DE3821499A1 - Anordnung zum verhindern von taupunktsunterschreitungen im bereich von fensteranschluessen - Google Patents
Anordnung zum verhindern von taupunktsunterschreitungen im bereich von fensteranschluessenInfo
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- E06B1/00—Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
- E06B1/04—Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
- E06B1/34—Coverings, e.g. protecting against weather, for decorative purposes
- E06B1/342—Reveal covering members disposed alongside of a window frame
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- E06B1/00—Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
- E06B1/62—Tightening or covering joints between the border of openings and the frame or between contiguous frames
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- E06B1/62—Tightening or covering joints between the border of openings and the frame or between contiguous frames
- E06B2001/628—Separate flexible joint covering strips; Flashings
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung gemäß dem
Oberbegriff des Hauptanspruches.
Bei der sogenannten geschichteten Bauweise von Ge
bäuden besteht die Gebäudewand im wesentlichen aus
der statischen Schichtzone aus unterschiedlichen
Materialien, einer vor dieser Schicht angeordneten
Wärmedämmzone, beispielsweise aus Mineralfasern, und
einer im Abstand vor der Wärmedämmzone angeordneten
Wetterschutzzone. Bei den Umgebungsbedingungen, die
nach den technischen Regeln für innen und außen an
genommen werden müssen, liegt die sogenannte Tau
punktisotherme innerhalb der Wärmedämmzone und ver
läuft oberflächenparallel zur statischen Schicht
zone. Dieser Verlauf zeigt an, daß keine Wärmbrücke
vorhanden ist und die Ebene zeigt, daß es nicht zu
Taupunktunterschreitungen kommt.
Probleme mit Taupunktunterschreitungen treten aber
bei diesem bekannten Bauverfahren und teilweise auch
bei monolithischer Bauweise im Bereich des Anschlus
ses von Fenstern und Türen auf, da aufgrund der An
schlußsituation die Taupunktisotherme nicht in den
Fensterrahmen geführt wird, sondern im Bereich des
Innenklimas aus den Materialien austritt und es da
mit zu einem Abriß des Verlaufes der Taupunktiso
therme kommt. Außerdem entstehen hier aus dem Ver
lauf der Taupunktisotherme ablesbar und durch Ma
terialwahl zusätzlich beeinflußt, Wärmebrücken mit
einem erheblichen zusätzlichen Wärmeverlust. Die da
mit in Verbindung stehenden und durch falsch pla
zierte Dampfbremsen zusätzlich beeinflußte Feuchtig
keitsansammlungen im Bereich des Übergangs zwischen
Zarge und/oder Fensterrahmen und statischer Schicht
zone führen zur Zerstörung der statischen Schicht
zone und/oder der Fensterrahmen und (oder im Minimum)
zur Minderung der Wärmedämmung der Gebäudehülle.
Diese Probleme treten im wesentlichen auch dadurch
auf, daß die eigentliche Wärmedämmung nicht schlüs
sig an den Fensterrahmen anschließen kann, sondern
unkontrolliert endet, weil sich in diesem Anschluß
bereich die traditionelle Gewerketrennung negativ
auswirkt. Die Anbringung der Wärmedämmung wird
grundsätzlich getrennt ausgeschrieben, beauftragt
und ausgeführt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Taupunkt
isothermen in Abhängigkeit vom Raumklima beim Bauan
schluß (Fensteranschluß) im materialisierten Bereich
zu führen, ohne daß sie im Innenbereich aus den ins
gesamt im Anschlußbereich eingesetzten Materialien
austritt und/oder Wärmebrücken mit empfindlichen zu
sätzlichen Wärmeverlusten zu vermeiden.
Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird
durch die Lehre des Hauptanspruches gelöst.
Mit anderen Worten ausgedrückt schlägt die Erfin
dung vor, durch entsprechende Materialwahl und/oder
konstruktive Maßnahmen, den Verlauf der Taupunkt
isotherme aus dem Baukörper heraus in den Fenster
rahmen so zu führen, daß hier kein Abriß eintritt,
sondern die Taupunktisotherme wird ohne wesentliche
Verschiebung ihres oberflächenparallelen Verlaufs
aus dem Baukörper in den Fensterrahmen überge
leitet, wobei der Fensterrahmen aus schlecht
wärmeleitendem Material besteht, so daß auch im
Fensterrahmen nur eine geringfügige Verschiebung
der Taupunktisotherme eintritt.
