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AT33252B - Bürstendichtung für längsbewegliche oder sich drehende Maschinenteile. - Google Patents

Bürstendichtung für längsbewegliche oder sich drehende Maschinenteile.

Info

Publication number
AT33252B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sealing
rotating machine
wires
machine parts
brush seal
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Sebastian Ziani De Ferranti
Original Assignee
Sebastian Ziani De Ferranti
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sebastian Ziani De Ferranti filed Critical Sebastian Ziani De Ferranti
Application granted granted Critical
Publication of AT33252B publication Critical patent/AT33252B/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05BINDEXING SCHEME RELATING TO WIND, SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS, TO MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS COVERED BY SUBCLASSES F03B, F03D AND F03G
    • F05B2240/00Components
    • F05B2240/57Seals
    • F05B2240/571Brush seals

Landscapes

  • Sealing Devices (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description


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  Bürstendichtung für längshewegliche oder sich drehende Maschinenteile. 



   Angemeldet am 22. Juni   1907.-Beginn   der Patentdauer : 1. Februar 1908. 



   Turbinendichtungen mit einzelnen Reihen von Drähten oder anderem   fadenähn1ichen   Material sind bereits bekannt ; diese Dichtungen haben aber den Übelstand, dass bei jedem wesentlichen Druckabfall zwischen den entgegengesetzten Seiten der Dichtung ihre Einzelteile voneinander gesondert werden, wodurch Treibmittelverluste eintreten. Ebenso entstehen bei auftretenden achsialen oder anderen Verstellungen des rotierenden Maschinenteiles Trennungen der Dichtungsfäden, was ebenfalls Treibmittelverluste zur Folge hat. 



   Der Erfindung gemäss werden diese   Ubelstände   dadurch vermieden, dass die Einzelteile der aus Drähten oder fadenähnlichem Material bestehenden Dichtung in Form von dichten, zur Strömungsrichtung senkrecht gestellten Bürstenbüscheln oder Bündeln zusammengefasst sind, die das in die Dichtung eintretende Treibmittel zunächst in einzelne dünne Ströme auflösen und diesen dann in dem Masse, als sie tiefer in die Hauptmasse des dichten Büschels eindringen, Hindernisse entgegensetzen und sie schliesslich gänzlich unterbrechen. 



   In den Zeichnungen ist die   Erfind.   g an einigen speziell für Dampf-und Gasturbinen gedachten Ausführungsbeispielen dargestellt, u. zw. zeigen die Fig. 1-7 verschiedene Konstruktionen von den zur Abdichtung benützten bürstenartigen Konstruktionselementen ; Fig. 7 zeigt die   Anwendung   einer Bürstendichtung bei einer drehenden Welle ; die Fig. 8 und 9 die Anwendung der Bürstendichtung beim Ausgleichskolben einer Dampfturbine ; Fig. 10 eine andere Ausführungsform der Abdichtung für eine sich drehende Welle oder einen Ausgleichskolben : Fig. 11 die Anwendung der Erfindung zur Abdichtung von Turbinenschaufeln. 



   Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die zur Abdichtung dienenden Bürsten so hergestellt werden, dass sie aus einzelnen Büscheln bestehen. Zu diesem Zweck werden beispielsweise nach Fig. 1 eine grosse Anzahl von   Drähten 1   um einen mittleren stärkeren Draht oder Zapfen 2 herumgewunden, der dann mit den Dichtungsdrähten 1 zusammengehalten wird. indem man ihn in einen Block oder Ring 3 einbringt. Dieser besitzt vorspringende Flanschen 4, um lie   Dichtungsdrähte.   fest zusammenzuhalten und ist in die abzudichtende Wandung 5 mittels   schwalbenschwanzförmigem Rücken   eingesetzt. Die Dichtungsdrähte 1 liegen glatt gegen die abzudichtende Gegenwandung 6 an und sind zur   Strömungsrichtung   des Treibmittels senkrecht gestellt. 



   Die Fig. 2 zeigt eine Konstruktion, bei der nur zwei Büschel von   Dichtungsdrähten   in einem Block   gemeinsam     zusammengehalten   werden. 



   Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Konstruktion, bei der die Dichtungsdrähte 1 gruppenweise in runden, rechteckigen oder sonst beliebig geformten Löchern 7 einer Grundplatte 8 angeordnet sind. derart, dass die einzelnen Büschel noch etwas voneinander abstehen und in den verschiedenen Reihen gegeneinander versetzt sind. Die   Dichtungsdrähte selbst   sind in die vorteilhaft   konischen     Löcher eingelassen   und mit Hilfe eines Bindedrahtes 9 zusammengehalten sowie dies bei der 
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 seitlichen, die Büschel zusammenhaltenden Flanschen 11 eingelegt und mit dem Ring in die Wandung 5 eingelassen.

