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DE2621110A1 - Saeurefester moertel - Google Patents

Saeurefester moertel

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Publication number
DE2621110A1
DE2621110A1 DE19762621110 DE2621110A DE2621110A1 DE 2621110 A1 DE2621110 A1 DE 2621110A1 DE 19762621110 DE19762621110 DE 19762621110 DE 2621110 A DE2621110 A DE 2621110A DE 2621110 A1 DE2621110 A1 DE 2621110A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mortar
weight
glass
particles
cell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762621110
Other languages
English (en)
Inventor
John Kijowski
John Kirkoeatrik
Robert W Linton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pittsburgh Corning LLC
Original Assignee
Pittsburgh Corning LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pittsburgh Corning LLC filed Critical Pittsburgh Corning LLC
Priority to DE19762621110 priority Critical patent/DE2621110A1/de
Publication of DE2621110A1 publication Critical patent/DE2621110A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B14/00Use of inorganic materials as fillers, e.g. pigments, for mortars, concrete or artificial stone; Treatment of inorganic materials specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone
    • C04B14/02Granular materials, e.g. microballoons
    • C04B14/04Silica-rich materials; Silicates
    • C04B14/22Glass ; Devitrified glass
    • C04B14/24Glass ; Devitrified glass porous, e.g. foamed glass
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B14/00Use of inorganic materials as fillers, e.g. pigments, for mortars, concrete or artificial stone; Treatment of inorganic materials specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone
    • C04B14/02Granular materials, e.g. microballoons
    • C04B14/04Silica-rich materials; Silicates
    • C04B14/22Glass ; Devitrified glass
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
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    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/24Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing alkyl, ammonium or metal silicates; containing silica sols

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

  • Säurefester Mörtel
  • Es sind säure feste Mörtel und Überzüge für Isoliersysteme bekannt. Diese Mörtel werden im allgemeinen zum Binden bzw.
  • Verbinden von Isoliersystemen verwendet, die zyklisch sauren Umgebungen ausgesetzt sind. So verwendet man beispielsweise in Industrie-Schornsteinen, z. B. in einem Kohlekraftwerk, eine Ziegelverkleidung, die mit einem säurefesten, silikathaltigen Mörtel gebunden ist. Der Mörtel und Ziegel sind säurefest, um eine Beschädigung im wesentlichen durch Schwefelsäure zu vermeiden, die durch Hydrolyse von in den Abgasen enthaltenen Schwefeloxiden entsteht.
  • Die ersten säurefesten Mörtel enthielten nasse Gemische aus Silikasand und Natriumsilikat, die durch Verdampfung und Behandlung mit Säure "gehärtet" wurden, und zwar entweder als Aufschlämmung oder während des Gebrauchs. Später wurden Abbindemittel entwickelt, die den Silikatpulvern zugesetzt wurden. Üblicherweise verwendete Silikasol-Abbindemittel sind Natriumsilikatglas (im Verhältnis von ca. 3,2), Natriumsiliziumfluorid (Na2SiF6), Aluminiumphosphat (Al3(P03)3) und dergleichen.
  • Die Verwendung von Abbindemitteln in Silikasolbasismörteln führt zu einer ungewöhnlichen und kostspieligen Zusammensetzung. Ferner kann das Vorhandensein des Abbindemittels den auf Silikasol basierenden Mörtel für hohe Temperaturen bei Zellenglasisolation ungeeignet machen. Außerdem kann der durch die Verwendung des Silikasol-Abbindemittels erzielte Vorteil einer schnellen Mörtelverfestigung, die ein kontinuierliches Verlegen von Ziegeln ermöglicht, durch eine wesentliche Verringerung der Topflebensdauer (Gebrauchsfähigkeitsdauer) des Mörtels beeinträchtigt werden. Bekanntlich bewirken schon geringe Mengen von Feuchtigkeit in Packungen mit auf Silikasol basierendem Mörtel, der ein Natriumsilikat-Glasabbindemittel enthält, zunächst eine Auflösungsphase und schließlich einen Topflebensdauerabfall um etwa eine halbe bis zu etwa zehn Minuten in bereits wenigen Monaten, und zwar infolge der unkontrollierten Hydration des Natriumsilikats.
  • Silikasol-Mörtel, die ein Abbindemittel enthalten, sind nicht nur kostspielig, sondern das Abbindemittel erhöht auch den pH-Wert soweit, daß innerhalb einer unpassenden Zeit eine Gelbildung eintritt. Dennoch hat man diese Mörtel zum Binden dichter säurefester Ziegelsysteme entwickelt. Die Ziegeldichten lagen in der Größenordnung von 2245 Gramm pro Liter (140 pounds pro cubicfood), die einen hinreichenden Druck auf die Mörtelverbindung gewährleistetenHm eine gute Bindung zu erzielen. Außerdem waren die linearen Temperaturdehnungskoeffizienten von Ziegel und bekannten Mörteln vergleichbar (ca. 7 - 9 . 10 6in/in OF), so daß die Gefahr des Absplitterns und von Temperaturstoßschäden minimal waren.
