AT156606B - Rammgerüst. - Google Patents
Rammgerüst.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Rammgerüst. Die Erfindung bezweckt die Herstellungsmöglichkeit eines besonders leichten und zerlegbaren Rammgerüstes, das ausserdem auch auf eine der Ortsbeschaffenheit des Arbeitsplatzes angepasste Gerüstform zusammengebaut werden kann. Schliesslich sollen die einzelnen Bestandteile des Gerüstes leicht zu kleinen Tragkonstruktionen (Fachwerken od. dgl. ) zusammengesetzt werden können oder bei Aufstellung von Masten, Antennen usw. Verwendung finden können. Dies wird durch Verwendung von einheitlich kastenförmig gleichprofilierten Stäben erreicht, die erfindungsgemäss mit seitlichen Gleitleisten versehen sind, um einerseits die Festigkeit der Stäbe zu erhöhen und anderseits die Stäbe als Laufrute für ein Rammgerüst, Bärführungseisen, Mäkler oder einen Aufzug verwenden zu können. Auf der Zeichnung ist die Anwendungsmöglichkeit des Erfindungsgegenstandes in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Fig. 1 und 2 zeigen zwei Querschnittsprofile der Stäbe, Fig. 3 und 4 zeigen Seitenansichten und Grundriss eines fahrbaren Rammgerüstes, Fig. 5 und 6 zeigen Seitenansicht und Grundriss eines fahrbaren Auslegergerüstes, Fig. 7 und 8 zeigen zwei Ausführungsbeispiele, bei welchen der Erfindungsgegenstand mittels Knotenblechen zu Fachwerkträgern zusammengesetzt ist. Die Profilstäbe, aus welchen alle Gerüste, Fachwerkträger usw. zusammengebaut sind, besitzen einen gleichen kastenförmigen Querschnitt. Gemäss Fig. 1 besitzt der kastenförmige Querschnitt aussen zwei Gleitleisten 1 und 2, welche in einer Ebene liegen. An diesen Leisten kann ein Rammbär oder ein Rammgerät gleitend geführt werden, indem gleitende oder rollende Führungsteile die beiden Gleitleisten 1 und 2 umgreifen. An diesen Gleitleisten können auch Förderelemente (Kübel od. dgl.) gleiten, wenn das Gerüst z. B. als Aufzug dient. Der Querschnitt der Profilstäbe kann fallweise auch, wie in Fig. 2 dargestellt ist, mit je zwei Gleitleisten 3, 4 und 6, 6 ausgebildet sein. Der erfindungsgemässe Profilstab wird entweder aus einem Stück oder durch Zusammenschweissen mehrerer Teilprofilstäbe hergestellt. Die Leisten erhöhen gleichzeitig auch die Festigkeit der Stäbe. Die Profilstäbe besitzen Querlöcher, mittels welcher verschiedene Armaturen, wie z. B. Leitersprossen, Gelenke, Laschen, Knotenbleche, usw. verbunden werdenukönnen. Das in Fig. 3 und 4 dargestellte fahrbare Rammgerüst besteht aus einem durch zwei Profilstäbe 7 und 8 gebildeten Grundrahmen und aus einem stehenden Standrahmen 9 und 10. Der Grundrahmen wird durch Zugstangen 11 mit Spannschlössern versteift. Er ruht auf drei Rollen 12, die meist schwenkbar gelagert sind. Rückwärts ist der Ballastbehälter 13 angeordnet, der den Profilstab 8 umfasst, indem er am Stab aufgefädelt ist. Der Standrahmen besteht aus einem Vorschubprofilstab M, der durch eine Schraubenspindel. M verschiebbar ist. Dadurch ist die Ausladung der Rammgerüste verschieden einstellbar. Am vorderen Ende des Stabes 14 ist mittels eines Gelenkes 16 die Laufrute 10 (ebenfalls aus gleichen Profilstäben) angelenkt. Sie wird durch eine aus Profilstäben zusammengesetzte Strebe 9 und eine mit ihr verbundene Schraubenspindel 19 auf dem Ballastbehälter 18 abgestützt. Die Abstützung kann natürlich auch auf den Profilstab 14 erfolgen. Seitlich wird der Standrahmen durch zwei verstellbare Zugorgane, z. B. Flasehenzüge 20, abgestützt. Durch Verstellung der Flaschenzüge sind Seitenneigungen des Rammgerüstes einstellbar. Beim Auslegerrammgerüst nach Fig. 5 und 6 ist der Fahrrahmen 21 ebenfalls aus gleichen Profil- stäben zusammengesetzt und ist dureh Zugstangen 11 versteift. Vorne ist ein aus Profilstäben gebildeter Ausleger 22 angelenkt. Am oberen Ende ist durch das Gabelgelenk. 