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Motorische Baum-und Astsäge.
Die bisher bekannten motorischen Baum-und Astsägen erfordern zwei Mann für ihren Betrieb, da schon der Motor, allein gleichgültig, ob er unmittelbar mit dem Sägerahmen oder, am Boden stehend, mittels flexibler Welle mit ihm verbunden ist, einen Mann zur Bedienung und Ortsveränderung erfordert.
Dieser Übelstand wird gemäss vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, dass der Motor mit allen Zugehör auf einer Rückentrage angeordnet ist. Dadurch bleiben dem einzigen Mann, der hier die Bedienung und das Tragen besorgt, die beiden Hände für diesen Zweck frei. Hiedurch ist auch, was bisher nur mit grossen Gefahren durchführbar war, die Möglichkeit gegeben, das Entasten stehender Bäume mit einem Mann durchzuführen. Die Rückentrage besitzt ausser den bei Rückentragen üblichen Traggurten auch einen kräftigen Haken, um sie auf einem stärkeren Ast aufhängen zu können. Dabei ist das eine Ende des Sägerahmens als hohler Block ausgebildet, in welchem das angetriebene Kettenrad, ein Ölbehälter und das Getriebe für die Sägekette untergebracht sind und an welchem an der Aussenseite der Gashebel für den Motor in Griffnähe angelenkt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Baum-und Astsäge gemäss der Erfindung dargestellt ; es zeigen die Fig. 1 die Ansicht, die Fig. lg. 2-4 das hohle Sägerahmenende mit Handgriff in Seitenansicht, Draufsicht und Querschnitt und die Fig. 5 den Motor und die Trage allein.
Dem Wesen nach besteht die Maschine in bekannter Weise aus drei Hauptteilen, u. zw. aus dem antreibenden Teil A (Fig. 1 und 5), also Motor mit allen zugehörigen Bestandteilen und dem Übersetzungsgetriebe, dem angetriebenen Teil B (Fig. 1, 2--4), d. i. der Sägerahmen mit seiner endlosen Sägekette, und endlich aus dem die Teile A und B verbindenden Teil C, der aus einer flexiblen Welle besteht.
Der Motor a (Fig. 1 und 5) ist mittels Zwischenlagen aus Gummi erfindungsgemäss auf einer mit Traggurten b und einem oberen Haken c versehenen Rückentrage d befestigt, Um die durch den Betrieb des Motors eintretenden Stösse abzufangen, ist die Rückwand der Rückentrage mit Polsterungen versehen.
Zwecks Einschaltung des Antriebes ist der zweiarmige Kupplungshebel e seitlich angeordnet und in passender Höhe nach vorne geführt, so dass er von dem Träger leicht bedient werden kann. Die motorische Kraft wird von der Kurbelwelle über ein Zahnradvorgelege auf ein die flexible Welle C antreibendes Zahnrad übertragen. Diese Getriebe sind mit dem Ventilator, der Kupplungsscheibe und einer regelbaren Ölkammer t hinter einem gemeinsamen Deckel g (Fig. 5) untergebracht, wogegen der Vergaser am Kurbelwellengehäuse und darüber der Benzinbehälter h angebracht ist (Fig. 1 und 5).
Das treibende Ende der flexiblen Welle C reicht in das hohle Ende B des mit einem Handgriff p versehenen Sägerahmens o und trägt dort ein Zahnrad i, das mit dem Zahnrad I kämmt, welches auf der Welle des angetriebenen Sägekettenrandes k sitzt. Von letzterem läuft die Sägekette m über das am andern Rahmenende befindliche zweite Kettenrand n, desse Achse in bekannter Weise in verstellbaren Lagern läuft, um die Kette nachspannen zu können. In dem ersterwähnten hohlen Endteil B des Sägerahmens o ist auch ein Ölbehälter q untergebracht, dessen Ausfluss zum angetriebenen Sägekettenrad k durch einen kleinen Hebel r geregelt werden kann. Der Ölbehälter besitzt eine vertikale Rippe, welche den Arbeiter gegen abgeschleudert Sägespäne schützt.
Am Endteil B ist aussen, u. zw. in der Nähe des Griffes p ein Handhebel s angelenkt, der mittels Bowdenkabel t mit dem Vergaser des Motors in Verbindung steht und von hier aus die Gasregulierung gestattet. Ein Auspufftopf u (Fig. 1 und 5) kann beim Motor angeordnet sein.
Die Verwendung der Säge erfolgt in der Weise, dass der Arbeiter, der den Motor samt Zugehör mittels der Rückentrage auf dem Rücken aufgeschnallt trägt, mit der rechten Hand den Sägerahmenteil B
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erfasst und führt und je nach Erfordernis mir der linken Hand den Kupplungshebel e oder mit dem Daumen der rechten Hand den Gashebel s bedient. Beim Astsägen auf den Baum kann er, wenn sich die Notwendigkeit des vorübergehenden Heruntersteigens vom Baum ergibt, die Rückentrage mittels des Hakens c an einem kräftigen Ast aufhängen.
EMI2.1
1.
Motorische Baum-und Astsäge, deren mit Handgriff versehener Sägerahmen vom Motor getrennt ist, welch letzterer die endlose Sägekette mittels einer flexiblen Welle antreibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (a) mit allem Zugehör (Benzinbehälter, Vergaser, Vorgelege, Kupplung, Auspufftopf) auf einer Rückentrage (d) angeordnet ist, die einen Haken (c) aufweist, mit dem sie allfällig auch an einem'Ast aufgehängt werden kann.