführungsform vorteilhaft, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass der abfallend verlaufende Abschnitt der Hülle, in Richtung der Ausströmung aus der Ausströmdüse gesehen, auf einen Abschnitt, in dem der Firstbereich der Hülle zum Wasserspiegel hin ansteigend verläuft, folgt, und dass vorzugsweise der Firstbereich der die kanalartig geformte feinperforierte Hülle überdachenden Haube über beiden Abschnitten der Hülle einen von der Ausströmdüse aus gesehen leicht ansteigenden Verlauf hat. Die dabei vorzugsweise vorgesehene Ausbildung der Haube, die eine fortlaufende Bewegung der durch die Hülle hindurchgetretenen Luftbläschen fördert, wirkt sich in vielen Fällen vorteilhaft in einer besonders guten Sauerstoffaufnahme des Wassers aus. 



   Besonders für den Einsatz zur Belüftung natürlicher Gewässer ist es weiters vorteilhaft, wenn man vorsieht, dass die Haube und die darunter angeordnete feinperforierte Hülle an einem langgestreckt ausgebildeten Schwimmkörper, der mehrere flutbare Kammern besitzt, angebracht sind. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Diese Ausbildung ermöglicht es, durch entsprechend dosiertes Fluten der Kammern des Schwimm- körpers die Position und die Winkellage der Haube und der darunter angeordneten feinperforierten
Hülle entsprechend dem jeweils gewünschten Betriebsverhalten auf einfache Weise einzustellen bzw. das die Haube und die feinperforierte Hülle aufweisende Aggregat gewünschtenfalls auch auf den Grund des betreffenden Gewässers abzusenken. Es kann dabei durch ein entsprechend gezieltes Fluten der Kammern des Schwimmkörpers auch einem allfälligen, durch Ansammlung von Luftbläschen innerhalb der feinperforierten Hülle bzw. unterhalb der Haube entstehenden
Auftrieb entgegengewirkt werden. 



   Will man eine möglichst gleichmässige Belüftung eines grossen Wasservolumens erzielen, sieht man vorteilhaft eine Ausführungsform vor, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass das der Wasserstrahlpumpe zuzuführende Druckwasser aus dem zu belüftenden Gewässers an einer
Stelle, die von der Ausströmdüse einen Abstand hat, der mehrmals so gross wie die Länge der
Haube ist, angesaugt und über eine Leitung und eine Druckpumpe der Wasserstrahlpumpe zugeführt wird, wobei bei einem Einsatz der Vorrichtung in einem fliessenden Gewässer die Ansaugstelle stromabwärts von der Wasserstrahlpumpe placiert ist. 



   Es kann erwähnt werden, dass die DE-OS 2133352 und die DE-OS 2357683 Techniken zur Belüftung bzw. Sauerstoffanreicherung von Gewässern beschreiben, bei denen Luft oder Sauerstoff über Rohr- oder Schlauchleitungen, welche mit porigen oder feinlöchrigen Auslässen versehen sind, in das zu belüftende Gewässer eingeleitet wird. Es wird bei diesen Techniken die Luft bzw. der Sauerstoff unmittelbar in Form kleinerer oder grösserer Bläschen in das Gewässer eingebracht und keinen weiteren Beeinflussungen mehr unterworfen. Es liegt dabei kein Einbringen der Luft mit einer Wasserstrahlpumpe und keine Beeinflussung der Luftaufnahme des Wassers des Gewässers mit einer kanalartig geformten Hülle vor. 



   Bei einer in der FR-PS   Nr. 2. 382. 404   beschriebenen Technik wird zwar eine Wasserstrahlpumpe eingesetzt, um ein Luft-Wasser-Gemisch zu bilden, das zum Einbringen von Luft in zu belüftende Gewässer verwendet wird, aber es ist gemäss dieser FR-PS ein Kasten vorgesehen, der lediglich von der Wasserstrahlpumpe her mit Wasser angespeist wird, so dass in diesem Kasten kein Übergang der mit der Wasserstrahlpumpe gelieferten Luft auf das Wasser des zu belüftenden Gewässers erfolgt. Erst nach dem Austritt aus dem Kasten vermengt sich das mit der Wasserstrahlpumpe gelieferte Wasser-Luft-Gemisch mit dem Wasser des zu belüftenden Gewässers. Auch bei dieser Technik liegt keine Hülle vor, die das Wasser in diesem Bereich des Gewässers beeinflusst. 



   Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen dargestellter Beispiele weiter erläutert. 



  In den schematisch gehaltenen Zeichnungen zeigen : Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Vorrichtung im Längsschnitt und Fig. 2, gleichfalls im Längsschnitt, ein anderes Ausführungsbeispiel. 



   Bei der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung ist eine Wasserstrahlpumpe-l-vorgesehen, deren   Ausströmdüse --2-- sich   unter dem Wasserspiegel --3-- des zu belüftenden Gewässers befindet. Die Wasserstrahlpumpe --1-- saugt durch ein über den Wasserspiegel --3-- hinausragendes Rohr --4--, das an seinem oberen Ende einen geräuschdämpfenden   Siebkopf --5-- trägt,   Umgebungsluft an und vermischt sie mit dem der Wasserstrahlpumpe zum Betrieb zugeführten Druckwasser. Das Druckwasser wird dabei von einer Kreiselpumpe --6-- geliefert, die mit einem   Elektromotor--7--,   der über dem Wasserspiegel --3-- angeordnet ist, angetrieben wird.

   Das von der Kreiselpumpe --6-- unter Druck gesetzte Wasser wird aus dem zu belüftenden Gewässer an einer von der Vorrichtung verhältnismässig weit entfernten Stelle angesaugt und über eine   Rohrleitung-8-der Kreiselpumpe-6-zugeführt.   Beim Einsatz dieser Vorrichtung in einem fliessenden Gewässer wird die Ansaugstelle für das der   Wasserstrahlpumpe-l-zuzuführende   Druckwasser, von der die zur   Kreiselpumpe--6-führende Leitung-8-ausgeht,   stromabwärts von der Wasserstrahlpumpe-l-placiert, so dass eine Aufstellung vorliegt, wie sie in Fig. 1 skizziert ist, wenn man die Strömung des Gewässers entsprechend dem Pfeil 9 annimmt. 



   Die Vorrichtung ist weiter mit einer kanalartig geformten   Hülle --10-- versehen,   die aus einem fein perforierten Material,   z. B.   einem engmaschigen Kunststoffnetz mit einer Maschenweite von zirka 0, 5 bis 1 mm, oder aus einer entsprechenden Siebplatte besteht. Der aus der Ausström-   düse --2-- der Wasserstrahlpumpe --1-- austretende   Strahl ist in den von der kanalartig geform- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 ten   Hülle --10-- umgebenen   Raum hinein gerichtet. Die   Hülle --10-- ist   nach oben hin von einer gleichfalls unter dem Wasserspiegel --3-- angeordneten langgestreckten Haube die aus luftdichtem Material, wie z. B. Blech, besteht, überdacht. 



   Der Firstbereich --12-- der kanalartigen   Hülle --10-- hat   einen, in Richtung der durch den Pfeil 14 versinnbildlichten Ausströmung aus der   Ausströmdüse --2-- gesehen,   abfallenden Verlauf. 



   Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Vorrichtung sind die feinperforierte   Hülle --10-- und   die Haube --11-- an einem   Schwimmkörper --16-- ange-   bracht, der mehrere getrennt voneinander flutbare Kammern --17, 18,20, 21-- aufweist.

   Diese Kammern sind mit   Flutungsventilen --22-- und Entlüftungsventilen --23-- ausgestattet,   so dass der Auftrieb jeder einzelnen Kammer eingestellt und damit die Lage, die die im Wasser schwimmen- 
 EMI3.1 
 die Haube die aus gewellten Kunststoffplatten zusammengesetzt ist, sind im einzelnen an Streben --27--, die vom Schwimmkörper --16-- nach unten abstehen und die Verbindung zu einem   Stützrahmen --28-- herstellen   und an diesem   Stützrahmen --28-- befestigt.   Durch entsprechendes Fluten der Kammern des   Schwimmkörpers --16-- kann   der Auftrieb der Vorrichtung soweit vermindert werden, dass die Vorrichtung mit dem   Stützrahmen --28-- am   Grund des betreffen- den Gewässers zu stehen kommt. 



   An dem aus dem Schwimmer --16--, den Streben --27-- und dem   Stützrahmen --28-- bestehen-   den Gestell der Vorrichtung ist bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel auch die
Wasserstrahlpumpe-l-sowie die diese Wasserstrahlpumpe mit Druckwasser speisende Kreiselpumpe --6--, welche im vorliegenden Fall in Form einer mehrstufigen Tauchmotorpumpe, die mit dem Elektromotor --7-- zu einer Baueinheit integriert ist, angebracht. An diese Baueinheit ist ein Saugrohr angeschlossen, welches zu einer von der Vorrichtung abgelegenen Saugstelle führt. Die dem Wasser zuzumischende Luft wird der Wasserstrahlpumpe --1-- über das Luftansaugrohr dessen oberes Ende mit einem schalldämpfenden   Siebkopf --5-- abgedeckt   ist, zugeführt.

