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AT230697B - Abdichtung für nichtsteigende Spindeln von Absperrorganen - Google Patents

Abdichtung für nichtsteigende Spindeln von Absperrorganen

Info

Publication number
AT230697B
AT230697B AT635661A AT635661A AT230697B AT 230697 B AT230697 B AT 230697B AT 635661 A AT635661 A AT 635661A AT 635661 A AT635661 A AT 635661A AT 230697 B AT230697 B AT 230697B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sealing
seal
spindle
elastic member
collar
Prior art date
Application number
AT635661A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Leuna Werke Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leuna Werke Veb filed Critical Leuna Werke Veb
Application granted granted Critical
Publication of AT230697B publication Critical patent/AT230697B/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/46Sealings with packing ring expanded or pressed into place by fluid pressure, e.g. inflatable packings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/002Sealings comprising at least two sealings in succession
    • F16J15/008Sealings comprising at least two sealings in succession with provision to put out of action at least one sealing; One sealing sealing only on standstill; Emergency or servicing sealings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/164Sealings between relatively-moving surfaces the sealing action depending on movements; pressure difference, temperature or presence of leaking fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Abdichtung für nichtsteigende Spindeln von Absperrorgane 
Zur Abdichtung von Schieberspindeln werden allgemein Weichpackungen verwendet, die ringförmig um den Spindelschaft gelegt und mit Hilfe von Stopfbuchsenbrillen fest gegen die Spindel und die Innen- flächen des   Dichtungsgehause"gepresst werden.   An Stelle von Weichpackungen werden häufig auch Lippendichtungen   verwendet. BeideDichtungsarten   haben den Nachteil, dass sie starken Verschleiss der Spindel hervorrufen und selbst nur   eine beschränkte Lebensdauer besitzen. Die Ursache für   das leichte Versagen dieser Dichtungsarten ist dem Eindringen von Schmutz längs der Spindeloberfläche und der zugleich ein- setzenden Korrosion dieser Fläche zuzuschreiben.

   Bekanntlich ruft das gleichzeitige Einwirken von me- chanischer Reibung und Korrosion besonders starke Materialschäden hervor. 



   Es ist ferner bekannt, die Abdichtung nichtsteigender Spindeln dadurch vorzunehmen, dass der unterhalb des Spindelbundes liegende Teil der Spindelführung in axialer Richtung in der Weise elastisch ausgebildet ist, dass er in eine elastische Scheibe, eine Grundbuchse und eine Gleitscheibe unterteilt ist, und die Spindel oberhalb ihres Bundes eine elastische Buchse besitzt, die unter dem Druck einer mit dem Oberteil   des Schiebergehäuses verschraubbaren   Haube steht. Diese Abdichtung ist jedoch in ihrer Herstellung sehr kompliziert und damit teuer in   der Ausführung. Darüber   hinaus besitzt sie den Nachteil, dass bei geringem Spiel zwischen der Grundbuchse und der elastischen Buchse einerseits und der Spindel anderseits im Falle des Quellens der Buchsen ein Klemmen der Spindel eintritt.

   Weiterhin werden bei festsitzender Schieberplatte oder Überdrehen des Schiebers die   einzelnen Teile derDichtung über ihre Elastizitätsgrenze   hinaus beansprucht, wodurch Undichtigkeiten hervorgerufen werden. 



   Zur Beseitigung des letztgenannten Nachteiles ist es bereits bekannt, die Beweglichkeit des Spindelbundes in axialer Richtung zu begrenzen. Die eine derartige Begrenzung aufweisenden Konstruktionen besitzen jedoch kegelförmige Dichtflächen, bei denen eine Keilwirkung zwischen dem Dichtungsring und dem konischen Spindelbund zu erwarten ist. Dadurch wird ein hoher Anpressdruck erreicht, der wieder einen erhöhten Verschleiss der Dichtelemente zur Folge hat. 