  • In neuerer Zeit sind jedoch bessere isoliermittel entwickelt worden, insbesondere in Form von Zellenglas- oder Schaumglas-bzw. Porenglas-Zusammensetzungen. So hat man Zellen-Borsilikatglas- Zusammensetzungen in Form von Blöcken oder Tafeln entwickelt, die säurebeständig sind und ausgezeichnete Isoliereigenschaften besitzen. Die Zellensilikate unterscheiden sich jedoch sowohl in ihren mechanischen als auch in ihren thermischen Eigenschaften wesentlich von Ziegeln, Das Zellen-Borsilikatglas hat eine Dichte von nur etwa 144 - 241 Gramm pro Liter, was zwar in einer Hinsicht ein wesentlicher Vorteil ist, andererseits jedoch keinen hinreichenden Verbindungsdruck zur Ausbildung einer guten Bindung bei bekannten Mörteln gewährleistet. Ein Zellenborsilikatglas hat einen linearen Temperaturdehnungskoeffizienten von etwa 1,7 # 10-6 in/in/°F, der wesentlich niedriger als der von Ziegeln oder bekannten Mörteln liegt.
  • Wie bereits erwähnt wurde, hat man bislang üblicherweise die Gelbildung oder Abbindung von auf Silikasol basierenden Mörteln durch Zusetzen kleiner Mengen eines Abbindemittels zur Mörtelmischung gesteuert (US-Patentschriften 2 995 453 und 3 024 125). Außerdem müssen die Teilchengrößenverteilung des Glaspulvers, d. h. die spezifische Oberfläche der feinsten Kornbestandteile, und das Verhältnis des Feinstkorns zum flüssigen Sol ebenfalls so gewählt werden, daß eine optimale Gelbildung und Aushärtung innerhalb einer sinnvollen Zeit erfolgt. Außerdem ist es äußerst wünschenswert, den Solbedarf möglichst gering zu halten, um die Kosten des Mörtels möglichst gering zu halten, dessen Solbestandteil den kostspieligsten Bestandteil des Mörtelgemisches bildet, und auch um Schlammrisse zu vermeiden. Daraus fort, daß ein geringer Solgehalt einen geringen Feinstkorngehalt ergibt. Zu wenig Feinstkorn ergibt jedoch einen trockenen und schwer zu verarbeitenden Mörtel auf Solbasis. Wird dagegen zuviel Sol zugesetzt, dann führt dies zu einem Verwässern bzw. Verlaufen oder Tropfen. Zuviel Feinstkorn erfordert dagegen eine unnötige Zugabe von Sol, das dann einen schlammrißgefährdeten Mörtel ergibt.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine säurefeste Zusammensetzung anzugeben, die zum Binden von Zellenglaskörpern geeignet ist und einen minimalen Solbedarf hat, so daß sich ein mittels Maurerkelle oder dergleichen auftragbarer Mörtel ergibt Außerdem soll ein auf Silikasol basierender Mörtel angegeben werden, dessen Zusammensetzung mit der der Zellenglaskörper vergleichbar ist, die verbunden werden, und die in der Lage ist, mit ausgewählten Silikasolen in der Weise zu reagieren, daß sich ein Gel ergibt, das anschließend zu einer haltbaren zementartigen Masse aushärtet, die eine hohe Temperaturstoßfestigkeit aufweist und bei hohen Temperaturen verwendbar ist. Die Mörtelzusammensetzung soll einen so geringen Solgehalt im Verhältnis zu den Feinstkörnern aufweisen, daß sich ein mittels Maurerkelle oder dergleichen auftragbarer Mörtel ergibt, der innerhalb einer vernünftigen Zeit aushärtet. Außerdem soll eine säurefeste Mörtelzusammensetzung geschaffen werden, die eine konstante Brauchbarkeitsdauer hat.
  • Nach der Erfindung weist eine zum Binden von Zellenglaskörpern geeignete, säurefeste Mörtelzusammensetzung ein Gemisch auf, das etwa 26 - 60 Gewichtsprozent feinpulvriges reaktionsfähiges Glas aufweist. Das pulverförmige reaktionsfähige Glas hat im wesentlichen die gleiche Zusammensetzung wie die zu verbindenden Zellenglaskörper. Das reaktionsfähige Glaspulver ist mit einem inerten Aggregat- oder Zuschlagstoff-Füller im Bereich von etwa 23 - 61 °,' gemischt. Das feine reaktionsfähige Glaspulver und der inerte Aggregatfüller sind mit einer colloidalen Silikalösung oder einem Silikasolbindemittel von etwa 13 - 45 °,'3 gemischt.
