[go: up one dir, main page]

AT219404B - Aufnahmekamera, insbesondere Filmkamera mit einem Objektiv fester Brennweite - Google Patents

Aufnahmekamera, insbesondere Filmkamera mit einem Objektiv fester Brennweite

Info

Publication number
AT219404B
AT219404B AT228559A AT228559A AT219404B AT 219404 B AT219404 B AT 219404B AT 228559 A AT228559 A AT 228559A AT 228559 A AT228559 A AT 228559A AT 219404 B AT219404 B AT 219404B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
revolver
sleeve
turret
camera according
camera
Prior art date
Application number
AT228559A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Bauer Eugen Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bauer Eugen Gmbh filed Critical Bauer Eugen Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT219404B publication Critical patent/AT219404B/de

Links

Landscapes

  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Aufnahmekamera, insbesondere Filmkamera mit einem
Objektiv fester Brennweite   Die Erfindung betrifft eine Aufnahmekamera, insbesondere Filmkamera, mit einem Objektiv fester Brennweite und einem Objektivvorsätze tragenden Revolverkopf, der auf einem Führungszapfen durch Nuten geführt axial verschiebbar und in seiner äusseren Endlage drehbar, in seinen Gebrauchslage dagegen durch eine Feder lösbar am Kameragehäuse verriegelt gehalten ist. 



  Es ist in solchen Fällen bekannt, den Objektivrevolver mittels einer Feder dauernd gegen das Kameragehäuse zu drücken, so dass er zum Wechseln der Objektivvorsätze entgegen der Federkraft von der Kamera weggezogen werden muss. bis er in einer äusseren Verschiebeendlage in die gewünschte neue Drehlage gedreht werden kann. Anschliessend muss man ihn in das Kameragehäuse zurückgleiten lassen. Dabei besteht die Gefahr, dass der Revolver, besonders bei Aufnahmen im Freien bei kaltem oder feuchtem Wetter, dem Aufnehmenden aus den Fingern gleitet und unter dem Druck der Feder an die Kamera schlägt. 



  Dies kann zu Beschädigungen des Revolverkopfes und der Kamera führen. 



  Es sind auch Aufnahmekamera bekannt, bei denen der in Nuten einer auch als Verriegelungsglied ausgebildeten Führungshülse geführte Revolverkopf nur in den Gebrauchslage durch eine Feder an das Kameragehäuse gedrückt wird, so dass bei seinem für einen Objektivwecbsel erforderlichen Verschieben keine Federkraft überwunden werden muss. Vor und nach dem Verschieben des Revolverkopfes muss aber dafür die Führungshülse mittels eines radial über den Revolverkopf vorstehenden Verriegelungshebels um einen bestimmten Winkel gedreht bzw. zurückgedreht werden, um den Revolverkopf vom Druck der ihn an das Kameragehäuse drückenden Feder zu befreien bzw. ihn unter den Druck der Feder zu bringen. 



  Obwohl bei diesen Kameras der Revolverkopf nicht mehr so leicht aus den Fingern gleiten kann und dann unter Federdruck an das Gehäuse schlägt, wie dies bei den erstgenannten Kameras der Fall ist, sind auch bei ihnen die bei den erstgenannten Kameras vorhandenen Nachteile nicht behoben. Wird nämlich der Revolverkopf bei gelöstem Verriegelungsglied vom Bedienenden nicht dauernd festgehalten, so bewegt er sich-je nach Lageänderung der Kamera - durch sein Gewicht hin und her und stösst dabei mehr oder weniger heftig auf das Kameragehäuse. Da der Bedienende den Revolverkopf bei gelöstem Verriegelungglied nicht dauernd festhalten kann. weil er mit der einen Hand die Kamera halten und mit der andern auch das Verriegelungsglied betätigen muss, können Stösse zwischen Revolverkopf und Kameragehäuse und damit Beschädigungen des Gerätes nicht vermieden werden. 



  Der bekannte Revolverkopf hat noch weitere Nachteile : Er wird nach dem Lösen der Verriegelung nicht selbsttätig in die, seine Drehung ermöglichende VertchiebeendiRge geschoben. Wird er in dieser nicht dauernd festgehalten, so kann er sich unbeabsichtigt verdrehen und sich unbeabsichtigt axial verschieben. Dies ist unvermeidbar, wenn der Bedienende zum verdrehen des Kopfes um einen grösseren Winkel nachgreifen und dazu den Kopf kurzzeitig loslassen muss. 



