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AT166087B - Bahnhofblock-, insbesondere Fahrstraßenschaltung mit Fahrgleis- statt Fahrstraßenleitungen - Google Patents

Bahnhofblock-, insbesondere Fahrstraßenschaltung mit Fahrgleis- statt Fahrstraßenleitungen

Info

Publication number
AT166087B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
route
lines
track
station block
closure
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Urbanski
Original Assignee
Robert Urbanski
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Urbanski filed Critical Robert Urbanski
Application granted granted Critical
Publication of AT166087B publication Critical patent/AT166087B/de

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  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bahnhofblock-, insbesondere   Fahrstrassenschaltung   mit Fahrgleis- statt Fahrstrassen- leitungen 
Bisher werden bei Bahnhofblockschaltungen zwischen dem Befehlswerk und jedem Stellwerk so viele   Fahrstrassenleituugen   verwendet, als Fahrstrassen vorhanden sind, gleichgültig, ob es sich um Eisenbahnsicherungsanlagen mit Einzelbefehlsoder Gruppenbefehlsempfang handelt. Es ist daher notwendig, so viele Vorratsleitungen vorzusehen, als neue Fahrstrassen zu erwarten sind. 



  Die in   der gebräuchlichen   Schaltung vorgesehene Schutzanordnung gegen Kurzschlüsse zwischen Kontakten im Stellwerk, unter dem Namen Kurz-   schlussschleife"bekannt,   wirkt nur sicher bei solchen Kurzschlüssen, während ihre Wirkung mit der Entfernung des Schlusses vom Stellwerk abnimmt, so dass unter Umständen die Herstellung des Fahrstrassenverschlusses auch dann möglich sein kann, wenn zwischen der Leitung der eingestellten Fahrstrasse und einer anderen   Fahrstrassenleitung   eine Berührung besteht. 



   Das Wesen der Erfindung liegt darin, dass statt der einzelnen   Fahrstrassenleitungen Fahrgicis-   leitungen"verwendet werden und dass die Wirkung der   bekannten"Kurzschlussschleife"   verbessert wird. 



   Die Zeichnung stellt beispielsweise die Bahnhof- block-, insbesondere Fahrstrassenschaltung einer
Anlage mit Gruppenbefehlsempfang dar, wobei sich der linke Teil auf das Befehlswerk, der rechte auf ein Stellwerk bezieht. Befehlsabgabe-, Befehls- empfang-,   Fahrstrassenauflösefelder,   Fahrstrassen- anzeigevorrichtung und alle Überprüfungen sind zur Verdeutlichung des Grundsatzes weggelassen. 



   Die Buchstaben A, B und C bedeuten links die einzelnen Einfanr- und Ausfahrgruppen, rechts 
 EMI1.1 
 deren Verschluss mit Strom, z. B. mit Wechselstrom, erfolgt. Die Ziffern   1-6   bedeuten links und rechts die Einstellkontakte für die einzelnen in jeder Einfahr-oder Ausfahrgruppe verwendeten Fahrgleise 1-6. Die Kontakte der Fahrstrassenverschlussfelder   A, B und   C sind mit kleinen Buchstaben a, b und c mit einem Index bezeichnet. 



   Die zu gleichen Fahrgleisen gehörenden Einsteilkontakte am Befehlswerk und am Stellwerk sind sowohl am Stellwerk wie auch am Befehlswerk parallel geschaltet, so dass sich nur so viele Verbindungsleitungen 1-6 ergeben, als Fahrgleise verwendet sind. Die bisher üblichen Fahrstrassenleitungen werden   durch Fahrgleisleitungen"er-   setzt. Es ergibt sich, dass als Vorratsleitungen nicht so viele Leitungen, als neue Fahrstrassen zu erwarten sind, sondern nur so viele, als neue Fahrgleise zu erwarten sind, vorgesehen werden müssen. 



