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AT2231U1 - Schuh, insbesondere haus- oder hüttenschuh - Google Patents

Schuh, insbesondere haus- oder hüttenschuh Download PDF

Info

Publication number
AT2231U1
AT2231U1 AT0809297U AT809297U AT2231U1 AT 2231 U1 AT2231 U1 AT 2231U1 AT 0809297 U AT0809297 U AT 0809297U AT 809297 U AT809297 U AT 809297U AT 2231 U1 AT2231 U1 AT 2231U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
shoe
tabs
shoes
overlap
opening
Prior art date
Application number
AT0809297U
Other languages
English (en)
Inventor
Helmuth Ehrenstrasser
Reinhard Ehrenstrasser
Original Assignee
Manfred Wesenjak Ges M B H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Manfred Wesenjak Ges M B H filed Critical Manfred Wesenjak Ges M B H
Priority to AT0809297U priority Critical patent/AT2231U1/de
Publication of AT2231U1 publication Critical patent/AT2231U1/de

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Abstract

Der Oberteil (2) eines Schuhs, insbesondere Haus- oder Hüttenschuhs ist aus einem weichen biegbaren Material hergestellt und weist eine an den Fußumfang anpaßbare Schuhöffnung (9) sowie zwei getrennte Laschen (3, 4) auf, zwischen denen ein Klettverschluß (5) ausgebildet ist. Die beiden Laschen (3, 4) überlappen einander vom Zehenbereich zur Schuhöffnung (9) hin zunehmend, und sind mit wählbarem Überlappungsausmaß verschließbar.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung betrifft einen Schuh, insbesondere Haus- oder Hüttenschuh, mit einem Sohlenteil und mit einem mit dem Sohlenteil verbundenen Oberteil aus einem weichen biegbaren Material, der eine Schuhöffnung und zwei miteinander verbindbare Laschen aufweist. 



  Üblicherweise sind Schuhe derart konzipiert, dass Sie dem Fuss des Trägers angepasst sind. Bei konfektionierten Alltagsschuhen sucht der Kunde den bestpassenden aus, da keine Verstellmöglichkeit erwünscht bzw. erforderlich ist. 



  Probleme ergeben sich nun dann, wenn sich insbesondere einer der beiden Füsse vorübergehend verändert, beispielsweise aufgrund eines Verbandes einen vergrösserten Ristumfang aufweist, aufgrund einer Verletzung angeschwollen ist, usw. Gut passende Schuhe können dann nicht angezogen werden, und es ist, insbesondere, wenn die Verdickung des Fusses länger andauert, schwierig ein geeignetes Schuhwerk vorzufinden. Ein Ausweg besteht meist nur darin, dass auf dem gesunden bzw. normalen Fuss der gewöhnliche Schuh, und auf dem dickeren Fuss ein grösserer Behelfsschuh, Verbandsschuh, Überschuh od. dgl. getragen wird. Dieser Ersatz ist zwangsläufig von anderem Aussehen als der gewöhnliche Schuh, und nur als Einzelstück erhältlich, das, sobald der dickere Fuss wieder die Normaldimensionen erreicht hat, nicht mehr verwendet werden kann.

   Schlüpfer mit Gummieinsätzen sind zwar dehnbar, üben jedoch gerade auf verdickte Füsse einen nicht erträglichen Druck aus. 



  Aus der FR 26 34 357   A 1   sind Krankenhausschuhe bekannt, deren beiden den vorderen Fussbereich überdeckende Oberteilhälften mit ein oder zwei Klettverschlussstreifen versehen sind. Eine Anpassung an einen vergrösserten Ristumfang ist zwar möglich, da das Oberteil aus einem Klettverschlussschlaufen aufweisenden Gewebe besteht, jedoch öffnet sich dann der Schlitz zwischen den beiden einander nur minimal überdeckenden Hälften, sodass diese Schuhe nicht als verstellbare Normalschuhe verwendbar sind. 



  Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, Schuhe zu schaffen, die nicht nur im Alltag angezogen werden können, wobei sie das Aussehen üblicher Schuhe aufweisen, sondern auch dann druckfrei getragen werden können, wenn ein Fuss oder auch beide Füsse im Umfang verändert sind. 



