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AT205130B - Rechengerät, das die Aufteilung der Gesamtlast auf im Verbundbetreib zusammenarbeitende Kraftwerkseinheiten im Sinne geringster Erzeugungskosten der Gesamtlast bestimmt - Google Patents

Rechengerät, das die Aufteilung der Gesamtlast auf im Verbundbetreib zusammenarbeitende Kraftwerkseinheiten im Sinne geringster Erzeugungskosten der Gesamtlast bestimmt

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Publication number
AT205130B
AT205130B AT436457A AT436457A AT205130B AT 205130 B AT205130 B AT 205130B AT 436457 A AT436457 A AT 436457A AT 436457 A AT436457 A AT 436457A AT 205130 B AT205130 B AT 205130B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
voltage
computing device
power plant
proportional
power
Prior art date
Application number
AT436457A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dr Ing Bauer
Hans Dr Ing Edelmann
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT205130B publication Critical patent/AT205130B/de

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  • Supply And Distribution Of Alternating Current (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Rechengerät, das die Aufteilung der Gesamtlast auf im
Verbundbetrieb zusammenarbeitende Kraftwerkseinheiten im Sinne geringster Erzeugungskosten der Gesamtlast bestimmt 
 EMI1.1 
 

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   Sind in einer Netzgruppe neben Dampfkraftwerken, bei denen eine genaue Kostenfunktionskurve aufgestellt werden kann, auch noch Wasserkraftwerke beteiligt, so besteht das Problem, dass zu jeder Menge Wasser eine entsprechende Brennstoffmenge und damit die dazu erforderlichen Kohlenkosten als Äquivalent ermittelt werden müssen. Diese Zuordnung der Kosten zu einer bestimmten Menge Wasser muss unter Berücksichtigung der Lastsituation und der Wasserdarbietung erfolgen. Die Kostenfunktion hängt also vom Einsatz aller Kraftwerke, von der Lastverteilung und von der geforderten Gesamtleistung aller Verbraucher ab. 



   Die Schwierigkeit für den Einsatz der Kraftwerke nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten in einem Netzkomplex besteht also darin, dass es früher keine Methode gab, die auf das einzelne Kraftwerk anfallenden Netzverluste, also die kraftwerksanteiligen Netzverluste zu erfassen. Dabei handelt es sich keineswegs darum, etwa die Gesamtverluste des Netzes zu kennen, sondern es muss bekannt sein, welche Anteile der Gesamtverluste auf das einzelne Kraftwerk entfallen. Es sind nunmehr Rechenmethoden bekannt geworden, die es ermöglichen, die auf das einzelne Kraftwerk anfallenden Netzverluste zu bestimmen. 



   Im folgenden seien ganz kurz die Grundzüge dieser Rechenmethoden näher erläutert. Wird z. B. ein Netz durch ein einziges Kraftwerk gespeist, das aber beliebig viele Lasten versorgt, so ist es möglich, die Gesamtheit aller Lasten zu einer einzigen Last zusammenzufassen, wobei die Summe aller Wirkleistungen der Belastungen gleich der Wirkleistung dieser zusammengefassten Einzellast sein soll. Gleichzeitig wird dadurch das Netzgebilde zu einem Impedanzkomplex zusammengefasst, der an der   Anschlussstelle   dieser einzigen Last auf einen einzigen Punkt zusammenläuft. Die Abmessungen und die Kenngrössen dieses Impedanzkomplexes müssen so gewählt werden, dass das Kraftwerk die gleiche Leistung abgibt, wie in dem Fall, bei dem das Kraftwerk auf den Netzkomplex arbeitet.

   Auch die im   Gesaminetz   auftretenden Verluste sollen in gleicher Grösse in der zusammengefassten Streckenimpedanz auftreten. Setzt man nun voraus, dass die Spannung am Speisepunkt auch bei veränderlicher Last konstant ist, so kann hiefür die Gleichung 
 EMI2.1 
 gesetzt werden ; es bedeutet :   U1   die Spannung am Speisepunkt,   N 1   die eingespeiste Wirkleistung,
A   U1   die Projektion des Spannungsabfalles A U auf den Strom   Bj   einen dimensions-behafteten Proportionalitätsfaktor,
L, den prozentualen Wirkspannungsabfall zwischen dem Einspeise- punkt des Kraftwerkes 1 und einem hypothetischen Lastanschluss bezogen auf den Spannungswert am Einspeisepunkt. 