  • Die bevorzugte Mörtelzusammensetzung nach der Erfindung enthält ein feinkörniges reaktionsfähiges Glaspulver, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einem fein gemahlenen Zellenglaspulver, fein gemahlenem Behälterglaspulver und fein gemahlenem Bruchglaspulver besteht. Das Verhältnis von fein gemahlenem Glaspulver zu Solbindemittel wird zwischen etwa 1,8 - 1 und 2,0 - 1 gehalten. Ein Verhältnis von Glaspulver zu flüssigem Sol in dieser Größenordnung ergibt den minimalen Solgehalt, um ein mittels Maurerkelle oder dergleichen auftragbares Gemisch zu erhalten, das innerhalb einer vernünftigen Zeit aushärtet. Vorzugsweise weist das fein pulverisierte reaktionsfähige Glas fein zersplittertes Borsilikat-Zellenglas mit einem Schüttgewicht im verdichteten Zustand von mehr als etwa 642 Gramm pro Liter und einer solchen Teilchengröße, daß mehr als 50 Gewichtsprozent ein Sieb mit einer lichten Maschenweite wew OOw (S-Standard-Siebsatz-Nr.
  • 200) und vorzugsweise alle Teilchen ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von etwa 0,044 mm (US-Standard-Siebsatz Nr. 325) passieren. Der inerte Aggregatfüller weist verhältnismäßig grobe Teilchen im Vergleich zu dem fein gemahlenen Glaspulver auf, und praktisch alle Teilchen des inerten Aggregatfüllers gehen durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,84 mm (US-Standard-Siebsatz Nr. 20).
  • Vorzugsweise weist der inerte Aggregatfüller eine Silizium-oder Kieselzusammensetzung auf, wie rundkörnigen Ottawa-Silikasand, wobei er ein größeres Festkörpervolumen des Mörtels einnimmt. Der inerte Aggregatfüller enthält verhältnismäßig grobe Teilchen im Vergleich zu dem fein gemahlenen Glaspulver. Der inerte aggregate Füller besitzt thermische Eigenschaften, die mit denen der gebundenen Zellenglaskörper vergleichbar sind. Grob gemahlene Zellenglasteilchen mit ähnlicher Größenverteilung wie der Silikasand können ebenfalls als inerter Aggregatfüller verwendet werden. Auch Beta-Spodumen oder Hartfeuerporzellan können anstelle von Silikasand als inerter Aggregatfüller verwendet werden.
  • Am allergünstigsten ist eine Mörtelzusammensetzung, bei der das Glaspulver von hundert Gewichtsteilen eines Gemisches aus feinpulverisiertem reaktionsfähigem Glas und inertem Aggregatfüller etwa 36 Gewichtsteile und der inerte Aggregatfüller die übrigen 64 Gewichtsteile ausmacht. Vorzugsweise weist der inerte Aggregatfüller, bezogen auf hundert Teile der Zusammensetzung aus Aggregatfüller und feinpulverisiertem reaktionsfähigem Glas, grobe Zellenglasteilchen in einer Menge von 8 Gewichtsteilen, die im wesentlichen alle durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,50 mm (US-Standard-Siebsatz Nr. 35) gehen, und runikörniges Silikaglas (Hartglas) in einer Menge von 56 Gewichtsteilen auf, wobei praktisch alle diese Teilchen durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,50 mm (US-Standard-Siebsatz Nr. 35) gehen.
  • Vorzugsweise ist das Silikasolbindemittel in einer Menge von etwa 20 Gewichtsteilen2 bezogen auf 100 Teile der Zusammensetzung aus feinpulverisiertem Zellenglas und inertem Aggregatfüller, vorhanden.
  • Durch entsprechende Wahl der Teilchengröße des fein gemahlenen Pulvers und inerten Aggregatfüllers ergibt sich ein minimaler Silikasolbindemittelbedarf. Ferner reagiert bei dem säure- und hitzebeständigem Mörtel nach der Erfindung das Gemisch aus fein zersplittertem Glas, das eine mit der der gebundenen Zellenglaskörper vergleichbare Zusammensetzung hat, mit einem alkalimetallstabilisierten Silikasol in der Weise, daß eine Gelbildung und anschließend eine Aushärtung in eine haltbare zementartige Masse erfolgt. Es hat sich außerdem herausgestellt, daß durch entsprechende Wahl der prozentualen Mengen und Teilchengröße des fein gemahlenen Glaspulvers dieses als Abbindemittel antelle der bekannten Abbindemittel, die in herkömmlichen Mörtelzusammensetzungen verwendet werden, dienen kann.
  • Die Verwendung des fein gemahlenen Glaspulvers als Abbindemittel ergibt eine längere Brauchbarkeitsdauer (Topflebensdauer) der Mörtelzusammensetzung.
  • Bei einer anderen Ausführung der Erfindung ist ein Härtungsmittel in der Mörtelzusammensetzung in einer Menge zwischen etwa 1 und 3 Gewichtsprozent, vorzugsweise 2,0 Gewichtsprozent der Zusammensetzung vorhanden. Der Härter oder das Aushärtungsmittel kann bei einem alkalischen Silikasol-Binder ein langsam hydrolisierbares saures Material oder bei einem sauren Silikasol ein langsam hydrolisierbares alkalisches Material aufweisen. Ein Benetzungsmittel kann ebenfalls zur Erleichterung des Auftragens dieser Mörtel aus Zellenglaskörpern zur Bildung verbundener Anordnungen dieser Zellenglaskörper verwendet werden.