Gemäß einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfin
dung wird vorgesehen, daß die zwischen der stati
schen Schichtzone und dem Fenster erforderliche Ab
dichtung, die gleichzeitig die Dampfbremse bildet,
so angeordnet wird, daß sie auf der warmen Seite der
Taupunktisotherme liegt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der grundsätzlichen er
findungsgemäßen Lehre sind in den Unteransprüchen
erläutert.
Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Anordnung
sind in den Zeichnungen erläutert. Die Zeichnungen
zeigen dabei in den
Fig. 1 bis 5 verschiedene Ausführungsformen für die
erfindungsgemäße Gestaltung.
In den Zeichnungen ist allgemein mit 1 die statische
Schichtzone bezeichnet, die aus unterschiedlichen
Werkstoffen bestehen kann und damit die Innenschale
der Gebäudewandung bildet. Davor liegt eine Wärme
dämmzone 2. Vor der Wärmedämmzone 2 liegt eine Luft
schicht 3 in unterschiedlicher Abmessung. Sie wird
nach außen hin durch die Wetterschutzzone 4 abge
schlossen, die ebenfalls aus unterschiedlichen Werk
stoffen bestehen kann. Mit 7 ist ein Fensterrahmen
bezeichnet. Durch diesen grundsätzlichen, an sich
bekannten Aufbau wird die erforderliche Wärmedäm
mung eines Gebäudes erreicht und die Dampfdiffusion
sichergestellt, da es sich hier um eine diffusions
offene Ausgestaltung handelt. Diese Bauweise wird
im Gegensatz zum monolithischen Aufbau generell als
geschichtete Bauweise bezeichnet.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 wird der Über
gang von der statischen Schichtzone 1 bzw. der
Wärmedämmzone 2 zum Fenster hin durch eine Hauptzar
ge 5 erreicht, die durch Anker 6 an der statischen
Schichtzone 1 festgelegt werden kann. Sie ist an
ihrer zur Wärmedämmzone 2 hin gerichteten Seite so
ausgebildet, daß ein sicherer und dichter Anschluß
des Wärmedämmaterials gewährleistet ist. Da sie auf
die Dicke des Wärmedämmaterials abgestimmt ist,
wird sichergestellt, daß die in der Wärmedämmzone 2
verlaufende Taupunktisotherme ohne wesentliche Ver
schiebung von der Hauptzarge 5 aufgenommen und in
den Fensterrahmen 7 eingeführt werden kann.
Der eigentliche Fensterrahmen 7 kann gegenüber der
Hauptzarge 5 in unterschiedlichen Ebenen eingebaut
sein, so daß bei einer weit versetzten Einbauebene
ein Abriß der Taupunktisotherme im Übergang von
Hauptzarge 5 zum Fensterrahmen 7 erfolgen würde. Um
diesen Abriß zu vermeiden, erhält der Fensterrahmen
7 gemäß Fig. 1 eine Aufdoppelung 8 aus schlecht
wärmeleitendem Material, so daß dadurch der Abriß
der Taupunktisotherme vermieden wird und gleich
zeitig die bauüblichen Toleranzen aufgenommen werden
können.
