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Für biologische Präparate geeigneter Verpackungsbehälter
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Die Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, wobei jedoch diese und die Beispiele nur eine bevorzugte erfindungsgemässe Ausführung wiedergeben, so dass zahlreiche, im Rahmen der Erfindung liegende Abänderungen dem Fachmann möglich sind.
Es wurde nun festgestellt, dass die gewünschten Ergebnisse und Vorteile erzielt werden, wenn die mit einem Stopfen verschlossenen Glasbehälter mit einem dünnen Film eines Polyvinylidenchlorids entsprechend abgedichtet werden. Derartige Polymere enthalten im allgemeinen mehr als 50% und vorzugsweise mindestens 70% Vinylidenchlorid. Die Bezeichnung "Polymer" soll im folgenden im allgemeinen Sinne verstanden werden und umfasst Homopolymere, Mischpolymere, Terpolymere, Tetrapolymere u. dgl.
Typische Mischpolymere sind unter anderem Vinylidenchlorid/Acrylnitril, Vinylidenchlorid/Vinylchlorid (beispielsweise 80 : 20%), Vinylidenchlorid/Äthylacrylat, Vinylidenchlorid/Vinylchlorid/Dimethylma- leat, Vinylidenchlorid/Acrylnitril/Isobutylen, Vinylidenchlorid/Butylmethacrylat usw. Ein bevorzugtes Polyvinylidenchlorid ist das unter dem Handelsnamen"Saran F 220" im Handel erhältliche Mischpoly- mer, welches 80% Vinylidenchlorid und 20% Acrylnitril enthält und als 20% igue Lösung in Aceton eine Viskosität von 60 Centipoise besitzt.
Weiterhin lässt sich das unter dem Handelsnamen"Saran F 120" er- hältliche Mischpolymer mit Erfolg verwenden, welches aus 80% Vinylidenchlorid und 20% Acrylnitril besteht und in reinem Aceton gering löslich und in Methyläthylketon oder in Gemischen aus Methyläthylketon und bis zu 75% Aceton leicht löslich ist ; u. zw. sind sowohl die Sorten mit einer Viskosität von 200 Centipoise als auch 1000 Centipoise geeignet.
Im folgenden soll die Erfindung an Hand der Zeichnungen beschrieben werden ; es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht einer fur den erfindungsgemässen Überzug geeigneten Glasflasche ; Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten Flasche, nachdem ein Überzug aus Vinylidenchloridpolymer (Saran) auf den abzudichtenden Bereich aufgebracht worden ist ; Fig. 3 einen Teilabschnitt durch die in Fig. 2 gezeigte Flasche ; Fig. 4 eine Seitenansicht einer Flasche, welche nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung behandelt wurde ; Fig. 5 einen senkrechten Schnitt durch die in Fig. 4 gezeigte Flasche.
Erfindungsgemäss wurde festgestellt, dass das Eindringen von Luft oder Feuchtigkeit in eine biologische Präparate enthaltende Glasflasche verhindert werden kann, wenn der Dichtungsbereich mit einer dünnen Schicht eines Polyvinylidenchlorids, z. B. mit dem im Handel unter der Bezeichnung"Saran"er- hältlichen Produkt, überzogen wird. Dieses Ergebnis wird sogar bei Vakuumbehältern erreicht. Im allgemeinen haben derartige Verpackungen ein Vakuum von 1 mm oder weniger, und üblicherweise unter 50 Mikron und herab bis zu 1 Mikron.
Die Glasflasche kann einen Glasstopfen besitzen, jedoch werden vorzugsweise elastomere oder Kunststoffstopfen verwendet, welche so ausgebildet sind, dass eine Nadel einer Spritze in die Glasflasche eingeführt werden kann. Es wurde festgestellt, dass durch den durchbohrbaren Stopfen ein Sauerstoffzutritt in derartige Vakuumverpackungen möglich ist ; um nun die Lebensdauer oder Stabilität des biologischen Präparates möglichst zu verlängern, wird vorzugsweise der gesamte Stopfen und nicht nur der Dichtungsbereich überzogen.