  • Eine Anordnung aus Zellenglaskörpern, die durch die Mörtelzusammensetzung nach der Erfindung verbunden sind, besitzt ausgezeichnete thermische Isolationseigenschaften, eine hohe mechanische Festigkeit und ist äußerst temperaturstoßbeständig. Eine Anordnung aus Zellenglaskörpern, die durch den Mörtel nach der Erfindung verbunden sind und bei Zimmertemperatur trocknen durften, hat mindestens 89 %0 der Biegefestigkeit eines monolytischen oder ungebundenen Isolationsblocks. Ferner hatte ein gebundener oder verbundener Block, der einer zyklischen Erwärmung von Zimmertemperatur aus bis zu einer höheren Temperatur ausgesetzt wurde, 80 0/O der Biegefestigkeit eines monolytischen Blocks.
  • Nach der Erfindung ergibt sich somit ein säure- und hitzebeständiger Mörtel zum Verbinden von Zellenglaskörpern, dessen Zusammensetzung feingemahlene reaktionsfähige Glasteilchen in einer Zusammensetzung, die mit der der verbundenen Glaskörper vergleichbar ist, und einen Silikasol-Binder aufweist, wobei die Glasteilchengröße und das Verhältnis der Glasteilchen zum Sol-Binder so gewählt sind, daß sich ein minimaler Solbedarf ergibt.
  • Ferner erhält man einen säure- und hitzebeständigen Mörtel zum Verbinden von Zellenglaskörpern, dessen Zusammensetzung feingemahlene Zellenglasteilchen aufweist, die als Abbindemittel verwendet werden, so daß herkömmliche bekannte Abbindemittel entfallen.
  • Sodann ergibt sich ein säure- und hitzebeständiger Mörtel zum Verbinden von Zellenglaskörpern, bei dem die verbundenen Zellenglaskörper mindestens 80 C/o der Biegefestigkeit unverbundener Zellenglaskörper und die Mörtel zusammensetzung eine hohe thermische Isolationsfähigkeit und Temperaturstoßfestigkeit aufweisen.
  • Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
  • Zellenglaskörper, wie Borsilikat-Zellenglaskörper, haben im wesentlichen eine zellenartige innere Struktur, während die Glaszusammensetzungen gute Isolationseigenschaften haben.
  • Die Herstellung der Glas zusammensetzungen erfolgt durch Schmelzen von Glasbildungssubstanzen und deren Formung, z. B. durch Extrusion, zu einem Stab oder Rohr. Die geformten Glaszusammensetzungen werden danach fein gemahlen, so daß sich ein zersplittertes Glaspulver ergibt. Das Glaspulver wird mit einem Zellenbildungsmittel gemischt, das im allgemeinen etwa 0,1 bis 2 5 Kohlenstoff und 0,5 % Antimonoxid aufweist. Danach wird das Gemisch bis auf Schmelztemperatur erwärmt, so daß das Glas schmilzt und sich das Zellenbildungsmittel zersetzt oder vergast, um eine zellenartige oder poröse Masse zu bilden. Danach wird die Glasmasse temperiert und langsam abgekühlt, so daß es sich in gewünschte Formen verfestigt, und schließlich wird es in Zellenglaskörper mit den gewünschten Abmessungen zerschnitten oder zersägt.
  • Zu den typischen Zellenglas-Zusammensetzungen, die günstige thermisch stabile und gute Isoliereigenschaften aufweisen, gehören Borsilikat-Zellenglas oder Zellensilikat. Das Glaspulver besteht vorzugsweise zum größten Teil aus sehr feinen Teilchen, so daß z. B. mehr als 50 % der Teilchen durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,074 mm (US-Standard-Siebsatz Nr. 200) und vorzugsweise etwa 99 °Z0 durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von etwa 0,044 mm(US-Standard-Siebsatz Nr. 325) gehen. Wie bei allen Mörteln kann die genaue endgültige Zusammensetzung etwas in Abhängigkeit von der Teilchengrößenverteilung des Pulvers variieren, doch hat sich herausgestellt, daß bei einem Pulver aus fein gemahlenem reaktionsfähigem Glas, wie es nach der Erfindung vorgesehen ist, ein größerer Teil des Mörtels, z. B. mehr als 26 5o und vorzugsweise etwa 26 - 60 Gewichtsprozent der Mörtelzusammensetzung, ein Pulver mit der angegebenen Teilchengröße aus fein zersplittertem reaktionsfähigem Glas aufweisen sollte. Es können jedoch einige Versuche erforderlich sein, um die Nörtelzusammensetzung in Abhängigkeit von der Teilchengröße und chemischen Eigenschaft des jeweils verwendeten reaktionsfähigen Glaspulvers zu optimisieren.
  • Nach der Erfindung enthält eine säurefeste Mörtelzusammensetzung außerdem einen Silikasol-Binder zum Abbinden oder Gelieren des Mörtels. Das Silikasol-Bindemittel kann etwa 13 3 - 45 Gewichtsprozent der Mörtelzusammensetzung ausmachen.
