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Regalsystem
Die Erfindung betrifft ein Regalsystem, bestehend aus mindestens zwei lotrechten, aus Vierkant- rohren gefertigten Stehern, die an zwei gegenüberliegenden Flächen mit regelmässigen Durchbrechun- gen versehen sind, sowie an den Stehern und gegenüber diesen in verschiedenen Winkellagen befestig- bare Konsolen.
Gestelle, welche die eingangs erwähnten Verstellmöglichkeiten bieten, sind bereits bekannt. Bei diesen wird der Zusammenhalt zwischen den Konsolen und Ständern durch Schrauben, Klemmvorrichtungen oder Federn bewerkstelligt, wozu auf jeden Fall Werkzeuge und fremde Hilfe zur Montage erforderlich sind.
Nun bringt bekanntlich der Gebrauch von Werkzeugen für den handwerklich Ungeübten bzw. Laien, ob Privatperson oder Geschäftspersonal (Magazineure, Hilfskräfte in Selbstbedienungsläden, Magazinen usw. ), unter Umständen eine Reihe von beträchtlichen Erschwernissen sowie die Gefahr mit sich, dass Montageteile beschädigt, Schrauben und Werkzeuge in der Eile der Arbeit unauffindbar verlegt oder verloren werden usw.
Zur Auflage der Regale sind bisher L-förmige Stützkonsolen verwendet worden, an deren senkrechten Schenkeln Haken zum Einhängen in die Öffnungen der Ständer sowie federnde Nasen zur Verriegelung der gewählten Stellung vorgesehen sind und deren waagrechte Schenkel die Regale tragen. Diese Stützkonsolen gestatten jedoch keine Schrägstellung der Regale und sind auch nicht für eine fixierbare Querstellung derselben eingerichtet. Sind aber verstellbare Stützkonsolen vorhanden, so müssen sie mit Zahnkränzen in die Schräglage eingerastet und mit Fixierschrauben oder Federn abgesichert werden, was ohne Werkzeug und ohne Hilfe einer zweiten Person unmöglich ist.
Sinn der Erfindung ist, die geschilderten Nachteile zu vermeiden. Dies wird dadurch erreicht, dass die Durchbrechungen in Form von zueinander und zu den Steherachsen in Richtung derselben angeordneten parallelen Langlochpaaren 1 sowie symmetrisch zwischen den Stirnflächen der Langlochpaare und im Abstand von ihnen angeordneten Bohrungen 2 ausgebildet sind. Weitere Merkmale der Erfindung sind die Konsolen 8, 9 ; 10, 11, die vorzugsweise aus Stahlblech oder Kunststoff gefertigt und zur Befestigung an den Stehern A mit vier zueinander parallelen, an ihren unteren Stirnflächen aufgebohrten Langlöchern 2a-d versehen sind, wobei zwei äussere Langlöcher 2a, c in gleicher Höhe und zwei innere Langlöcher 2b, d übereinander mit gemeinsamer Längsachse spiegelbildlich symmetrischangeordnetsind.
Die Befestigung der Konsolen 8, 9 an den Stehern A erfolgt mittels an ihren Enden mit mindestens einer Ringnut 7b-d ausgebildeten Bolzen 7.
Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und sollen nachstehend näher erklärt werden. Es stellen dar : Fig. 1 eine teilweise Seitenansicht des Ständers mit Bohrungen 2 undLanglochpaaren 1 in Höhenabstand zu je 32 mm samt Konsole, Fig. 2 den Schnitt durch den Ständer A mit einer einseitigen und einer beidseitigen Aufhängung der Konsolen mit Dornen 3 durch die Bolzen 7.
In den Zeichnungen ist auch ersichtlich, dass mit denselben Bolzen und Tragbügeln auch eine 450 Schrägaufhängung der Regalplatte 12 durchführbar ist, Fig. 3 die Seitenansicht einer aufgelegten Regalplatte 12 auf den Tragbügel 8 mit Dornen und wie die Regalplatte von unten durch die Dorne 3 fixiert ist, Fig. 4 eine teilweise Seitenansicht des Ständers A mit Langlochpaaren 1 und Bohrungen 2 in je 32 mm Höhenabständen, mit eingehängten Tragbü-
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geln 10 ; 11.
