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AT366304B - Anfahrstrang fuer eine stranggiessanlage - Google Patents

Anfahrstrang fuer eine stranggiessanlage

Info

Publication number
AT366304B
AT366304B AT0456680A AT456680A AT366304B AT 366304 B AT366304 B AT 366304B AT 0456680 A AT0456680 A AT 0456680A AT 456680 A AT456680 A AT 456680A AT 366304 B AT366304 B AT 366304B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
strand
head
line
angle
starting
Prior art date
Application number
AT0456680A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA456680A (de
Inventor
Alois Ing Scheinecker
Peter Ing Wagner
Original Assignee
Voest Alpine Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voest Alpine Ag filed Critical Voest Alpine Ag
Priority to AT0456680A priority Critical patent/AT366304B/de
Publication of ATA456680A publication Critical patent/ATA456680A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT366304B publication Critical patent/AT366304B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/08Accessories for starting the casting procedure
    • B22D11/081Starter bars
    • B22D11/083Starter bar head; Means for connecting or detaching starter bars and ingots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Anfahrstrang für eine Stranggiessanlage, insbesondere für eine Stahlbrammen-Stranggiessanlage, dessen Kopf gegen die Wände einer Durchlaufkokille gerichtete Aussenflächen, eine die   Durchlauf kokille verschliessende   Stirnfläche und mindestens eine von einer Aussenfläche des Anfahrstrangkopfes ausgehende, die Stirnfläche des Anfahrstrangkopfes zumindest teilweise durchsetzende, vom zu vergiessenden Metall auszufüllende Verankerungsausnehmung für den Warmstrang aufweist, wobei die Verankerungsausnehmung von der Stirnfläche zu einer Bodenfläche der Verankerungsausnehmung erweitert ausgebildet ist. 



   Ein Anfahrstrang dieser Art. ist beispielsweise aus der DE-OS 2832712 und aus der DE-PS Nr. 1942596 bekannt. Zum Lösen eines solchen Anfahrstranges vom Warmstrang ist es erforderlich, den Anfahrtstrangkopf durch eine geradlinig quer zur Stranglängsachse auszuführende Relativbewegung zu lösen. Um eine solche spezielle Relativbewegung durchführen zu können, ist die Anordnung eines eigenen Aggregates notwendig, das dem Anfahrstrangkopf eine solche geradlinige Bewegung aufzwingt. Ein solches Aggregat muss innerhalb der Stranggiessanlage liegen und ist somit hohen thermischen Beanspruchungen sowie Korrosionsbeanspruchungen und der Verschmutzung ausgesetzt. 



  Kommt es zu einem Versagen eines solchen Aggregates, lässt sich der Anfahrstrang vom Warmstrang nicht lösen, und es muss, um nicht das Giessen unterbrechen zu müssen, ein   Behelfstrennschnitt,   mit dem das Schopfende vom Warmstrang abgetrennt wird, durchgeführt werden. Bei Gusssträngen mit Brammenquerschnitt kann die Durchführung eines solchen Brennschnittes problematisch, wenn nicht gar unmöglich sein. 



   Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten und stellt sich die Aufgabe, einen Anfahrstrang der eingangs beschriebenen Art derart auszubilden, dass er vom Warmstrang in besonders einfacher und sicherer Weise lösbar ist, wobei für den Lösevorgang keine den Anfahrstrang anhebenden Aggregate erforderlich sind. Der Lösevorgang soll vielmehr selbsttätig vor sich gehen. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass sowohl die Stirnfläche des Anfahrstrangkopfes als auch die Bodenfläche (n) der Verankerungsausnehmung (en) mit einer senkrecht zur Längsachse des Anfahrstrangkopfes gerichteten Ebene einen Neigungswinkel einschliessen, der grösser ist als der Reibungswinkel, welcher der zwischen Warmstrang und Anfahrstrangkopf herrschenden Reibung entspricht. 