  • Geeignete Silikasol-Zusammensetzungen können handelsübliche colloidale Silikalösungen aufweisen, die gewöhnlich etwa 30 - 50 Gewichtsprozent SiO2 enthalten und vorzugsweise etwa 40 Gewichtsprozent enthalten sollten. Ein geeignetes Sol ist das Sol LUDOX HS-40 der DUPONT Chemical Company, das die folgenden Eigenschaften hat: Stabilisierungs-Ion Natrium Teilchengröße 13 - 14 Mikrometer SiO2 40 Gew.,°S pH-Wert 9,7 Na20 (titriet! 0,43 SiO2/Na2O-Verhältnis 90 Eine Mörtelzusammensetzung nach der Erfindung kann ferner ein langsames hydrolysierbares saures oder alkalisches Material als Härtungsmittel zum Härten oder Aushärten des Mörtels nach dem Auftragen auf einem Zellenglaskörper aufweisen. Der Härter kann ein herkömmlicher bekannter Härter sein, z. B. Natrium-Siliziumfluorid und ein saures Aluminium-Phosphat (vgl. z. B. die US-Patentschrift 3 445 257). Der Härter ist in dem Mörtel im allgemeinen in einer Menge von etwa 1 - 3 Gewichtsprozent enthalten, doch kann diese Menge in Abhängigkeit von dem jeweils verwendeten Härter verschieden sein.
  • Die erwähnten Härter können auch durch das feingemahlene reaktionsfähige Glas in einer Menge von etwa 26 - 60 °,4 der Mörtelzusammensetzung als Härter oder Abbindemittel ersetzt werden. Die Verwendung eines fein gemahlenen reaktionsfähigen Glases, wie fein gemahlene Zellenglasteilchen, als Abbindemittel ergibt eine Mörtelzusammensetzung auf Silikasolbasis mit besseren Eigenschaften, insbesondere einer längeren Brauchbarkeitsdauer als Sol-Mörtel-Zusammensetzungen mit herkömmlichen Abbindemitteln. Die Verwendung eines feinpulverisierten reaktionsfähigen Glases als Abbindemittel, das sich als reaktionsfähig mit durch Natrium-Ionen stabilisertem Silikalsol erwiesen hat, ergibt innerhalb einer vernünftigen Zeit und unter Bedingungen, die eine Verfestigung durch Trocknen ausschließen, ein Gel, das zu einer haltbaren, zementartigen Masse aushärtet. Die fein zersplitterten Zellenglasteilchen enthalten mehr als 1 ,eo Alkali, wie sich aus dem pH-Wert einer Wasseraufschlämmung dieses reaktionsfähigen Glases ergibt, in der der alkalische Bereich größer als etwa 8 ist.
  • Die sich beim Gelieren und Abbinden abspielenden Reaktionsprozesse sind noch nicht genau untersucht worden. Es ist jedoch festgestellt worden, daß das reaktionsfähige Glas so stark durch das Sol angegriffen wird, daß der pH-Wert des Sols bis auf einen Wert abnimmt, bei dem das Gelieren innerhalb einer vernünftigen Zeit erfolgt. Es hat sich gezeigt, daß dieses Sol bei einem pH-Wert von 9,7 nach einer ziemlich unbestimmten Zeit stabil ist, dagegen bei einem pH-Wert von etwa 8 innerhalb von etwa 12 Stunden geliert. Das Beimischen von fein zersplittertem Zellenglas zur Mörtel zusammensetzung verringert den pH-Wert des Gemisches auf etwa 8 und ergibt ein Gel mit einer Verfestigungszeit von etwa 10 Stunden.
  • Durch Verwendung von Teilchen mit einer ähnlichen Zusammensetzung wie die der zu verbindenden Zellglaskörper ergibt sich ferner eine säurebeständige Mörtelzusammensetzung mit einer Temperaturstoßfestigkeit, die mit der der Zellenglaskörper vergleichbar ist.
  • Durch das Zusetzen von Zellenglasteilchen zur Mörtelzusammensetzung ergibt eine erhöhte Zersplitterung eine Abnahme der Solflüssigkeitsmenge, die zur Bildung eines mittels Maurerkelle oder dergleichen auftragbaren Mörtels erforderlich ist.
  • Es hat sich herausgestellt, daß durch Wahl der Teilchengröße der Zellenglasteilchen entsprechend einem mittleren Fisher-Hilfssiebsortier-Durchmesser von etwa 3,5 - 5,5 Mikrometer, bei dem 99 % der Teilchen ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von etwa 0,044 mm(US-Standard-Siebsatz Nr. 325) passieren, der Solbedarf soweit verringert wird, daß er nur bei etwa 13 bis 26 Gewichtsprozent der Mörtel zusammensetzung zu liegen braucht.
  • Nach der Erfindung wird das Gelieren und Härten der Mörtelzusammensetzung durch entsprechende Wahl der Teilchengrößenverteilung der Glaspulverkomponente gesteuert. Vorzugsweise werden die Teilchen in dem angegebenen Größenbereich gehalten.