   In diesem Fall sind die gesamten Verluste des Netzes Ny identisch mit den Kraftwerksnetzverlusten   Nu. 1, da   ja nur ein einziges Kraftwerk vorhanden ist, das somit die Verluste Nv allein zu decken hat. 



  Die Verluste Ny sind demnach gleich der vom Kraftwerk aufzubringenden Verlustleistung. Da die   Grösse     L1     = B11. N1   den bezogenen Spannungsabfall bei durchgehend gedachten : Gzsamtstrom zwischen Kraftwerk und Verbraucher angibt, stellt sie auch den WirkleistungsverlusL dar. Die wirklichen Netzverluste Ny sind also dann
Ny =   NI. L,   = N1.   Bl,.

   NI  
Auf Grund des Helmholz'sehen Überlagerungssatzes lassen sich demnach die Kraftwerksnetzverluste des Netzes bei beliebigen Kraftwerkseinspeisungen und bei beliebiger Netzgestaltung folgendermassen   ausdrücken : Nv =-Si. kNiNkBik   
Voraussetzung für die obigen Überlagerungen ist, dass bei Änderungen der Lastfälle sämtliche Leistungsfaktoren sowohl bei den Kraftwerken als auch bei den Belastungen nicht geändert werden und dass ausserdem das Verhältnis aller Lasten zueinander bei einer Laständerung konstant bleibt.

   Diese Forderung besteht deswegen, weil die relativen Spannungsabfälle mit Hilfe der Koeffizienten durch Wirkleistungen und nicht durch Ströme ausgedrückt sind und weil die Spannungen an allen Einspeisepunkten bei Lasten- 

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 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 

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 EMI4.1 
 glied und Masse abgebildet und ist   cer   jeweiligen ebenfalls als Spannung nachgebildeten Kraftwerksleistung am   Spannungstpiler l zugeordnet.   Deshalb werden die Potentiale längs der Spannungsteiler 1 und 2 entsprechei-d eingestellt. Die Wirkungsweise des Funktionsgetriebes ist folgende :
Am Verstärker 5 liegt eine Eingangsspannung, die sich als Summe der Spannungen am Spannungsteiler 2 und der Einstellspannung des Rechengerätes ergibt.

   Bei einer Differenz zwischen den anliegenden Spannungswerten bewegt sich der Motor 4 in der einen oder andern Richtung so, dass durch Verstellung der Stellglieder die Differenz Null zwischen den beiden vorgenannten Spannungen auftritt. Wird dieser Zustand erreicht, so bleibt der Motor 4 stehen und das Funktionsgetriebe ist eingesteuert. 



   In Fig. 2 ist das gleiche Funktionsgetriebe wie in Fig. 1 dargestellt, nur mit dem Unterschied, dass die Wicklungen des Spartransformators 3 nicht an ihrem Ende gemeinsam an Masse gelegt sind, sondern ihre Mittenanzapfungen an Masse liegen. Hiedurch ist es möglich, die Verhältnisse für negative Abgabeleistung nachzubilden,   u. zw.   einmal der Betrieb bei Erzeugung von elektrischer Energie und zum andern der Betrieb bei Entnahme von elektrischer Energie, wie er z. B. in Pumpspeicherwerken laufend vorkommt. 



   InFig. 3istdasStellglieddesSpannungsteilers6übereinGetriebemitdemVerstellmotor7verbunden. Der Verstellmotor ist an den Ausgang eines   Verstärkers   8 angeschlossen, der seinerseits durch die Differenzspannung zwischen einer der Kraftwerkssollsummenleistung proportionalen Spannung und der im Rechengerät eingestellten Gesamtleistung steht. Tritt eine Differenzspannung zwischen den genannten Vergleichsspannungen auf, so tritt der Motor in Tätigkeit und verstellt das Stellglied des Spannungsteilers 6 so lange, bis sich am Eingang des Verstärkers 6 eine Differenzspannung Null einstellt. 



