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Flrissigkeitszerstäuber.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Flüssigkeitszerstäuber, bei dem die zu zerstäubende Flüssigkeit einem rotierenden, in axialer Richtung sieh erweiternden Verteilerkörper zugeführt wird, von dem sie durch die Zentrifugalkraft gegen einen gleichachsig rotierenden Sehaufelkranz geschleudert wird. Bei den bekannten Zerstäubern dieser Art erfolgt die Flüssigkeitszufuhr zum Verteilerkörper durch ein Rohr oder einen Ringspalt, so dass sie auf den Verteilerkörper nur an einer einzigen Stelle bzw. längs eines kleinen Flächenteiles auftrifft.
Auf diese Weise wird durch den Verteilerkörper selbst
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Flüssigkeit durch den Verteilerkörper nicht so verteilt, dass sie über die ganze Schaufelböhe gegen die Schaufeln abgeschleudert wird, so dass ein Teil der Sehaufelflächen für die Zerstäubung unwirksam bleibt.
Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile auf einfache Weise dadurch behoben, dass die von der Zerstäubungsflüssigkeit beaufschlagte Oberfläche des Verteilerkörpers eine axiale Höhe aufweist, die ungefähr gleich ist der axialen Höhe des rotierenden Schaufelkranzes, so dass die auf den Verteilerkörper auftreffende Flüssigkeit ungefähr längs der ganzen axialen Höhe des Schaufelkranzes
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Eine an einer schnell rotierenden Welle 1 befestigte Platte 2 od. dgl. trägt einen zur Welle/ gleichachsigen Verteilkörper 5 (Fig. 1) bzw. 6 (Fig. 2) für die zu zerstäubende Flüssigkeit oder Dispersion und einen ihn gleichachsig umgebenden Schaufelkranz J, 4. Die Innenkanten der Schaufeln liegen auf einer zur Drehachse gleichachsigen Zylinderfläche. Der Verteilkörper hat die gleiche oder wie bei den dargestellten Ausführungsbeispielen eine etwas grössere Höhe als die Schaufeln, wobei seine Grundfläche mit den unteren Kanten der Schaufeln bündig abschliesst. Er ist entweder kegelförmig ausgebildet (Fig. 1), vorzugsweise mit einem Scheitelwinkel von 90 , oder als Rotationskörper mit gegen die Drehachse konvexer Erzeugenden, z.
R als Paraboloid (Fig. 2).
Die zu zerstäubende Flüssigkeit oder Dispersion wird dem Verteilkörper durch ein System von im Kreise angeordneten Schlitzen 7 zugeführt, die in bezug auf die Drehachse des Verteilkörpers radial verlaufen oder schräg zu den durch sie verlaufenden Radialebenen des Verteilerkörpers liegen. Im letzteren Fall wird eine besonders wirksame Verteilung der Flüssigkeit gegen die Schaufeln erreicht, weil das Abschleudern der Flüssigkeitsteilehen ungehinderter erfolgen kann. Die Länge der Schlitze 7 ist so bemessen, dass die zu zerstäubende Flüssigkeit im wesentlichen auf die ganze im Bereiche der Schaufeln gelegene Kegelfläche des Zerstäubers auftrifft.
Das Abschleudern der Flüssigkeitsteilchen vom Verteilkörper erfolgt somit längs eines Grossteiles der Verteileroberfläche ; die Flüssigkeit wird daher bereits beim Abschleudern gegen die Schaufeln gleichmässig zerstäubt, über die ganze Höhe
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Mal intensiv zerstäubt.
Der Verteilkörper kann in an sich bekannter Weise mit Unebenheiten, z. B. wie der linke Teil der Fig. l zeigt, mit kreisförmig verlaufenden Stufen 5'versehen sein. Durch diese Stufen wird mit Sicherheit verhindert, dass die auf den Verteilkörper auftreffende Flüssigkeit längs der Kegelfläche
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Die Ausbildung des Verteilkörpers als Rotationskörper mit gegen die Drehachse konvexen Erzeugenden gewährt gleichfalls den Vorteil, dass das Herabfliessen der auf den oberen Teil des Verteilkörpers fallenden Flüssigkeit verhindert wird und ausserdem wird dadurch, unter sonst gleichen Umständen, die Oberfläche des Verteilkörpers vergrössert.
Der konvex ausgebildete Verteilkörper (Fig. 2) kann natürlich gleichfalls ringförmige Stufen oder sonstige Unebenheiten aufweisen.