  • Teilchen, deren Größe über dem bevorzugten Bereich liegt, ergeben eine schwach zementartige Masse, die eine lange Gelierungs- und Härtungsdauer benötigt und eine Verbindung mit geringerer Haltbarkeit ergibt. Das Gelieren und Härten hängt auch vom Anteilsverhältnis der Teilchen zur Solflüssigkeit ab. Es hat sich herausgestellt, daß die geringste Gelierungszeit im wesentlichen bei dem minimalen Solgehalt auftritt, der zur Erzielung eines mittels Maurerkelle oder dergleichen auftragbaren Gemisches bei Zellenglasteilchen mit einer in dem genannten Größenbereich liegenden Teilchengröße erforderlich ist. Das bevorzugte Verhältnis von Teilchen zu Solflüssigkeit zur Erzielung einer vernünftigen Gelierungs- und Härtungszeit von etwa 10 Stunden liegt im Bereich von etwa 1,8 - 1 und 2,0 -1. Ein höherer, dieses Verhältnis verringernder Solanteil hat sich als die Gelierungszeit verlängernd erwiesen. Außerdem wird die Gelierungsreaktion verlangsamt, wenn die Festkörperkonzentration des Sols verringert wird.
  • Der Silika- bzw. Kieselerdegehalt des Sols liegt vorzugsweise bei 40 %, kann jedoch auch zwischen 30 und 50 % liegen, wobei die höhere Konzentration den dichtesten, festesten und am wenigsten porösen Mörtel ergibt.
  • Eine auf Silikasol basierende Mörtelzusammensetzung, die ein Gemisch aus Zellenglaspulver und Sol-Binder allein aufweist, ergibt einen Mörtel, der einer Schlammrißbildung unterliegt, keinen "Körper" aufweist und eine größere Solkonzentration benötigt, als wünschenswert ist. Erfindungsgemäß sollte die Mörtel zusammensetzung daher einen großen Anteil eines Aggregat-oder Zuschlagstoff-Füllers mit einer Teilchengröße aufweisen, die verhältnismäßig grob im Vergleich zu der des erwähnten fein gemahlenen Zellenglaspulvers ist. Vorzugsweise wird ein Aggregat-Füller in einer Zusammensetzung verwendet, die körnige Siliziumzusammensetzungen, wie in der Natur vorkommenden Silikasand, aufweist. Ein typischer Sand dieser Art ist der rundkörnige Ottawa-Silikasand, der Teilchen in kugeliger und eliptischer Form aufweist. Nachfolgend ist die bevorzugte Größenverteilung des Aggregat-Füllers angegeben: Größenverteilung grober Bestandteile Rundkorn-Sand US-Sieb-Nr. 30 Spurenmengen US-Sieb-Nr. 40 8 %0 US-Sieb-Nr. 50 41 % US-Sieb-Nr. 70 31 % US-Sieb-Nr. 100 14 % US-Sieb-Nr. 140 4 % US-Sieb-Nr. 250 1 wo Ein Aggregatfüller mit dieser Teilchengrößenverteilung verringert sowohl die Kornoberfläche als auch das Zwischenraumvolumen des Aggregats bzw. Zuschlagstoffs und damit auch den Solbedarf und verbessert die Auftragbarkeit des Mörtels mittels Maurerkelle oder dergleichen bei geringerer Neigung des Mörtels zum "Verlaufen". Dies ist ein großer Vorteil, weil bei einem solhaltigen Mörtel die kurze und/oder nicht vorherbestimmbare Arbeitszeit dieses Mörtels ein inhirentes Problem ist. Der Aggregatfüller weist etwa 23 - 61 Gewichtsprozent der Mörtelzusammensetzung auf, und infolgedessen muß die endgültige Zusammensetzung des Fülleraggregats so gewählt sein, daß der Mörtel thermische Eigenschaften, insbesondere eine thermische Fxpansionsfähigkeit, aufweist, die mit der der zu verbindenden Zellenglaskörper vergleichbar ist. Der Silizium-Füller kann durch grob gemahlene Zellenglasteilchen mit einer ähnlichen Teilchengrößenverteilung, d. h. daß im wesentlichen alle Teilchen durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,50 mm (US-Standard-Siebsatz Nr. 35) hindurchgehen, ersetzt werden. Zusätzlich kann die thermische Expansionsfähigkeit des Mörtelsdurch vollständigen oder teilweisen Ersatz der Grobkornkomponente durch Beta-Spodumen oder Hartfeuerporzellan abgeglichen werden.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mörtels ist das Anteilsverhältnis der einzelnen Bestandteile so gewählt, daß sich ein minimaler Solbedarf und ein mittels Maurerkelle auftragbares bzw. szreichfähiges Gemisch mit geringerer Neigung zum"Tropfen" oder "Verlaufen" des Mörtels als bei herkömmlichen Mörteln mit Zusätzen ergibt. Durch entsprechende Wahl des Anteilsverhältnisses von Zellenglasteilchen zu Solflüssigkeit wird die bevorzugte Konzentration der fein zersplitterten Zellenglasteilchen erzielt, bei der sich eine zementartige Aufschlämmung zum Überziehen bzw. Verkleiden der Oberflächen der Zellenglaskörper und zum Füllen der Zwischenräume des verhältnismäßig groben aggregierten Füllers ergibt.