16 die Laufrute 17 angelenkt. <Desc/Clms Page number 2> Unten wird sie durch den aus Profilstäben gebildeten Stützträger 23 gestützt. Die beiden Flaschenzüge können überdies als seitliche waagrechte Abstrebung dienen. Rückwärts sind zwei Ballast- EMI2.1 Fig. 7 und 8 zeigen die Verwendung der erfindungsgemässen Profilstäbe eines Rammgerüstes auch als Fachwerkstäbe. Die Verbindung der einzelnen Stäbe erfolgt durch einfache Knotenbleche 26, gegebenenfalls unter Zwischenlage von Unterlagsbleehen. Die erfindungsgemässen Profilstäbe eignen sich also besonders für Rammgerüste für mobile Zwecke. Nicht nur wegen der geringen erreichbaren Gewichte und dem raschen Zusammenbau und der raschen Zerlegungsmögliehkeit, sondern auch weil die verschiedenartigsten Rammgerüste, die nach der jeweiligen Beschaffenheit des Arbeitsortes erwünscht sind, rasch zusammengestellt werden können. Dazu kommt noch der Vorteil, dass die Profilstäbe auch bei der Errichtung verschiedener Objekte der Baustellen, wie z. B. Antennenmaste, Scheinwerfermaste, Beobachtungsmaste, Überbrückungen oder als Kanalrammbrücken Verwendung finden können. Die Profilstäbe sind daher für alle Pionierzweeke ein besonders geeigneter Bauteil. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Aus gleichprofilierten kastenförmigen Stäben zusammengesetztes Rammgerüst, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe mit mit ihnen aus einem Stück bestehenden seitlichen Gleitleisten versehen sind.
Claims (1)
- 2. Rammgerüst nach Anspruch 1 mit rechteckigem kastenförmigen Querschnittsprofil, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzleisten an zwei oder vier Ecken des Profiles angeordnet sind, wobei jeweils zwei Leisten in einer Ebene liegen.3. Rammgerüst nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass es als Fahrgerüst aus einem aus zueinander senkrecht liegenden Profilstäben bestehenden Grundrahmen (7, 8) und einem darauf verschiebbar, ebenfalls aus Profilstäben zusammengesetzten Standrahmen (9, 10) besteht.4. Rammgerüst nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der lotrechte Teil des Standrahmens eine Laufrute (10, 17) four ein Rammgerät, Bärführungseisen oder Aufzug bildet.5. Rammgerüst nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Standrahmen mit dem Grundrahmen gelenkig verbunden ist, und seine seitliche Abstützung durch Zugorgane (Flaschenzug usw. ) bewirkt wird.6. Rammgerüst nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Grundrahmenstab (8) ein Behälter (13) aufgefädelt ist, der als Gegengewicht dient.7. Rammgerüst nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen des Ausleger- flaschenzuges zwischen zwei am Grundrahmen befestigten Gegengewichtsbehältern gelagert sind.8. Rammgerüst nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilstäbe in gleichen Abständen Löcher besitzen und ihnen Knotenbleche beigegeben sind, um in an sich bekannter EMI2.2
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT156606D AT156606B (de) | 1935-08-31 | 1935-09-20 | Rammgerüst. |
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT156606X | 1935-08-31 | ||
AT156606D AT156606B (de) | 1935-08-31 | 1935-09-20 | Rammgerüst. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
AT156606B true AT156606B (de) | 1939-07-25 |
Family
ID=25607032
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
AT156606D AT156606B (de) | 1935-08-31 | 1935-09-20 | Rammgerüst. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
AT (1) | AT156606B (de) |
-
1935
- 1935-09-20 AT AT156606D patent/AT156606B/de active
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