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AT156931B - Anordnung zur Fernübertragung von Winkelwerten. - Google Patents

Anordnung zur Fernübertragung von Winkelwerten.

Info

Publication number
AT156931B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
arrangement according
encoder
alternating
auxiliary generator
runners
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Dr Phil Gawehn
Original Assignee
Aeg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aeg filed Critical Aeg
Application granted granted Critical
Publication of AT156931B publication Critical patent/AT156931B/de

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  • Synchronous Machinery (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zur   Fernübertragung   von Winkelwerten. 



   Es sind schon Einrichtungen zur Fernübertragung von   Befehls-oder Messgrössen,   insbesondere von Winkelwerten, vorgeschlagen worden, wobei im Geber eine nach Massgabe des zu übertragenden
Wertes   veränderliche     Wechselgrösse   erzeugt wird, und einem oder mehreren Empfängern einerseits diese zeitlich veränderliche   Wechselgrösse   und anderseits eine räumlich veränderliche   Wechselgrösse   zugeführt wird. Hiezu ist auch schon die Anwendung eines besonderen, mit der Welle des Gebers gekuppelten Hilfsgenerators vorgeschlagen, der zur Lieferung der Spannungen dient, die in den Empfängereinrichtungen ein als   Vergleichsgrösse   dienendes Drehfeld konstanter Amplitude erzeugen. 



   Als Hilfsgenerator wird ein mit Gleichstrom erregter   Synchrongenerator   vorgesehen. Auf die Läufer der nach Art von Drehwandlern aufgebauten und mit sinusförmigem Wechselstrom gespeisten Empfängersysteme wird dabei solange kein resultierendes Drehmoment ausgeübt, als die räumliche Lage der Läufer mit der räumlichen Lage des Ständerdrehfeldes für denjenigen Augenblick übereinstimmt, in dem das im Läufer induzierte   Weehselfeld   seinen Scheitelwert durchläuft. Dabei ergibt sich die nachteilige Wirkung, dass wegen des sinusförmigen Verlaufes der beiden Felder jeweils vor bzw. nach dem erwähnten Augenblick momentane Drehmomente entgegengesetzter Richtung auftreten, die sich zwar im Mittel über eine volle Umdrehung des Drehfeldes aufheben, die jedoch zu Schwingungen der Empfängersysteme und damit der Anzeige führen. 



   Es ist nun bereits vorgeschlagen worden, zur Vermeidung dieses Nachteiles den Läufern der Empfänger eine stossartig verlaufende Spannung zuzuführen. Die Erfindung bezweckt eine noch weitergehende Verbesserung der genannten Anordnung, mit der erstens Systemschwingungen der beschriebenen Art weitgehend vermieden werden und die ausserdem die Leistungsfähigkeit der Anzeigeinstrumente bzw. des Hilfsgenerators, bezogen auf gleiche Grössenabmessungen, erhöht.

   Gemäss der Erfindung wird die der vom Geber gelieferten   Wechselgrösse   entsprechende, vorzugsweise sinusförmige Wechselspannung in eine solche mit periodischen, steil ansteigenden Spannungsstössen umgeformt und sowohl den   Empfängereinrichtungen,   vorzugsweise deren Läufern, als auch-statt einer Gleichspannung-der Erregerwicklung des mit dem Geber gekuppelten Hilfsgenerators zugeführt. Zur Umwandlung der zu übertragenden, in ihrer Phasenlage vom Übertragungswert abhängigen Wechselspannung ist beispielsweise ein   Kippschwinggerät   vorgesehen, das gegebenenfalls mit einer Verstärkereinrichtung kombiniert ist. 



   Die Umwandlung kann jedoch auch mit andern Mitteln erfolgen, wie sie anderweitig für ähnliche Zwecke schon vorgeschlagen worden sind. So kann beispielsweise ein Kontaktapparat in beliebiger Ausführung vorgesehen sein, der synchron mit dem Geber angetrieben wird und die zu übertragende Wechselgrösse jeweils nur während kurzer Zeitabschnitte einschaltet, die im Verhältnis zur Periode der vom Geber erzeugten Wechselgrösse klein sind. Um dabei   möglichst   hohe Spannungsstösse zu erhalten, wird man zweckmässig die Einrichtung so ausbilden, dass die Einschaltung des Kontaktapparates jeweils in der Nähe des Scheitelwertes der vom Geber erzeugten   Weehselgrösse   erfolgt. 