   In Fig.. 4 ist die Kombination eines Multiplikationsgliedes mit einem Übertrager im Verhältnis   1 :    in Zwangsstromverteilungsschaltung gezeigt. Als Multiplikationsglied dient der Widerstand   9, dessen   Leitwert entsprechend des zu multiplizierenden Faktors gewählt wird. Dieser Widerstand 9 kann wahlweise an die normierte positive oder die um 1800 elektrisch phasenverschobene negative Einheitsspannung angeschlossen werden. Der Strom im Widerstand entspricht dann dem Produkt aus der Einheitsspannung und dem durch den Leitwert gewählten Faktor. Dieser Strom wird dem Stromtransformator 10 zugeführt und im Verhältnis (+2) : (-1) aufgeteilt. 



   Fig. 5 zeigt ein Übersichtsschaltbild des gesamten Rechengerätes. Mit A, B und C sind drei Funktionsgetriebe bezeichnet, wie sie in den Fig. 1 und 2 dargestellt sind, die je einer Kraftwerkseinheit zugeordnet sind. Die Funktionsgetriebe A und C dienen dabei zur Nachbildung von Warmekraftwerken, wahrend das Funktionsgetriebe B   z. B.   zur Nachbildung eines Pumpspeicherwerkes dient. Der Eingang der Spartransformatoren dieser   FunktionsgetriebeA   bis C ist an den Ausgang eines Transformators 11, der eine normierte Spannung erzeugt, angeschlossen. Die Sekundärwicklung des Transformators 11 liegt mit einer   Mittenanzapfung   an Masse.

   Die Spannungsteiler der Funktionsgetriebe A, B und C sind an die Spannungs- 
 EMI4.2 
 geographischen Netzverhältnisse positiv oder negativ sind, wird im Rechenbetrieb die eine oder die andere Sammelschiene mit dem nachfolgenden Rechenmechanismus verbunden. An eine dieser Samwelschienen, z. B.   Asi, Bsl, Csi   wird also bei jedem und   fürjedesFunktionsgetriebe   ein Widerstand,   z.   B. für das Funktionsgetriebe A die Widerstände   W  , W..., W-.   angeschlossen, dessen Leitwert den Koeffizienten zweiten Grades zur Kennzeichnung der elektrogeographischen Netzverhältnisse entspricht. Auf Grund der an diesem Widerstand,   z. B. WAA, liegenden   Spannung und dem Leitwert dieses Widerstandes,   z. B.   



    WAA,   fliesst demnach ein Strom, der proportional ist dem Produkt aus dem Koeffizienten zur Darstellung der elektrogeographischen Netzverhältnisse und der zugehörigen Kraftwerksleistung. 



   Die an die Sammelschiene, z. B. As der beschriebenen Funktionsgetriebe angeschlossenen Widerstände zur Kennzeichnung der elektrogeographischen Netzverhältnisse, die einem Kraftwerk zugeordnet 

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 sind, sind   zeilenmässig   parallel geschaltet, so dass sich die Summe   EiNiBik   als Summenstrom am rechten Ende in dem gemeinsamen Leiter der Widerstände ergibt. Dieser Summenstrom wird einem Hallgenera-   tor 12A bzw. 12B   oder   12C'wie   er in dem Aufsatz von F. Kuhrt in der Siemens-Zeitschrift, 28. Jahrgang, 
 EMI5.1 
 einen dem doppelten spezifischen Kostenfaktor 2 X proportionalen Strom beeinflusst. Dieser Strom ergibt sich dadurch, dass der Spannungsteiler 13 (vgl.

