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Toto-Wettgerät DiestatistischenAufzeichnungen von Vereinen desFussballsports haben gezeigt, dass in längerer Zeit- spanne, z. B. einem Jahr, die summarischen Ergebnisse aller drei möglichen Arten, wie Siege der Gast- geber mit Sinnzeichen "1", Siege der Gäste mit Sinnzeichen "2" und unentschiedene Spiele mit Sinnzei- chen "X" oder "0", ziemlich gleichbleibende Verhältniszahlen zueinander aufweisen.
Ein Totowettgerät, das das erwähnte Prinzip berücksichtigt, und das geeignet ist, das Ausfüllen des vorgeschriebenen Totoscheines zu ermöglichen, könnte als erwünschte Neuerung gewertet werden und bildet das Wesen dieser Erfindung.
Die technischen Vorteile des in Fig. l - 1a dargestellten. automatisch wukenden Wettgerätes beste- hen darin, dass, durch Betätigen gewisser Mechanismen am Gerät, der auf einer Trommel aufgespannte
Totoschein, nach obigem Prinzip, im Aufdruckverfahren in allen seinen Abschnitten vorschriftsmässig ausgefüllt wird.
Im Ausführungsbeispiel, Fig. 1 - 13. ist die Apparatur zu obigem Verfahren gezeigt : Die Drucklettern 8 ("1", "2" und "X") sind an der Aussenseite von in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ringen 7 angeordnet. Die Dicke der Ringe entspricht der Breite der Spalten am Totoschein, die Entfernung der Drucklettern der Einteilung in der Länge. Naturgemäss müssen so viele Ringe aneinander gereiht sein, als maximal Runden auszufüllen sind ; in Österreich somit 15. Innen sind die Ringe mit einer Verzahnung versehen, die so angeordnet ist, dass jeder Druckletter ein Zahn 9 gegenüberliegt. Um ein leichtes Aneinandergleiten der in gleicher Höhe stehenden Ringe zu ermöglichen, besitzen diese Ringnuten 10, zwischen denen Kugeln la- gern.
Die Seitenstücke 11 halten die zwischen ihnen liegenden Ringe auf reicher Höhe. Korrespondieren- de Rollen 112 (Fig. 7 und 12) unterstützen die Ringe 7. Die ebenfalls korrespondierenden Rollen 40 (Fig. 12), die mit einer Stempelkissenoberfläche zusammenarbeiten, dienen zum Befeuchten der Drucklettern 8.
Die Reihenfolge der Drucklettern auf den Ringen muss abwechseln und nach dem oben erwähnten Prinzip sein, wobei die Anordnung der Lettern auf allen Ringen die gleiche sein kann, da sie im Verlauf ihres Wirkens stets eine andere Stellung zueinander aufweisen. Im Verlauf eines Aufdruckes von Drucklettern auf den Totoschein werden dieRinge8 um ihre Achse so in Drehung versetzt, dass diese stets andere Kombinationen ergeben. Hiezu dient ein Antriebsmechanismus, der aus den Fig. 3,4, 7 ersichtlich ist. Die in ihrer Längsachse verschiebbare Welle 13 (Fig. 7) trägt einen Stempel 6 (Fig. 3, 4) mit vier Zähnen 14, die in der Verzahnung 9 der Ringe 7 nacheinander eingreifen, indem die Welle 13 in Drehung versetzt wird und der Stempel in die Verzahnung der Hohlringe gedrückt wird.
Sind alle Ringe vom Stempel nacheinander so erfasst und in Drehung versetzt, stösst dieser an den Bremsklotz 15 (Fig. 5,6), dessen Verzahnung 16 die drehende Bewegung des Stempels nicht mehr zulässt. Jetzt sind die Druckletternringe festgehalten und für den Abdruck bereit.
Den Fig. 8-13 ist jener Mechanismus zu entnehmen, der den vorgeschriebenen Totoschein 18 auf einer Trommel 19 aufgespannt enthält und den Abdruck auf diesen, durch Abrollen der Trommel 19 über die Ringe 7, ermöglicht. Fig. 8 zeigt einen Querschnitt durch die Trommel 19. Ein Längsschlitz 20, mit den Wänden 23 und 24 parallel zur Achse der Trommel 19, dient zur Aufnahme jener beiden Enden des
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ausgerückt werden. Nachdem der Abdruck auf die Abschnitte 1, 3 und 2 nacheinander erfolgen soll. muss die Trommel in drei verschiedene Anfangsstellungen gebracht werden. Dies bewirkt die Scheibe 27 mit
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