  Beim Drehen des Kopfes kann der Verriegelungshebel leicht unbeabsichtigt verdreht werden. Dies merkt der Bedienende häufig erst, wenn der Kopf sich nicht verriegeln lässt. Der Revolverkopf hat keine selbst- : ätige Verriegelung ; der Bedienende muss ihn daher durch einen besonderen Handgriff (Zurückschwenken des Verriegelungshebels) verriegeln und dabei den Kopf loslassen, wobei letzterer wiederum sich unbeabsichtigt verschieben und auch verdrehen kann. Ein störungsfreies, einfaches Bedienen und schnelles Wecheln der Vorsatzlinsen ist daher bei der bekannten Kamera nicht gewährleistet.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, dass der Führungszapfen am Kamera- gehäuse unbeweglich befestigt ist, dass im Griffbereich des Revolverkopfes ein Auslöseschieber angebracht ist, welcher durch gegen das Kameragehäuse gerichteten Druck die Verriegelung löst, dass zwischen den
Revolverkopf und das   Kameragehäuse eine Feder geschaltet Ist, welche den Revolverkopf in Seins Dreh-   lage zu drücken sucht und beim   Zurückführen   des Revolverkopfes in eine Gebrauchslage gespannt wird, und dass der Revolverkopf beim Erreichen der Gebrauchslage selbsttätig am Kameragehäuse verriegelt wird. 



   Der im Griffbereich desRevolverkopfes liegende Auslöseschieber in Verbindung mit der zwischen Re- volverkopf und Kameragehäuse eingespannten Feder, welche den Kopf in seine Drehlage zu drücken sucht, und in Verbindung mit der selbsttätigen Verriegelung des Revolverkopfes beim Erreichen einer Gebrauchs- lage, ermöglichen ein schnelles und störungsfreies Wechseln der Objektivvorsätze mittels weniger ein-   facher Bedienungsgriffe : Beim Drücken des Auslöseschiebers springt der Revolverkopf   gleichsam in die Hand des Bedienenden hinein. Dieser bremst den Kopf in der äusseren Verschiebeendlage ab, dreht ihn und schiebt ihn entgegen dem Druck der Feder in eine neue Gebrauchslage. Beim Erreichen derselben ist die
Kamera bereits wieder aufnahmebereit, weil dabei der Kopf selbsttätig verriegelt wird. 



   In besonders zweckmässiger Weise ist zwischen Revolverkopf und Führungszapfen ein Riegel angeord- net, der am   AusIöseschieber   anliegt und von einer zweiten Feder beeinflusst ist, die gleichzeitig den Aus- löseschieber in Sperrstellung zu halten sucht. Dabei dienen als Riegel zweckmässigerweise mehrere Wälz- körper, welche in einem   hnenförmigen Ende des Führungszapfens   senkrecht zur Achsrichtung des. letzteren verschiebbar gelagert sind.

   In der Verriegelungsstellung ragen die Wälzkörper über den Innen-und den
Aussenmantel des hülsenförmigen Endes des Führungszapfens vor und liegen unter dem Druck der zweiten
Feder auf einer Schulter   des Auslöseschiebers   sowie auf einer Kegelfläche des Revolvers an und verhindern dabei, dass der Revolver unter dem Druck der ersten Feder in seine Drehlage geschoben wird, halten also den Revolver am Kameragehäuse verriegelt. 



   Durch Eindrücken des Auslöseschiebers wird den Wälzkörpern der Weg zu einer Verschiebung radial zum Führungszapfen einwärts freigegeben. Der Revolverkopf schiebt mit seiner   Kegelfläche   unter dem
Druck der ersten Feder die Wälzkörper ganz in die Hülse des Führungszapfens hinein, worauf ihm der Weg freigegeben ist und er durch die erste Feder in die, seine Drehung ermöglichende Verschiebeendlage geschoben wird. Die erste Feder erspart somit das Vorziehen des Revolverkopfes von Hand. 



   Das selbsttätige Verriegeln des Revolverkopfes beim Erreichen einer Gebrauchslage wird durch die zweite Feder und die Wälzkörper bewirkt. Dies erspart das Verriegeln von Hand. 



