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Gegenlichtblende für Kraftfahrzeuge
Es sind bereits Gegenhchtblenden für Kraftfahrzeuge bekannt, die aus zwei durchsichtigen keilförmigen Scheiben bestehen und so eine planparallele Blendschutzscheibe bilden. Da- durch, dass die eine Scheibe farbig ist, wird erreicht, dass die Lichtdurchlässigkeit in Richtung zur Gegenfahrbahn abnimmt, so dass eine waagrechte Kopfbewegung des Fahrers genügt, um einer Blendung durch die Scheinwerferstrahlen des entgegenkommenden Fahrzeuges zu entgehen und dennoch die eigene Fahrbahnseite zu sehen.
Nun bringt diese planparallele Scheibe zwei Nachteile : erstens ist der empfindliche farbige Keil auf der einen Seite vollkommen frei, so dass mechanische und chemische Einflüsse störend auf ihn einwirken können. Der zweite Nachteil besteht in der Art der Zusammenfügung der Platten, die in diesem Fall zur Verfügung stehen.
Die Erfindung vermeidet nun diese und andere Nachteile dadurch, dass der Keil völlig von einer farblosen Umhüllung eingeschlossen ist, wobei die Umhüllung den Keil zu einer planparallelen Scheibe ergänzt.
Beim Zusammenfügen zweier oder mehrerer Keile gibt es mehrere Möglichkeiten, die sich jedoch bei näherer Betrachtung sämtlich als nicht brauchbar erweisen. Das Kleben der Scheiben ist nicht durchzuführen, ohne dass die Durchsichtigkeit leidet. Die zweite Möglichkeit, nämlich die einzelnen Platten in einen Rahmen zu fassen, erscheint ebenfalls nicht zweckmässig, da die Gefahr besteht, dass Schmutz- und Staubteile zwischen die Platten eindringen und so die Sicht stören. Um diese Gefahr zu mindern, müsste man die Blendschutzscheibe ganz einrahmen. Das hat wieder eine Trennung des Strassenbildes in zwei Teile zur Folge : der eine Teil innerhalb des Rahmens, der andere ausserhalb. Wenn auch der wichtigste Teil des Strassenbildes innerhalb des Rahmens ist, so wirkt diese Trennung doch störend auf den Fahrer.
Eine Verschraubung der Platten erhöht die Gefahr der Verstaubung nur noch mehr und ist somit noch weniger geeignet.
Aus diesem Grunde erscheint die vollkommene Einhüllung der farbigen Platte in glasklare Masse am zweckmässigsten. Da der gefärbte Keil und die ihn umschliessende farblose Umhüllung, die aus einem einzigen fugenlosen Stück besteht, sich auf keinen Fall lockern können, ist es ausgeschlossen, dass auch nur die kleinsten Schmutzteile eindringen.
Da die farblose Masse, deren Stärke auf beiden Seiten des farbigen Keiles in dem Masse zunimmt, wie der farbige Keil abnimmt, die Lichtdurchlässigkeit nicht verändert, bleibt die in Richtung zur Gegenfahrbahn sich verdunkelnde Farbe des Blendschutzes erhalten, wobei die planparallele Platte eine Seitlichverschiebung des Bildes verhindert.
Der erfindungsgemässe Blendschirm wird zweckmässig an der Windschutzscheibe befestigt, und zwar so, dass er verstellbar ist, und kann zugleich auch als Sonnenblendschutz verwendet werden, wobei er in beliebigem Masse waagrecht verschoben werden kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 einen Blendschirm in Ansicht und im Schnitt.
Die erfindungsgemässe Gegenlichtblende besteht aus einer farbigen Scheibe 1 und einer sie umschliessenden farblosen Hülle 2. Am Rande der Scheibe greift ein Haltearm (nicht dargestellt) mit einem Kugelgelenk ein. Die Scheibe 1 besteht aus einem gefärbten Kunststoff und hat Keilform, so dass sich eine in waagrechter Richtung verändernde Lichtdurchlässigkeit bzw. eine sich in Richtung zur Gegenfahrbahn allmählich verdunkelnde Farbe ergibt. Durch die Ergänzung der Scheibe 1 mit der Umhüllung 2 zu einer planparallelen Platte in der dargestellten Weise, wird eine Seitenverschiebung des durch die Scheibe beobachtenden Bildes vermieden,
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Lens hoods for automobiles
There are already anti-glare screens for motor vehicles known which consist of two transparent wedge-shaped panes and thus form a plane-parallel anti-glare screen. The fact that one pane is colored means that the light transmission decreases in the direction of the opposite lane, so that a horizontal head movement of the driver is sufficient to avoid being dazzled by the headlights of the oncoming vehicle and still see one's own side of the lane .
This plane-parallel disc has two disadvantages: firstly, the sensitive colored wedge is completely free on one side, so that mechanical and chemical influences can have a disruptive effect on it. The second drawback is the way of joining the panels together that is available in this case.
The invention now avoids these and other disadvantages in that the wedge is completely enclosed by a colorless casing, the casing completing the wedge to form a plane-parallel disk.
There are several possibilities when joining two or more wedges, but all of them prove to be unusable on closer inspection. The panes cannot be glued without the transparency being impaired. The second option, namely to put the individual panels in a frame, does not appear to be expedient either, since there is a risk that dirt and dust particles will penetrate between the panels and thus impair the view. To reduce this risk, the glare shield would have to be completely framed. This again results in a separation of the street scene into two parts: one part within the frame, the other outside. Even if the most important part of the street scene is within the frame, this separation is annoying for the driver.
Screwing the plates together only increases the risk of dust build-up and is therefore even less suitable.
For this reason, it seems most expedient to completely enclose the colored plate in a crystal-clear mass. Since the colored wedge and the colorless envelope surrounding it, which consists of a single jointless piece, cannot loosen under any circumstances, it is impossible for even the smallest dirt particles to penetrate.
Since the colorless mass, the thickness of which increases on both sides of the colored wedge as the colored wedge decreases, does not change the light transmission, the color of the glare protection, which darkens in the direction of the opposite lane, is retained, with the plane-parallel plate shifting the image laterally prevented.
The glare screen according to the invention is expediently attached to the windshield in such a way that it is adjustable and can at the same time also be used as a sun visor protection, whereby it can be horizontally displaced to any desired extent.
In the drawing, the subject matter of the invention is shown, for example, namely, FIGS. 1 and 2 show a glare screen in view and in section.
The lens hood according to the invention consists of a colored disc 1 and a colorless cover 2 surrounding it. A holding arm (not shown) with a ball joint engages on the edge of the disc. The pane 1 consists of a colored plastic and has a wedge shape, so that the result is a transparency that changes in the horizontal direction or a color that gradually darkens in the direction of the opposite lane. By supplementing the pane 1 with the casing 2 to form a plane-parallel plate in the manner shown, a lateral shift of the image observed through the pane is avoided.
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