Wenn die gesamte Glasflasche und der Stopfen mit dem Polyvinylidenchlorid überzogen sind, so wurde überraschenderweise festgestellt, dass die Flasche bei einem unbeabsichtigten Fallenlassen nicht zerspringt und der Inhalt ausläuft, sondern dass statt dessen der dünne Film aus Polyvinylidenchlorid ein
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dick. Es können auch dickere Filme verwendet werden, jedoch ergeben diese im allgemeinen keine hinreichenden Verbesserungen der Eigenschaften, um die Mehrkosten bei Verwendung von mehr als 0, 025 oder 0,05 mm dicken Filmen zu rechtfertigen.
Das Polyvinylidenchlorid kann auf die Oberfläche des Glasbehälters und auf den Stopfen aufgebracht werden, indem der verschlossene Behälter in eine organische Lösung oder in eine wässerige Dispersion des
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Behälter und Verschluss gesprüht wird. Die Verwendung einer wässerigen Dispersion des Polymers, beispielsweise von einem Vinylidenchlorid/Acrylnitril-Mischpolymer, hat den Vorteil, dass beim Trocknen keine giftigen oder entflammbaren Dämpfe auftreten.
Das als "Saran F 220" erhältliche Polyvinylidenchlorid wird vorzugsweise als 20% igue Lösung in Aceton aufgebracht. Da Aceton äusserst flüchtig ist, lässt es sich auch leicht entfernen. Das unter der Bezeichnung"Saran F 120" (200 Cemipoise) im Handel erhältliche Mischpolymer wird vorzugsweise als ein Gemisch aus 15 Teilen Harz, die in einem Gemisch aus 65 Teilen Aceton und 20 Teilen Methyl- äthylketon gelöst sind, aufgebracht.
Masernimpfstoff und vom Hunde stammende Staupe-Vakzine sind bekanntlich trotz aller Vorsichts-
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massnahmen beim Verpacken instabil. Wenn jedoch zugestöpselte Flaschen mit derartigen Impfstoffen einen erfindungsgemässen Sarantiberzug erhalten, so konnte eine beachtliche Verbesserung ihrer Stabilität festgestellt werden.
Erfindungsgemäss können alle biologischen Präparate abgepackt werden, wie beispielsweise modifizierte, lebende Schweinecholera-Vakzine, modifizierte lebende, vom Hunde stammende Staupe-Vakzine, lebende, vom Hunde stammende infektiöse Hepatitis-Vakzine, lebende Brucella-Abortus-Vakzine, infektiöse, vom Rinde stammende Rhinotracheitisvirus-Vakzine, abgetötet, vom Hunde stammende Staupe-Vakzine, Typhoid-Paratyphoid-Vakzine, Rabies-Vakzine, Newcastle-Vakzine (lebend), Bron- chitisimpfstoff für Huhner, Influenza-Vakzine, toxoide Diphtherie-Vakzine in Kombination mit Pertussis-
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- Vakzine, Rocky-Mountain - Fleckfieber - Vakzine, Typhus - Vakzine,wasserfieber-Vakzine, Erysipelothrix rhusiopathiae Vakzine, Clostridium Chauvei-Septicus-Vakzine, Maul-und Klauenseuche-Vakzine, orale Poliomyelitis-Vakzine usw.
Es können auch andere biologische Präparate. wie beispielsweise Gamma-Globulin und Blutserum, Hormone, beispielsweise Folinsäure, instabile Vitamine u. dgl. auf diese Art und Weise verpackt werden.
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den Stopfen aufgebracht wird.
Fig. 1-3 zeigen eine zylindrische Glasflasche 2 mit einem Hals 4, welcher einen verringerten Durchmesser besitzt und an seinem oberen Ende in einen nach aussen gebogenen Bereich 6 endet, welcher die mittige Öffnung 7 umgibt. Ein biologisches Präparat, beispielsweise eine lebende, vom Hunde stammende Staupevirus-Vakzine, wird in das Gefäss eingebracht und einer Getriertrocknung unterworfen. Danach wird ein Vakuum von beispielsweise 25 Mikron angelegt und der Stopfen 8 zum Verschliessen der Flasche aufgesetzt, während sich diese noch unter Vakuum befindet. Der Verschluss 8 besteht aus einem üblichen Gummistopfen 10, welcher eine Abdeckung 12 aus Metall, beispielsweise aus Aluminium, besitzt. Der Stopfen 10 hat einen nach unten geführten Flansch 13, welcher sich dicht an die Innenwand des oberen Teiles des Flaschenhalses 4 anlegt.