   Eine andere Möglichkeit zur Umwandlung der zu übertragenden Wechselgrösse in Spannungen spitzer Kurvenform ist in der Anwendung gesättigter Induktivitäten gegeben, also beispielsweise in der Verwendung von Transformatoren oder Drosseln mit hoehgesättigtem Eisenkern. Werden   solchen Induktivitäten beispielsweise sinusförmige Wechselspannungen zugeführt, so treten bekanntlich Sättigungserscheinungen auf, vermöge deren an der betreffenden Induktivität sekundähoeitig Span-   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
Spannung mehr oder weniger kurzdauernde Spitzen aufweist. 



   Die Umformung der zu übertragenden Spannung geschieht mit einem festen Frequenzverhältnis, in erster Linie mit dem Verhältnis   l : l,   wobei die Phasenlage der den Empfängern bzw. dem Hilfs- generator zugeführten Spannungsstösse stets einem eindeutig festgelegten Phasenzeitpunkt der vom
Geber gelieferten   Weehselgrösse   zugeordnet ist. 



   Durch den, den Erfindungsgedanken verkörpernden Ersatz der Gleiehstromerregung des mit dem Geber gekuppelten Generators durch eine Erregung mit Hilfe der gleichen Kippspannung, die auch den Empfängern zugeführt wird, wird erreicht, dass in den Empfängern eine Drehmomentbildung sowohl von der Läuferseite als auch von der Ständerseite her nur in solchen Augenblicken erfolgen kann, in denen sie keine Fehlanzeige bzw. Abweichung des Läufers von einer   tatsächlich   innegehabten
Sollage bewirken kann. Die Arbeitsweise des Empfängers wird hiedurch insofern modifiziert, als gewissermassen aus dem im Ständer umlaufenden Drehfeld lediglich derjenige Teil herausgeschnitten und für die Anzeige wirksam gemacht wird, der allein für die richtige Anzeige notwendig und hinreichend ist.

   Es tritt sowohl im Ständer als auch im Läufer jeweils zu gleichen Zeiten ein   Stromstoss   auf. Unter der Einwirkung der entsprechenden   Ständer-und Läuferströme   kann ein Einstellmoment nur dann entstehen, wenn die Stellung des Läufers von der vorgeschriebenen Sollage abweicht. 



   Zur näheren Erläuterung des Erfindungsgedankens möge das in der Zeichnung schematisch dargestellte Ausführungsbeispiel dienen. Der Geber   1,   der aus einer in einem Magnetfeld beliebiger oder einstellbarer Richtung rotierenden Induktionsspule besteht, ist mit einem nach Art einer Synchronmaschine gebauten Generator 6 gekuppelt. Die dreiphasige   Ständerwicklung   des Generators 6 ist mit den   Ständerwicklungen   eines oder mehrerer   Empfänger   2, 3 verbunden, die nach Art von Drehwandlern aufgebaut sind und deren Läufer beispielsweise einphasig über Schleifringe 4 und 5 in Abhängigkeit von der vom Geber 1 gelieferten Spannung gespeist werden.

   In die Übertragungsleitung zwischen Geber und Empfängern ist ein Gerät   8,   beispielsweise eine kombinierte Verstärker-und Kippschwingeinrichtung, eingebaut.   Gemäss   der Erfindung werden mit einer diesem Gerät entnommenen
Kippspannung nicht nur die Läufer   sämtlicher   Empfänger, sondern auch über Schleifringe 7 die Erregerwicklung des Hilfsgenerators 6 gespeist. Auf diese Weise erhalten nicht nur die Läuferwicklungen der
Empfänger 2 und 3, sondern auch ihre Ständerwicklungen jeweils zu gleichen Zeiten kurzzeitige Stromimpulse. Die vom Generator 6 bereitzustellende Leistung wird hiedurch bedeutend verringert, ohne dass die in den kritischen Zeitpunkten notwendige Bildung des Einstelldrehmomentes an den Empfängern hiedurch beeinflusst wird.

