<Desc/Clms Page number 1>
Orientierungszeiehen für Flugzeuge.
Bei der Luftschiffahrt besteht bekanntlich eine grosse Schwierigkeit darin, dass der Pilot auf dem Erdboden keine genauen, der Orientierung dienenden Marken findet. Hat er sich daher z. B. infolge von Nebel, Regen oder eines Fehlers des Kompasses verirrt, so kann er häufig nicht mehr feststellen, wo er sich befindet. Er muss in solchen Fällen eine Landung vornehmen, die in unbekanntem Gelände gefährlich ist.
Es wurde nun bereits vorgeschlagen (österr. Patentschrift Nr. 129900), durch am Boden angeordnete, aus der Höhe sichtbare Orientierungszeichen den Piloten auf im Gelände anzutreffende Hindernisse aufmerksam zu machen. Dies hatte aber den Nachteil, dass die Orientierungszeichen bei starkem Schneefall unsichtbar wurden. Auch benötigten die meist beleuchteten Zeichen eine besondere Wartung, die bei der oft sehr entlegenen Anordnung der Zeichen ziemlich umständlich ist.
Gemäss der Erfindung soll nun dieser Übelstand dadurch behoben werden, dass die Orientierungszeichen auf der Bettung zwischen den Schienen oder zwischen den Gleisen von Eisenbahnlinien vorgesehen werden. Durch die Verbindung der Orientierungszeichen mit einem bereits vorhandenen Verkehrsweg (Eisenbahnlinie) wird es dem Piloten wesentlich erleichtet, die Zeichen zu finden. Ausserdem werden nach Schneefällen vor allem die Eisenbahnlinien durch Schneepflüge vom Schnee gesäubert, so dass die Orientierungszeichen unter allen Umständen sichtbar bleiben. Ein weiterer Vorteil ist darin zu erblicken, dass die ohnehin vorgesehene Wartung der Bahnstrecke auch gleichzeitig auf die längs derselben angeordneten Orientierungszeichen ohne wesentliche Umstände ausgedehnt werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele. Fig. 1 zeigt die Grundform, bei der die Zeichen zwischen den Schienen des Gleises auf Tafeln oder unmittelbar auf dem Oberbau angebracht sind, Fig. 2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel, bei dem die Zeichen über das Gleis nach den Seiten hinausragen, Fig. 3 zeigt ein der Fig. 1 ähnliches Ausführungsbeispiel in anderer Ausführungsform und die Fig. 4 bis 7 sind Schnitte zur Darstellung der Ausführung der Zeichen.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind zwischen den Schienen 1 und 2 des Gleises Buchstaben 3 von entsprechender Abmessung und in entsprechendem Abstand angeordnet. Diese Buchstaben liegen derart hintereinander, dass der Pilot, der in der Richtung des Pfeiles fliegt, den Namen der vor ihm liegenden Stadt, beispielsweise"Avon"lesen kann. Zweckmässig wird dieser Name noch einmal, aber in entgegengesetztem Sinne, auf der andern Seite des Bahnhofes angeordnet, so dass für den Piloten, der in der dem Pfeil entgegengesetzten Richtung fliegt, auch dieses zweite Zeichen leicht lesbar ist. Die Buchstaben 3 können jeder für sich angefertigt sein, sie können aber auch auf einer Tafel 13 aufgetragen werden.
Damit die Zeichen in noch grösserer Höhe erkenntlich sind, kann man die Buchstaben so gross ausführen, dass sie die ganze Bettung in Anspruch nehmen. Die Buchstaben können in der Längsrichtung zwischen den Schienen der Eisenbahnlinie (Fig. 1) angeordnet werden oder quer zu denselben (Fig. 2, 3).
Liegen sie quer zu den Schienen, so können gemäss Fig. 2 die Buchstaben 4 über die Schienen 1, 2 seitlich hinausragen oder sie können vollkommen zwischen den Schienen liegen (Fig. 3).
Die Ausstattung von Eisenbahnlinien mit derartigen Zeichen oder Buchstaben bildet mithin einen Richtungsanzeiger, durch den dem Piloten ein zuverlässiges, der Orientierung und Verständigung dienendes Zeichen übermittelt wird. Dieses Zeichen kann durch entsprechende Zusätze, beispielsweise durch die Nordrichtung, den Namen benachbarter Städte, den nächsten Landungsplatz, die Kilometeranzahl usw. angebende Zeichen, ergänzt werden.
<Desc/Clms Page number 2>
Die Buchstaben oder sonstigen Zeichen können gemäss Fig. 4 aus Blech 6 ausgeschnitten werden, das unter Zwischenlage von Sockeln 7 zum Ausrichten in der Waagerechten und im richtigen Abstand auf den Querschwellen 6 aufruht.
Auch kann man die Zeichen in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise als Gussstücke 8 herstellen, die in der Mitte einen zur Befestigung dienenden Ansatz 9 besitzen.
