AT253601B - Elektromagnetisches Schaltgerät, z. B. Schütz - Google Patents
Elektromagnetisches Schaltgerät, z. B. SchützInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektromagnetisches Schaltgerät, z. B. Schütz Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Schaltgerät, z. B. ein Schütz. Es ist bekannt, Spulen und Magnetkerne elektrischer Apparate in Kunststoff einzubetten. Die Erfindung ist eine besonders vorteilhafte Ausführung eines elektromagnetischen Schaltgerätes, das unter Verwendung von Kunstharz hergestellt ist. Unter Kunstharz ist dabei vorzugsweise Epoxydharz zu verstehen, das in giessfähiger oder presssspritzfähiger Form verwendet wird. Erfindungsgemäss ist bei einem elektromagnetischen Schaltgerät die Anordnung so getroffen, dass ein den ortsfesten Teil des Schaltmagneten samt Schaltspule enthaltender Schaltgeräteunterteil als den ortsfesten Teil des Schaltmagneten festlegender und ihn unter Freilassung der Polflächen einhüllende Block aus Kunstharz, z. B. giessbarem Epoxydharz, ausgeführt ist, durch welchen Block an sich lose zusammengelegte Eisenteile des Schaltmagneten, eine auf einem Schenkel des Schaltmagneten aufgesetzte Schaltspule und gegebenenfalls in Nuten der Polflächen des Schaltmagneten gefasste Kurzschlussringe zu einem festen Paket vereinigt sind. Dadurch wird eine ausserordentliche Vereinfachung bei der Fertigung eines elektromagnetischen Schaltgerätes erzielt und es ergibt sich ein Fertigfabrikat, das nur gerüngfügige Fabrikationstoleranzen aufweist, obwohl die Toleranzen bei den Einzelteilen grösser sein können. Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles und aus den Patentansprüchen hervor. In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand eines Schaltschützes schematisch dargestellt. Darin ist Fig. 1 ein Seitenriss des Schützunterteiles, Fig. 2 die Draufsicht dazu und Fig. 3 ein Teil der den Schaltmagneten bildenden Blechlamellen. Gemäss Fig. 1 sind der Schaltmagnet 1 nebst der Schaltspule 2 und Kontaktstücken 3, die dem Anschluss der Spulenleitungen dienen, in einem Block 5 aus Giessharz gefasst, d. h. in diesen eingebettet. Dieser Giessharzblock könnte an sich schon den Schützunterteil bilden. Dann wären an ihm noch Ansätze zur Halterung von Befestigungsschrauben einerseits des Schützes auf einer Montageplatte, anderseits des Schützoberteiles an diesem Block und Kanäle zur Aufnahme von Rückholfedern für den Schaltanker vorzusehen. Bei der Ausführung nach Fig. 1 ist eine Giessform nicht erforderlich. Der Schützunterteil besteht zunächst aus einem kastenartigen Behälter 4, dermit Taschen oder Einbuchtungen 6 für die Abstützung des Schaltmagneten 1 versehen ist. Der Schaltmagnet 1 besteht aus Blechlamellen, die lose in den Kasten 4 eingesetzt werden. Auf den Mittelschenkel wird eine freigewickelte Spule 2 aufgesetzt. Die Lamellen sind also nicht zu einem Paket, etwa durch Nietung, komplettiert. In Nuten der Polschenkel werden Kurzschlussringe 7 lose eingesetzt. In seitliche Einbuchtungen des Kastens 4 werden winkelförmige Kontaktstücke 3 gelegt. an die die Spulenleitungen geführt sind. Die Polschenkel sind etwas kürzer als das Mass a, d. h. sie liegen zunächst unterhalb der Ebene : <Desc/Clms Page number 2> Kasten-Stirnseite. Durch Erregung der Schaltspule mit Gleichstrom werden die Lamellen gegen eine auf die Stirnseite des Kastens 4 gelegte, geschliffene, magnetische Platte 8 gezogen und haftenmagnetisch an ihr. In den Kasten eingebrachtes Giessharz 5 füllt die entstehenden Hohlräume und das Kasteninnere aus, härtet infolge der durch die Spule erzeugten Joule'schen Wärme und legt damit den Schaltmagneten samt Spule in der ihm durch Erregung der Spule erteilten Lage fest. Diese Teile sind nun "angeheftet". Nach Aushärtung des Giessharzes 5 kann die Platte 8 abgenommen werden. Alsdann wird das Kasteninnere mit Giessharz ausgefüllt, u. zw. so, dass die Giessharzoberfläche um wenige zehntel Millimeter unter der Ebene der Polfläche, die mit der Ebene der Kastenstirnseite übereinstimmt, zurückbleibt. Auf den fertigen Unterteil ist ein den Kontaktträger enthaltender Oberteil aufzusetzen. Da alle Lamellen in eine exakte Lage gebracht werden, ist ein Schleifen der Polflächen nicht erforderlich. Eine weitere mögliche Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die aktiven Teile des festen Schützunterteiles, also die einzelnen Blechlamellen, die Magnetspule, die Kurzschlussringe und die Spu- lenanschlüsse in eine geeignete Form eingelegt werden und dann durch Umspritzen bzw. Umpressen