   Das Lösen des Anfahrstranges vom Warmstrang erfolgt durch kurzzeitiges Abbremsen oder Anhalten des Anfahrstranges, wodurch der Anfahrstrangkopf des Anfahrstranges entlang der schrägen Stirn- bzw. Bodenfläche der Verankerungsausnehmung eine Relativbewegung mit einer Komponente quer zur Stranglängsachse durchführt, so dass die Verankerungsausnehmung des Anfahrstrangkopfes vom korrespondierenden Gegenstück (Angussstück) des Warmstranges abgleitet. 



   Vorteilhaft liegt der Neigungswinkel zwischen 25 und   750.   



   Ein besonders leichtes Lösen lässt sich dadurch erreichen, wenn der Neigungswinkel der Stirnfläche des Anfahrstrangkopfes unterschiedlich ist zu dem Neigungswinkel der Bodenfläche der Verankerungsausnehmung, wobei zweckmässig der Neigungswinkel der Bodenfläche der Verankerungsausnehmung um 2 bis 50 geringer ist als der Neigungswinkel der Stirnfläche. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform weist eine die Bodenfläche der Verankerungsausnehmung mit der   Stirnfläche   des Anfahrstrangkopfes verbindende Seitenwand der Verankerungsausnehmung einen senkrecht zur Längsachse des Anfahrstrangkopfes verlaufenden Abschnitt auf. 



   Eine weitere zweckmässige Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungsausnehmung mindestens zwei symmetrisch zur Längsachse des Anfahrstrangkopfes angeordnete, gegen die Bodenfläche geneigte Seitenwände aufweist, die in eine. weitere Ausnehmung übergehen, deren an die Aussenfläche des Anfahrstrangkopfes angrenzenden Flächen nach oben,   d. h.   zur Stirnfläche des Anfahrstrangkopfes gewendet sind, wobei zweckmässig die weitere Ausnehmung pyramidenförmig ausgebildet, die Basis der Pyramide an der Stirnfläche und die Spitze der Pyramide an der Bodenfläche angeordnet ist. 



   Nach einer weiteren Variante ist vorteilhaft die weitere Ausnehmung prismenförmig ausgebildet. 



   Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert, wobei   Fig. 1   einen Anfahrstrangkopf im   Schrägriss'und Fig. 2   im Schnitt gemäss der Linie II-II der   Fig. 1   zeigen. Die Fig. 3 und 4 zeigen in schematischer Darstellung den Lösevorgang des Anfahrstranges vom Warm- 

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 strang. In den Fig. 5 und 6 ist eine weitere Ausführungsform des Anfahrstrangkopfes im Schrägriss bzw. im Schnitt gemäss der Linie VI-VI der Fig. 5 veranschaulicht. 



   Der mit-l-bezeichnete Anfahrstrangkopf eines Anfahrstranges ist mittels eines Gelenkes - an den zweckmässig aus aneinandergelenkten Gliederkörpern --3-- gebidleten Anfahrstrang - angelenkt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein Anfahrstrangkopf für den Bram- menguss dargestellt, jedoch kann der dargestellte Anfahrstrangkopf auch in schmälerer Gestaltung bei sonst prinzipiell gleicher Ausführung zur Verwendung für das Knüppel-Stranggiessen dienen. 



   Der Anfahrstrangkopf weist gegen die Wände der Durchlaufkokille gerichtet Aussenflächen, u.zw. Breitenseitenflächen --5, 5'-- und Schmalseintenflächen --6, 6'-- auf, die am oberen
Ende in eine   Stirnfläche --7-- des   Anfahrstrangkopfes übergehen. Gemäss   Fig. 1   geht von der vorderen   Breitseitenfläche --5-- eine Verankerungsausnehmung --8-- für   den Warmstrang quer durch den Anfahrstrangkopf. Diese Ausnehmung --8-- durchsetzt zum Teil die Stirnfläche - und wird beim Angiessen des Warmstranges von flüssigem Metall ausgefüllt.

   Die den Schmal- seiten 6'-- enachbarten Seitenwände --9, 9'-- dieser Ausnehmung sind symmetrisch zur Längs- achse --10-- des Anfahrstranges angeordnet und schliessen miteinander einen sich nach oben,   d. h.   zur   Stirnfläche --7-- hin   erweiternden Winkel --11-- ein. In der Stirnflächenebene gemessen schlie- ssen diese   Seitenwände --9, 9'-- einen   geringen Winkel-12-, vorzugsweise etwa   3 ,   ein, der etwa einer Aushebeschräge einer Gussform entspricht.

