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AT148411B - Ventilsteuerung für Brennkraftmaschinen mit je zwei federbelasteten Ein- und Auslaßventilen. - Google Patents

Ventilsteuerung für Brennkraftmaschinen mit je zwei federbelasteten Ein- und Auslaßventilen.

Info

Publication number
AT148411B
AT148411B AT148411DA AT148411B AT 148411 B AT148411 B AT 148411B AT 148411D A AT148411D A AT 148411DA AT 148411 B AT148411 B AT 148411B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
valves
spring
internal combustion
valve control
combustion engines
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Application number
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English (en)
Original Assignee
Saurer Ag Adolph
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Application filed by Saurer Ag Adolph filed Critical Saurer Ag Adolph
Application granted granted Critical
Publication of AT148411B publication Critical patent/AT148411B/de

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  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ventilsteuerung für Brennliraftmasehinen mit je zwei   federbelasteten Ein-und Auslassvelltilen.   



   Bei schnellaufenden Brennkraftmaschinen mit einer Ventilsteuerung ordnet man zweckmässig, um einen möglichst grossen   Einlass-und Auslassquerschnitt für   die Füllung des Zylinders mit Brennstoffgemisch oder Luft zu erhalten, an jedem Zylinder zwei   Einlass-und   zwei Auslassventile an. Dem Vorteil einer Vermeidung einer Drosselung des   Arbeitsmittels   steht der Nachteil gegenüber, dass die Massen, die von der Nockenwelle aus bewegt werden müssen, grösser werden. Nicht nur die Massen der Ventile wachsen, es müssen auch, wenn jedes Ventil in der üblichen Weise durch eine Feder auf seinen Sitz gepresst wird, die Massen der zugehörigen Federn durch die Nockenwelle bei jedem Hub beschleunigt werden. 



   Man hat bereits bei derartigen Ventilsteuerungen vorgeschlagen, zwei Ventile durch eine gemeinsam Feder zu belasten, die auf die Mitte einer Schwinge wirkt, an deren Enden die   Schäfte   der Ventile angelenkt sind und die von der Nockenwelle aus bewegt wird. Dadurch, dass zwei Ventile durch eine gemeinsame Feder belastet sind, ist der Kraftbedarf der Ventilsteuerung herabgesetzt. 



   Gemäss der Erfindung ist noch eine weitere wesentliche Verringerung dieses Kraftbedarfes dadurch erreicht, dass alle vier Ventile durch eine gemeinsame Feder belastet sind, die auf die Mitte einer quer zur Verbindungslinie der Schäfte der Ventile gleicher Art liegenden Schwinge wirkt, an deren Enden um die   Längsachse   der Schwinge drehbare Träger angeordnet sind, an welche die   Ventilschäfte   gelenkig angreifen. Man kommt bei dieser Ausgestaltung der Ventilsteuerung mit einer einzigen Belastungsfeder aus, ohne dass die Gefahr besteht, dass bei ungenauer Ausführung das eine oder andere Ventil nicht auf seinen Sitz gepresst wird.

   Durch die Drehbarkeit der Träger, an denen die Ventil-   schäfte   angelenkt sind, um die   Längsachse   der Schwinge ist die   gleichmässige   Anpressung aller vier Ventile gewährleistet. Da nur eine einzige, hochbeanspruchte Feder vorhanden ist, gewährt diese Bauart der   Ventilsteuerung auch eine grössere Betriebssicherheit   und   die tbersichtlichkeit   der Steuerung bei ihrer Wartung ist erhöht. Auch ist auf dem Zylinderkopf mehr Platz für die Anbringung anderer Teile der Maschine geschaffen.

   Bei Dieselmaschinen kann beispielsweise Einspritzdüse leichter zwischen den Ventilen eingebaut werden.   Muss   die Einspritzdüse in der Mitte zwischen den Ventilen angeordnet werden, so werden zwei Ventile eines Zylinders und zwei Ventile eines benachbarten Zylinders zu einer Gruppe zusammengefasst, in deren Mitte die mit der Schwinge zusammenwirkende Belastungsfeder angdordnet ist. 



   Es ist auch bekannt, zwei Einlassventile und zwei   Auslassventile   durch die Enden einer gemeinsamen Schwinge zu steuern, die quer zur Verbindungslinie der Schäfte der Ventile gleicher Art liegt, jedoch ist bei dieser Ventilsteuerung jedes Ventil durch eine Einzelfeder belastet. 



   Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Ventilsteuerung nach der   Erfindung   dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch den mit dem Ventil versehenen Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine. Fig. 2 ist ein Schnitt nach der   Linie 1-S   der Fig. 1. Fig. 3 ist der Grundriss der Fig. 1. 