zu einem festen Block vereinigt werden. In dem Unterteil sind Kanäle vorhanden, in welche Rückholfedern für den beweglichen Teil des Schützes eingelegt sind, wie das an sich bekannt ist. Ebenso sind Ansätze 10 zur Befestigung des Schützes auf einer Montageplatte und weitere Ansätze zur Befestigung des Oberteiles auf dem Unterteil vorhanden. Die Lamellen des Schaltmagneten brauchen nicht mit einer Isolierschicht versehen zu sein, da das Giessharz in die Kapillarspalte zwischen den Lamellen eindringt und sie damit elektrisch voneinander isoliert. Die Lamellen können gemäss Fig. 3 mit Warzen 11 versehen sein, was ihre Ausrichtung erleichtert. PATENTANSPRÜCHE : EMI2.1 ortsfesten Teil des Schaltmagneten samt Schaltspule enthaltender Schaltgeräteunterteil als den ortsfesten Teil des Schaltmagneten festlegender und ihn unter Freilassung der Polflächen einhüllender Block aus Kunstharz, z. B. giessbarem Epoxydharz, ausgeführt ist, durch welchen Block an sich lose zusammenge- legte Eisenteile des Schaltmagneten, eine auf einem Schenkel des Schaltmagneten aufgesetzte Schaltspule und gegebenenfalls in Nuten der Polflächen des Schaltmagneten gefasste Kurzschlussringe zu einem festen Paket vereinigt sind. EMI2.2
Claims (1)
- harzblock selbst verfestigt und auf dem Schaltmagneten festgelegt ist.3. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Nuten der Polschenkel des Schaltmagneten lose eingelegte Kurzschlussringe durch den Kunstharzblock mit dem Schaltmagneten vereinigt sind.4. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h net, dass der Unterteil aus einem vorzugsweise aus Isolierpressmaterial hergestellten, kastenartigen Behälter besteht, der in an sich bekannter Weise mit Taschen oder Einbuchtungen zur Halterung des Schaltmagneten versehen ist und dessen, den Schaltmagneten aufnehmender Innenraum mit den Schaltmagneten in dem Behälter festlegendem Giessharz ausgefüllt ist. EMI2.3 stirnseite liegt.6. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Eisenteile (Lamellen) mit ineinandergreifenden Warzen od. dgl. versehen sind.7. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Ansprcuh 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die vom Harz freibleibenden Polflächen des Schaltmagneten in gleicher Ebene mit der die Auflage für den Schützoberteil ergebenden Stirnseite des Schützunterteiles liegen. EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3>9. Verfahren zur Herstellung eines elektromagnetischen Schaltgerätes nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dessen Schaltmagnet in einem Giessharzblock gefasst ist, dadurch gekennzeichnet, dass lose in einen kastenartigen Behälter eingelegte, den Schaltmagneten bildende Blechteile (Lamellen) mit ihren die Polflächen bildenden Schenkelenden um wenige Millimeter unterhalb der Stirnseite des Behälters liegen, dass ferner durch eine an die Schaltspule angelegte Gleichspannung eine Anziehung und Haftung des Blechteil- (Lamellen) paketes an eine auf die Stirnseite des Kastens aufgelegte, magnetisierbare Platte erfolgt, wobei das Blechpaket und die Schaltspule durch zunächst in den Kasten eingebrachtes Giessharz, das unter der Spulenerwärmung ausgehärtet wird, den Schaltmagneten samt Spule in dieser Lage im Kasten festlegt (anheftet)und dass schliesslich die Ausgiessung des verbleibenden freien Raumes mit Giessharz erfolgt.10. Verfahren zur Herstellung eines elektromagnetischen Schaltgerätes nach einem der Ansprü- che 1 bis 8, dessen Schaltmagnet in einem Epoxydharz- (oder anderm Kunstharz) Blick gefasst ist,'da- durch gekennzeichnet, dass lose Blechteile (Lamellen) mit einer Spule samt Anschlüssen und Kurzschlussringen in eine Form eingelegt werden, und dass die feste Verbindung dieser Teile durch Umspritzen mit Harz erfolgt, wobei gleichzeitig in der Form funktionell wichtige Teile, wie z. B. Befesti- gungsfüsse geformt werden.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1964L0046906 DE1465887B2 (de) | 1964-01-29 | 1964-01-29 | In einem Gehäuse vergossener Kern eines Schaltmagneten, insbesondere fur Schaltschutze |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
AT253601B true AT253601B (de) | 1967-04-10 |
Family
ID=7271807
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
AT39265A AT253601B (de) | 1964-01-29 | 1965-01-19 | Elektromagnetisches Schaltgerät, z. B. Schütz |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
AT (1) | AT253601B (de) |
-
1965
- 1965-01-19 AT AT39265A patent/AT253601B/de active
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