Aus Fig. 1 ist weiterhin erkennbar, daß die stati
sche Schichtzone 1 zur Raumseite hin mit einer Putz
schicht 11 ausgerüstet sein kann, die ihrerseits
einen sehr geringen Diffusionswiderstand hat. Daher
muß nach außen hin vor dieser Putzschicht eine An
dichtung zwischen statischer Schichtzone 1 und Fen
sterrahmen 7 erfolgen, die gleichzeitig die innen
liegende Dampfbremse 10 bildet. Weiter ist im Be
reich der Aufdoppelung 8 und des Fensterrahmens 7
bei tiefgestelltem Einbau des Fensters (Fig. 1) zur
statischen Schichtzone 1 hin eine Wärmeisolierung 9
vorgesehen, die über die Dampfbremse 10 gegenüber
der Putzschicht abschließt. Aus der Darstellung der
Fig. 1 ist deutlich erkennbar, daß diese Dampfbrem
se 10 auf der warmen Seite der Taupunktisotherme
liegt und damit über die Feuchtigkeitssperre Tau
wasserausfällungen in diesem Bereich ebenfalls aus
geschlossen sind.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist der Fen
sterrahmen 7 a weit nach vorn gezogen. Um auch in
diesem Fall ein problemloses Einleiten der Taupunkt
isotherme aus der Wärmedämmzone 2 durch die Hauptzar
ge 5 in den Fensterrahmen 7 a zu erreichen und
gleichzeitig sicherzustellen, daß die Dampfbremse 10
auf der warmen Seite der Taupunktisotherme liegt und
weiterhin zwischen statischer Schichtzone 1 und Auf
doppelung 8 a angeordnet werden kann, wird die Auf
doppelung 8 a entsprechend verbreitert.
Da die Hauptzarge 5 grundsätzlich so eingebaut wird,
daß sie dem Verlauf des Rohbaukörpers (statische
Schichtzone) folgt, müssen die nach Norm zulässigen,
bzw. bauüblichen Toleranzen beim Einbau des Fenster
rahmens 7 a in die Hauptzarge ausgeglichen werden.
Die Aufdoppelung ist daher auch zur konstruktiv-
technischen und bauphysikalisch richtigen Sicher
stellung des Toleranzausgleiches erforderlich. Die
aus dem Toleranzausgleich resultierende, mögliche
unterschiedliche Einbauebene der Fensterrahmen 7 a
einschließlich der Aufdoppelung 8 bzw. 8 a ist in den
Fig. 1 und 2 durch Strichlinien angedeutet. Das gilt
in gleicher Weise für die nachfolgend zu erläutern
den Fig. 3 und 4.
In Fig. 3 ist eine in ihrem Grundsatz der vorerläu
terten Anordnung entsprechende Ausbildung darge
stellt, insbesondere eine Anordnung, bei der eben
falls wie in Fig. 2, der Fensterrahmen 7 b weit nach
vorne vorgezogen ist. Bei dieser Ausführungsform
schließt an die Hauptzarge 5 an ihrer zur Wärmedämm
zone 2 hin gerichteten Seite ein Kunststoffprofil
an, das einerseits zur Halterung und Aufnahme des
Wärmedämmaterials der Wärmedämmzone 2 besonders ge
eignet ist und gleichzeitig eine Feuchtigkeitsdrä
nage 12 schafft und - da es sich um Kunststoff han
delt - aus schlecht wärmeleitendem Material besteht.
Die Festlegung der Hauptzarge 5 a erfolgt über einen
Dübel 6 a unter Zwischenschaltung eines entsprechen
den Verbinders. Weiterhin schließt die Hauptzarge 5
im Bereich der Wärmedämmzone 2 unter Zwischenschal
tung eines Kompressenbandes 14 an die statische
Schichtzone 1 an, so daß über einen großen Teil der
Hauptzarge 5 zur statischen Schichtzone 1 eine wär
medämmende Luftschicht geschaffen wird.
Die Aufdoppelung 8 b schließt über ein Anschlußprofil
an den Bereich der Dampfbremse 10 an, so daß dadurch
die Aufdoppelung 8 a aus schlecht wärmeleitendem
Werkstoff und aus gut leitendem Material besteht.
Das gut wärmeleitende Material der Aufdoppelung 8 b
bildet die eine Anlageflanke für die dampfbremsende
Abdichtung 10 zur statischen Schichtzone 1 und sorgt
über den Wärmefluß zusätzlich dafür, daß diese
Dampfbremse 10 immer auf der warmen Seite der Tau
punktisotherme liegt. Das schlecht wärmeleitende
Material verhindert eine zu große Temperaturdiffe
renz und bildet gleichzeitig die optische Abdeckung.