Die Metallabdeckung 12 besitzt einen Rand 14, welcher sich dicht an die nach aussen gebogene Wand 6 des oberen Teiles des Flaschenhalses 4 anlegt. Die Flasche wird beim Anbringen des Verschlusses gedreht, und der Endteil des Randes 14 wird unter dem Flansch 6 auf übliche Weise befestigt. Der Mittelteil 16 des Stopfens 10 ist verhältnismässig dann und nicht von der Aluminiumabdeckung bedeckt, so dass man hier leicht die Nadel einer Spritze einführen kann. Die hier wiedergegebene Flasche stellt eine handelsübliche Standardflasche für Impfstoffe dar.
Nach Anbringen des Verschlusses an der Flasche wird das unter dem Handelsnamen"Saran F 220" er- hältliche Polyvinylidenchlorid als 20% igue Lösung in Aceton auf den oberen Bereich des Behälters aufgesprüht, um einen Überzug 18 aus Polyvinylidenchlorid zu bilden. Es ist wesentlich, dass dieser SaranUberzug den Bereich 20 abdeckt, wo sich der Rand 14 an die Glasflasche anlegt. Dieser Bereich ist im folgenden als Dichtungsbereich bezeichnet. Die Polyvinylidenchloridlösung soll ebenfalls auf die Oberseite des Verschlusses gesprüht werden, um ein Durchlassen durch den Stopfen 10 zu verhindern.
Wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, wird das Polyvinylidenchlorid, z. B. "Saran F 220", tat$ächlich auf den gesamten Halsbereich der Flasche und auf den gesamten Oberteil des Verschlusses aufgebracht, so dass der Verschluss vollständig von diesem Material umschlossen wird. Das flüchtige Lösungsmittel ist leicht zu entfernen und hinterlässt einen undurchdringlichen und an der Glasflasche und dem Verschluss anhaftenden Saranfilmliberzug mit einer Wandstärke von 0,005 mm.
Fig. 4 und 5 zeigen eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, bei welcher der undurchlässige Polyvinylidenchloridüberzug 22 die gesamte Flasche 2 und den Stopfen 10 umhüllt. Wie in Fig. 4 und 5 gezeigt, kann die Metallabdeckung 12 weggelassen werden. Die in Fig. 5 gezeigte Flasche enthält ein (vom Kaninchen stammendes) sprühgetrocknetes Schweineeholeravirus-Vakzin 24, welches unter einem Vakuum von 20 Mikron eingefüllt wurde.
Der Polyvinylidenchloridüberzug 22 wurde aus einem im Handel erhältlichen"Saran F 120" (200 Centipoise) hergestellt und durch Einrauchen der mit dem Stopfen verschlossenen Glasflasche in ein Bad aufgebracht ; dieses Tauchbad enthielt 15 Teile des im Handel unter der Bezeichnung"Saran F 120" erhältlichen Produktes, 65 Teile Aceton und 20 Teile Methyläthylketon. Das Lösungsmittel kann dann verdampfen und hinterlässt einen undurchdringlichen Polyvinylidenchloridüberzug aus "Saran F 120" mit einer Stärke von beispielsweise 0,025 mm.
Falls, wie bereits er-
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wähnt, die von dem Polyvinylidenchloridfilm 22 umhüllte Flasche 2 und der Stopfen 10 fallengelassen werden, so zerspringt das Glas nicht, sondern wird durch den PolyvinylidenchloridUberzug zusammengehalten.
Bei der Entnahme des Flascheninhalts bietet der dünne Polyvinylidenchloridüberzug jedoch der Nadel einer Spritze nur wenig Widerstand.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Für biologische Präparate geeigneter Verpackungsbehälter aus Glas, dessen Öffnung mit einem Verschluss verschlossen ist, und welcher den Präparaten eine lange Lebensdauer ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, dass die das biologische Präparat (24) enthaltende Flasche (2) einen Überzug (18,22) aus Polyvinylidenchlorid mindestens um den Verbindungsbereich (20) zwischen dem äusseren Endteil (14) des Verschlusses (10) und dem Behälter besitzt, um einen Zutritt der Atmosphäre zum Behälterinhalt zu verhindern.
