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AT260678B - Verfahren zur Veredelung von Fasermaterialien - Google Patents

Verfahren zur Veredelung von Fasermaterialien

Info

Publication number
AT260678B
AT260678B AT458062A AT458062A AT260678B AT 260678 B AT260678 B AT 260678B AT 458062 A AT458062 A AT 458062A AT 458062 A AT458062 A AT 458062A AT 260678 B AT260678 B AT 260678B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
solution
starch
paper
parts
starch phosphate
Prior art date
Application number
AT458062A
Other languages
English (en)
Inventor
Geert Moes
Antonius Hendrik Zijderveld
Original Assignee
Scholten Chemische Fab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Scholten Chemische Fab filed Critical Scholten Chemische Fab
Application granted granted Critical
Publication of AT260678B publication Critical patent/AT260678B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Veredelung von Fasermaterialien 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Eine   25% igue   wässerige Lösung dieses Esters besitzt bei   250C   eine scheinbare Viskosität von 761 cP. 



   100 Teile des Stärkephosphates werden durch Kochen in 400 Teilen Wasser dispergiert. Ausgehend von dieser Dispersion und einer Suspension, die 500 Teile Chinaclay und   1, 5 Teile Natriumhexameta-   
 EMI3.1 
 
Papier wird auf der Leimpresse mit einer 5%igen Aluminiumsulfatlösung nachbehandelt. Das in dieser
Weise behandelte Papier besitzt nach Trocknung bei einer Temperatur von   1100C   eine ausgezeichnete bedruckbare Schicht äusserst grosser Wasserfestigkeit. 



  Benutzt man anstatt des oben beschriebenen Stärkephosphates eine dünnkochende Kartoffelstärke entsprechender Viskosität, so ist die Schicht nicht wasserfest. 



   Beispiel 2 : 200 Teile Kartoffelstärke werden in einer Lösung von 39 Teilen   NaH. PO4. 2 0   in
250 Teilen Wasser suspendiert. Nach 10 min wird die Suspension abgenutscht und die Stärke an der Luft getrocknet. Daraufhin wird die trockene Stärke während 3 h auf 1450C erhitzt. Das in dieser Weise er- haltene Stärkephosphat hat einen Substitutionsgrad von 0, 11. 



   In ähnlicher Weise wie in Beispiel 1 wird eine Streichmasse hergestellt, die   401o   Trockenstoff ent- hält und   20%   Stärkephosphat, bezogen auf den Chinaclay. Auf der Filzseite vollgeleimten Offsetpapiers wird mit der Leimpresse eine Schicht bis zu einer durchschnittlichen Trockenverstärkung von 9   g/m2   aufgetragen. Die Schicht wird nach zwischenzeitlicher Trocknung mit einer   5% eigen   Lösung eines basi- schen Aluminiumchlorids nachbehandelt. Die Wasserfestigkeit der in dieser Weise erhaltenen Schicht wird mit dem   sogenannten Fingerstreichversuch   bestimmt und beträgt praktisch 100%.

   Die Wasserfestig- keit einer in entsprechender Weise mit einer oxydierten Kartoffelstärke derselben Viskosität hergestell- ten Schicht beträgt dagegen nur   70%,   was nicht genügt. 



   Beispiel 3 : Eine Suspension von 585 Teilen Kreidein 355 Teilen Wasser versetzt man mit einer
Dispersion, die dadurch erhalten wurde, dass 20 Teile des in Beispiel 1 beschriebenen Stärkephosphates in 60 Teilen Wasser aufgekocht werden. Das erhaltene Gemisch wird mit Hilfe einer Leimpresse auf ein
Tapetengrundpapier aufgetragen, worauf das Papier getrocknet wird. Das so erhaltene Papier wird auf die Leimpresse mit einer   4% eigen   Zirkoniumacetatlösung nachbehandelt. Die Wasserfestigkeit wird mit
Hilfe   eines"plynometre"geprüft,   eines Apparates, in dem das behandelte Papier 10mal mit einem feuchten Schwamm abgewischt wird. Aus der   minimalen Menge losgeriebenem Pigmentgeht hervor,   dass eine gute Wasserfestigkeit erhalten wurde. 