   Fig. 3) für den spezifischen Kostenfaktor   À   an die normierte Spannung des Transformators 11 angeschlossen ist. Der Strom weist also den zweifachen Wert des spezifischen Kostenfaktors X auf. Die Hallelektroden jedes Hallgenerators 12A-12C sind über die Trans-   formatoren l2AT-12CT   einmal mit Masse verbunden und zum andern über eine Gleichrichteranordnung an die nicht an einen Spannungsteiler eines Funktionsgetriebes A, B, C angeschlossene Klemme des Verstärkers gelegt. Besteht nun eine Differenz zwischen der Spannung am Spannungsteiler des Funktionsgetriebes und der Spannung am Ausgang des Hallgenerators,   z. B. l2A'so   verstellt sich der Verstellmotor des Funktionsgetriebes, z. B. A, so lange, bis sich die Differenz Null ergibt.

   Dieser Differenz Null entspricht dann eine Einstellung des Funktionsgetriebes, aus der der für den wirtschaftlichen Betrieb richtige Wert der Kraftwerksabgabeleistung entnommen werden kann. 



   Es ist noch nachzutragen, dass den Hallgeneratoren 12A-12C neben dem über die Widerstände WAAW für die Berücksichtigung der elektrogeographischen Netzverhältnisse gewonnenen Summenstrom ein   weiterer Strom über je eine Anordnung 16arc wie sie in Fig. 4 dargestellt ist, zugeführt wird, der dem Verlustkoeffizienten ersten Grades proportional ist, und dass zugleich vom Summenstrom über einen     Widerstand 15A-15C   der dem Faktor 1/2 entsprechende Strom abgezogen wird. Durch die dargestellte Recheneinrichtung wird also die Gleichung 
 EMI5.2 
 
 EMI5.3 
 
 EMI5.4 
 
 EMI5.5 
 ;i, k =die Ordnungszahl der Kraftwerkseinheit, Bio = den Verlustkoeffizienten ersten Grades zur Kennzeichnung der Verlustanteile der jeweiligen Kraft- werkseinheit. 



   Zur Nachbildung der netzanteiligen Gesamtverluste in einem Verbundnetz, die durch die folgende Gleichung 
 EMI5.6 
 wiedergegeben werden können, dient die im folgenden beschriebene Anordnung :
Die Hallgeueracoren   17   17B   und 17C, die   jeweils einem Funktionsgetriebe A, B oder C zugeordnet sind, werden von einem Steuerstrom durchflossen, der, wie schon im vorhergehenden Abschnitt beschrieben, dem Faktor 
 EMI5.7 
 
Die Erregerwicklung17C sind Primärwicklungen der Transformatoren 17AT. 17BT und 17CT angeschlossen. Die Sekundärwicklungen sind in Reihe geschaltet.

   Die Spannungssumme aller an den Sekundärwicklungen der Transforma-   toren 17 A T-1 7 CT liegenden   Spannungen ist also proportional dem Ausdruck 
 EMI5.8 
 

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 Über das Potentiometer 18, das an eine Gleichspannungsquelle angeschlossen ist, wird in die Reihenschaltung der Sekundärwicklungen der Transformatoren   17 AT-17CT eine   dem Summanden    B"proportio-   nale Gleichspannung zugeschaltet, die an den Transformatoren anliegenden Wechselspannungen werden jedoch über die Gleichrichteranordnung 19 gleichgerichtet. Die Gesamtsumme aller Spannungen ist demnach der Gesamtnetzverlustleistung proportional. 



   Zur Erfassung der Kraftwerkssummenleistung sind an die Ausgänge der Spannungstransformatoren der Funktionsgetriebe A-C die Primärwicklungen der Transformatoren   20, 20n   und   20C   angeschlossen. Ihre Sekundärwicklungen sind über eine Gleichrichteranordnung 21 in Reihe geschaltet, so dass an den freien Klemmen der Reihenschaltung eine der Kraftwerks-Istsummenleistung proportionale Gleichspannung anliegt, Durch Zusammenschaltung einer der   Kraftwerks-Sollsummenleistung   proportionalen Steuergleichspannung   ond   einer der Kraftwerks-Istsummenleistung proportionalen Summengleichspannung wird die Differenz zwischen beiden Spannungen gebildet und der Spannungsdifferenzwert dem Magnetverstärker der Anordnung 13 zugeführt.