  • Die bevorzugteste Mörtel zusammensetzung nach der Erfindung enthält, bezogen auf 100 Gewichtsteile der jeweiligen Materialien, fein zersplittertes Zellenglaspulver in einer Menge von etwa 36 Teilen, von denen 99 5; durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von ungefähr 0,044 mm (US-Standard-Siebsatz-Nr. 325) hindurchgehen, grobe Zellenglasteilchen in einer Menge von 8 Teilen, von denen 99 °,0 durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von etwa 0,50 mm (US-Standard-Siebsatz-IIr. 35) hindurchgehen, und rundkörnigen Silikasand in einer Menge von etwa 56 Teilen, von denen 99 0% ein Sieb mit einer lichten t4aschenweite von etwa 0,50 mm (US-Standard-Siebsatz-Kr. 35 passieren. Die genannten Bestandteile bilden die Zusammensetzung des jeweiligen Materials, dem die colloidale Silikalösung LUDOX HS-40 (siehe oben) in einer Menge von etwa 20 Gewichtsteilen, bezogen auf das Gesamtgewicht des fein gemahlenen Zellenglaspulvers, des Silikasand-Aggregats und der groben Zellenglasteilchen, zugesetzt wird.
  • Im folgenden werden weitere Beispiele zur Erläuterung der Erfindung angegeben, wobei alle Anteile Gewichtsanteile sind, soweit nichts anderes angegeben ist.
  • Beispiel 1 Die erfindungsgemäßen Mörtel werden in allen Fällen wie herkömmliche Mörtel durch einfache Mischung der Bestandteile zubereitet. Beispielsweise kann ein Mörtel durch einfaches Anmengen von Zellenglaspulver, Aggregatfüller und Silikasol in einem Topf zubereitet werden. Ein Überzug aus zwei im Handel erhältlichen Silikamörteln wurde auf Zellensilikablöcke mit den Abmessungen 35 mm x 62 mm x 224 mm (1-3/8" aufgetragen x 2-7/16" x 8-13/16")/. Die Zellensilikablöcke wurden in der oben angegebenen Weise hergestellt und hatten die folgende Zusammensetzung: 79,2 04 SiO2, 18,4 °" B203 und 2,4 a K2O.
  • Die Mörtelüberzüge wurden nach den Herstellerangaben angefertigt, und ein im Handel erhältlicher Natriumsilikatmörtel mit einem Silikasand-Füller wurde in einer Dicke von 11 mm (1/8") in den Zwischenraum zwischen Blöcken eingebracht.
  • Die verbundene Blockanordnung wurde bei Zimmertemperatur getrocknet. Nachdem 2 1/2 - 4 Monate lang Zimmertemperatur aufrechterhalten wurde, wurden die verbundenen Glaskörper einer Dreipunkt-Biegefestigkeitsprdfung unterzogen. Bei monolytischen (nicht vermörtelten) Glasblöcken mit einer Biegefestigkeit von etwa 7,03 kp pro Quadratzentimeter bis etwa 8,45 kp pro Quadratzentimeter (100 - 120 psi), wurden die verbundenen Glaskörper bei etwa 74 °) der Biegefestigkeit der monolytischen Blöcke beschädigt.
  • Diese Versuche wurden mit dem zweiten im Handel erhältlichen Silikasol-Mörtel wiederholt. Auch hier wurde der Mörtel nach den Herstellerangaben zubereitet und in den Zwischenraum zwischen Blöcken eingebracht. Die vermörtelten Blöcke wurden bei Zimmertemperatur getrocknet, dann langsam auf 3160 C (6000 F) erwärmt und auf Umgebungstemperatur abgekühlt. Der 3160 C-Zyklus wurde wiederholtXund die Verbindung wurde während des Erwärmungszyklus schadhaft. Der Mörtel an der Grenzfläche zwischen Mörtel und Glaskörper wurde nach zwei Zyklen schadhaft, so daß er bei einem Prozentsatz der Biegefestigkeit monolytischer Blöcke die Schadhaftigkeit erkennen ließ.
  • Dieser Versuch wurde mit einem Mörtel wiederholt, der 30 O/o fein gemahlenes Glaspulver aus Zellenglaskörpern, von dem im wesentlichen alle Teilchen durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,044 mm (US-Standard-Siebsatz-Nr. 325) durchgingen, 53,3 Qó eines inerten Aggregats bzw. Zuschlagstoffs aus 46,7 ob rundkörnigem Silikasand und 6,7 % groben Zellenglasteilchen mit einer solchen Teilchengröße, daß im wesentlichen alle Teilchen durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,84 mm (US-Standard-Siebsatz-Nr. 20) durchgingen, und 16,7 go der colloidalen Silikalösung LUDOX HS-40 (siehe oben) aufwies. Diese Bestandteile wurden einfach zu einem Mörtel vermischt. Proben von Zellenglaskörpern aus Blöcken, die mit diesem Mörtel verbunden waren, wurden in der oben angegebenen Weise hergetellt und nach einer Zeit von 2 1/2 - 4 Monaten bei Raumtemperatur der Dreipunkt-Biegefestigkeitsprufung unterzogen. Die verbundenen Glaskörper wurden bei 89 % der Biegefestigkeit von monolytischen Blöcken mit einer Biegefestigkeit von etwa 7,03 kp pro Quadratzentimeter bis 8,45 kp pro Quadratzentimeter (100 - 120 psi) schadhaft.