   Die   denRevolverkopfnach   aussen drückende erste Feder   bewirkt-ausser   dem Vorschieben des Kopfesin dessen Drehlage eine Reibung, welche das unbeabsichtigte Verdrehen des Kopfes erschwert. Letzteres wird zweckmässigerweise vollständig verhindert durch in Verlängerung der Längsnuten liegende Aussparungen in der Ringnut des   Filhrungszapfens.   Die Aussparungen sind ausserdem fühlbare Rastungen für die vorgesehenen Drehlagen des Revolverkopfes, welche das Suchen der Längsnuten überflüssig machen. 



   Die vorgeschlagenen Massnahmen gewährleisten also mit wenigen einfachen, leicht aneinanderreihbaren   Bedienungsgriffen :   Drücken des Auslöseschiebers, Abbremsen, Drehen und Zurückschieben des Revolverkopfes, ein schnelles Wechseln der Vorsatzlinsen, bei dem Störungen, Fehlgriffe und Beschädigungen des Gerätes vermieden werden. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Sie gibt den Grundriss einer Kamera wieder mit einem Teilschnitt durch die Achse des Revolvers. 



   An dem Gehäuse 1 einer Filmkamera ist ein Tragkörper 2 befestigt, der mit einer Tragplatte 3 versehen ist und nicht dargestellte Ausnehmungen aufweist, in welche die zur Kamera hin gerichteten Teile der nicht in Betriebsstellung befindlichen Objektivvorsätze eintauchen können. Mit der Tragplatte 3 ist ein. Fortsatz 4 verbunden, in dem ein Zapfen 5 befestigt ist. Dieser geht auf seiner von der Kamera   abge-   wendeten Seite in eine Hülse 6 über, die als Dreh- und Schiebeführung für den Revolver dient. In der Hülse 6 ist ein Bund 7 eines Auslöseschiebers 8 gleitend geführt, zwischen diesen Bund und   die Grundfläche   9    der Hühenbohrung.   ist eine Druckfeder   :) 0 eingespannt.

   Die   Hülse hat nahe ihrem äusseren Ende 34 mehrere Querbohrungen 11, die Kugeln 12 mit gleichem Durchmesser axial festlegen. 



   Der Revolver besteht aus einer Hülse 13, die gleitend die Hülse 6 umfasst, und einem Hauptteil 14. 



  In diesem Hauptteil sind Objektivvorsätze 15 und 16 eingesetzt, ferner mit Linsen bestückte Suchervorsätze 17 und 18. Der Hauptteil 14 ist an der Hülse 13 mit Hilfe von Schrauben 19 festgehalten, die mit zugespitzten Enden auf einer   Kegelfläche   20 der Hülse 13 anliegen. 



   Die Hülse 13 hat einen Bund 21. Auf dem Fortsatz 4 ist eine Flanschbuchse 22 mit Hilfe eines federnden Ringes 23 festgehalten. Zwischen den Flansch 24 dieser Buchse und den Bund 21 ist eine Druckfeder 25 eingespannt, welche den Revolver von der Kamera weg zu schieben sucht. 