Nach Fig. 6 sind die Buchstaben aus einem Block 10, etwa aus Holz, hergestellt, der mit einem Überzug 11 aus Metall oder einem andern ähnlichen Werkstoff versehen ist und z. B. durch Schrauben befestigt wird.
Gemäss Fig. 7 kann man diese Buchstaben oder Zeichen auch aus Kunststoff 12, beispielsweise Beton, herstellen, der mit Versteifungseinlagen versehen sein kann.
Die Zeichen können also aus Metall, Legierungen, gestanzten oder gegossenen Scheiben, aus Holz, verstärkt oder metallisiert, aus keramischer Masse, Ton, Glas, Zement, Mosaik, farbigem Kies, Kunstmasse, amalgamierten Stoffen jeglicher Art usw. bestehen. Die Metalle können blank oder mit einem Überzug aus Farbe, Email od. dgl. versehen sein, einerseits zu ihrem Schutz und auch, um ihnen eine bestimmte Farbe zu geben. Die Farbe kann auch unmittelbar auf den Schienen und Schwellen der Eisenbahnstrecke oder auf Tafeln aufgetragen werden.
<Desc / Clms Page number 1>
Landmarks for aircraft.
As is well known, a great difficulty in aviation is that the pilot cannot find any precise marks on the ground for orientation purposes. Has he therefore z. B. lost due to fog, rain or a mistake in the compass, he can often no longer determine where he is. In such cases he must make a landing that is dangerous in unknown terrain.
It has already been proposed (Austrian patent specification no. 129900) to draw the pilot's attention to obstacles encountered in the terrain by means of orientation signs arranged on the ground and visible from above. However, this had the disadvantage that the orientation signs became invisible in heavy snowfall. The mostly illuminated signs also required special maintenance, which is quite cumbersome given the often very remote arrangement of the signs.
According to the invention, this drawback is now to be remedied by providing the orientation signs on the bedding between the rails or between the tracks of railway lines. By connecting the orientation signs to an existing traffic route (railway line), it is made much easier for the pilot to find the signs. In addition, after snowfall, the railway lines in particular are cleaned of snow by snow plows, so that the orientation signs remain visible under all circumstances. A further advantage can be seen in the fact that the maintenance of the railway line, which is provided anyway, can also be extended to the orientation signs arranged along the same without any major inconvenience.
The drawing illustrates some exemplary embodiments. Fig. 1 shows the basic form in which the characters are attached between the rails of the track on boards or directly on the superstructure, Fig. 2 shows another embodiment in which the characters protrude beyond the track to the sides, Fig. 3 shows an embodiment similar to FIG. 1 in a different embodiment and FIGS. 4 to 7 are sections to show the execution of the characters.
In the embodiment according to FIG. 1, letters 3 of appropriate dimensions and spaced apart are arranged between the rails 1 and 2 of the track. These letters lie one behind the other in such a way that the pilot flying in the direction of the arrow can read the name of the city ahead, for example "Avon". This name is expediently placed again, but in the opposite sense, on the other side of the station, so that the pilot who flies in the opposite direction to the arrow can easily read this second symbol. The letters 3 can each be made for themselves, but they can also be applied to a board 13.
So that the characters are recognizable at an even greater height, the letters can be made so large that they take up the entire bedding. The letters can be placed lengthways between the rails of the railway line (Fig. 1) or across them (Figs. 2, 3).
If they are transverse to the rails, the letters 4 can, according to FIG. 2, protrude laterally beyond the rails 1, 2, or they can lie completely between the rails (FIG. 3).
The equipping of railway lines with such characters or letters therefore forms a direction indicator by means of which the pilot is given a reliable sign that is used for orientation and communication. This character can be supplemented by appropriate additions, for example by the north direction, the names of neighboring cities, the next landing place, the number of kilometers, etc. characters indicating.
<Desc / Clms Page number 2>
The letters or other characters can be cut out of sheet metal 6 according to FIG. 4, which rests on the cross sleepers 6 with the interposition of bases 7 for horizontal alignment and at the correct distance.
The characters can also be produced as cast pieces 8 in the manner shown in FIG. 5, which have an attachment 9 in the middle for fastening purposes.
According to Fig. 6, the letters are made from a block 10, for example made of wood, which is provided with a coating 11 made of metal or another similar material and z. B. is attached by screws.
According to FIG. 7, these letters or characters can also be produced from plastic 12, for example concrete, which can be provided with stiffening inserts.
The signs can consist of metal, alloys, punched or cast discs, of wood, reinforced or metallized, of ceramic mass, clay, glass, cement, mosaic, colored gravel, artificial mass, amalgamated materials of any kind, etc. The metals can be bare or with a coating of paint, enamel or the like, on the one hand to protect them and also to give them a certain color. The paint can also be applied directly to the rails and sleepers of the railway line or to boards.