AT231748B - Verfahren zur Bestimmung der Dampffeuchtigkeit - Google Patents
Verfahren zur Bestimmung der DampffeuchtigkeitInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> ÖSTERREICHISCHES PATENTAMT Verfahren zur Bestimmung der Dampffeuchtigkeit Zusatzpatent zum Patent Nr. 222392. Das Verfahren zur Bestimmung der Dampffeuchtigkeit durch Messung der Verdampfungswärme gemäss dem österr. Patent Nr. 222392 besteht darin, dass die flüssige Phase des Nassdampfes durch die Heizleistung eines elektrisch beheizten Messgerätes in Dampf überführt wird, wobei zwischen dem Messgerät und dem Nassdampf ein konstanter Temperaturunterschied aufrechterhalten wird und die hiezu aufgewendete Heizleistung das Mass der Verdampfungswärme der flüssigen Phase des Nassdampfes und somit auch das Mass des Feuchtigkeitsgrades bildet. Bei diesem Verfahren wird der Heizkörper durch den hindurchströmenden Dampf abgekühlt und entsprechend dieser Abkühlung wird eine Wärmekompensation am Heizkörper durchgeführt, wobei nach Abzug der bekannten, bei der Eichung festgestellten Wärmeverluste die Heizleistung das Mass der Verdampfungswärme darstellt und, wenn die Durchflussgeschwindigkeit und Temperatur des Nassdampfes bekannt sind, auch den jeweiligen Feuchtigkeitsgrad angibt. Durch die vorliegende Erfindung wird das Verfahren gemäss Patent Nr. 222392 weiterentwickelt. Bei diesem Verfahren wird die flüssige Phase des Nassdampfes durch die Heizleistung eines elektrisch beheizten Messgerätes in Sattdampf überführt. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die Temperatur des Sattdampfes, die durch einen oder mehrere hinter dem elektrischen Heizkörper angebrachte Fühler gemessen wird, durch Regelung der Heizleistung mittels eines Potentiometers gleichgehalten wird mit der Temperatur des in das Messgerät einströmenden Nassdampfes, die durch einen oder mehrere vor dem Heizkörper angebrachte Fühler gemessen wird, wobei die zur Aufrechterhaltung der Temperaturgleichheit aufgewendete augenblickliche Heizleistung, die durch ein Wattmeter angezeigt wird, das Mass der Verdampfungswärme darstellt, welches dem jeweiligen Feuchtigkeitsgrad des Dampfes entspricht. Zur näheren Erklärung des erfindungsgemässen Verfahrens wird auf die beiliegende Zeichnung verwiesen, die schematisch den Längsschnitt einer Messvorrichtung darstellt, die beispielsweise zur Ausführung dieses Verfahrens verwendet werden kann. Die Vorrichtung besteht aus einem walzenförmigen Hohlkörper 1, welcher von dem zu messenden Dampf durchflossen wird und in welchem sich mit dem Eintrittsteil beginnend ein oder mehrere Messfühler 2 a zum Messen des statischen Druckes des Nassdampfes befinden, weiters ein oder mehrere Temperaturfühler 6 a, in der Regel thermoelektrische Elemente für die Messung der Temperatur des Nassdampfes, ein elektrischer Heizkörper 8, ein oder mehrere Messfühler 2 b zum Messen des statischen Druckes des Sattdampfes, ein oder mehrere Temperaturfühler 6 b zum Messen der Temperatur des Sattdampfes und ein Messfühler 9 zum Messen des Gesamtdruckes des Sattdampfes. Das Messgerät kann mit Messfühlern 4 zum Messen des statischen Druckes des das Gerät umfliessenden Nassdampfes versehen sein oder es können sowohl die Messfühler 4 zum Messen des Druckes des umfliessenden Dampfes als auch die Messfühler 2a zum Messen des Druckes des durchfliessenden Dampfes in einer Abnahmesonde vorgesehen sein, die vor dem eigentlichen Messgerät angeordnet ist. Die Messung des statischen Druckes des Nassdampfes innerhalb und ausserhalb des Messgerätes kann in Anbetracht dessen, dass die Isobaren und Isothermen des Nassdampfes identisch sind, durch Messung der Temperatur des Nassdampfes ersetzt werden. Wird das Messgerät von einer bestimmten Menge des Dampfes durchflossen und ist durch das Potentiometer 14 die Heizleistung des Heizkörpers 8 bis auf den Grenzwert des Gleichgewichtszustandes eingestellt, bei welchem die Temperatur des Sattdampfes noch gleich bleibt mit der Temperatur des einströmenden Nassdampfes, so gibt die augenblickliche Heizleistung, die durch das Wattmeter 13 angezeigt wird, den Wert der Verdampfungswärme der flüssigen Phase des gemessenen Dampfes an. Sobald sich jedoch der Feuchtigkeitsgrad des Dampfes ändert, tritt ein Unterschied zwischen der Temperatur des Sattdampfes und der Temperatur des Nassdampfes ein. Der dadurch gestörte Gleichgewichtszustand wird durch Änderung der Heizleistung des Heizkörpers 8 mittels des Potentiometers 14 wieder hergestellt. In der Zeichnung sind weiters durch 3 a und 3 b die Zuleitungen zu den Miktromanometern für das Messen der Drücke innerhalb des Messgerätes dargestellt, die Zuleitung 5 zum Mikromanometer für das <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 zum Messen der thermoelektrischen Ströme und der Bezugspunkt 12 für die Messung der Temperatur der Thermoelemente. Da das Messgerät mit einem Messfühler zum Messen des statischen Druckes des Sattdampfes versehen ist, erübrigt sich die Messung der Strömungsgeschwindigkeit des Dampfes, die durch Messung des Gesamtdruckes ersetzt wird, was eine wesentliche Vereinfachung bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens bedeutet. Das erfindungsgemässe Verfahren kann vorteilhaft für die vollständige Automatisierung verwendet werden, insbesondere bei Anwendung eines Servokompensators der Heizleistung und eines Analoges für die Berechnung des Feuchtigkeitsgrades. Ausser einer Anzeige des augenblicklichen Wertes des Feuchtigkeitsgrades des Dampfes kann das Messgerät mit einer automatischen Registrierungs- bzw. Reguliereinrichtung ausgestattet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Bestimmung der Dampffeuchtigkeit durch Messung der Verdampfungswärme nach Patent Nr. 222392, bei dem die flüssige Phase des Nassdampfes durch die Heizleistung eines elektrisch beheizten Messgerätes in Sattdampf überführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur des Sattdampfes, die durch einen oder mehrere hinter dem elektrischen Heizkörper angebrachte Fühler gemessen wird, durch die Regelung der Heizleistung mittels eines Potentiometers gleichgehalten wird mit der Temperatur des in das Messgerät einströmenden Nassdampfes, die durch einen oder mehrere vor dem Heizkörper angebrachte Fühler gemessen wird, wobei die zur Aufrechterhaltung der Temperaturgleichheit aufgewendete augenblickliche Heizleistung, die durch ein Wattmeter angezeigt wird, das Mass der Verdampfungswärme darstellt,die dem jeweiligen Feuchtigkeitsgrad des Dampfes entspricht.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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AT154061A AT231748B (de) | 1961-02-25 | 1961-02-25 | Verfahren zur Bestimmung der Dampffeuchtigkeit |
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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AT222392D | |||
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Publications (1)
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AT231748B true AT231748B (de) | 1964-02-10 |
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ID=25596121
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Country Status (1)
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AT (1) | AT231748B (de) |
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1961
- 1961-02-25 AT AT154061A patent/AT231748B/de active
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