  Erfindungsgemäss wird dies nun dadurch erreicht, dass die beiden Laschen einander vom Zehenbereich zur Schuhöffnung hin zunehmend   überlappen.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Hierin unterscheidet sich der erfindungsgemässe Schuh auch von allen geschnürten Schuhen, bei denen zwar   Ösenlaschen   zueinander gezogen werden können, wodurch die geöffneten Schuhe geschlossen werden, sich aber daraus keine Anpassung des gesamten Oberteiles an einen geänderten Fussumfang ergibt. 



  Eine bevorzugte, optisch ansprechende Lösung sieht vor, dass der Rand der obenliegenden Lasche von der Mitte des Oberteiles schräg zur Schuhaussenseite verläuft. Der Rand dieser obenliegenden Lasche kann auch etwa mittig verlaufen, wenn der Rand der untenliegenden Lasche von der Mitte des Oberteiles schräg zur Schuhinnenseite verläuft. 



  Ein besonders grosser   Überlappungsbereich   wird schliesslich dadurch erzielt, dass beide Laschenränder jeweils schräg zur jeweiligen Schuhseite verlaufen. Auf diese Weise kann das Erweiterungsausmass bis zu 30 % des Ristumfanges betragen. 



  Als beliebig verstellbare Verbindung zwischen den beiden Laschen ist vorzugsweise ein   Klettverschluss   vorgesehen, dessen beide Teile entlang der Schuhöffnung im Endbereich des offenen Schlitzes sich über die Überlappungsbreite der Laschen erstrecken. 



  Der erfindungsgemässe Schuh ist insbesondere als Haus- oder Hüttenschuh, als Freizeitschuh oder einfacher Strassenschuh ausgebildet. Als weiches biegbares Material für den Oberteil ist insbesondere ein Walkstoff od. dgl. vorgesehen. Die grosse   Überlappungsbreite   der beiden Laschen gestattet es, den Schuh auch mit Verband ruckfrei zu tragen, da die Laschen einander variabel überlappen können, und er schafft die Möglichkeit, trotz einer Verletzung oder eines Verbandes zwei optisch gleiche, gleichgestaltete Schuhe zu tragen, und nach der Wiederherstellung des Normalzustandes die Schuhe wiederum als normale Haus- oder Hüttenschuhe, Freizeitschuhe usw. anziehen zu können. 



  Nachstehend wird nun die Erfindung an Hand der Figuren der beiliegenden Zeichnung näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein. 



  Es zeigen : Fig. 1 einen Schnitt entsprechend der Linie   t-t   der Fig. 4 durch ein Paar erfindungsgemässer Schuhe im Normalzustand, Fig. 2 einen gleichen Schnitt durch das Schuhpaar, dessen rechter Schuh maximal erweitert ist, 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Fig. 3 einen gleichen Schnitt durch das Schuhpaar, dessen linker Schuh maximal erweitert ist, und Fig. 4 eine Draufsicht auf den vorderen Bereich eines linken Schuhes. 



  Ein Schuh weist einen Sohlenteil 1, der mit einer wasserdichten, wannenartigen Aussenschicht 8 versehen, beispielsweise vemäht ist, und einen Oberteil 2 aus einem weichen, biegbaren Material, beispielsweise einem Walkstoff, einem weichen Leder,   usw. auf.   



  Der Oberteil 2 ist durch einen etwa mittigen, einseitig offenen Schlitz, der sich bis in den Zehenbereich erstreckt, in zwei einander überlappende Laschen 3,4 unterteilt. Das Überlappungsmass weist am Ende des Schlitzes im Zehenbereich nur eine geringe Breite von beispielsweise einem Zentimeter auf und nimmt zur Öffnung 9 des Schuhs hin zu, in deren Bereich es im wesentlichen der gesamten Breite des Schuhs entspricht. Die beiden Ränder 6,7 der Laschen 3,4 divergieren zur Schuhöffnung 9 hin, wie vor allem in Fig. 4 deutlich erkennbar ist. Zwischen den beiden Laschen 3, 4 ist entlang der Ränder der Öffnung 9, also im offenen Endbereich des Schlitzes ein Klettverschlussband 5 ausgebildet, sodass sich die Überlappungsbreite stufenlos anpassen lässt. 



