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AT120786B - Kohlenmikrophon. - Google Patents

Kohlenmikrophon.

Info

Publication number
AT120786B
AT120786B AT120786DA AT120786B AT 120786 B AT120786 B AT 120786B AT 120786D A AT120786D A AT 120786DA AT 120786 B AT120786 B AT 120786B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
space
membrane
microphone
carbon
charcoal
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Roelof Vermeulen
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Application granted granted Critical
Publication of AT120786B publication Critical patent/AT120786B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Kohlenmikrophon.   



   Die gewöhnlichen Kohlenmikrophone bestehen aus einem mit einer Membran abgeschlossenen Raum, in dem sieh zwei Elektroden und Kohlenkörper befinden. Man ist bestrebt, diesen Raum möglichst vollkommen vor atmosphärischen Einflüssen zu schützen. da diese für die Kohlenteilchen nachteilig sind und zur Folge haben   können,   dass sich die Wirkung des Mikrophons wesentlich verschlechtert. 



  Dieser Schutz besteht in einem luftdichten Verschluss des erwähnten Raumes, was aber zur Folge hat, 
 EMI1.1 
 hervorrufen, was wieder seinen Einfluss auf das Mikrophon geltend macht. 



   Gemäss der Erfindung ist das. Mikrophon ausser mit dem die Elektroden und die Kohlenkörner enthaltenden und mittels einer Membran von der Aussenluft abgeschlossenen Raum mit einem zweiten Raum versehen, der mit dem ersteren in Verbindung steht und durch eine nachgiebige schlaffe Membran ebenfalls von der Aussenluft abgeschlossen ist. Unter einer nachgiebigen schlaffen Membran wird hier eine   Membran   verstanden, die eher als die   Membran   des erstgenannten Raumes unter dem Einfluss von   atmosphärischen Druckänderungen nachgibt   und somit die Differenz zwischen den innerhalb und ausserhalb des Raumes herrschenden   Drücken   ausgleicht.

   Der Vorteil des Mikrophons gemäss der Erfindung besteht darin, dass die Kohlenkörner immer vor den   atmosphärischen Einflüssen geschützt   sind und dass zu gleicher Zeit die Membran des ersten Raumes immer auf dieselbe Weise auf durch akustische Schwingungen hervorgerufene Druckschwankungen reagieren wird. 



   Gemäss einem   Ausfühnmgsbrispiel   der Erfindung ist der zweite Raum mit Luft atmosphärischen 
 EMI1.2 
 



  Die diesen Raum abschliessende Membran kann aus Gummi hergestellt und leicht gespannt sein. Die Verbindung zwischen den beiden Räumen wird nun durch eine mit Gaze bedeckte Öffnung zustande gebracht. Vorzugsweise kann man in dieser Öffnung Glaswolle anbringen und diese auf beiden Seiten mit Gaze begrenzen. In dieser Weise wird ein   Fliessen   der   Kohlenkorner   vom ersten Raum nach dem zweiten Raum unmöglich gemacht und zugleich bleibt eine freie Luftverbindung zwischen den beiden Räumen gewährleistet. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise   Ausführungsform   des Gegenstandes der Erfindung veranschaulicht. Mit 10 ist ein Raum angedeutet, in dem sich die Elektroden 11 und 12 und Kohlenkörner 13 befinden und der von einer Membran 14 aus Glimmer abgeschlossen wird. Der Raum 10 ist durch eine mit einer Öffnung 17 versehene Wand 16 vom Raum   16   getrennt. Diese Öffnung ist auf beiden Seiten 
 EMI1.3 
 Gummimembran 20 von der   Aussenluft,   abgeschlossen. 



   Sowohl der Raum 10 als der Raum J5 sind von den   Membranen   bzw. 20 vor   atmosphärischen   Einflüssen geschützt, so dass z. B. Feuchtigkeit keine nachteilige Wirkung auf die   Kohlenkörner 7. aus-   üben kann. Wenn sich nun der Atmosphärendruck ändert, so wird sowohl auf die Membran   1.   als auf die Membran 20 ein Druck ausgeübt. Da letztere aber leichter als die   erstgenannte   Membran nachgibt, so wird infolge der Nachgiebigkeit der   Membran 20   ein Ausgleich zwischen den innerhalb und ausserhalb der Räume 10 und 15 herrschenden Drücken zustande kommen, so dass die Spannung in der Membran 14 keiner Änderung unterliegt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kohlenmikrophon, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem die Elektroden und die Kohlen- teilchen enthaltenden und mittels einer Membran von der Aussenluft abgeschlossenen Raum noch ein zweiter Raum vorgesehen ist, der mit dem ersten Raum in Verbindung steht und mittels einer EMI2.1 atmosphärischen Druckes gefüllt ist.
    3. Kohlenmikrophon nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den zweiten Raum abschliessende Membran nicht gespannt ist und aus Gummi besteht.
    4. Kohlenmikrophon nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen den beiden Räumen durch eine mit Gaze bedeckte Öffnung gebildet ist.
    5. Kohlenmikrophon nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Öffnung Glaswolle angebracht ist, die auf beiden Seiten mit Gaze begrenzt ist. EMI2.2
AT120786D 1929-03-02 1930-02-14 Kohlenmikrophon. AT120786B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL120786X 1929-03-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT120786B true AT120786B (de) 1931-01-10

Family

ID=19775419

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT120786D AT120786B (de) 1929-03-02 1930-02-14 Kohlenmikrophon.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT120786B (de)

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