Aus der Darstellung in Fig. 4, die im wesentlichen
der Darstellung gemäß Fig. 3 entspricht, ist erkenn
bar, daß die Hauptzarge 5 auch von der Frontseite
her in der statischen Schichtzone 1 festgelegt
werden kann, wenn eine versenkt angeordnete Befesti
gungsschraube 6 b eingesetzt wird, wobei dann aus
Wärmedämmgründen die Aufnahmebohrung in der Haupt
zarge 5 durch einen Kunststoffstopfen 15 verschlos
sen wird.
Auch bei dieser Anordnung ist zwischen der Hauptzar
ge 5 und der eigentlichen statischen Schichtzone 1
eine wärmedämmende Luftschicht 17 vorgesehen.
Nun einige Hinweise zur monolithischen Bauweise. Die
mit der Wärmeschutzverordnung gesetzlich vorge
schriebenen Wärmedämmwerte erfordern bei dieser Bau
weise "dicke" Wände. Wanddicken bis zu 50 cm sind
daher "normal". Da bei dieser Bauweise keine äußere
Wärmedämmung eingesetzt wird - die sog. Kerndämmung
ist hier nicht angesprochen - liegt die kritische
Taupunktisotherme irgendwo innerhalb der Wand, wobei
die exakte Lage durch das Wärmedämmvermögen der
innerhalb der Wand verwendeten Steine bestimmt wird.
Ist nun die Einbauebene der Fenster nicht auf die
Lage der Taupunktisotherme innerhalb der Wand abge
stimmt, kommt es unweigerlich zum Abriß der Iso
therme und damit zu Feuchteschäden. Da bei der
monolithischen Bauweise praktisch immer ein Anschlag
für die Fenster vorgesehen ist, kann die Einbau
ebene der Fenster nicht willkürlich (oder gezielt)
verschoben werden, sondern der Fensterhersteller
ist an den vorgesehenen Anschlag gebunden.
Besonders kritisch ist diese Situation bei der Fen
stersanierung im älteren Gebäudebestand, der in der
Regel "dicke" Wände aufweist. Hier werden praktisch
"undichte" einfachverglaste Fenster durch "dichte"
isolierverglaste Fenster ersetzt. Im Altzustand gab
es daher eine großflächige Taupunktunterschreitung,
weil einfachverglaste Fenster als "Wasserfalle"
oder besser als Luftentfeuchter wirkten. Die Un
dichtheiten sorgten dann noch zusätzlich für einen
großen (unkontrollierten) Luftwechsel.
Nach der Fenstersanierung wird die Taupunktunter
schreitung auf kleine Flächen begrenzt - praktisch
auf die Wärmebrücken. Es gibt einen geringeren Tau
wasserausfall und dafür eine höhere Luftfeuchtig
keit, die durch den geringen Luftwechsel (dichte
Fenster) noch erhöht wird.
Eine Lösung für die vorstehend angeschnittenen Pro
bleme zeigt Fig. 5. Hier ist mit 1 a eine monoli
thische Wand bezeichnet, mit 7 d ein Fensterrahmen,
bei 10 eine Dampfbremse und bei 9 eine Wärmeisolie
rung.
Die Einbauebene des Fensters wird über eine Haupt
zarge 5 so weit nach innen verschoben, daß die Tau
punktisotherme, die in Fig. 5 bei IT eingezeichnet
ist, nicht abreißen kann und immer im Material ver
läuft. Die Hauptzarge 5 wird hier also zur Ver
schiebung des Fensters in die bauphysikalisch rich
tige Einbauebene eingesetzt.
Wegen Unveränderbarkeit der Anschlagsituation bzw.
der Anschlaglage (in Fig. 5 ist ein sogenannter
innerer Anschlag 17 erkennbar) die für die monoli
thische Bauweise typisch ist und durch Einsatz der
erfindungsgemäßen Hauptzarge 5 wird erreicht, daß
die Taupunktisotherme immer im Material verläuft,
d.h. da wo keine feucht-warme Luft hinkommt, kann
sie nicht kälter werden und da wo sie nicht kälter
wird, kann sie nicht kondensieren.