   Umgekehrt können bei gleicher Grösse des Generators und der Empfänger wesentlich grössere Einstellmomente in letzteren erzeugt werden. 



   Wegen der guten induktiven Leistungsübertragung zwischen Ständer und Läufer bzw. umgekehrt, ist es bei Verwendung periodischer, scharfer Spannungsstösse nach der Erfindung möglich, den Läufer des Hilfsgenerators sowie die Läufer der Empfänger als glatten, zylindrischen, aus Blechen aufgeschichteten oder aus Spezial-, z. B. Hochfrequenzeisen angefertigten Eisenkörper mit umgelegter Wicklung auszubilden, oder nur als Drehspulrahmen auszuführen, der um einen solchen festen Kern rotiert. Diese Ausführungsformen haben den Vorteil, dass es mit ihrer Hilfe sehr viel leichter als mit den   üblichen   genuteten Läufern möglich ist, eine winkelgetreue Übertragung vom Geber auf die Empfänger zu erzielen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Anordnung zur Fernübertragung von Winkelwerten mittels eines Gebers und eines oder mehrerer Empfänger unter Verwendung eines mit der Geberwelle gekuppelten Generators zur Lieferung der den Empfängern zuzuführenden Vergleichsspannung, dadurch gekennzeichnet, dass die der vom Geber gelieferten   Wechselgrösse   entsprechende, in ihrer Phase der zu übertragenden Winkelstellung verhältnisgleiche, vorzugsweise sinusförmige Wechselspannung einem Geräte zugeführt wird, das ihre Umformung in eine solche mit periodischen, steil ansteigenden Spannungsstössen bewirkt, und dass die erzeugten Spannungsstösse einerseits den Läufern der Empfängereinriehtungen, anderseits der Erregerwicklung des mit dem Geber gekuppelten Hilfsgenerators zugeführt werden.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch l, bei der zur Umwandlung der zu übertragenden Wechselgrössen ein synchron mit dem Geber angetriebener Kontaktapparat vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktapparat nur während im Verhältnis zur Periode der vom Geber erzeugten Wechselgrösse kurzer Zeitabschnitte einsehaltbar ist.
    3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschaltung des Kontaktapparates in der Nähe des Scheitelwertes der vom Geber erzeugten Wechselgrösse erfolgt.
    4. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Umformung der zu übertragenden Spannung mit einem festen Frequenzverhältnis erfolgt, und dass die Phasenlage der den Empfängern und dem Hilfsgenerator zugeführten Spannungsstösse stets einem eindeutig festgelegten Phasenzeitpunkt der vom Geber gelieferten Wechselgrösse zugeordnet ist.
    5. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Läufer der Empfänger und gegebenenfalls auch der Läufer des Hilfsgenerators als glatte, zylindrische <Desc/Clms Page number 3> Eisenkörper mit aufgelegter Wicklung ausgebildet und unter Zwischenschaltung eines verhältnismässig grossen Luftspaltes im Ständer angeordnet sind.
    6. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Läufer der Empfänger und gegebenenfalls auch des Hilfsgenerators als Drehspulrahmen ausgeführt sind, die in einem verhältnismässig grossen Luftspalt sich innerhalb des Ständers um einen festen, zylindrischen, glatten Eisenkern drehen. EMI3.1
AT156931D 1938-05-14 1938-05-14 Anordnung zur Fernübertragung von Winkelwerten. AT156931B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT156931T 1938-05-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT156931B true AT156931B (de) 1939-09-11

Family

ID=3649124

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT156931D AT156931B (de) 1938-05-14 1938-05-14 Anordnung zur Fernübertragung von Winkelwerten.

Country Status (1)

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AT (1) AT156931B (de)

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