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Packaging container suitable for biological preparations
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The possible uses of the present invention emerge from the following description, although this and the examples only show a preferred embodiment according to the invention, so that numerous modifications within the scope of the invention are possible for the person skilled in the art.
It has now been found that the desired results and advantages are achieved if the glass containers closed with a stopper are appropriately sealed with a thin film of a polyvinylidene chloride. Such polymers generally contain more than 50% and preferably at least 70% vinylidene chloride. The term “polymer” is to be understood in the following in a general sense and includes homopolymers, mixed polymers, terpolymers, tetrapolymers and the like. like
Typical mixed polymers include vinylidene chloride / acrylonitrile, vinylidene chloride / vinyl chloride (for example 80: 20%), vinylidene chloride / ethyl acrylate, vinylidene chloride / vinyl chloride / dimethyl maleate, vinylidene chloride / acrylonitrile / isobutylene, vinylidene chloride / butyl methacrylate, etc. A preferred polyvinylidene chloride is that below Trade name "Saran F 220" commercially available mixed polymer which contains 80% vinylidene chloride and 20% acrylonitrile and has a viscosity of 60 centipoise as a 20% solution in acetone.
Furthermore, the copolymer available under the trade name "Saran F 120" can be used successfully, which consists of 80% vinylidene chloride and 20% acrylonitrile and is slightly soluble in pure acetone and in methyl ethyl ketone or in mixtures of methyl ethyl ketone and up to 75% acetone is easily soluble; u. between, both the 200 centipoise and 1000 centipoise grades are suitable.
In the following the invention will be described with reference to the drawings; 1 shows a side view of a glass bottle suitable for the coating according to the invention; Figure 2 is a side view of the bottle shown in Figure 1 after a coating of vinylidene chloride polymer (saran) has been applied to the area to be sealed; 3 shows a section through the bottle shown in FIG. 2; Figure 4 is a side view of a bottle which has been treated in accordance with a preferred embodiment of the invention; FIG. 5 shows a vertical section through the bottle shown in FIG.
According to the invention it has been found that the ingress of air or moisture into a glass bottle containing biological preparations can be prevented if the sealing area is covered with a thin layer of a polyvinylidene chloride, e.g. B. with the commercially available product under the name "Saran" is coated. This result is achieved even with vacuum containers. Generally, such packages have a vacuum of 1 mm or less, and usually below 50 microns and down to 1 micron.
The glass bottle can have a glass stopper, but elastomeric or plastic stoppers are preferably used which are designed so that a needle of a syringe can be inserted into the glass bottle. It was found that the pierceable stopper enables oxygen to enter such vacuum packs; In order to extend the service life or stability of the biological preparation as much as possible, the entire stopper and not just the sealing area is preferably covered.
When the entire glass bottle and the stopper are covered with the polyvinylidene chloride, it was surprisingly found that the bottle does not burst and the contents leak if it is accidentally dropped, but that instead the thin film of polyvinylidene chloride forms
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thick. Thicker films can also be used, but these generally do not provide sufficient improvements in properties to justify the additional costs of using films more than 0.025 or 0.05 mm thick.
The polyvinylidene chloride can be applied to the surface of the glass container and to the stopper by placing the sealed container in an organic solution or in an aqueous dispersion of the
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Container and closure is sprayed. The use of an aqueous dispersion of the polymer, for example of a vinylidene chloride / acrylonitrile mixed polymer, has the advantage that no toxic or flammable vapors occur during drying.
The polyvinylidene chloride available as "Saran F 220" is preferably applied as a 20% solution in acetone. Since acetone is extremely volatile, it can also be removed easily. The copolymer commercially available under the name "Saran F 120" (200 cemipoise) is preferably applied as a mixture of 15 parts of resin dissolved in a mixture of 65 parts of acetone and 20 parts of methyl ethyl ketone.
Measles vaccine and canine distemper vaccines are known to be, despite all precautionary
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packing measures unstable. If, however, stoppered bottles with such vaccines are given a saranti coating according to the invention, a considerable improvement in their stability could be observed.