   Die Befestigung des Halteringes in dem Gehäuse erfolgt dadurch, dass zu beiden Seiten eine   Einkerbung   12 hergestellt und die durch die   Einkerbung   gebildete   Zunge 7J durch Walzen, Stemmen   oder dgl. über den Haltering   herübergebogen wird.   
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Nach Fig. 7 ist die Grundplatte mit dem Haltering zu einem einzigen-vorteilhaft, durch   Giessen   oder Stanzen   herzustellenden-Stück 17   vereinigt, das etwas höher heraufreichende, 
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 wie zuvor, die   Dichtungsdrähte   gebogen sind. Das ganze Stück 17 ist dann mit seinem schwalben-   schwanzförmigen Fuss mit   Hilfe   einer pannleiste 20 in   die Wandung 5 eingesetzt. 



     Die letztbeschriebene Anordnung   kann beispielsweise zur Abdichtung einer Welle   benützt   werden, wobei dann die Packungsstücke   entweder an dem feststehenden Gehäuse   oder an der Welle selbst angeordnet sind. Die Anordnung der   Dichtungsbüschel   kann dann entweder so 
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 vor und hinter der Packung hat. Bei Anordnung in einer Spirale empfiehlt es sich, einzelne quer verlaufende Dichtungsbüschel so anzuordnen, dass ein   Hindurchlecken   an der Spirale entlang verhindert wird.

   Auf diese Weise kann eine regelrecht Labyrinthdichtung hergestellt werden, entweder durch mehrere in einem Stück vereinigte Ringe oder Schraubenwindungen von Dichtungsbüscheln, wie es Fig. 7 zeigt, oder durch Hintereinanderschalten mehrerer solcher Dichtungsstreifen, wie Fig. 8 und 10 zeigen. 



   In Fig. 8 ist die Anwendung der Erfindung am Ausgleichskolben einer Dampfturbine dargestellt. Der Kolben 21 ist mit mehreren abstehenden Ringen 22 versehen, gegen deren radial   verlauf ende Flächen   die   Diehtungsdrähte   1 anliegen, die, wie im vorhergehenden beschrieben, büschelweise in segmentartigen Stücken 23 angeordnet sind. Diese Segmente   23,   die in Fig. 9 in   Hinteransicht   dargestellt sind, sind durch Spannleisten 20 oder in sonst geeigneter Weise   im Turbinengehäuse24   befestigt. Fig. 10 zeigt eine Konstruktion, die ebenfalls   zumAbdichteneiner   Welle oder eines Kolbens benützt werden kann.

   Hier sind die büschelweise zusammengefassten Dichtungsdrähte, wie oben beschrieben, in Grundplatten 8 und Halteringen 10 eingesetzt und diese in dem einen der beiden zusammenarbeitenden Teile durch Haltenasen 13 befestigt. Diese Konstruktion kann entweder zum Abdichten von Wellen benützt werden, ähnlich wie in Fig. 7, oder   zum   Abdichten von Kolben statt der Konstruktion nach Fig. 8, wobei dann die   Dichtungs-   drähte direkt gegen den Umfang des Kolbens bzw. radial gegen die   Gcgel1walldung   stossen. 



   Die Fig. 11 zeigt die Anwendung der Erfindung zur Abdichtung der Dampfturbinenschaufeln,   11.   zw. speziell von Parsons-Turbinen. Hier ist im   Turbinengehäuse   25 gegenüber den Rotor- 
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 festgeklemmt ist. Die Befestigung an den Leitschaufeln erfolgt am   besten, indem dip Halteringe 28   den Versteifungsring 29 der freien Schaufelenden umfassen und an letzteren durch eine Nietoder Schraubenverbindung 30 befestigt sind. 



   Statt an dem feststehenden Turbinengehäuse können die   Uichtungsbürsten   auch an dem rotierenden Teil der Turbine angeordnet werden, so dass sie dann gegen den feststehenden Teil abdichten. 



   Cm die Abdichtung der Drähte 1 mit der Gegenwandung 6 zu verbessern, empfiehlt es sich, unter   Uniständen   diese   Gegenwandung   mit kleinen Rillen oder Nuten 31 zu versehen, wie dies die Fig. 3, 8 und   K) zeigen, und   die, wie aus diesen Figuren sich   ergibt, beliebige : Form   erhalten   können.   Diese Nuten bzw. die sie begrenzenden Vorsprünge 32 bieten weiter den Vorteil, dass sie die Bürsten gewissermassen   versteifen, indem   sie einem   achsialen Seitwärtsdrücken der Drähte   Widerstand leisten. 



     Die Bürsten werden so eingestellt, dass   sie zuerst ganz leicht auf der   gegenfläche   streifen : dann werden sie nach kurzem Einlaufen sich so abnützen. dass sie gerade die richtige Lage zum 
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Büratendichtung für längsbewegliche   oder sich drehende Maschinenteile, bestehend aus Drähten oder fadenähnlichen Einzelteilen, dadurch gekennzeichnet. dass diese Einzelteile in 
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   zusammengefasst   sind, die das in die   Dichtung   eintretende Treibmittel zunächst in dünne Einzelströme auflösen, diesen sodann in dem Masse, als sie tiefer in die   Hauptmasse der zu Bündeln oder   
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AT33252D 1907-06-22 1907-06-22 Bürstendichtung für längsbewegliche oder sich drehende Maschinenteile. AT33252B (de)

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AT33252D AT33252B (de) 1907-06-22 1907-06-22 Bürstendichtung für längsbewegliche oder sich drehende Maschinenteile.

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