   Die   Ausströmdüse --2-- der Wasserstrahlpumpe --1-- ist   langgestreckt ausgebildet und hat einen sich allmählich erweiternden Durchmesser, wobei die Länge dieser Ausströmdüse --2-grösser ist als das 5fache ihres mittleren Durchmessers, und es ist diese Ausbildung für die Aufnahme des in der dem Wasser zugeführten Luft befindlichen Sauerstoffs durch das Wasser von Vorteil. 



   Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel hat die feinperforierte Hülle --10-von ihrem im Bereich der Wasserstrahlpumpe --1-- gelegenen Ende --30-- beginnend, in Richtung der Ausströmung aus der   Ausströmdüse --2-- gesehen,   zunächst einen ersten Abschnitt --31--, in dem ihr Firstbereich --12-- zum Wasserspiegel --3-- hin ansteigend verläuft, und es folgt darauf ein weiterer   Abschnitt --32-- der Hülle --10--,   in dem ihr Firstbereich --12-- einen abfallenden Verlauf hat. Auch dies ist für eine möglichst gute Aufnahme des Sauerstoffes, der in der dem Wasser mit der   Wasserstrahlpumpe-l-zugeführten   Luft vorliegt, durch das Wasser von Vorteil. 



   Der Firstbereich --15-- der die feinperforierte   Hülle-10-überdachenden Haube-11-   hat über beiden   Abschnitten --31, 32-- der Hülle --10-- einen   von der Ausströmdüse --2-aus gesehen leicht ansteigenden Verlauf, und es ist an dem der   Ausströmdüse --2-- fernen   Ende --33-- der Haube --11-- ein vom Firstbereich der Haube nach unten ragendes höhenverstellbares Staublech --34-- angeordnet, welches einen Teil des Querschnitts --35-- des von der Haube --11-- überdeckten Raumes abschliesst und damit das Entweichen der Luftbläschen, welche sich nach dem Durchtritt durch die Perforationen der   Hülle --10-- unter   der Haube-11gesammelt haben, verzögert.

   Durch entsprechendes Einstellen des Staubleches --34-- kann dabei das Abströmen der unter der Haube --11-- angesammelten Luft, die bereits einen grossen Teil ihres Sauerstoffs an das Wasser abgegeben hat, dosiert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Belüftung von Gewässern, mit einer Wasserstrahlpumpe, deren Ausströmdüse sich unter dem Wasserspiegel des Gewässers befindet und die Umgebungsluft ansaugt und mit dem dieser Wasserstrahlpumpe zugeführten Druckwasser vermischt, und mit einer kanalartig geformten feinperforierten Hülle, die unter dem Wasserspiegel angeordnet ist und einen Teilbereich des zu belüftenden Gewässers umgibt, in den hinein der Ausströmstrahl der Wasserstrahlpumpe gerichtetet ist, und die nach oben hin von einer gleichfalls unter dem Wasserspiegel angeordneten langgestreckten Haube aus luftdichtem Material überdeckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Firstbereich (12) der kanalartig geformten Hülle (10) mindestens in einem Teilabschnitt der Längserstreckung dieser Hülle (10), in Richtung (14)
    der Ausströmung aus der Ausströmdüse (2) gesehen, abfallend verläuft.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der abfallend verlaufende Abschnitt (32) der Hülle (10), in Richtung der Ausströmung (14) aus der Ausströmdüse (2) gesehen, auf einen Abschnitt (31), in dem der Firstbereich (12) der Hülle (10) zum Wasserspiegel (3) hin ansteigend verläuft, folgt, und dass vorzugsweise der Firstbereich der die kanalartig geformte feinperforierte Hülle (10) überdachenden Haube (11) über beiden Abschnitten (31,32) der Hülle (10) einen von der Ausströmdüse (2) aus gesehen leicht ansteigenden Verlauf hat.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem der Ausströmdüse (2) fernen Ende der Haube (11) ein vom Firstbereich der Haube nach unten ragendes, höhenverstellbares Staublech (34) angeordnet ist, welches einen Teil des Querschnittes des von der Haube (11) überdeckten Raumes abschliesst und damit das Entweichen der Luft verzögert.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube (11) und die darunter angeordnete feinperforierte Hülle (10) an einem langgestreckt ausgebildeten Schwimmkörper (16), der mehrere flutbare Kammern (17,18, 20,21) besitzt, angebracht sind.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das der Wasserstrahlpumpe (1) zuzuführende Druckwasser aus dem zu belüftenden Gewässer an einer Stelle, die von der Ausströmdüse (2) einen Abstand hat, der mehrmals so gross wie die Länge der Haube (11) ist, angesaugt und über eine Leitung (8) und eine Druckpumpe (6) der Wasserstrahlpumpe zugeführt wird, wobei bei einem Einsatz der Vorrichtung in einem fliessenden Gewässer die Ansaugstelle stromabwärts von der Wasserstrahlpumpe (1) placiert ist.
AT79681A 1981-02-20 1981-02-20 Vorrichtung zur belueftung von gewaessern AT377743B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT79681A AT377743B (de) 1981-02-20 1981-02-20 Vorrichtung zur belueftung von gewaessern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT79681A AT377743B (de) 1981-02-20 1981-02-20 Vorrichtung zur belueftung von gewaessern