According to the invention, all biological preparations can be packaged, such as, for example, modified, live pig cholera vaccines, modified live canine distemper vaccines, live infectious hepatitis vaccines, live brucella abortion vaccines, infectious rhinotracheitis virus originating from the bark -Vaccine, killed, canine distemper vaccine, typhoid-paratyphoid vaccine, rabies vaccine, Newcastle vaccine (live), bronchitis vaccine for chickens, influenza vaccine, toxoid diphtheria vaccine in combination with pertussis
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- Vaccine, Rocky Mountain - typhus - vaccine, typhus - vaccine, water fever vaccine, Erysipelothrix rhusiopathiae vaccine, Clostridium Chauvei septicus vaccine, foot and mouth disease vaccine, oral poliomyelitis vaccine, etc.
Other biological preparations can also be used. such as gamma globulin and blood serum, hormones such as folinic acid, unstable vitamins and the like. Like. Be packaged in this way.
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the stopper is applied.
1-3 show a cylindrical glass bottle 2 with a neck 4 which has a reduced diameter and ends at its upper end in an outwardly curved region 6 which surrounds the central opening 7. A biological preparation, for example a live canine distemper virus vaccine, is placed in the vessel and freeze-dried. A vacuum of, for example, 25 microns is then applied and the stopper 8 is put in place to close the bottle while it is still under vacuum. The closure 8 consists of a conventional rubber stopper 10 which has a cover 12 made of metal, for example aluminum. The stopper 10 has a downwardly directed flange 13 which rests tightly against the inner wall of the upper part of the bottle neck 4.
The metal cover 12 has an edge 14 which rests tightly against the outwardly curved wall 6 of the upper part of the bottle neck 4. The bottle is rotated when the closure is applied and the end part of the rim 14 is fastened under the flange 6 in the usual way. The middle part 16 of the stopper 10 is relatively then and not covered by the aluminum cover, so that the needle of a syringe can easily be inserted here. The bottle shown here is a standard commercial bottle for vaccines.
After the closure has been attached to the bottle, the polyvinylidene chloride available under the trade name "Saran F 220" is sprayed as a 20% solution in acetone onto the upper area of the container in order to form a coating 18 of polyvinylidene chloride. It is essential that this saran cover cover the area 20 where the rim 14 rests against the glass bottle. This area is referred to below as the sealing area. The polyvinylidene chloride solution should also be sprayed onto the top of the closure to prevent passage through the stopper 10.
As shown in Figures 2 and 3, the polyvinylidene chloride, e.g. B. "Saran F 220", actually applied to the entire neck area of the bottle and to the entire upper part of the closure, so that the closure is completely enclosed by this material. The volatile solvent is easy to remove and leaves an impenetrable saran film with a wall thickness of 0.005 mm adhering to the glass bottle and the closure.
4 and 5 show a preferred embodiment of the invention, in which the impermeable polyvinylidene chloride coating 22 envelops the entire bottle 2 and the stopper 10. As shown in Figs. 4 and 5, the metal cover 12 can be omitted. The bottle shown in Figure 5 contains a spray dried porcine holeravirus vaccine 24 (derived from rabbits) which has been filled under a vacuum of 20 microns.
The polyvinylidene chloride coating 22 was prepared from a commercially available "Saran F 120" (200 centipoise) and applied by soaking the stoppered glass bottle in a bath; This immersion bath contained 15 parts of the product available commercially under the name “Saran F 120”, 65 parts of acetone and 20 parts of methyl ethyl ketone. The solvent can then evaporate and leaves an impenetrable polyvinylidene chloride coating made of "Saran F 120" with a thickness of, for example, 0.025 mm.
If, as already
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imagines that the bottle 2 covered by the polyvinylidene chloride film 22 and the stopper 10 will be dropped, the glass does not shatter, but is held together by the polyvinylidene chloride coating.
When the contents of the bottle are removed, the thin polyvinylidene chloride coating offers little resistance to the needle of a syringe.
PATENT CLAIMS:
1. Packaging container made of glass suitable for biological preparations, the opening of which is closed with a closure and which enables the preparations to have a long service life, characterized in that the bottle (2) containing the biological preparation (24) has a coating (18, 22) made of polyvinylidene chloride at least around the connection area (20) between the outer end part (14) of the closure (10) and the container in order to prevent the atmosphere from entering the container contents.