   Die   Bodenfläche --13-- der   Verankerungsausnehmung geht in die   Stirnfläche --7-- mit   einer S-förmigen Seitenwand --14-- über, wobei diese Seitenwand --14-- so ausgestaltet ist, dass sie eine   Wendetangentenfläche --15-- aufweist,   welche etwa rechtwinkelig zur   Längsachse --10-- des   Anfahrstranges liegt. 



   Zum leichteren Einlegen einer strichpunktiert angedeuteten Dichtschnur --16-- zur Abdichtung des zwischen den   Seitenflächen --5, 5',   6, 6'-des Anfahrstrangkopfes und der Kokille vorhandenen Spaltes sind die gegen die Seitenwände der Kokille   gerichteten Seitenflächen-5, 5',   6,   6'-des   Anfahrstrangkopfes am Übergang zur   Stirnfläche --7-- und   zur Verankerungsausnehmung --8-- mit   Abschrägungen --17-- versehen.   Die symmetrisch zur Längsachse ausgebildeten   Seitenwände --9,   9'-sind schräg nach innen entsprechend einer Aushebeschräge zur   Breitseitenfläche --5-- des     Anfahrstrangkopfes --1-- gerichtet,   von der die Verankerungsausnehmung --8-- ausgeht,

   so dass sich das Einlegen der Dichtschnur --16-- sehr einfach gestaltet und Manipulationen sowie eine Kontrolle der Dichtschnur zu   Giessbeginn   jederzeit möglich sind. 



   Sowohl die   Bodenfläche --13-- als   auch die   Stirnfläche --7-- schliessen   mit einer senkrecht zur Längsachse --10-- des Anfahrstrangkopfes --1-- erichteten Ebene --18-- einen Neigungswinkel   - 19   bzw. 20-- ein, der grösser ist als der Reibungswinkel, welcher der zwischen Warmstrang und Anfahrstrangkopf herrschenden Reibung, entspricht. Dieser Winkel beträgt bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel etwa   450 ;   er kann zwischen 25 und 750 liegen. Der Neigungswinkel --19-- der bodenfläche --13-- der Verankerungsausnehmung --8-- ist um etwa 30 geringer als der   Neigungswinkel-20-der Stirnfläche-7-.    



   Die Funktion des in   Fig. 1   dargestellten Anfahrstrangkopfes ist wie folgt :
An der in der Strangführung vorgesehenen Trennstelle des Anfahrstranges vom Warmstrang wird der Anfahrstrang --4-- abgebremst oder kurzzeitig angehalten, beispielsweise mittels eines in die Strangführungsbahn --21-- schwenkbaren Anschlages --22-- (Fig.3). Dieser Anschlag kann auch an einer speziell für den Anfahrstrang vorgesehenen Führung vorgesehen sein, 
 EMI2.1 
 fernt ist   (z. B.   auf eine Kaltstrangaufnahme, Wippe usw. aufgelaufen ist). Die Geschwin-   digkeit des Anfahrstranges-4-- ist   dann unterschiedlich zur Geschwindigkeit des weiter kontinuierlich mittels Treibwalzen --23-- ausgeförderten Warmstranges --24--, so dass der Anfahrstrang - gezwungen ist, über seine schräge Stirn- bzw.

   Bodenfläche --7, 13-- vom angussstück --25-- 
 EMI2.2 
 Verankerungsausnehmung korrespondierenden   Angussstück --25-- des Warmstranges   ab und der An-   fahrstrangkopf --1-- hebt   sich von der Strangführungsbahn. Nach diesem Vorgang wird der Anfahrstrang --4-- mit einer Geschwindigkeit, die grösser ist als die des kontinuierlich geförderten Warmstranges --24--, ausgefördert, wobei, um ein Ineinanderhaken des Anfahrstranges --4-- und Warmstranges --24-- bei nach oben gleitendem   Anfahrstrangkopf-l-zu verhindern,   eine den Anfahr- 

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 strangkopf unterstützende   Rolle 26-- um   mindestens das Mass --27-- der Hinterschneidung der Verankerungsausnehmung --8-- kurzzeitig gehoben wird.