   Dadurch verstellt sich der Stellmotor der Anordnung 13 so lange, bis der Differenzwert zwisehen der Kraftwerks-Istsummenleistung und der Kraftwerks-Sollsummenleistung Null ist. Hiedurch ist eine automatische   Steuerung nach einer vorgegebenen Kraftwerks-Sollsummenleistung   unter Berücksichtigung geringster Erzeugungskosten   möglich, da   die am Ausgang der   Spartransformatorsn   der Funktionsgetriebe anliegen-   de W ec. l1selspannung   jeweils der einzustellenden Kraftwerksleistung jedes Kraftwerkes proportional ist und die ihnen zugeordneten Kraftwerkseinheiten entsprechend eingeregelt werden können. 



   PATENT ANSPRUCHE : 
1. Rechengerät, das die Aufteilung der Gesamtlast auf im Verbundbetriebe zusammenarbeitende Kraftwerkseinheiten im Sinne geringster Erzeugungskosten der Gesamtlast bestimmt, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Kraftwerkseinheit ein Funktionsgetriebe (A, B, C) vorgesehen ist, das in Abhängigkeit von der eingestellten Abgabeleistung die differentiellen Erzeugungskosten   (Zuwachskosten),   z.

   B. in Form einer elektrischen   Grösse, liefert, und   dass jedem Funktionsgetriebe (A, B, C) eine Summenschaltung von Multiplikationsgliedern   (WAA-W-. -.-12A-12C)   zugeordnet ist, die aus   dengegebenen Netzverhalt-   nissen und aus dem von der Gesamilast   abhängigen   spezifischen Kostenfaktor der Verbraucher die kraftwerksanteiligen differentiellen Netzverlustkosten errechnet, und dass die Ausgangsgrösse jeder einzelnen 
 EMI6.1 
 differentiellen Erzeugungskosten vergleicht und in Abhängigkeit von der Differenz dieses Vergleiches die am zugeordneten Funktionsgetriebe (A, B, C) eingestellte Abgabeleistung verstellt, im Sinne der Herbeiführung der Differenz Null,

   womit bei dem durch die Gesamtlast vorgegebenen spezifischen Kostenfaktor die preismässig günstigste Abgabeleistung für jede Kraftwerkseinheit bestimmt   tot.  

Claims (1)