   Schliesslich ist es bei Ventilen bekannt, dass eine von der Ventilspindel getragene feste konzentrische Scheibe zwischen fest   eingebetteten Dichtungsscheiben   gelagert ist, die mittels einer in das Ventilgehäusehineinschraubbaren Mutter zusammengedrückt werden. Eine derartige Dichtung ist jedoch für grössere Aggregate, wie Schieber, nicht ohne weiteres anwendbar. So müsste bei der Übertragung dieser Konstruktion auf Schieber zwecks Erzielung einer einwandfreien Abdichtung grösste Sorgfalt auf das Anziehen des Dichtungsgehäusedeckels gelegt werden. Ferner müsste, insbesondere bei Schiebern für heisse Medien, der erforderliche Anpressdruck der Dichtungsscheiben verhältnismässig hoch sein, wodurch die Bedienung der Schieber sehr erschwert würde und ausserdem ein erhöhter Verschleiss an den Dichtungsscheiben einträte.

   Schliesslich wäre zur Aufrechterhaltung der Dichtwirkung ein öfteres Nachspannen des Dichtungsgehäusedeckels erforderlich. 



   Alle bisher bekannten Abdichtungen an einer Stirnfläche des Spindelbundes haben weiterhin den Nachteil, dass ein Auswechseln der Dichtelemente nur möglich ist, wenn die Schieberhaube abgenommen und. die Spindel ausgebaut wird. Dies führt insbesondere bei Schiebern für aggressive Medien zu einem grossen   Arbeitsaufwand-beim     Auswechseln   der Dichtelemcnte. 



   Es wurde nun gefunden, dass es gelingt, die Nachteile der bekannten Abdichtungen zu vermeiden, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
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 tes elastisches Glied angeordnet ist, wobei erfindungsgemäss die Dichtungsscheibe und das elastische Glied an der dem Schieberinnern abgekehrten Stirnfläche des Spindelbundes angeordnet sind und zwischen dem   ! Dichtungsgehäuse   und dessen Abschlussdeckel ein mit diesen durch Dichtungen verbundener, mit einem
Bund versehener Flansch angebracht ist. 



   Durch den zwischen   dem Abschlussdeckel   des Gehäuses und dem Gehäuse selbst erfindungsgemäss an- geordneten Flansch, der mit einem Bund versehen ist, wird einmal die Beweglichkeit der Spindel in axi- ler Richtung begrenzt. Dadurch wird   vermieden, dass die Dichtelemente über ihre Elastizitätsgrenze   hinaus beansprucht werden und damit   dieDichtungundichtwird. Zum ändern istdurch die erfindungsgemässe   An- ordnung des Bundes gleichzeitig die Möglichkeit gegeben, die Dichtelemente eines eingebauten Schiebers auszuwechseln. wenn dieser geschlossen ist,   d. h.,   wenn seine Schieberplatte an der Dichtfläche des
Schiebergehäuses anliegt. Bei kalten Medien   genügt es,   als Dichtungsscheibe einen Polyamidring undals elastisches Glied einen Ring aus elastischem Werkstoff, wie z.

   B. Gummi, zu verwenden. Soll die erfin- dungsgemässeAbdichtung für   heisse Medien   eingesetzt werden, so ist es zweckmässig, als Dichtungsschei- be einen Kohlering zu verwenden, der in einen Metallring eingelegt ist. Als elastisches Glied dient in diesem Falle eine von einem abdichtenden Metallbalgen umgebene zylindrische Wendelfeder. Zweck- mässigerweise wird der Metallbalgen an dem Metallring, in den der Kohlering eingelegt ist, dicht be- festigt, während sein der Stirnfläche des Spindelbundes abgekehrtes Ende mit einem weiteren Metall- ring ebenfalls dicht verbunden ist. Dieser Metallring ist so angeordnet, dass er durch die Wendelfeder ge- gen eine am Deckel des Dichtungsgehäuses angeordnete Dichtung gedrückt wird. 



   Da das elastische Glied aus einem elastischen Werkstoff (für kalteMedien) gegenüber der Wendelfe- der (vorzugsweise für heisse Medien) einen geringeren Raumbedarf hat, müssten die entsprechenden Dich- tungsgehäuse verschieden dimensioniert sein. Um jedoch in beiden Fällen Dichtungsgehäuse gleicher
Grösse benutzen zu können, empfiehlt es sich, allgemein die grösser dimensionierten Gehäuse zu ver- wenden. Da die Abdichtung an der   dem Schieberinnern abgekehrten Stirnfläche des Spindelbundes   er- folgt, genügt es, bei Verwendung einer elastischen Scheibe als elastisches Glied die grössere   Höhe des  
Dichtungsgehäuses durch einen entsprechend längeren Bund des   Schiebergehäuseabschlussdeckels auszu-   gleichen. 



