AT260678B - Verfahren zur Veredelung von Fasermaterialien - Google Patents
Verfahren zur Veredelung von FasermaterialienInfo
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<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Veredelung von Fasermaterialien EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> Eine 25% igue wässerige Lösung dieses Esters besitzt bei 250C eine scheinbare Viskosität von 761 cP. 100 Teile des Stärkephosphates werden durch Kochen in 400 Teilen Wasser dispergiert. Ausgehend von dieser Dispersion und einer Suspension, die 500 Teile Chinaclay und 1, 5 Teile Natriumhexameta- EMI3.1 Papier wird auf der Leimpresse mit einer 5%igen Aluminiumsulfatlösung nachbehandelt. Das in dieser Weise behandelte Papier besitzt nach Trocknung bei einer Temperatur von 1100C eine ausgezeichnete bedruckbare Schicht äusserst grosser Wasserfestigkeit. Benutzt man anstatt des oben beschriebenen Stärkephosphates eine dünnkochende Kartoffelstärke entsprechender Viskosität, so ist die Schicht nicht wasserfest. Beispiel 2 : 200 Teile Kartoffelstärke werden in einer Lösung von 39 Teilen NaH. PO4. 2 0 in 250 Teilen Wasser suspendiert. Nach 10 min wird die Suspension abgenutscht und die Stärke an der Luft getrocknet. Daraufhin wird die trockene Stärke während 3 h auf 1450C erhitzt. Das in dieser Weise er- haltene Stärkephosphat hat einen Substitutionsgrad von 0, 11. In ähnlicher Weise wie in Beispiel 1 wird eine Streichmasse hergestellt, die 401o Trockenstoff ent- hält und 20% Stärkephosphat, bezogen auf den Chinaclay. Auf der Filzseite vollgeleimten Offsetpapiers wird mit der Leimpresse eine Schicht bis zu einer durchschnittlichen Trockenverstärkung von 9 g/m2 aufgetragen. Die Schicht wird nach zwischenzeitlicher Trocknung mit einer 5% eigen Lösung eines basi- schen Aluminiumchlorids nachbehandelt. Die Wasserfestigkeit der in dieser Weise erhaltenen Schicht wird mit dem sogenannten Fingerstreichversuch bestimmt und beträgt praktisch 100%. Die Wasserfestig- keit einer in entsprechender Weise mit einer oxydierten Kartoffelstärke derselben Viskosität hergestell- ten Schicht beträgt dagegen nur 70%, was nicht genügt. Beispiel 3 : Eine Suspension von 585 Teilen Kreidein 355 Teilen Wasser versetzt man mit einer Dispersion, die dadurch erhalten wurde, dass 20 Teile des in Beispiel 1 beschriebenen Stärkephosphates in 60 Teilen Wasser aufgekocht werden. Das erhaltene Gemisch wird mit Hilfe einer Leimpresse auf ein Tapetengrundpapier aufgetragen, worauf das Papier getrocknet wird. Das so erhaltene Papier wird auf die Leimpresse mit einer 4% eigen Zirkoniumacetatlösung nachbehandelt. Die Wasserfestigkeit wird mit Hilfe eines"plynometre"geprüft, eines Apparates, in dem das behandelte Papier 10mal mit einem feuchten Schwamm abgewischt wird. Aus der minimalen Menge losgeriebenem Pigmentgeht hervor, dass eine gute Wasserfestigkeit erhalten wurde. Beispeil 4 : 69 Teile NaHPC. IH O werden in 250 Teilen Wasser gelöst. Dieser Lösung werden 180 Teile dünnkochendeMaisstärke zugegeben und die so erhaltene Suspension wird 10 min gerührt. Die Suspension wird abgenutscht und die Stärke an der Luft getrocknet. Anschliessend wird die trockene Stär- ke während 3 h bei einer Temperatur von 1300C in einem Vakuumtrockenkasten erhitzt. Der Substitu- tionsgrad des so erhaltenen Esters beträgt 0,05. 