   Heb- und senkbare Rollen der Strangführung sind beim Brennscheidrollengang vorhanden, eine dieser Rollen kann für das, kurzfristige Halten des Anfahrstrangkopfes in gehobener Stellung herangezogen werden. Eine Abbremsung des Anfahrstranges kann beispielweise auch durch den Anfahrstrang klemmende abgebremste Rollen durchgeführt werden. 



   Wie ersichtlich, geschieht die Lösebewegung selbsttätig, es ist nicht erforderlich, den Anfahrstrangkopf durch eigene Aggregate quer zur Stranglängsachse zu bewegen. 



   Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform ist die Verankerungsausnehmung -   schwalbenschwanzförmig   ausgebildet. Sie ist von der   Stirnfläche --7-- bis   zur Bodenfläche - erweitert ausgebildet und weist zwei symmetrisch zur   Längsachse --10-- des   Anfahrstrangkop- 
 EMI3.1 
 --1'-- angeordnete,kerungsausnehmung --28-- schliessen miteinander, gemessen in der Stirnflächenebene, einen geringen Winkel --12--, vorzugsweise etwa   3 ,   ein, der etwa einer Aushebeschräge einer Gussform entspricht. 



  Die Seitenflächen der Verankerungsausnehmung divergieren dadurch zu jener Breitseitenfläche -   -5-- des Anfahrstrangkopfes --1--,   von der die   Verankerungsausnehmung --28-- ausgeht  
Die Verankerungsausnehmung --28-- ist gegen die hintere   Breitseitenfläche --5'-- des   Anfahrstrangkopfes geschlossen. An der vorderen Breitseitenwand --5-- geht die Verankerungsausnehmung --28-- in zwei weitere Ausnehmungen --30-- über, die pyramidenförmig ausgebildet sind. 



   Die   Seitenflächen --31, 32-- jeder   dieser Ausnehmungen --30-- sind nach oben,   d. h.   zur Stirn-   fläche --7-- hin   gewendet, so dass die Dichtschnur --16-- hier ebenfalls leicht von oben eingelegt werden kann, wobei auch eingeleger Kühlschrott bzw. Drehspäne nicht von der Dichtschnur--16-abfallen. Die Spitzen der pyramidenförmigen Ausnehmungen liegen bei dieser Ausführungsform an der   Bodenfläche --13-- der   Verankerungsausnehmung, die Basen in der   Stirnfläche --7--.   



   Diejenigen   Flächen --31-- der   weiteren Ausnehmungen --30--, die in die Breitseitenfläche - des Anfahrstrangkopfes --1-- übergehen, schliessen mit dieser Breitseitenfläche einen etwa rechten Winkel ein, so dass genügend Platz für Manipulationen und eine Kontrolle der Dichtschnur - gegeben ist. 



   Die weitere Ausnehmung könnte auch prismenförmig ausgebildet sein, wobei jeweils die an die   Breitseite --5-- anschliessende   Begrenzungsfläche des Prismas nach oben gewendet ist und mit dieser Breitseitenfläche einen etwa rechten Winkel einschliesst, so dass ebenfalls eine gute Zugänglichkeit zur Dichtschnur bzw. eine Kontrolle der richtigen Lage der Dichtschnur in einfacher Weise möglich ist. 



   Auch bei der Ausführungsform gemäss den Fig.   5,   6 sind die.   Stirnfläche --7-- und   die Boden-   fläche --13--, stark   geneigt,   d. h. sie   schliessen mit einer senkrecht zur   Längsachse --10-- des   Anfahrstrangkopfes gerichteten Ebene --18-- einen Neigungswinkel --19, 20-- ein, der grösser ist als der Neigungswinkel, welcher der zwischen Warmstrang und Anfahrstrangkopf herrschenden Reibung entspricht. Zweckmässig ist auch hier der   Neigungswinkel --19-- der Bodenfläche --13-- der   Verankerungsausnehmung -28-- um einige Grade geringer als der Neigungswinkel --20-- der Stirn-   fläche-7-.   