Das Trägergestell benötigt zur Befestigung der Regale keine Schrauben oder eine andere Art von
Verbindungen, erweist sich aber trotzdem als hervorragend stabil und tragfähig. Die Aufstellung und die jeweilige Verstellung der Regale zu je 32 mm der Höhe nach kann von einer Person allein und ohne
Werkzeuge mit ein paar Handgriffen leicht bewerkstelligt werden.
Zufolge der erfindungsgemässen Ausbildung der Konsolen 8, 9 ; 10, 11 mit je zwei Dornen 3 auf der Tragkante kann das Regal mit einem Faustschlag auf dasselbe zwischen den Ständern unverrück- barstand-undhaltefest fixiert werden. Da die Konsolen 8, 9 ; 10, 11 mit je zwei Dornen, wie aus der
Benennung schon ersichtlich, vier Langlöcher haben, können diese auch in einer 450 Schräglage fixiert werden, ohne ein Werkzeug oder eine Fixierschraube zu benutzen. Da die Fixierung einer Konsole in
Schräglage auch mit denselben zwei Bolzen 7 erfolgt, ist auch hier keine Fremdhilfe notwendig. Bei dieser Fixierung der Tragelemente ist nur ein Versetzen der Bolzen 7 in die Löcher der Konsole not- wendig. Auch bei der Fixierung der Tragelemente in die Schräglage ist ein Verkanten oder Verklemmen der Regale praktisch unmöglich.
Da die asymmetrische Konsole 9 am Ende des Bügels noch eine Nase 6 hat, kann das Regal auch bei grösster Belastung nicht abrutschen.
Gemäss einer andern Ausführung werden Einhängehaken 4 mit Stützen 5 senkrecht oder 450 schräge zur Waagrechtlage der Tragkante an den Tragbügeln 10 ; 11 gestanzt. Man kann auch diese Tragbügel waagrecht oder schräg einhängen und damit auch die Regalplatten in waagrechter oder schräger Lage auflegen und fixieren.
Auch diese Aufhängeelemente werden ohne Werkzeug und fremder Hilfe einfach und leicht montiert.
Aus dem Schnitt der Fig. 4 sieht man auch, dass der Tragbügel 10 ; 11 zwei Dorne 3 zur Fixierung der Regale und der asymmetrische Tragbügel 11 dazu noch an seinem Ende eine Nase 6 hat, damit die Regalplatte in der Schräglage nicht verrutschen kann.
Erfindungsgemäss muss bei dieser Aufhängung mit zwei Typen von Tragbügeln gehandhabt werden, eine für die horizontale Lage und eine für die Schräglage. Bei der ersten Type 10 stehen die Einhängehaken 4 und die Stützen 5 senkrecht zur Tragkante des Tragbügels.
Bei der zweiten Type 11 sind die Einhängehaken 4 und Stützen 5 450 schräg zur Tragkante des Tragbügels gestanzt. Daher müssen die Einhängebügel für die Schräglage als linke und rechte Bügel gestanzt werden, dafür fallen aber die bei der ersten Aufhängung notwendigen Nutbolzen 7 weg. Da die Ständer A neben denfp 5 mm Bohrungen 2 auch noch Langlochpaare 1 im Abstand von je 32 mm der Höhe nach haben, wird derselbe Ständer A auch für die zweite Aufhängung verwendet.
Die Erfindung der beiden Aufhängungen besteht also in der Einfachheit der Handhabung und der Stabilität der Regalständer durch die Verbindung der beiden Aufhängesysteme für Regalplatten oder Borde sowie für Kästchen und Tischplatten mit den Dreieckvierlochtragbügeln und den Dreieckdoppelhakeneinhängebügeln.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Regalsystem, bestehend aus mindestens zwei lotrechten, aus Vierkantrohren gefertigten Stehern, die an zwei gegenüberliegenden Flächen mit regelmässigen Durchbrechungen versehen sind, sowie an den Stehern und gegenüber diesen in verschiedenen Winkellagen befestigbaren Konsolen, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechung in Form von zueinander und zu den Steherachsen in Richtung derselben angeordneten parallelen Langlochpaaren (1) sowie symmetrisch zwischen den Stirnflächen der Langlochpaare (1) und im Abstand von ihnen angeordneten Bohrungen (2) ausgebildet sind.