  Für jedes neue Fahrgleis ist nur eine neue Fahr-   gleisleitung"nötig,   ohne Rücksicht darauf, in wie vielen Einfahr-oder Ausfahrgruppen das neue Fahrgleis als Fahrstrasse werden soll. Die Verschlussrückleitungen 16, 26 und 36 erzwingen die Zusammengehörigkeit der Einstellung am Befehlsund am Stellwerk. Wäre z. B. am Befehlswerk in der Gruppe   A   Gleis 1 und in der Gruppe C Gleis 6 eingestellt, dann kann am Stellwerk in der Gruppe   A   nur Gleis 1 und in der Gruppe C nur Gleis 6 verschlossen werden. Unter der Annahme, dass der Verschluss mit Wechselstrom erfolgt, wäre der Stromverlauf für den Verschluss des Gleises 1 der Gruppe A folgender : Wechselstrombürste des Induktors (Dreieck) Kontakt a3- 
 EMI1.2 
 



  Alle nicht benötigten Fahrgleisleitungen, also   2-6,   liegen während des Verschiusses in bekannter Weise durch die die beiden Kontakte a2 und a4 verbindende Leitung am   Induktcrkörper,   u. zw. auch dann, wenn eine dieser Fahrgleisleitungen in einer anderen Falirgruppe eingestellt ist. Die Auflösung des Fahrstrassenverschlusses kann entweder selbsttätig oder über die   Auflöseleitungen   17, 27 oder 37 erfolgen. Die in den Verschlusskreis eingelegten Widerstände Wa, Wb und Wc, welche entweder am Beginn der genannten Kreise oder in   unmittelbarer Nähe   der Fahrstrassenverschlusselder A, B und C angeordnet werden können, sind so zu bemessen, dass sie nur so viel Strom durchlassen, dass der Verschluss bei sich nicht berührenden Fahrgleisleitungen gewährleistet ist.

   Bei Berührung der eingestellten Fahrgleisleitung mit einer anderen ist der durch die Fahrstrassen- 

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   vcrschluStdder A, B und C messende Reststtom   für die Herstellung des Verschlusses zu klein. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Bahnhofblock-, insbesondere Fahrstrassenschaltung mit Fahrgleis-statt Fahrstrassenleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass die zu gleichen Fahrgleisen gehörenden Einstellkontakte   (1-6)   sowohl am Befehlswerk (links) als am 
 EMI2.1 
 als Fahrgleise verwendet werden, statt so vieler Verbindungsleitungen, als Fahrstrassen vorhanden sind, wobei die Zusammengehörigkeit der Einstellungen am Befehlswerk (1-6) und am Stellwerk (1-6) während der Herstellung des Fahr- strassenverschlusses durch die zugehörigen Ver-   schlussriickleitungen   (16, 26 und   36)   erzwungen wird.

Claims (1)

  1. 2. Bahnhofblockschaltung nach Anspruch. 1, gekennzeichnet durch in den Verschlusskreis entweder an dessen Beginn oder in unmittelbarer Nähe der Fahrstrassenverschlussfelder eingelegte Widerstände (Wa, Wb und Wc), welche nur einen für den sicheren Verschluss der Fahrstrassen- verschlussfeder bei sich nicht berührenden Fahsgleisleitungen nötigen Strom durchlassen, während EMI2.2 kannten Kurzschlussschleife auch dann gewährleistet ist, wenn sich die Berührungsstelle nicht im Stellwerk befindet, in der Weise, dass der Reststrom für den Verschluss der Fahrstrassenverschlussfeder nicht ausreicht.
AT166087D 1946-10-07 1946-10-07 Bahnhofblock-, insbesondere Fahrstraßenschaltung mit Fahrgleis- statt Fahrstraßenleitungen AT166087B (de)

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AT166087T 1946-10-07

Publications (1)

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AT166087B true AT166087B (de) 1950-06-10

Family

ID=34200157

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AT166087D AT166087B (de) 1946-10-07 1946-10-07 Bahnhofblock-, insbesondere Fahrstraßenschaltung mit Fahrgleis- statt Fahrstraßenleitungen

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