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Naseninhalator.
Während bei den ausserhalb der Nase angeordneten Naseninhalatoren Schwierigkeiten in der räumlichen Unterbringung der Füllmasse bzw. Füllflüssigkeit und des Lufteinlasses nicht bestehen und daher das Inhalieren durch die Nase nicht beeinträchtigt ist, ist bei den in der Nase untergebrachten, naturgemäss räumlich sehr beschränkten Naseninhalatoren das Atmen um so mehr erschwert, als die Luft,
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hindurchgesaugt wird, was beträchtliche Widerstände bietet. Dieser Nachteil wird bei dem in der Nase angeordneten Naseninhalator gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass der Lufteinlass in einem gegenüber der Naseninnenfläche zurücktretenden seitlichen Wandteil des Inhalators angeordnet ist, so dass ein seitlicher Luftzutritt in das Innere des Inhalators oberhalb der Füllmasse ermöglicht ist.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 und 2 im Längsschnitt von der Seite und in Ansicht von vorn, eine zweite Ausführungsform in Fig. 3 ebenfalls im Längsschnitt und in Vorderansicht und eine dritte Ausführungsform in Fig. 4 im Längsschnitt.
Der Inhalator bzw. der denselben bildende, in die Nasenhöhle eingesetzte Hohlkörper a weist einen unteren Teil a1 zur allfälligen Aufnahme von Füllflüssigkeit und oben einen Auslass e für die Luft auf.
Der Lufteinlass bzw. zwei Lufteinlässe e sind (oberhalb des Flüssigkeitsspiegels) in einem gegenüber der Naseninnenfläche zurückweichenden seitlichen Wandteil vorgesehen, so dass zwischen der Naseninnenfläche und der Inhalatoraussenfläche zu den Einlässen führende Durchlässe d (Fig. 1) gebildet sind. Die beim Nasenloch eingeatmete Luft tritt durch die Durchlässe d bzw. die Einlässe c in den Inhalator und aus diesem beim Auslass e aus. Diesem Luftstrom ist also jedes Hindernis aus dem Weg geräumt.
Vorteilhaft ist in die Flüssigkeit ein Docht b eingetaucht, der in den oberen Teil a2 des Inhalators bis gegen den Auslass e aufwärtsragt und so diesen Teil a2 zu einer Vergaser- oder Mischkammer zwecks stärkerer Anreicherung des Luftstrahles macht.
Die vorerwähnte Gestaltung des Inhalators ist gemäss Fig. 1 und 2 dadurch erhalten, dass zwei gegenübergelegene Seitenwände, in denen die Einlässe c sich befinden, nach unten gegeneinander zulaufen, während die andern Seitenwände parallellaufen können. Der Inhalator zeigt dann die Gestalt etwa eines beiderseitig flach zusammengedrückten verkehrten Tropfens (s. auch Fig. 3). Die Lufteinlässe c selbst können hiebei in einwärtsgebogenen Teilen der Seitenwände gelegen sein (Fig. 1). Diese Teile können aber auch bis an den unteren Rand als Einbuchtungen oder Rillen Cl reichen (Fig. 3), die mit den Durchlässen d zusammenwirken.
Der Inhalator sitzt mit seinem oberen, noch nicht verjüngten Teil fest in der Nasenhöhlung ; das untere Ende des Inhalators kann sieh in einer abgerundeten Gestalt an den unteren steg fi der Nasenscheidewand f anlegen, so dass unter Umständen die Klammer überflüssig werden kann.
Gemäss Fig. 4 ist eine Seitenwand bzw. jede von zwei gegenübergelegenen Seitenwänden des Inhalators von einem Punkt an mit abwärtsreichenden Rillen Cl versehen, in denen die Einlässe c, allenfalls an dem oberen horizontalen Rillenabschluss, gelegen sind. Diese Gestaltung vermeidet die Verschmälerung bzw. Verengung des unteren Inhalatorteiles, der Flüssigkeitskammer ai (gemäss Fig. 1-3), und bei horizontalem Einlass auch noch den Widerstand der Richtungsänderung der Luftstrahlen, da diese vom Nasenloch an ungebrochen bzw. geradlinig aufwärtsstreichen.