     Beispeil 4 :   69 Teile   NaHPC. IH O   werden in 250 Teilen Wasser gelöst. Dieser Lösung werden
180 Teile   dünnkochendeMaisstärke   zugegeben und die so erhaltene Suspension wird 10 min gerührt. Die
Suspension wird abgenutscht und die Stärke an der Luft getrocknet. Anschliessend wird die trockene Stär- ke während 3 h bei einer Temperatur von 1300C in einem Vakuumtrockenkasten erhitzt. Der Substitu- tionsgrad des so erhaltenen Esters beträgt 0,05. 15 Teile dieses Stärkephosphates werden in 43,5 Teilen
Wasser gelöst, indem sie 20 min auf   850C   erhitzt werden. Die Dispersion wird einer Suspension von
125 Teilen Chinaclay in 62,5 Teilen Wasser, in der 0,4 Teile Natriumhexametaphosphat gelöst sind, zugegeben.

   Die in dieser Weise erhaltene Streichmasse wird mit mehreren Farbpigmenten angefärbt und darauf maschinell auf Tapetengrundpapier aufgetragen. 



   Unmittelbar, nachdem die Streichmasse aufgetragen ist, wird mit einer Spritze eine Aluminium- formiatlösung auf das Papier vernebelt. Nach Trocknung erweist sich die Tapete als völlig wasserfest. 



   Ähnliche Ergebnisse werden erzielt, wenn für die Nachbehandlung   Chromi- oder   Ferrichlorid be- nutzt wird. 



     Beispiel 5 :   Durch Erhitzen von Tapiokastärke in Gegenwart von   4%   Phosphorsäure,   l%   Schwefel- säure und 15% Harnstoff während 1 h auf 1250C wird ein Stärkephosphat mit einem Substitutionsgrad von
0, 09 erhalten. Dieses Stärkephosphat wird in einer Konzentration von 10% aufgekocht und mit der in dieser Weise erhaltenen Dispersion wird Baumwollgabardine bei   400C   auf dem Foulard appretiert. Nach
Trocknen bei 100 C wird das appretierte Tuch bei 500C durch eine verdünnte Paraffinemulsion foular- diert, die ausser 2, 5% Paraffin auch 1% Aluminiumformiat enthält. Das nach Trocknung   bel 100C   erhaltene Tuch ist gut wasserabstossend und äusserst waschbeständig. 



     Beispiel 6 :   Ein Stärkephosphat mit einem Substitutionsgrad von 0, 02 wird durch Erhitzen eines
Gemisches aus dünnkochender Maisstärke und 5% Natriumtrimetaphosphat während 1 h bei 1250C hergestellt. 



   Eine   5% igue   wässerige Dispersion dieses Esters wird mittels einer Leimpresse auf die Oberfläche von
Papier aufgebracht. Das Papier wird getrocknet und anschliessend mit einer   2% gen   wässerigen Stanni- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 chloridlösung behandelt, die mittels einer Walze aufgebracht wird. Das Papier wird wieder getrocknet, wobei ein Papier mit wasserfester Oberflächenleimung erhalten wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Veredelung von Fasermaterialien unter Anwendung von Salzen von Stärkephosphaten mit drei-oder mehrwertigen Metallen, dadurch gekennzeichnet, dass man auf das Fasermaterial sowohl eine Lösung eines Stärkephosphates, dessen Salze mit drei-oder mehrwertigen Metallen wasserunlöslich sind, als auch eine Lösung eines Salzes eines drei-oder mehrwertigen Metalles aufbringt und das derart behandelte Fasermaterial trocknet.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man das Fasermaterial mit einem Gemisch der beiden Lösungen behandelt, das mit soviel Alkali oder Ammoniak versetzt ist, dass das Salz des Stärkephosphates mit dem drei-oder mehrwertigen Metall in Lösung bleibt, und dass man nach. der Behandlung das unlösliche Salz durch Zusatz von Säure oder durch Verdampfung des Ammoniaks beim Trocknen wieder ausfällt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Lösung des Stärkephosphates behandelte Träger vor dem Aufbringen der Lösung des Salzes eines drei-oder mehrwertigen Metalles getrocknet wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Stärkephosphat durch Erhitzen von Stärke, Harnstoff und Alkaliorthophosphaten, Phosphorsäure oder Pyrophosphorsäure erhalten wird.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es zur wasserfesten Oberflächenleimung von Papier angewendet wird.
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es zum wasserfesten Streichen von Papier angewendet wird. EMI4.1 det wird, das eine scheinbare Viskosität von 10 bis 1200 cP, gemessen mittels eines rotierenden Viskosimeters bei einem Schergefälle von 480 sec-l an einer 25% eigen Lösung bei 25 C, besitzt.
AT458062A 1961-06-06 1962-06-06 Verfahren zur Veredelung von Fasermaterialien AT260678B (de)

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NL260678X 1961-06-06

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AT260678B true AT260678B (de) 1968-03-11

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