<Desc/Clms Page number 1>
Zubringerbehälter für das Einsatzmaterial bei einem Kupolofen
EMI1.1
Die Nachteile der bisherigen Verfahren beruhen in der schweren manuellen Arbeit und darin, dass es erforderlich ist, mindestens zwei Arbeiter dauernd mit dieser Arbeit zu beschäftigen. Bei der Verwendung eines Elektromagneten dauert die Füllung der Beschickungskübel zu lange, so dass man nur eine kleine Anzahl von verschiedenen Materialien gattieren kann und das höchstens für einen Kupolofen.
Die angeführten Nachteile beseitigt die Erfindung, deren Wesen darin liegt, dass der Zubringerbehälter einen vorderen schrägen Bodenteil besitzt, welcher mit Öffnungen versehen ist, in welche die einzelnen Balkenzubringer, eingreifen. Diese sind mit ihrer Vorderseite durch Lager auf Exzentern und mit ihrer Hinterseite schwingend in Gehängen gelagert. Die auf einer gemeinsamen Welle angeordneten Exzenter sind gegeneinander versetzt. Bei der Drehung der Welle bewegen sich die Zubringer über und unter den Boden, wodurch sie das Einsatzmaterial verschieben. Verschiedene Arten, von Einsatzgütern sind in einer Reihe nebeneinander in den einzelnen Behältern angeordnet, von denen jeder mit einem mechanischen Zubringer mit selbständigem Antrieb versehen ist. Der Beschickungskübel umfährt fortlaufend die Behälter und erhält die erforderliche Materialmenge.
Den Vorteil dieser Ausführung bildet, dass im Falle der Hinzufügung einer Waage mit automatischer Abschaltung der Materialzuführung zu jedem Behälter, die Zubringer einiger Behälter auf einmal arbeiten können und dadurch wird die Anzahl der eingesetzten Güter im gleichen Zeitabschnitt erhöht.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 veranschaulicht einen Aufriss des Zubringerbehälters im Schnitt und Fig. 2 zeigt seinen Grundriss.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, besitzt der Behälter l, welcher an der (nicht eingezeichneten) Tragkonstruktion festgehalten ist, einen durchbrochenen Boden mit dem vorderen schrägen Bodenteil 8.
Der Bodenteil 8 weist Längsöffnungen auf, in welche die einzelnen Balken 2 des Zubringers eingreifen.
Jeder Balken 2 ist an der Vorderseite mit einem Lager 9 versehen, welches auf einem Exzenter 5 aufliegt. Rückwärts sind auf dem Behälter 1 die Balken 2 schwingend in Gehängen 3 gelagert. An den Balken 2 sind Höcker 4 angeordnet, welche die Oberfläche der Balken 2 uneben machen. Die Exzenter 5 al, ler Balken sind auf der gemeinsamen Welle 6 angeordnet, welche vom Elektromotor 7 angetrieben werden ; die einzelnen Exzenter sind gegeneinander verdreht. Bei der Drehung der Welle 6 schwingen die Balken 2 in vertikaler Richtung. Wenn der Balken in der oberen Stellung ist, überragt er die Ebenedes Bodens 8. Der Schwingungsausschlag jedes Balkens 2 vermindert sich in der Richtung zu seinem hinteren Ende. Infolgedessen verschieben die Balken 2 bei der Bewegung über den Boden das Einsatzmaterial nach vorne.
Durch den sich vergrössernden Schwingungsausschlag der Balken in der Richtung nach vorne breitet sich das beförderte Material aus, wodurch sich die Schütthöhe vermindert.
Der vordere schräge Bodenteil 8 kann auch waagrecht oder in der Bewegungsrichtung des Materials geneigt sein.
<Desc / Clms Page number 1>
Feeder container for the feed material in a cupola furnace
EMI1.1
The disadvantages of the previous methods are based in the heavy manual work and in the fact that it is necessary to keep at least two workers busy with this work. When using an electromagnet, the loading tubs take too long to fill, so that only a small number of different materials can be charged, at most for a cupola furnace.
The above-mentioned disadvantages are eliminated by the invention, the essence of which is that the feeder container has a front sloping bottom part which is provided with openings into which the individual bar feeders engage. These are mounted with their front side by bearings on eccentrics and swinging with their rear side in hangers. The eccentrics arranged on a common shaft are offset from one another. As the shaft rotates, the feeders move above and below the ground, shifting the feedstock. Different types of input goods are arranged in a row next to one another in the individual containers, each of which is provided with a mechanical feeder with an independent drive. The loading bucket continuously moves around the container and receives the required amount of material.
The advantage of this design is that in the case of adding a scale with automatic shutdown of the material feed to each container, the feeders of some containers can work at once and thereby the number of goods used is increased in the same time period.
An embodiment of the subject matter of the invention is shown in the drawing. Fig. 1 illustrates a sectional elevation of the feeder bin and Fig. 2 shows its plan view.
As can be seen from FIGS. 1 and 2, the container 1, which is held on the supporting structure (not shown), has a perforated base with the front inclined base part 8.
The bottom part 8 has longitudinal openings into which the individual bars 2 of the feeder engage.
Each beam 2 is provided on the front with a bearing 9 which rests on an eccentric 5. Backwards, the beams 2 are mounted swinging in hangers 3 on the container 1. On the beams 2 humps 4 are arranged, which make the surface of the beams 2 uneven. The eccentrics 5 al, ler bars are arranged on the common shaft 6, which are driven by the electric motor 7; the individual eccentrics are twisted against each other. When the shaft 6 rotates, the bars 2 swing in the vertical direction. When the beam is in the upper position, it projects beyond the plane of the floor 8. The swing of each beam 2 decreases in the direction towards its rear end. As a result, when moving across the ground, the beams 2 move the feed forward.
Due to the increasing swing deflection of the beams in the forward direction, the conveyed material spreads out, which reduces the dump height.
The front inclined bottom part 8 can also be horizontal or inclined in the direction of movement of the material.