15 Teile dieses Stärkephosphates werden in 43,5 Teilen Wasser gelöst, indem sie 20 min auf 850C erhitzt werden. Die Dispersion wird einer Suspension von 125 Teilen Chinaclay in 62,5 Teilen Wasser, in der 0,4 Teile Natriumhexametaphosphat gelöst sind, zugegeben. Die in dieser Weise erhaltene Streichmasse wird mit mehreren Farbpigmenten angefärbt und darauf maschinell auf Tapetengrundpapier aufgetragen. Unmittelbar, nachdem die Streichmasse aufgetragen ist, wird mit einer Spritze eine Aluminium- formiatlösung auf das Papier vernebelt. Nach Trocknung erweist sich die Tapete als völlig wasserfest. Ähnliche Ergebnisse werden erzielt, wenn für die Nachbehandlung Chromi- oder Ferrichlorid be- nutzt wird. Beispiel 5 : Durch Erhitzen von Tapiokastärke in Gegenwart von 4% Phosphorsäure, l% Schwefel- säure und 15% Harnstoff während 1 h auf 1250C wird ein Stärkephosphat mit einem Substitutionsgrad von 0, 09 erhalten. Dieses Stärkephosphat wird in einer Konzentration von 10% aufgekocht und mit der in dieser Weise erhaltenen Dispersion wird Baumwollgabardine bei 400C auf dem Foulard appretiert. Nach Trocknen bei 100 C wird das appretierte Tuch bei 500C durch eine verdünnte Paraffinemulsion foular- diert, die ausser 2, 5% Paraffin auch 1% Aluminiumformiat enthält. Das nach Trocknung bel 100C erhaltene Tuch ist gut wasserabstossend und äusserst waschbeständig. Beispiel 6 : Ein Stärkephosphat mit einem Substitutionsgrad von 0, 02 wird durch Erhitzen eines Gemisches aus dünnkochender Maisstärke und 5% Natriumtrimetaphosphat während 1 h bei 1250C hergestellt. Eine 5% igue wässerige Dispersion dieses Esters wird mittels einer Leimpresse auf die Oberfläche von Papier aufgebracht. Das Papier wird getrocknet und anschliessend mit einer 2% gen wässerigen Stanni- <Desc/Clms Page number 4> chloridlösung behandelt, die mittels einer Walze aufgebracht wird. Das Papier wird wieder getrocknet, wobei ein Papier mit wasserfester Oberflächenleimung erhalten wird. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Veredelung von Fasermaterialien unter Anwendung von Salzen von Stärkephosphaten mit drei-oder mehrwertigen Metallen, dadurch gekennzeichnet, dass man auf das Fasermaterial sowohl eine Lösung eines Stärkephosphates, dessen Salze mit drei-oder mehrwertigen Metallen wasserunlöslich sind, als auch eine Lösung eines Salzes eines drei-oder mehrwertigen Metalles aufbringt und das derart behandelte Fasermaterial trocknet.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man das Fasermaterial mit einem Gemisch der beiden Lösungen behandelt, das mit soviel Alkali oder Ammoniak versetzt ist, dass das Salz des Stärkephosphates mit dem drei-oder mehrwertigen Metall in Lösung bleibt, und dass man nach. der Behandlung das unlösliche Salz durch Zusatz von Säure oder durch Verdampfung des Ammoniaks beim Trocknen wieder ausfällt.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Lösung des Stärkephosphates behandelte Träger vor dem Aufbringen der Lösung des Salzes eines drei-oder mehrwertigen Metalles getrocknet wird.4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Stärkephosphat durch Erhitzen von Stärke, Harnstoff und Alkaliorthophosphaten, Phosphorsäure oder Pyrophosphorsäure erhalten wird.5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es zur wasserfesten Oberflächenleimung von Papier angewendet wird.6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es zum wasserfesten Streichen von Papier angewendet wird. EMI4.1 det wird, das eine scheinbare Viskosität von 10 bis 1200 cP, gemessen mittels eines rotierenden Viskosimeters bei einem Schergefälle von 480 sec-l an einer 25% eigen Lösung bei 25 C, besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
NL260678X | 1961-06-06 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
AT260678B true AT260678B (de) | 1968-03-11 |
Family
ID=19781490
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
AT458062A AT260678B (de) | 1961-06-06 | 1962-06-06 | Verfahren zur Veredelung von Fasermaterialien |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
AT (1) | AT260678B (de) |
-
1962
- 1962-06-06 AT AT458062A patent/AT260678B/de active
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