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AT112202B - Relaisanordnung. - Google Patents

Relaisanordnung.

Info

Publication number
AT112202B
AT112202B AT112202DA AT112202B AT 112202 B AT112202 B AT 112202B AT 112202D A AT112202D A AT 112202DA AT 112202 B AT112202 B AT 112202B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
relay
resistor
contacts
useful
battery
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
August Jipp
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT112202B publication Critical patent/AT112202B/de

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  • Relay Circuits (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Belaisanordnung. 



   Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Relais, die einen zwischen zwei Kontakten pendelnden Anker besitzen, bei dessen Bewegung im Kontaktstromkreise Ströme abwechselnder Richtung, die durch einen Nutzwiderstand fliessen, geschlossen werden. Sie bezweckt die Erzielung einer besonders hohen Empfindlichkeit bei derartigen Relais, u. zw. wird dies nach der Erfirdung dadurch erreicht, dass jeder der beiden Kontakte an je einer Zuleiturg des Nutzwiderstandes, z. B. der Magnetwicklung des
Schreibers, und der Relaisanker über die Batterie des Arbeitsstromkreises an den Symmetriepunkt des Nutzwiderstandes oder einen diesem Symmetriepunkt entsprechenden Punkt angeschlossen ist.

   Relaisschaltungen mit zwei Kontakten und eine Antenne kommen hauptsächlich für Telegraphieempfänger in Betracht, bei denen der Nutzwiderstand beispielsweise durch die Wicklung des den Schreibstift betätigenden Magneten gebildet wird. Bei den bisher üblichen Schaltungen solcher Relais besteht der Kontaktstromkreis im wesentlichen aus einer Batterie, deren beide Pole mit den beiden Relaiskontakten verbunden sind, und aus dem Nutzwiderstand, der einerseits an den Relaisanker, anderseits an den Mittelpunkt der Relaisbatterie angeschlossen ist. Um diese Relais genügend empfindlich zu machen, ist man bemüht, die beiden Relaiskontakte einander so nah als möglich zu bringen, da auf diese Weise die Arbeit, die zur Bewegung des Ankers erforderlich ist, wesentlich verringert wird.

   Diesem Bestreben wird jedoch dadurch eine Grenze gesetzt, dass bei allzu grosser Annäherung der Kontaktpole aneinander die Gefahr eines Kurzschlusses der Batterie auftritt. 



   Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil und ermöglicht so eine beliebig nahe Aneinanderstellung beider Kontakte. Dies wird dadurch erreicht, dass Batterie und Nutzwiderstand in ihrer Lage im Kontaktstromkreise vertauscht sind. Erfindungsgemäss sind die Anschlusspunkte des Nutzwiderstandes an je einen Relaiskontakt angeschlossen, während die Batterie einerseits mit dem Relaisanker, anderseits mit dem Symmetriepunkt des Nutzwiderstandes oder einen diesem Symmetriepunkt entsprechenden Punkte verbunden ist. Dieser Anschlusspunkt ist entweder der Mittelpunkt des Nutzwiderstandes, z. B. wenn dieser eine Differentialwicklung besitzt, oder der Mittelpunkt eines parallel zum Nutzwiderstand geschalteten Widerstandes. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung näher erläutert. 



   Fig. 1 zeigt zum Vergleich eine der bisher   üblichen   Schaltungen. Fig. 2,3 und 4 zeigen Ausführungbeispiele der neuen Anordnung. 



   In Fig. 1 bedeutet r ein durch die aus einer Leitung   l   ankommenden Ströme erregtes Empfangsrelais, dessen Anker a sich abwechselnd an die Kontakte   k1   und   k2   anlegt. An die Kontakte sind die miteinander verbundenen Relaisbatterien   b1   und   b2   angeschlossen, deren Mitte über einen Nutzwiderstand v, beispielsweise die Magnetwicklung eines Telegraphieschreibers, mit dem Anker a verbunden ist. Bei zu starker gegenseitiger Annäherung der beiden Kontakte   k1   und   k2   tritt die Gefahr eines Kurzschlusses der Batterien   b b2   auf. 



   Nach Fig. 2 sind erfindungsgemäss die Lagen von Batterie und Nutzwiderstand vertauscht : An die Kontakte   k1   und k2 des Relais r ist der Nutzwiderstand v angeschlossen, der eine   Differentialwicklung   besitzt, deren Mitte über die   Relaisbatterie   b mit dem Anker a verbunden ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



     - Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform   der Erfindung : Die Verbindung zwischen Batterie b und Nutzwiderstand v ist hiebei nicht an die Mitte des Nutzwiderstandes geführt, sondern an die Mitte eines dem Nutzwiderstand parallel geschalteten Widerstandes to. Die übrigen Teile sind wie in Fig. 2 angeordnet. 



   Wie Fig. 4 zeigt, kann der Nutzwiderstand auch in einer weitergehenden Leitung l'bestehen, die an die   Relaiskontakte   und   k2   unter Parallelschaltung eines Widerstandes   70,   dessen Mitte mit der Batterie verbunden ist, angeschlossen ist. Die eine Ader der Leitung l'kann dabei auch durch Erde ersetzt sein. 



   Der ausserordentlich geringe Weg, den der Anker zwischen den beiden Kontakten zurücklegt, verursacht bisweilen eine mangelhafte Stromunterbrechung beim Öffnen der Kontakte. Es kann vorkommen, dass sich kleine Späne oder ähnliche Teilchen des Kontaktmaterials auch bei geöffnetem Kontakt an den Relaisanker anlegen und so einen unerwünschten Stromübergang verursachen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dieser Nachteil beseitigt wird, wenn man die Kontaktstellen nicht, wie zumeist üblich, aus Metall, sondern einem etwas schlechter leitenden Material, z. B. Graphit, macht. Die Übergangswiderstände, die dann durch kleine Teilchen dieses Materials entstehen, bieten dem Strom einen grösseren Widerstand als bei metallischen Kontakten, so dass die Übergangsströme nicht mehr störend wirken. 



   Die Erfindung ist nicht auf die Verwendung für Telegraphieempfänger beschränkt, sondern ist allgemein bei Doppelkontaktrelaisanordnungen anwendbar, insbesondere solchen, bei denen im Arbeitstromkreise abwechselnd Stromstoss verschiedener Richtung erzeugt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung für Relais, insbesondere Telegraphieempfangsrelais, bei denen zwei Kontakte abwechselnd geschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Kontakte an je einer Zuleitung des Nutzwiderstandes, z. B. der Magnetwicklung des Schreibers, und der Relaisanker über die Batterie des Arbeitsstromkreises an den Symmetriepunkt des Nutzwiderstandes oder einen diesem Symmetriepunkt entsprechenden Punkt angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Nutzwiderstand in einer Magnetspule mit Differentialwicklung besteht, deren Mitte über die Batterie mit dem Anker verbunden ist.
    3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Nutzwiderstand ein Widerstand parallel geschaltet ist, dessen Mitte über die Batterie mit dem Anker verbunden ist.
    4. Anordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstellen des Relais aus Graphit oder einem ähnlichen, eine geringere elektrische Leitfähigkeit als Metall besitzenden Material bestehen. EMI2.1
AT112202D 1927-02-14 1928-02-11 Relaisanordnung. AT112202B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE112202X 1927-02-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT112202B true AT112202B (de) 1929-02-11

Family

ID=5652828

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT112202D AT112202B (de) 1927-02-14 1928-02-11 Relaisanordnung.

Country Status (1)

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AT (1) AT112202B (de)

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