Die Schaufeln können plan oder gekrümmt ausgebildet und in bezug auf die Diehachse radial oder schräggestellt sein, um die grösstmögliche Verteilung der Flüssigkeit an den Vorderseiten der Schaufeln zu erreichen. Die Schaufeln können in an sich bekannter Weise auch perforiert sein.
Die Einrichtung kann auch so getroffen werden. dass der Verteilkörper eine selbständige Bewegung im Verhältnis zu den Schaufeln ausführt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Flüssigkeitszerstäuber, bei dem die zu zerstäubende Flüssigkeit einem rotierenden, in axialer Richtung sich erweiternden Verteilerkörper zugeführt wird, von dem sie durch die Zentrifugalkraft
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dass die von der Zerstäubungsflüssigkeit beaufschlagte Oberfläche des Verteilerkörpers (5 bzw. 6) eine axiale Höhe aufweist, die ungefähr gleich ist der axialen Höhe des rotierenden Schaufelkranzes (3 bzw. 4), so dass die auf den Verteilerkörper auftreffende Flüssigkeit ungefähr längs der ganzen axialen Höhe des Schaufelkranzes abgeschleudert wird und die Schaufeln annähernd gleichmässig beaufschlagt werden.
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Liquid atomizer.
The invention relates to a liquid atomizer in which the liquid to be atomized is fed to a rotating distributor body which widens in the axial direction, from which it is thrown by centrifugal force against a coaxially rotating blade ring. In the known atomizers of this type, the liquid is supplied to the distributor body through a pipe or an annular gap, so that it hits the distributor body only at a single point or along a small area.
In this way, through the distributor body itself
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Liquid is not distributed by the distributor body in such a way that it is thrown against the blades over the entire blade height, so that some of the blade surfaces remain ineffective for atomization.
According to the invention, these disadvantages are eliminated in a simple manner in that the surface of the distributor body acted upon by the atomizing liquid has an axial height which is approximately equal to the axial height of the rotating blade ring, so that the liquid striking the distributor body approximately along the entire axial Height of the blade ring
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A plate 2 or the like attached to a rapidly rotating shaft 1 carries a distributor body 5 (Fig. 1) or 6 (Fig. 2) coaxial with the shaft for the liquid or dispersion to be atomized and a blade ring J surrounding it coaxially, 4. The inner edges of the blades lie on a cylindrical surface coaxial with the axis of rotation. The distributor body has the same height or a slightly greater height than the blades, as in the exemplary embodiments shown, its base area being flush with the lower edges of the blades. It is either conical (FIG. 1), preferably with an apex angle of 90, or as a body of revolution with generators that are convex towards the axis of rotation, e.g.
R as a paraboloid (Fig. 2).
The liquid or dispersion to be atomized is fed to the distributor body through a system of circular slots 7 which run radially with respect to the axis of rotation of the distributor body or are inclined to the radial planes of the distributor body running through them. In the latter case, a particularly effective distribution of the liquid against the blades is achieved because the liquid parts can be thrown off more freely. The length of the slots 7 is dimensioned such that the liquid to be atomized essentially hits the entire conical surface of the atomizer located in the area of the blades.
The liquid particles are thrown off from the distributor body along a large part of the distributor surface; the liquid is therefore evenly atomized over the entire height when it is thrown against the blades
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Sometimes intensely atomized.
The distribution body can in a manner known per se with bumps, for. B. as the left part of Fig. 1 shows, be provided with circular steps 5 '. These steps ensure that the liquid hitting the distributor body is prevented from running along the conical surface
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The design of the distribution body as a body of revolution with generators convex towards the axis of rotation also provides the advantage that the liquid falling onto the upper part of the distribution body is prevented from flowing down and, under otherwise identical circumstances, the surface of the distribution body is increased.
The convex distribution body (FIG. 2) can of course also have annular steps or other unevenness.
The blades can be planar or curved and be positioned radially or at an angle with respect to the die axis in order to achieve the greatest possible distribution of the liquid on the front sides of the blades. The blades can also be perforated in a manner known per se.
The setup can also be made like this. that the distributor body performs an independent movement in relation to the blades.
PATENT CLAIMS:
1. Liquid atomizer, in which the liquid to be atomized is fed to a rotating distributor body that widens in the axial direction, from which it is displaced by centrifugal force
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that the surface of the distributor body (5 or 6) acted upon by the atomizing liquid has an axial height which is approximately equal to the axial height of the rotating blade ring (3 or 4), so that the liquid hitting the distributor body approximately along the entire axial Height of the blade ring is thrown off and the blades are applied approximately evenly.