   Infolge der erfindungsgemässen Anordnung des elastischen Gliedes ist ein Nachspannen der Abdich- tung nicht notwendig. Ein Unbrauchbarwerden infolge Überbeanspruchung des elastischen Gliedes beim Überdrehen des Schiebers oder bei Festsitzen der Schieberplatte wird durch die Begrenzung der Spindelbeweglichkeit in axialer Richtung vermieden, so dass eine ausserordentlich lange Haltbarkeit der Abdich- tung gewährleistet ist. 



   In der Zeichnung sind zwei beispielsweise   Ausführungsformen   der erfindungsgemässen Abdichtung wiedergegeben. 



   Fig. l zeigt eine beispielsweise Ausführungsform an Schiebern für Stoffe normaler Temperatur. Der Spindelbund 1 ist zwischen dem Dichtungsgehäuse 2 und dem mit einem Bund versehenen Flansch 3, der mit demDichtungsgehäuse über eineDichtung4 dicht verschraubt ist, gelagert. Oberhalb der dem Schieberinnern abgekehrten Stirnfläche des Spindelbundes ist ein aus Polyamid bestehender Dichtungsring 5 angeordnet, der durch einen Gummiring 6 an die Stirnfläche des Spindelbundes gedrückt wird. Die notwendige Vorspannung des Gummiringes ergibt sich beim Zusammenbau, wenn der Abschlussdeckel 7 des Dichtungsgehäuses über eine Dichtung 8 mit dem Flansch 3 dicht verschraubt wird. 



   Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform an Schiebern für heisse Medien. Der Spindelbund 1 ist zwischen   demDichtungsgehäuse   2 und dem Flansch 3 gelagert, der mit einem Bund versehen ist. Der Flansch 3 ist über eine Dichtung 4 mit dem   Dichtungsgehäuse   verschraubt. An der dem Schieberinnern abgekehrten Stirnfläche des Spindelbundes ist ein Kohlering 9 als Dichtungsscheibe angeordnet. Dieser ist in einen Metallring 10 eingelegt. Das elastische Glied besteht aus einer zylindrischen Wendelfeder 11, die mit einem Metallbalgen 12 umgeben ist. Dieser ist einerseits mit dem Metallring 10 dicht verbunden und zum andern mit einem weiteren Metallring 13 ebenfalls dicht befestigt.

   Der oberhalb der zylindrischen Wendelfeder angeordnete Metallring 13 wird durch die vorgespannte Feder gegen eine Dichtung 14 gedrückt, die am Abschlussdeckel 7 des Dichtungsgehäuses angeordnet ist. Der Abschlussdeckel ist über eine Dichtung 8 mit dem Flansch 3 verschraubt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Abdichtung für nichtsteigende Spindeln von Absperrorganen, bei denen die Abdichtung an einer <Desc/Clms Page number 3> Stirnfläche des Spindelbundes durch eine Dichtungsscheibe erfolgt, hinter der ein durch den Abschluss- deckel des Dichtungsgehäuses vorgespanntes elastisches Glied angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsscheibe und das elastische Glied an der dem Schieberinnern abgekehrten Stirnfläche des Spindelbundes (l) angeordnet sind und zwischen dem Dichtungsgehäuse (2) und dessen Abschlussdeckel (7) ein mit diesen durch Dichtungen (4,8) verbundener, mit einem Bund versehener Flansch (3) angebracht ist.
    2. Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Dichtungsscheibe ein Polyamidring (5) und als elastisches Glied ein Ring aus elastischem Werkstoff (6), wie beispielsweise Gummi, angeord- net Ist.
    3. Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Dichtungsscheibe ein in einen Me- tallring (10) eingelegter Kohlering (9) und als elastisches Glied eine von einem abdichtenden Metallbalgen (12) umgebene zylindrische Wendelfeder (11) angeordnet ist.
AT635661A 1961-06-02 1961-08-17 Abdichtung für nichtsteigende Spindeln von Absperrorganen AT230697B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE230697T 1961-06-02

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