AT206932B - Verfahren zur Auslösung von Vorgängen auf fahrenden Schienenfahrzeugen - Google Patents
Verfahren zur Auslösung von Vorgängen auf fahrenden SchienenfahrzeugenInfo
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- AT206932B AT206932B AT555758A AT555758A AT206932B AT 206932 B AT206932 B AT 206932B AT 555758 A AT555758 A AT 555758A AT 555758 A AT555758 A AT 555758A AT 206932 B AT206932 B AT 206932B
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Auslösung von Vorgängen auf fahrenden Schienenfahrzeugen Unter den Verfahren, die zur Auslösung von Vorgängen auf fahrenden Schienenfahrzeugen dienen, bilden diejenigen eine besondere Klasse, bei denen die Art des ausgelösten Vorganges abhängig ist von der zeitlichen Reihenfolge des erfolgten Ablaufes von vorhergehenden Vorgängen. So ist z. B. ein mechanisches Verfahren zur automatischen Auslösung der Bremsung bekannt, wobei die Auslösung der Bremsung erfolgt, wenn bis zur erfolgten Zurücklegung einer vorgegebenen Strecke die Geschwindigkeit des Fahrzeuges nicht auf einen maximal zulässigen Wert vermindert wurde. Ist die Geschwindigkeit bei erfolgter Zurücklegung der vorgegebenen Strecke kleiner als der vorgegebene Höchstwert, so ist der ausgelöste Vorgang die Rückstellung der Apparatur in die Grundstellung. Das Verfahren beruht auf dem Vergleich der Stellung eines Fliehkraftreglers mit einer Bezugsstellung im Moment der erfolgten Zurücklegung der vorgegebenen Strecke. Das Verfahren verwendet bewegliche mechanische Einrichtungen, welche einer starken Abnützung unterworfen sind und deshalb eine ständige Wartung benötigen. Beim Verfahren gemäss der Erfindung handelt es sich um ein elektrisches Verfahren, das auf Zählung von elektrischen Impulsen beruht und die Nachteile des mechanischen Verfahrens vermeidet. Das Verfahren dient zur Auslösung von Vorgängen mittels zweier elektronischer Zählapparate zur Zählung von elektrischen Impulsen, wobei der eine Zählapparat zur Zählung von Impulsen, deren Anzahl proportional zur Anzahl der erfolgten Radumdrehungen des Fahrzeuges ist, und der zweite Zählapparat zur Zählung von Impulsen, deren Frequenz proportional zur Frequenz eines elektrischen Schwingungsgenerators mit zeitlich konstanter Frequenz ist, dient. Der Beginn der Zählung der Impulse durch die beiden Zählapparate wird durch Beeinflussung seitens bestehender Einrichtungen bewirkt und die Art des ausgelösten Vorganges ist abhängig von der Reihenfolge, in der die beiden Zähler ihre vorgegebenen Stellungen, die auch die Endstellung sein kann, erreichen. Der ausgelöste Vorgang kann z. B. die Auslösung der Bremsung, die Auslösung eines optischen oder akustischen Alarmsignals, die Auslösung eines ähnlichen weiteren Zählvorganges wie der abgelaufene, oder die Rückstellung der Apparatur in die Grundstellung sein. An Hand der beiliegenden Zeichnung, die schematisch ein Beispiel einer Anlage zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens zeigt, ist im folgenden ein Anwendungsbeispiel dieses Verfahrens näher beschrieben. Als bestehende Einrichtung, welche den Beginn der Zählung der Impulse bewirkt, diene eine automatische Zugsicherungseinrichtung 01 mit induktiver Beeinflussung, bestehend aus einem Gleismagneten 11, einem Empfangsmagneten 12 am Fahrzeug, einer Auswerteapparatur 13 und einer Bremseinrichtung 14. Weiter zeigt die Zeichnung ein Rad 02 des Fahrzeuges, einen Impulsgeber 03, der die Impulse erzeugt, deren Anzahl zur Anzahl der Radumdrehungen proportional ist, einen Zählapparat 04 zur Zählung dieser Impulse, einen elektrischen Schwingungsgenerator 05 mit konstanter Frequenz, den Impulsformer 06 zur Erzeugung einer Impulsreihe, deren Frequenz proportional zur Frequenz des Schwingungsgenerators 05 ist, einen Zählapparat 07 zur Zählung dieser Impulse, eine Auswerteapparatur 