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA79681A ATA79681A (de) 1984-09-15
AT377743B true AT377743B (de) 1985-04-25

Family

ID=3499951

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT79681A AT377743B (de) 1981-02-20 1981-02-20 Vorrichtung zur belueftung von gewaessern

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT377743B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0329404A1 (de) * 1988-02-18 1989-08-23 TOM MAGUIRE &amp; COMPANY LIMITED Anlage für Belüftung
EP0431498B1 (de) * 1989-12-05 1993-09-15 Linde Aktiengesellschaft Vorrichtung zur Begasung von Gewässern

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0329404A1 (de) * 1988-02-18 1989-08-23 TOM MAGUIRE &amp; COMPANY LIMITED Anlage für Belüftung
EP0431498B1 (de) * 1989-12-05 1993-09-15 Linde Aktiengesellschaft Vorrichtung zur Begasung von Gewässern

Also Published As

Publication number Publication date
ATA79681A (de) 1984-09-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3026519C2 (de) Einrichtung zur Regenerierung von verschlammten Gewässern
DE3931617A1 (de) Anordnung zur reinigung und belueftung von offenen gewaessern
WO1993004770A2 (de) Belüftungseinrichtung für ein flüssigkeitsgefülltes becken
EP0466721A1 (de) Anordnung zum austreiben leichtflüchtiger verunreinigungen aus dem grundwasser.
EP0242665A2 (de) Anordnung zum Austreiben leicht flüchtiger Verunreinigungen aus Flüssigkeiten
DE2434935A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum belueften einer fluessigkeit
AT377743B (de) Vorrichtung zur belueftung von gewaessern
AT398046B (de) Vorrichtung zur gaseintragung in flüssigkeiten
AT409623B (de) Flotationsanlage
DE69512455T2 (de) Regelvorrichtung für einen Siphon
DE3126078C2 (de) Vorrichtung zur Abwasserreinigung
AT120581B (de) Verfahren zur biologischen Abwasserreinigung in abgeschlossenen Belüftungsbecken.
DE3625323A1 (de) Eiweissabschaeumer fuer ein aquarium
DE2849824C2 (de)
AT371373B (de) Vorrichtung zum belueften von stroemenden medien
DE2352917B2 (de) Einrichtung zur Umwälzung und Belüftung von Abwasser in einem hochbelasteten Belebungsbecken und Verfahren zur Reinigung von Abwasser unter Verwendung einer derartigen Einrichtung
DE1658129C (de) Vorrichtung zur biologischen Reim gung von Abwasser
AT392261B (de) Abwasserklaeranlage
DE3047302C2 (de) Vorrichtung zum Belüften eines fließenden Gewässers
DE2502660A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum einbringen von luft oder gasen in fluessigkeiten
AT408219B (de) Kleinkläranlage
AT244250B (de) Anlage zur Behandlung von Wasser mit Ozon
AT411678B (de) Verfahren zur reinigung von verschmutztem wasser
DE2731105A1 (de) Verfahren und einrichtung zum belueften von guelle
DE532635C (de) Tauchkoerper mit Belueftungsrohren

Legal Events

Date Code Title Description
UEP Publication of translation of european patent specification
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee