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AT115303B - Kohlenstaubfeuerung für Dampferzeuger. - Google Patents

Kohlenstaubfeuerung für Dampferzeuger.

Info

Publication number
AT115303B
AT115303B AT115303DA AT115303B AT 115303 B AT115303 B AT 115303B AT 115303D A AT115303D A AT 115303DA AT 115303 B AT115303 B AT 115303B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
coal dust
nozzles
nozzle
steam generators
furnace according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dipl Ing Gleichmann
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke Gmbh filed Critical Siemens Schuckertwerke Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT115303B publication Critical patent/AT115303B/de

Links

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kohlenstaubfeuerung für Dampferzeuger. 
 EMI1.1 
 Erfüllung dieser Bedingung hat man zwei Wege beschritten. Der eine Weg besteht darin, vor dem Dampferzeuger, der durch die   Kohlenstaubfeuerung   beheizt werden soll, eine Vorfeuerung anzuordnen, in die der Kohlenstaub eingeführt wird und in die die   Verbrennungsluft   tangential durch Düsen eingeblasen wird. so dass ein inniges   Gemisch   von Brennstoff und Luft entsteht. Der andere Weg besteht darin, dass der Kohlenstaub in einer allseitig von Rohren ausgekleideten Strahlungskammer verbrannt wird, in die er im Gemisch mit Luft durch tangential angeordnete Düsen eingeblasen wird. 



   Die vorliegende Erfindung gibt einen neuen Weg für die Ausbildung von Kohlenstaubfeuerungen an, u. zw. für die zweite Gattung, bei der die Verbrennung in der Strahlungskammer selbst vor sich geht. 
 EMI1.2 
 durch Düsen eingeblasen wird, deren Achsen die Tangenten an Kreise bilden, die man sieh um die. Brennkammerachse zu denken hat. 



   Der Vorteil der neuen Anordnung liegt in folgendem :
Bei Verwendung von Vorfeuerungen, bei denen der Brennstoff in einen Luftwirbel eingeführt wird, kann man die strahlende Wärme der   Heizflamme nicht   ausnutzen. Vielmehr erfolgt die   Wärme-   übertragung lediglich durch Berührung. Der Vorteil der   Kohlenstaubflamme   liegt aber gerade in ihrer   ausserordentlich   grossen strahlenden Wärme, die   somit   bei   Vorfeuerungen   ungenutzt bleibt. 



   Das Einblasen des Kohlenstaubes im Gemisch mit Luft durch Tangentialdüsen hat den Nachteil, 
 EMI1.3 
 und stellen eine ausserordentliche   Gefährdung des Rohrmaterials   dar. Dieselbe Gefährdung tritt übrigens auch bei den Feuerungen auf, bei denen die   Verbrennungsluft   zwar ebenfalls durch   Zwischenräume   zwischen den Rohren der Strahlungskammer hindurch eingeblasen wird. aber nicht tangential. sondern auf die   Brennkaml1lerachse   zu. Es entsteht dabei eine ohne Gesetzmässigkeit verlaufende Wirbelbildung, bei der leicht Impulse auf die Kohlenstaubteilchen ausgeübt werden, die zu einem Abschleudern auf die Brennkammerwand zu und damit zu einem Absetzen von   unverbrannten   Brennstoffteilehen an den Wasserrohren führen.

   Diese Nachteile können bei einer Anordnung gemäss der Erfindung nicht auftreten, die Kohlenstaubteilehen erhalten den Wirbelimpuls nicht unmittelbar beim Austritt ans der Düse, 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die günstige Wirkung der neuen Anordnung lässt sieh weiter dadurch verbessern, dass man die Luftdüsen so dicht aneinander anordnet, dass ihre Mündungen eine annähernd stetige Öffnung bilden. 



     Je grösser die Zwischenräume zwischen   den Düsen sind, um so grösser ist die Möglichkeit, dass das Teilchen in einer Zone zwischen zwei Düsen, in der also kein neuer Impuls ausgeübt wird, unter der Wirkung seiner Fliehkraft nach aussen abgeschleudert wird. Durch die dichte Anordnung der einzelnen Düsen wird das Entstehen von impulsfreien Zonen verhindert und infolgedessen die   Möglichkeit   des Absehleuderns unverbrannter Teilchen nach aussen ausgeschaltet. 



   Das Kohlenstaubteilchen braucht zur vollkommenen Verbrennung einen gewissen Verbrennungsweg, der so zu bemessen ist, dass das Teilchen, wenn es vollkommen verbrannt ist, auch tatsächlich das
Ende der Brennkammer erreicht hat. Es ist   unzweckmässig,   den Weg länger zu wählen, da sonst ein Teil der Brennkammer von Asche erfüllt ist, die nur Wärme absorbiert, aber nicht abgibt. Um diese Forderung zu erfüllen, kann die Anordnung so getroffen werden, dass   Zuggeschwindigkeit   und Einblasegeschwindigkeit aufeinander abgeglichen werden, oder dass die   Düsenriehtung   so geändert wird, dass der Weg des Kohlenstaubteilchens aus der um die Kammerachse verlaufenden   schraubenförmigen   Bewegung sich immer mehr einer geradlinigen Bewegung nähert. Man kann z.

   B. die Diisenaehsen in den in der Flammenrichtung aufeinanderfolgenden Düsenzonen immer mehr auf die   Brennkammeraehse   zu richten, so dass die Kreise, die von den Düsenachsen tangiert werden, in der Flammenrichtung immer kleiner werden. Gegebenenfalls kann es auch   zweckmässig   sein, die Düsenachsen in den aufeinanderfolgenden   Düsenzonen   mit grösser werdendem Winkel gegenüber einer waagrechten Ebene anzuordnen. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, u.   zw.   zeigt   Fig. l einen Längsschnitt durch   den Kessel, Fig. 2 einen Querschnitt, gesehen in der Richtung auf die Feuerung zu, die Fig. 3, 4 und 5 eine schematische Darstellung der   Düsenwinkel.   



   Der Dampferzeuger besteht aus dem   Kesselmantel   und den Kesselrohren 9, die im   Strahlung-   raum 8 untergebracht sind. Die zu verdampfende   Flüssigkeit   wird durch den Stutzen 10   zugeführt   und der erzeugte Dampf bei 11 abgeführt. Der Kohlenstaub tritt durch die Leitung.) ein und mischt sich mit der Primärluft, die aus der Leitung   l') durch   die Leitungen 2 entnommen wird. Die Abgase verlassen den Kessel durch die Leitung 4. 



   Die Sekundärluft wird durch einen Stutzen 12 in einen Ringraum 7 eingeführt, an den die Sekundär-   luftdusen J angeschlossen sind, u.   zw. sind die Düsen 5 so angeordnet, dass ihre Achsen Tangenten an Kreise sind, die man sich um die   Brennkammerachse   geschlagen zu denken hat. Auf diese Weise wird ein kreisender Luftwirbel erzeugt, in den der mit der Primärluft gemischte Brennstoff eintritt und durch den er durchgewirbelt wird. 



   Wie aus der rechten Hälfte der Fig. 1 zu erkennen ist, kann man den Neigungswinkel, den die Düsenachse mit der Brennkammerachse   einschliesst,   immer mehr   verkleinern.   Die entsprechenden Winkel sind   mit a-e bezeichnet. Hiedurch   wird erreicht, dass das Kohlenstaubteilchen neben der Rotationsbeschleunigung eine Beschleunigung auch in der senkrechten Bewegung erhält. 



   Die Fig. 3-5 zeigen schematisch die Düsenwinkel in drei in der Brennrichtung aufeinanderfolgenden Zonen. Die Düsenwinkel sind mit    < x, ss, y bezeichnet,   u. zw. nimmt der Winkel, der mit einem Durchmesser der Brennkammer eingeschlossen wird, immer mehr zu. Auf diese Weise wird erreicht, dass der Wirbeldurchmesser sich immer mehr verkleinert und die Bewegung des brennenden Teilchens sich nach und nach einer senkrechten Bewegung nähert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Kohlenstaubfeuerung   für Dampferzeuger mit allseitig durch Rohre ausgekleideter Strahlungskammer, dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlenstaub in der Richtung der Strahlungskammeraehse eingeführt wird, während die   Sekundärluft   zwischen   det   Rohren der Strahlungskammer hindurch durch Düsen eingeblasen wird, deren Achsen   um'die Brennkammerachse gedachte   Kreise tangieren.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen mit so geringen Zwischenräumen in der Flammenrichtung angeordnet sind, dass ihre Mündungen eine annähernd stetige Öffnung bilden.
    3. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Zuggeschwindigkeit und Einblas- geschwindigkeit der Verbrennungsluft derart gegeneinander eingeregelt sind, dass die Wirbelbewegung der Kohlenstaubteilchen mit fortschreitender Weglänge sich immer mehr einer gradlinigen Bewegung in Richtung der Wirbelachse nähert.
    4. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausströmgeschwindigkeit aus den Sekundärluftdüsen in Richtung wachsender Zugstärke vermindert ist.
    5. Feuerung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen unter einem Winkel gegen die Waagerechte angeordnet sind. EMI2.1
AT115303D 1926-05-01 1927-04-23 Kohlenstaubfeuerung für Dampferzeuger. AT115303B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE115303X 1926-05-01
DE115303X 1926-12-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT115303B true AT115303B (de) 1929-12-10

Family

ID=29403278

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT115303D AT115303B (de) 1926-05-01 1927-04-23 Kohlenstaubfeuerung für Dampferzeuger.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT115303B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1126061B (de) * 1954-06-18 1962-03-22 Svenska Maskinverken Ab Strahlungskessel mit Kohlenstaubfeuerung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1126061B (de) * 1954-06-18 1962-03-22 Svenska Maskinverken Ab Strahlungskessel mit Kohlenstaubfeuerung

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