   An dem Zylinderkopf 1 sind für jeden Zylinder der   Brennkraftmaschine   zwei   Einlassventile.'J   und zwei Auslassventile J angeordnet. In der Mitte zwischen den Ventilen ruht in einer Aussparung 4 eine Belastungsfeder 5, die oben einen Teller 6 trägt. Mit diesem Teller wirkt unter Zwischenschaltung einer Kugel 7 eine Schwinge 8 zusammen, an welche die   Ventile : ! und ; ; angelenkt   sind. 



   Zu diesem Zweck ist bei der dargestellten Ausführungsform die Schwinge 8 an ihren Enden mit Zapfen 9 (Fig. 2) versehen, die in ihrer   Längsrichtung liegen,   deren Achse also senkrecht zur Ver- 

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 bindungslinie der Ventile 2 bzw. 3 gerichtet ist. Um diese Zapfen sind Träger 10 drehbar, durch deren Enden die Schäfte 11 der Ventile 2   bzw..'3 hindurchgefÜhrt   sind. Auf dem Träger 10 sind mit einer halbkugeligen Lagerpfanne versehene Spurplatten 12 befestigt. Auf der Lagerpfanne ruhen zweiteilige kugelige Beilagen   13,   die einen abgesetzten Teil 44 des Sehaftes 11 umfassen. 



   Die Ventile werden paarweise von der nicht dargestellten Nockenwelle der Brennkraftmaschine 
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 der Stellschrauben 18 umfassen. Diese Schrauben sind in dem einen geschlitzten Ende eines doppelarmigen Hebels 19 mittels Klemmschrauben 20 befestigt. Der Hebel 19 ist um den in dem   Bock 21   gelagerten Zapfen 22 drehbar und trägt am anderen Ende eine Rolle 23. Diese Rolle legt sich auf das verjüngte Ende   24   eines Hebels   26,   der in dem Bock 26 um den Zapfen 27 drehbar gelagert ist. 



   Über den Ventilen 2 bzw. 3 sind in den Hebeln 19 und 25 Stellschrauben 28 vorgesehen, die sieh auf die   Stirnflächen   der Schäfte 11 der Ventile legen. 



   Es werden also im   Ruhezustand   alle vier Ventile 2   Z und. 3 durch   die gemeinsame Belastungsfeder 5 gegen ihre Sitze gepresst. 



   Wird nun beispielsweise durch die Nockenwelle die   Stossstange-M   der Einlassventile 2 angehoben, so werden diese durch Vermittlung der Hebel 19 und 25 von ihren Sitzen abgehoben. An dieser Bewegung nimmt die Schwinge 8 teil und kommt in die in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien gezeichnete 
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 welle die Einlassventile   2   wieder auf ihre Sitze gepresst werden. 



   Die Feder 5 legt bei der   Öffnungsbewegung   der Feder 2 nur die Hälfte des Weges dieser Ventile zurück und die Geschwindigkeit der Feder beträgt nur die Hälfte der Geschwindigkeit der Ventile 2, so dass die zur Beschleunigung der Masse der Feder 5 erforderliche Kraft nur den vierten Teil der Kraft beträgt, die erforderlich wäre, wenn der Schaft 11 jedes Ventils 2 unmittelbar von einer Feder umgeben wäre. 



   Ist der Schaft 11 eines der Ventile 2 oder 3 infolge einer   Ausführungsungenauigkeit   etwas länger oder kürzer als die übrigen   Schäfte,   so stellen sieh beim Schliessen der Ventile die Träger 10 schräg zur Waagereehtebene, wodurch die Ungenauigkeit ausgeglichen ist, so dass die gute Anpressung aller Ventile gegen ihren Sitz gesichert ist. 



   Die Einstellung der Schwinge 8 ist dadurch noch besonders erleichtert, dass sie mit der Feder   5   unter der Zwischenschaltung der Kugel 7 zusammenwirkt. 



   Die zum Öffnen der Ventile dienenden Steuerglieder können auch noch anders als dargestellt ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Ventilsteuerung für Brennkraftmaschinen mit je zwei federbelasteten Ein-und Auslassventilen, dadurch gekennzeichnet, dass alle vier Ventile (2, 3) durch eine gemeinsame Feder (5) belastet sind, die auf die Mitte einer quer zur Verbindungslinie der Schäfte der Ventile gleicher Art liegenden Schwinge (8) wirkt, an deren Enden um die Längsachse der Schwinge drehbare Träger (10) angeordnet sind, an welche die Ventilschäfte (11) gelenkig angreifen, 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Feder (. 5) mit ihrem Teller (6) unter Einschaltung einer Kugel (7) gegen die-Schwinge (8) abstützt.
AT148411D 1935-07-18 1936-05-15 Ventilsteuerung für Brennkraftmaschinen mit je zwei federbelasteten Ein- und Auslaßventilen. AT148411B (de)

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DE148411T 1935-07-18

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AT148411B true AT148411B (de) 1937-01-25

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ID=29278163

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AT148411D AT148411B (de) 1935-07-18 1936-05-15 Ventilsteuerung für Brennkraftmaschinen mit je zwei federbelasteten Ein- und Auslaßventilen.

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