  1. 2. Rechengerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für das Funktionsgetriebe ein Stellmotor (4) vorgesehen ist, der über ein Getriebe mit dem Stellglied eines Spannungsteilers (3), z. B. eines Spartransformators, für die Abbildung der Abgabeleistung und mit dem Stellglied eines Spannungsteilers (2) für die Abbildung der differentiellen Erzeugungskosten und mit dem Stellglied eines Spannungsteilers (1) für die Abbildung der Absolutkosten der Kraftwerksleistung verbunden ist.
    3. Rechengerät nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als Multiplikationsglieder (12A'12B' 12C) Hallgeneratoren verwendet sind, die von einem dem ersten Faktor proportionalen Strom durchflossen und von einem dem zweiten Faktor proportionalen Magnetfeld erregt sind, so dass die Hallspannung dem Produkt der beiden Faktoren proportional ist.
    4. Rechengerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als elektrisches Multiplikationsglied ein Widerstand (W AA - WCC) vorgesehen ist, der an eine dem ersten Faktor proportionale Spannung angeschlossen ist und einen dem zweiten Faktor proportionalen Leitwert aufweist, so dass der durch die Spannung verursachte Strom im Widerstand dem Produkt beider Faktoren proportional ist.
    5. Rechengerät nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spannungsteiler, z. B. ein Spartransformator (6), vorgesehen ist zur Nachbildung eines spezifischen Kostenfaktors der Verbraucher, dessen Stellglied mit einem Stellmotor (7) gekuppelt ist, der seinerseits in Steuerabhangigkeit von der Differenz zwischen der Summe der im Rechengerät eingestellten Kraftwerksabgabeleistungen und der Verbundnetzsolleistung steht.
    6. Rechengerät nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Summenschaltung das folgende Optimierungsgleichungssystem zu Grunde gelegt ist : EMI6.2 <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 se, Ni, Nk@ die Kraftwerksabgabeleistung, i, k = die Ordnungszahl der Kraftwerkseinheit, Bio den Verlustkoeffizienten ersten Grades zur Kennzeichnung der Verlustanteile der jeweiligen Kraft- werkseinheit.
    7. Rechengerät nach den Ansprüchen 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Nachbildung der Produktsumme EBikNk je ein Multiplikationsglied (WAA-WCC) an die Spannungsteiler (3) zur Abbildung der Kraftwerksabgabeleistung angeschlossen ist mit einem Leitwert, der der zugeordneten Grösse Bik prc- EMI7.2 EMI7.3 gang des Spannungsteilers (6) angeschlossen ist.
    10. Rechengerät nach den Ansprüchen 1 und 9,dadurch gekennzeichnet, dass der Stellmotor (3) des Funktionsgetriebes in Einstellabhängigkeit von der Differenzspannung zwischen der Spannung am Spannungsteiler (2) für die differentiellen Erzerigungskosten und der gleichgerichteten Spannung an den Hallsonden des Hallgenerators (12) angeschlossen ist.
    11. Rechengerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur selbsttätigen Steuerung des Ver- EMI7.4 der Kraftwerksabgabeleistung mittelbar oder unmittelbar in Reihe geschaltet sind und dass der Summenspannung eine der Verbundnetzsolleistung proportionale Spannung entgegen geschaltet ist, so dass die Differenzspannung den Spannungsteiler für den spezifischen Kostenfaktor im Sinne der Herbeiführung der Differenzspannung Null beeinflusst.
    12. Rechengerät nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Ermittlung der Gesamtverluste die Verlustformel zweiten Grades EMI7.5 zugrunde gelegt ist und dass hiezu Hallgeneratoren (17 A - 17C) vorgesehen sind, deren Erregerwicklungen an die Ausgangsklemme der Spannungsteiler (3) für die Abgabeleistung der Kraftwerkseinheiten angeschlossen sind, und dass die Primärstromelektroden der Hallgeneratoren im Stromkreis der Summenschaltung derMultiplikationsglieder (W A-W (- (-) angeordnet sind, derart, dass zunächst die Summe der Hall - EMI7.6
    13. Rechengerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Nachbildung der Gesamtverlustleistung die Hallsonden der Hallgeneratoren (17 A - 17C) mittelbar in Reihe geschaltet sind und dass im Zuge der Reihenschaltung ein Gleichrichter und eine Spannungsquelle (18) zur Nachbildung einer dem Summanden Bo 0 proportionalen Spannung angeordnet ist, so dass die Spannung in der Reihenschaltung den Gesamtverlusten des Verbundnetzes proportional ist, wobei Bo 0 = den Verlustkoeffizienten nullten Grades der netz anteiligen Leerlaufverluste bedeutet. <Desc/Clms Page number 8>
    14. Rechengerät nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung von Verhältnissen der Abbildungsströme Stromtransformatoren (Fig. 4) in Zwangsstromverteilungsschaltung vorgesehen sind.
    15. Rechengerät nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Festlegung des Potentialverlaufes über die Gesamtlänge des Spannungsteilers (2) eine Stecktafel (14) vorgesehen ist, an der der vorgegebene Potentialverlauf eingestellt wird.
AT436457A 1956-07-17 1957-07-03 Rechengerät, das die Aufteilung der Gesamtlast auf im Verbundbetreib zusammenarbeitende Kraftwerkseinheiten im Sinne geringster Erzeugungskosten der Gesamtlast bestimmt AT205130B (de)

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AT436457A AT205130B (de) 1956-07-17 1957-07-03 Rechengerät, das die Aufteilung der Gesamtlast auf im Verbundbetreib zusammenarbeitende Kraftwerkseinheiten im Sinne geringster Erzeugungskosten der Gesamtlast bestimmt

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