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AT151992B - Verbindung zweier Drähte einer elektrischen Zündleitung. - Google Patents

Verbindung zweier Drähte einer elektrischen Zündleitung.

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Publication number
AT151992B
AT151992B AT151992DA AT151992B AT 151992 B AT151992 B AT 151992B AT 151992D A AT151992D A AT 151992DA AT 151992 B AT151992 B AT 151992B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
connection
wires
sleeve
electrical ignition
ignition cable
Prior art date
Application number
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English (en)
Original Assignee
Pyrotechnisches Lab Wilhelm No
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Pyrotechnisches Lab Wilhelm No filed Critical Pyrotechnisches Lab Wilhelm No
Application granted granted Critical
Publication of AT151992B publication Critical patent/AT151992B/de

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  • Cable Accessories (AREA)
  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verbindung zweier Drähte einer elektrischen Zündleitung. 



   Bei der elektrischen Zündung von   Sprengschüssen,   insbesondere unter Tage, spielt die sorgfältige Ausführung der Zündleitung eine erhebliche Rolle. Da meist eine grössere Zahl von   Schüssen   gleichzeitig gezündet werden soll, sind jeweils viele Verbindungsleitungen herzustellen. An jede dieser Verbindungen müssen vier Forderungen gestellt werden. Es muss ein guter Kontakt ohne Übergangswiderstand bestehen, damit die   gesamten Widerstandsverhältnisse   des die Zünder enthaltenden Stromkreises nicht   unzulässig   beeinflusst werden. Die   Verbindung muss   aber auch mechanisch fest sein, damit sie sich nicht durch einen Zug der behelfsmässig verlegten Leitung unbeabsichtigt löst.

   Ferner muss die fertige Verbindung vollkommen isoliert sein. damit nicht ein Nebenschluss entsteht oder eine andere Stromquelle als die Zündmaschine die Zünder beeinflussen kann. Dazu kommt dann schliesslich noch die ebenfalls für den Untertagebetrieb wesentliche Forderung, dass diese Verbindungen einfach und schnell ausführbar sind, aber trotz der schnellen Herstellung mit Sicherheit die oben genannten Forderungen erfüllen. 
 EMI1.1 
 

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 der Verbindung im Wasser ein Vordringen des Wassers zu den eingeschlossenen blanken   metallteiles).   



  Da an der Knickstelle die Drahtenden unter Fortpressung der Isoliermasse mit dem metallischen Futter in engste Verbindung gebracht werden, wird das Herstellen einer   gutleitenden   Verbindung durch die Füllmasse nicht behindert. 
 EMI2.1 
 Es zeigen : Fig. 1 und 2 unbenutzte   Verbindungsbüchsen   im Längsschnitt, Fig. 3 und 4 in Benutzung befindliche Verbindungsbüchsen in Gebrauchsstellung, Fig. 5 eine Zündanlage. 



   Die Vorrichtung gemäss Fig. 1 besteht aus einer einseitig geschlossenen Büchse a aus Isolierstoff, in welcher eine leitende Röhre oder   Büchse   b angeordnet ist, die von dem Ende   a1   des Isoliermantels überragt wird. Die blanken Enden der zu verbindenden Leitungsdrähte c und   (l   werden samt dem Anfang ihrer isolierenden   Umhüllung   in die Büchse eingeschoben, und diese wird noch mit den Drahtenden umgeknickt, wie in Fig. 3 dargestellt ist. Einer der Leitungsdrähte d kann auch, wie Fig. 2 zeigt, fest mit dem leitenden Futter b der   Lsolierbüehse     c.   verbunden sein, so dass nur das Ende der andern Leitung c in die   Büchse   einzuschieben ist.

   Durch das Umknicken der   Büchse   wird ohne weiteres eine gutleitende und eine zugfeste Verbindung der beiden Drähte   c,     d   erzeugt. Die beiden leitenden Enden werden fest von dem leitenden Futter b umklammert, wodurch selbst dann, wenn die Drahtenden sich unmittelbar nicht berühren, eine gutleitende Verbindung erzeugt wird. Ein Zug an den beiden Drähten übt keine lösende Wirkung aus. Selbst bei starkem Zug bleibt die Verbindung 
 EMI2.2 
 gestellt ist, einen Draht fest mit dem leitenden Futter b verbindet, so besteht der weitere Vorteil. dass der Zünder, von welchem die Drähte e,   d   ausgehen, bei seiner Fabrikation dadurch gegen Beeinflussung durch eine Stromquelle gesichert werden kann, dass auch das blanke Ende des Drahtes c in die   Büchse   eingeschoben wird.

   In der angegebenen Weise kann auch eine gute und feste Verbindung zwischen Drähten verschiedener Stärke hergestellt werden, indem man, wie in Fig. 4 dargestellt ist, den dünneren Draht um den stärkeren wickelt und beide dann in die Büchse   einsehiebt   und mit ihr umknickt. 



   In Fig. 5 ist eine Zündanlage mit mehreren hintereinandergeschalteten Zündern   a1, a,   a3,   fez   dargestellt. Die Zünder sind in Reihe an die Zündleitung   e, t, gegebenenfalls   unter Zwischenschaltung eines sogenannten Schonendes g, angeschlossen. Aus der Zeichnung ergibt sich deutlich, welche Bedeutung für derartige behelfsmässig verlegte Leitungen ein Verbindungsmittel hat, mit welchem ohne Benutzung eines Werkzeuges eine gutleitende, gut isolierte und zugfeste Verbindung hergestellt werden kann. Von Vorteil ist dabei auch, dass die am Ende der Zündleitungen bzw. der Schonenden angeschlossenen Verbindungsmittel von Hand wieder gelöst werden können unter Schonung der blanken Drahtenden, die für weitere Verbindungen wieder zur Verfügung stehen.

   Das Lösen erfolgt lediglich durch Geraderichten der Büchse und Herausziehen der Drahtenden. Auch dafür ist ein Werkzeug nicht notwendig. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verbindung zweier Drähte einer elektrischen Zündleitung oder ähnlicher behelfsmässiger Leitungen mittels eines die Drahtenden umgebenden und mit diesen deformierten, aussen isolierten   Metallröhrehens,   dadurch gekennzeichnet, dass eine einseitig geschlossene, mit leitender Innenschicht versehene   Isolierbüchse   zusammen mit den in sie eingesehobenen Drahtenden   umgeknickt   ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Leitung mit der leitenden Schicht der Büchse fest verbunden und nur die andere Leitung eingeschoben und mit der Büchse zusammen umgeknickt ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch l bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse mit plastischer Isoliermasse gefüllt ist.
AT151992D 1936-03-12 1937-03-01 Verbindung zweier Drähte einer elektrischen Zündleitung. AT151992B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE151992X 1936-03-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT151992B true AT151992B (de) 1937-12-27

Family

ID=5674800

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT151992D AT151992B (de) 1936-03-12 1937-03-01 Verbindung zweier Drähte einer elektrischen Zündleitung.

Country Status (1)

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AT (1) AT151992B (de)

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