   Der Lösevorgang geht bei dieser Ausführungsform in gleicher Weise vor sich wie bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten   Ausführungsform ;   auch hier gleitet durch Bremsen bzw. Anhalten des Anfahrstranges --4-- die Verankerungsausnehmung --28-- von dem korrespondierenden Angussstück am Warmstrang ab. 



   Die symmetrische Anordnung der   Seitenwände-29, 29'-ermöglicht   eine zentrische Kraftübertragung zwischen Warmstrang und Anfahrstrang, so dass durch die   Rückhalte- bzw.   Zugkraft keine Querkräfte und Momente am Anfahrstrangkopf bzw. am Warmstrang entstehen, welche Querkräfte und Momente zu einer erhöhten Belastung der Strangführung, des Warmstranges und des Anfahrstranges führen könnten. 



   Die Erfindung ist nicht auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern kann in verschiedener Hinsicht modifiziert werden. So ist es beispielsweise möglich, mehrere Ausnehmungen für besonders breite Brammen im Anfahrstrangkopf vorzusehen, die sich quer zu den Brammenbreitseiten über den Anfahrstrangkopf erstrecken. Die Ausnehmungen 

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 müssen nicht schwalbenschwanzförmig ausgebildet sein wie bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform, sondern sie können auch einen   hammerkopfartigen   Querschnitt aufweisen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Anfahrstrang für eine Stranggiessanlage, insbesondere für eine Stahlbrammen-Stranggiessanlage, dessen Kopf gegen die Wände einer Durchlaufkokille gerichtete Aussenflächen, eine die Durchlaufkokille verschliessende Stirnfläche und mindestens eine von einer Aussenfläche (5) des Anfahrstrangkopfes ausgehende, die Stirnfläche des Anfahrstrangkopfes zumindest teilweise durchsetzende, vom zu vergiessenden Metall auszufüllende Verankerungsausnehmung für den Warmstrang aufweist, wobei die Verankerungsausnehmung von der Stirnfläche zu einer Bodenfläche der Verankerungsausnehmung erweitert ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Stirnfläche (7) des Anfahrstrangkopfes   (1,   1') als auch die Bodenfläche (n) (13) der Verankerungsausnehmung (en) (8, 28) mit einer senkrecht zur Längsachse (10)

   des Anfahrstrangkopfes gerichteten Ebene (18) einen Neigungswinkel (19,20) einschliessen, der grösser ist als der Reibungswinkel, welcher der zwischen Warmstrang (24) und Anfahrstrangkopf   (1,   1') herrschenden Reibung entspricht.

Claims (1)

  1. 2. Anfahrstrang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel (19, 20) zwischen 25 und 750 liegt.
    3. Anfahrstrang nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel (20) der Stirnfläche (7) des Anfahrstrangkopfes (1, 1') unterschiedlich ist zu dem Neigungswinkel (19) der Bodenfläche (13) der Verankerungsausnehmung.
    4. Anfahrstrang nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel (19) der Bodenfläche (13) der Verankerungsausnehmung (8,28) um 2 bis 50 geringer ist als der Neigungswinkel (20) der Stirnfläche (7).
    5. Anfahrstrang nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Bodenfläche (13) der Verankerungsausnehmung (8) mit der Stirnfläche (7) des Anfahrstrangkopfes (1) verbindende Seitenwand (14) der Verankerungsausnehmung (8) einen senkrecht zur Längsachse (10) EMI4.1 l, 2).(Fig. 5, 6).
    7. Anfahrstrang nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Ausnehmung (30) pyramidenförmig ausgebildet ist, wobei die Basis der Pyramide an der Stirnfläche (7) und die Spitze der Pyramide an der Bodenfläche (13) angeordnet ist (Fig. 5, 6).
    8. Anfahrstrang nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Ausnehmung prismenförmig ausgebildet ist.
AT0456680A 1980-09-11 1980-09-11 Anfahrstrang fuer eine stranggiessanlage AT366304B (de)

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