08, welche die Reihenfolge, in der die Zähler 04 und 07 ihre vorgegebene Stellung erreichen, feststellt und je nach dieser Reihenfolge die Bremseinrichtung 14 oder eine Rückstellapparatur 09, die zur Rückstellung der Zählung 04 und 07 in die Grundstellung dient, beeinflussen kann. Wird der Gleismagnet 11 vom Empfangsmagneten 12 überfahren, so wird ein elektrischer Impuls auf <Desc/Clms Page number 2> die Auswerteapparatur 13 der Zugsicherungseinrichtung übertragen. Dieser Impuls hat zur. Folge, dass die Auswerteapperatur 13 die Zähler 04 und 07, die sich normalerweise in der Grundstellung befinden, m Gang setzt, womit der Zähler 04 die vom Impulsgeber 03 und der Zähler 07 die vom Impulsformer 06 ab- gegebenen Impulse zu zählen beginnen. Erreicht der Zähler 04 seine vorgegebene Stellung zuerst, so wird durch die Auswerteapparatur 08 die Bremseinrichtung 14 betätigt. Erreicht der Zähler C7 seine vorgege- bene Stellung zuerst, so wird durch die Auswerteapparatur 08 die Rückstellapparatur 09 beeinflusst, wel- che die Zähler 04 und 07 wieder in die Grundstellung zurückbringt. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Auslösung von Vorgängen auf fahrenden Schienenfahrzeugen durch Beeinflussung bestehender Einrichtungen, wobei ein Apparat für die Zählung einer vorgegebenen Zahl von Perioden, die durch einen Schwingungsgenerator erzeugt werden, und ein Apparat für die Zählung einer in elektrische Impulse umgeformten vorgegebenen Zahl von Umdrehungen eines Rades des Fahrzeuges vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorgänge in Abhängigkeit von der Reihenfolge, in welcher der Apparat für die Zählung der Perioden und der Apparat für die Zählung der Radumdrehungen ihre durch die vorgegebene Zahl von Perioden und vorgegebene Zahl von Radumdrehungen gekennzeichneten Lagen erreieben, ausgelöst wird.
Claims (1)
- . 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Apparat für die Zählung von Perioden vorgegebene Zahl von Perioden durch eine die Art der auszuwählenden Vorgänge bestimmende Grenze der Fahrzeuggeschwindigkeit vorgewählt wird.3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Apparat für die Zählung von Radumdrehungen vorgegebene Zahl von Radumdrehungen durch eine die Art der auszuwählenden Vorgänge bestimmende Grenze der Fahrzeuggeschwindigkeit vorgewählt wird.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Art des ausgelösten Vorganges die Auslösung der Bremsung ist.5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Art des ausgelösten Vorganges die Rückstellung der Apparatur in die Grundstellung ist.6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Art des ausgelösten Vorganges die Einleitung einer erneuten AusJösung eines Vorganges nach den Ansprüchen 4 oder 5nach Ablauf einer vorgegebenen Zahl von Radumdrehungen ist.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH206932X | 1957-09-13 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
AT206932B true AT206932B (de) | 1960-01-11 |
Family
ID=4445288
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
AT555758A AT206932B (de) | 1957-09-13 | 1958-08-07 | Verfahren zur Auslösung von Vorgängen auf fahrenden Schienenfahrzeugen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
AT (1) | AT206932B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1255703B (de) * | 1963-05-31 | 1967-12-07 | Siemens Ag | Verfahren und Einrichtungen zum UEberwachen und Regeln der Fahrgeschwindigkeit von Schienentriebfahrzeugen |
-
1958
- 1958-08-07 AT AT555758A patent/AT206932B/de active
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1255703B (de) * | 1963-05-31 | 1967-12-07 | Siemens Ag | Verfahren und Einrichtungen zum UEberwachen und Regeln der Fahrgeschwindigkeit von Schienentriebfahrzeugen |
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