  Fig. 1 zeigt die maximale   Überlappungsbreite   beider Laschen 3,4 entsprechend der Draufsicht von Fig. 4, sodass beide Schuhe der Normalform eines gesunden Fusses entsprechen bzw. angepasst sind. Weist nun einer der beiden Füsse (bzw. auch beide Füsse) einen veränderten Umfang auf, beispielsweise durch eine Schwellung aufgrund einer Verletzung, durch einen Verband, der den Vorderfuss umschliesst, usw., so kann die Überlappung der beiden Laschen 3,4 verringert werden, bis das in Fig. 2 für den rechten Schuh und in Fig. 3 für den linken Schuh gezeigte   Überlappungsminimum   erreicht ist. 



  Abgesehen von der Erweiterung des Schuhs, die nur wenig auffällig ist, bleibt der Eindruck eines normalen Schuhpaares gewährt,   d. h.   trotz eines dickeren Fusses kann auf beiden Füssen der gleiche Schuh getragen werden. Ist die Normalform des Fusses wieder erreicht, so werden beide Schuhe wieder gemäss Fig. 1 mit maximaler Überlappung der Laschen 3,4 wieder verschlossen, und die Schuhe können in gewohnter Weise weitergetragen werden.

Claims (5)

  1. Ansprüche 1. Schuh, insbesondere Haus- oder Hüttenschuh, mit einem Sohlenteil (1) und mit einem mit dem Sohlenteil (1) verbundenen Oberteil (2) aus einem weichen biegbaren Material, der eine Schuhöffnung und zwei über dem vorderen Fussbereich miteinander verbindbare Laschen (3, 4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Laschen (3,4) einander vom Zehenbereich zur Schuhöffnung (9) hin zunehmend überlappen.
  2. 2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (7) der obenliegenden Lasche (4) von der Mitte des Oberteiles (2) schräg zur Schuhaussenseite verläuft.
  3. 3. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (6) der untenliegenden Lasche (3) von der Mitte des Oberteiles (2) schräg zur Schuhinnenseite verläuft.
  4. 4. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Laschen (3,4) ein Klettverschlussband (5) ausgebildet ist, dessen beide Teile sich entlang der Schuhöffnung (9) über die Überlappungsbreite der Laschen (3,4) erstrecken.
  5. 5. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die grösste Überlappungsbreite bis zu 30 % des Ristumfanges beträgt.
AT0809297U 1997-03-11 1997-12-03 Schuh, insbesondere haus- oder hüttenschuh AT2231U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0809297U AT2231U1 (de) 1997-03-11 1997-12-03 Schuh, insbesondere haus- oder hüttenschuh

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT41597 1997-03-11
AT0809297U AT2231U1 (de) 1997-03-11 1997-12-03 Schuh, insbesondere haus- oder hüttenschuh

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT2231U1 true AT2231U1 (de) 1998-07-27

Family

ID=25592665

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0809297U AT2231U1 (de) 1997-03-11 1997-12-03 Schuh, insbesondere haus- oder hüttenschuh

Country Status (1)

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AT (1) AT2231U1 (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2617379A1 (fr) * 1987-07-02 1989-01-06 Andre Chaussures Sa Article chaussant, du type chaussure basse
FR2634357A1 (fr) * 1988-07-21 1990-01-26 Berrehail Mohammed Pantoufle souple, lavable et sterilisable
FR2655520A1 (fr) * 1989-12-12 1991-06-14 Beurrier Guy La presente invention concerne un article chaussant coupe d'une seule piece le montage s'effectuant par deux rainures d'assemblage dont l'une au moins se termine par un trou.

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2617379A1 (fr) * 1987-07-02 1989-01-06 Andre Chaussures Sa Article chaussant, du type chaussure basse
FR2634357A1 (fr) * 1988-07-21 1990-01-26 Berrehail Mohammed Pantoufle souple, lavable et sterilisable
FR2655520A1 (fr) * 1989-12-12 1991-06-14 Beurrier Guy La presente invention concerne un article chaussant coupe d'une seule piece le montage s'effectuant par deux rainures d'assemblage dont l'une au moins se termine par un trou.

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