   In das   äussere   Ende der Bohrung 26 des Revolverteiles 14 ist ein Ring 27 eingesetzt ; er ist mit Schrau- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> des letzteren unverschiebbar gelagert sind und in der Verriegelungsstellung mit ihren über den Innenman- tel der Hülse (6) nach innen vorstehenden Flächen auf einer Schulter (30) des axial verschiebbar in der Hülse (6) geführten Auslöseschiebers (8), mit ihren über den Aussenmantel der Hülse (6) vorstehenden Flächen auf einer Kegelfläche (31) des axial gegenüber der Hülse verschiebbaren Revolvers (13, 14) aufliegen, nach Eindrücken des Auslöseschiebers (8) aber so weit in die Hülse (6) treten können, dass der Revolver mit seiner Kegelfläche (31) über die Wälzkörper (12) hinweg gleiten kann.
    4. Aufnahmekamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kegelfläche (31) des Revolvers (13, 14) an einer Hülse (13) angebracht ist, welche mit dem die Vorsätze tragenden Hauptteil (14) des Revolvers lösbar verbunden ist.
    5. Aufnahmekamera nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslöseschieber (8) mit einem Bund (7) in der Hülse (6), mit einem äusseren Kopf (29) an dem Revolver (13, 14), insbesondere einem in diesem eingesetzten Ring (27), geführt ist und unter dem Druck einer Feder (10) mit einer Kegelfläche (30) gegen den Wälzkörper (12) anliegt, welche seine Auswärtsbewegung begrenzen.
    6. Aufnahmekamera nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kegelflächen (30 und 31) am Auslöseschieber (8) und am Revolver (13, 14) mit selbsthemmendem Kegelwinkel ausgebildetsind, so dass der Revolver nach Anliegen der Wälzkörper (12) an den beiden Kegelflächen (30 und 31) formschlüssig und durch von aussen am Revolver angreifende Kräfte unbeeinflussbar gegen das Kameragehäuse (1) gehalten ist.
    7. Aufnahmekamera nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in den Revolver (13, 14) ein Stift (36) eingesetzt ist, der für jede vorgesehene Drehlage in einer Längsnut (32) des ge- häusefesten Führungszapfens (5, 6) geführt ist und durch Anschlagen an eine Flanke einer Ringnut (33) des Führungszapfens (5,6) die Auswärtsbewegung des Revolvers begrenzt.
    8. Aufnahmekamera nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ringnut (33) in Verlängerung der Längsnuten (32) des Führungszapfens (5,6) Aussparungen (35) vorgesehen sind, in die sich der Stift (36) unter dem Druck der den Revolver in die Verschwenkstellung schiebenden Feder (25) legt, so dass Fühlbare Rastungen für die vorgesehenen Drehlagen des Revolvers entstehen.
    9. Aufnahmekamera nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Vorsätzen (15, 16) mit Linsen bestückte Suchervorsätze (17, 18) liegen, die das Blickfeld des Suchers dem [eweils vor das Objektiv geschalteten Vorsatz (15, 16) anpassen.
AT228559A 1958-04-18 1959-03-23 Aufnahmekamera, insbesondere Filmkamera mit einem Objektiv fester Brennweite AT219404B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE219404X 1958-04-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT219404B true AT219404B (de) 1962-01-25

Family

ID=5831851

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT228559A AT219404B (de) 1958-04-18 1959-03-23 Aufnahmekamera, insbesondere Filmkamera mit einem Objektiv fester Brennweite

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT219404B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2633669C3 (de) Vorrichtung zur automatischen Entriegelung des Deckels eines Behälters für Sicherheitsausrüstung, insbesondere für ein Notbeatmungsgerät an Bord eines Flugzeuges
DE69312392T2 (de) Ohne Schlüssel zu betätigendes Futter
DE68903349T2 (de) Schlagstock mit rechtwinklig angebrachtem griff.
EP3034981B1 (de) Betätigungselement zum einstellen der zielmarke eines zielfernrohrs
DE1301737B (de) In ihrer Laenge verstellbare Kolbenanordnung fuer Gewehre
DE730340C (de) Kleinstativ fuer optische Apparate
DE592023C (de) Ausziehrohr, insbesondere fuer Stativfuesse
DE60012901T2 (de) Kolben- zylinder- vorrichtung mit mittel zur verriegelung der kolbenstange
AT219404B (de) Aufnahmekamera, insbesondere Filmkamera mit einem Objektiv fester Brennweite
DE861321C (de) Ausziehrohr fuer Stative
DE2909451A1 (de) Spanneinrichtung, insbesondere maschinenschraubstock
DE928979C (de) Ausziehrohr, insbesondere fuer Stative
DE1603888C3 (de) Futter zum Spannen von Kopf- und Stiftschrauben beim Einschraubvorgang
EP3860397B1 (de) Haltevorrichtung für tragbare ausrüstungsgegenstände
DE2405342C3 (de) Nadelapparat für medizinische Zwecke
CH369659A (de) Aufnahmekamera mit einem Objektiv fester Brennweite
DE681649C (de) Staenderlampe mit aus teleskopartig ineinanderschiebbaren Teilen bestehendem Staender
DE1977884U (de) Verschlusskupplung zwischen zwei ineinandersteckbare endoskopteile.
DE2324096C2 (de) Spannbackenfutter zum wahlweisen Innen- oder Außenspannen
DE2134732C3 (de) Rohrschnellkupplung
DE605990C (de) Taschenstativ
AT235891B (de) Druckluftbremszylinder mit eingebauter, selbsttätiger Bremsnachstellvorrichtung
DE2530083C3 (de) Spanngerät, insbesondere Schraubspindel für Maschinenschraubstöcke
DE8711930U1 (de) Handkurbel für Hebezeuge
DE2456972C3 (de) Lösbare Sperrvorrichtung, insbesondere an einem Teppichstrecker