Veränderbar wäre die bisher bestehende Situation im
Neubaubereich nur dann, wenn der Fensterhersteller
die Chance hat, in die Planung einzugreifen, was
praktisch illusorisch ist. Bei Sanierung von Alt
bauten ist die Situation auf keinen Fall veränder
bar, sondern kann nur durch zusätzliche, und zwar
die vorbeschriebenen Hilfsmittel, geändert werden.
Claims (8)
1. Anordnung zum Verhindern von Taupunktsunter
schreitungen und/oder Wärmebrücken im Bereich
zwischen Rohbau und Fenster- bzw. Fassadenan
schlüssen bei geschichteter und monolithischer
Bauweise der Gebäudewandung, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Verlauf der im Bereich vor
der statischen Schichtzone (1) durch die Wär
medämmzone (2) verlaufenden Taupunktisother
me des Raumklimas ohne Abriß bzw. Unterbre
chung in den Fensterrahmen (7, 7 a, 7 b, 7 c)
geführt wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Fensterrahmen (7, 7 a, 7 b,
7 c) in seinem, im Anschlußbereich zur stati
schen Schichtzone (1) und/oder zur Wärmedämm
zone (2) gelegenen Randbereich eine Aufdop
pelung (8, 8 a, 8 b, 8 c) aus schlecht wärme
leitendem Werkstoff, wie Holz, Kunststoff
od. dgl. trägt.
3. Anordnung wenigstens nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Übergang von der sta
tischen Schichtzone (1) und/oder Wärmedämmzone
(2) im Bereich der Öffnung für den einzu
setzenden Fensterrahmen (7, 7 a, 7 b, 7 c)
durch eine Hauptzarge (5) aus schlecht wärme
leitendem Werkstoff, wie Holz, Kunststoff
od. dgl. gebildet wird.
4. Anordnung nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
eine an sich bekannte Dampfbremse (10), die
gleichzeitig die Winddichtung bildet, Be
standteil der Anordnung ist und auf der wär
meren Seite der Taupunktisotherme angeordnet
ist, während auf der kälteren Seite ein
diffusionsoffenes Band (9) als Regendichtung
angeordnet ist.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Dampfbremse (10) zwischen
statischer Schichtzone (1) und Fensterrahmen
(7) bzw. zwischen statischer Schichtzone (1)
und Aufdoppelung (8) angebracht wird.
6. Anordnung nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß der Innenputz (11) an der auch als
Windsperre dienenden Dampfbremse (10) (Feuch
tigkeitssperre) endet und der freie Raum bis
zur Hauptzarge (5) mit Wärmedämmaterial (9)
ausgefüllt wird.
7. Anordnung nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß zwischen Hauptzarge (5) und Wärme
dämmzone (2) ein der Halterung des Wärmedämm
materials der Wärmedämmzone (2) dienendes
Kunststoffprofil (18) eingesetzt ist, das
gleichzeitig eine Feuchtigkeitsdränage (12)
bildet.
8. Anordnung nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß zwischen die Aufdoppelung (8 b und
8 c) zum Anschluß an die Dampfbremse (10) ein
relativ gut wärmeleitendes Metallprofil ein
gesetzt ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19883821499 DE3821499A1 (de) | 1988-04-26 | 1988-06-25 | Anordnung zum verhindern von taupunktsunterschreitungen im bereich von fensteranschluessen |
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE3813994 | 1988-04-26 | ||
DE19883821499 DE3821499A1 (de) | 1988-04-26 | 1988-06-25 | Anordnung zum verhindern von taupunktsunterschreitungen im bereich von fensteranschluessen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3821499A1 true DE3821499A1 (de) | 1989-11-09 |
Family
ID=25867393
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19883821499 Withdrawn DE3821499A1 (de) | 1988-04-26 | 1988-06-25 | Anordnung zum verhindern von taupunktsunterschreitungen im bereich von fensteranschluessen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3821499A1 (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
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-
1988
- 1988-06-25 DE DE19883821499 patent/DE3821499A1/de not_active Withdrawn
Non-Patent Citations (2)
Title |
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DE: Baukonstruktionslehre, Teil 2 Teubner Stuttgart, 1988, FRICK, KNÖLL S.308-312 * |
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