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Einlassregler für Umlaufdampfheizungen von Eisenbahnfahrzeugen.
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Das Einlassreglerventil besteht aus dem inneren, mit einem düsenförmigen Ventilsitz für den Ventilkegel 1 versehenen Ventilgehäuse 2, dem der Frischdampf durch den Stutzen 3 zugeleitet wird.
Das Gehäuse 2 wird von einem äusseren Gehäuse 4 umschlossen, das sich vor dem Ventilsitz düsenartig verengt und anschliessend diffusorartig erweitert. An dieses schliesst sich das zur Heizung führende Rohr 16 an. Die Ventilspindel 5 ist durch die Rückwand des inneren Gehäuses 2 hindurchgeführt ; die Durchführung wird mittels eines Federungskörpers 7 abgedichtet, der an einem Ende fest mit der Rückwand 6, am andern Ende fest mit der Spindel 5 verbunden ist. Das vom rückkehrenden Dampfluftgemisch durchströmte Aluminiumrohr 28 ist mittels der Stopfbuchsen 29 und 30 längsverschiebbar gelagert. Es wird von einem Rohr 31 aus Invarstahl umgeben, mit dem es mittels der an den beiden Rohren 28 und 31 befestigten Scheibe 32 starr verbunden ist.
Das Rohr 31 trägt am andern Ende eine auf dem Aluminiumrohr 28 verschiebbar angeordneten Traverse 33, die mittels des der Aussentemperatur ausgesetzten Aluminiumrohres 34 starr mit dem Ventilgehäuse 4 verbunden ist. Die Verschiebung, die das rechte Ende des Aluminiumrohres 28 sowohl durch Längenveränderung des Rohres 28 selbst als auch des Rohres 34 erfährt, wird durch eine Invarstahlstange 35, die mittels einer mit Bohrungen für den Dampfdurchtritt versehenen Platte 36 mit dem freien Ende des Aluminiumrohres 28 verbunden ist, auf den bei 9 drehbar gelagerten Hebel 10 und damit auf den Ventilkegel ! zur Einwirkung gebracht.
Bei der in Fig. 2 dargestellten erfindungsgemässen Ausführungsform wird der Wärmeübergang vom Gehäuse 4 auf das an seinem linken Ende direkt mit ihm verbundene Aluminiumrohr 34 und von dem vom rückkehrenden Dampfluftgemisch durchflossenen Rohr 28 über die Traverse 33 auf das rechte Ende des Aluminiumrohres 34 dadurch vermieden, dass die auf das Rohr 34 aufgeschraubten, das Aluminiumrohr 28 mit weiten Spiel umgebenden Kappen 38 und 39 mittels beispielsweise je dreier Abstandsbolzen 40 und 41 mit dem Gehäuse 4 und der Traverse 33 starr verbunden werden.
Diese Bolzen, die aus einem Material von geringem Wärmeleitvermögen, beispielsweise Stahl, hergestellt sind, bieten infolge dieser Eigenschaft und ihres geringen Querschnittes einen so hohen Wärmeleitwiderstand, dass die über sie übergehende Wärmemenge von dem Rohr 34 abgestrahlt werden kann, ohne dass hiefür ein die Regelung nennenswert beeinträchtigender Unterschied der Temperaturen dieses Rohres und der Aussenluft erforderlich ist. Um einen Wärmestau in dem Raum zwischen den
Rohren 31 und 34 zu vermeiden, ist das Rohr 34 mit einer Anzahl von Löchern versehen, die der Aussenluft freien Zutritt zu diesem Raum gewähren.
Werden an Stelle des Rohres 34 als Aussentemperaturfühler Aluminiumstangen angeordnet, so werden diese erfindungsgemäss mittels Abstandsbolzen mit den übrigen Teilen des Reglers verbunden und, um eine Abgabe der übergehenden Wärme an die Aussenluft zu erreichen, mit Kühlrippen versehen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einlassregler für Umlaufdampfheizungen von Eisenbahnfahrzeugen nach Patent Nr. 148735, bei welchem der der Aussentemperatur ausgesetzte Ausdehnungskörper aus einzelnen Stangen besteht oder als ein das vom rückkehrenden Dampfluftgemisch durchströmte Ausdehnungsrohr umschliessendes
Rohr ausgebildet ist, dessen freies Ende mit dem entgegengesetzten Ende des inneren Rohres durch einen Stützkörper verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der der Aussentemperatur ausgesetzte Ausdehnungskörper mit dem Gehäuse des Reglers und der auf der vom rückkehrenden Dampfluft- gemisch durchflossenen Leitung verschiebbar angeordneten Traverse durch Abstandsbolzen vorzugs- weise aus einem Stoff von geringer Wärmeleitfähigkeit verbunden ist.