  • Dieser Versuch wurde mit den gleichen prozentualen Anteilen der Bestandteile von fein gemahlenem Glaspulver, inertem Aggregatfüller und colloidaler Silikalösungwiederholt. Proben von Zellenglaskörpern, die mit diesem Mörtel verbunden waren, wurden bei Zimmertemperatur getrocknet und daach einer zyklischen Erwärmung auf 3600 C unterzogen. Die Erwärmung erfolgte langsam bis auf 3160 C, und dann ließ man die Proben bis auf Zimmertemperatur abkühlen. Danach wurde der Erwärmungszyklus wiederholt. Und nach weimaliger zyklischer Erwärmung auf 3160 C wurden die durch den Mörtel verbundenen Zellenglaskörper einer Dreipunkt-Biegefestigkeitsprüfung unterzogen. Die eingemörtelten Glaskörper wurden bei 80 55 der Biegefestigkeit monolytischer Blöcke schadhaft. Der das fein gemahlene Zellenglaspulver und den inerten Aggregatfüller aufweisende Mörtel, der die gleiche Zusammensetzung wie der verbundenen Zellenglaskörper aufweist und mit einer colloidalen Silikalösung angemischt ist, wies daher eine gute mechanische Festigkeit und ausgezeichnete Temperaturstoßbeständigkeit auf.
  • Beispiel 2 Zellenglaskörper nach Beispiel 1 wurden mit Mörteln nach der Erfindung überzogen. Der Mörtel wurde in der Weise zubereitet, daß 48 48 fein gemahlenes Glaspulver aus Zellenglaskörpern nach dem Beispiel, von denen im wesentlichen das ganze Glaspulver eine Teilchengröße entsprechend einer lichten Siebmaschenweite von etwa 0,044 mm (US-Standard-Siebsatz-Nr. 325) aufwiesen, 26 °,6 eines inerten Aggregatfüllers aus Silikasand mit einer solchen Teilchengröße, daß im wesentlichen alle Teilchen durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,84 mm (US-Standard-Siebsatz-Nr. 20) hindurchgingen, und 26 % colloidale Silikalösung gemischt wurden. Die Mörtelmischung wurde in den Zwischenraum zwischen den Glaskörpern eingebracht. Beim Mischen der Mörtelbestandteile zeigte sich, daß durch Erhöhung des prozentualen Anteils an Aggregatfüller, d. h. Sand, des fein gemahlenen Glaspulvers der Solbedarf abnahm, das Gemisch jedoch schwer mittels Maurerkelle oder dergleichen auftragbar bzw. streichfähig war. Andererseits zeigte sich, daß durch Steigerung des Anteils des fein gemahlenen Glaspulvers auf Kosten des Füllers der Solbedarf zunahm und eine Neigung zur Schlammrißbildung entstand. Infolgedessen läßt sich durch entsprechende Wahl des Verhältnisses von Glaspulver zu inertem Aggregatfüller der Solbedarf auf ein Minimum verringern und ein mittels Maurerkelle oder des gleichen auftragbarer Mörtel zubereiten, der innerhalb einer passenden Zeit hart wird, ohne daß ein Abbindemittel vorhanden ist, und zwar unter Verringerung der Bruch- und Tropfneigung des Mörtels.
  • Beispiel 3 Zellenglaskörper nach Beispiel 1 wurden mit einem erfindungsgemäßen Mörtel überzogen. Die Mörtelzusammensetzung wurde in der Weise zubereitet, daß 57,5 % fein gemahlenes Glaspulver aus Zellenglaskörpern nach dem Beispiel, 40,0 °,ó der colloidalen Silikalösung LUDOX HS-40 (siehe oben) und 2,4 90 Natriumsilikafluorid einfach vermischt wurden. Mörtel tragende Zellenglaskörper wurden wie oben hergestellt und danach einer zyklischen Erwärmung bis auf 4000 C unterzogen. Am Mörtel konnten keine Schäden festgestellt werden. Sodann wurde die Erwärmung auf 900° C gesteigert, aber weder am Mörtel noch an einem Glaskörper Schäden festgestellt, selbst nicht nach vier Zyklen.
  • Damit war die Brauchbarkeit des Mörtels mit einem größeren Anteil von fein gemahlenem Zellenglaspulver und derAleichen Zusammensetzung wie die der verbundenen Zellenglaskörper nachgewiesen. Es zeigte sich ferner, daß eine Anordnung aus diesen verbundenen Körpern eine hohe Säurefestigkeit, eine hohe mechanische Festigkeit und eine hohe Temperaturstoßfestigkeit aufweist.
  • Beispiel 4 Zellen-Silikakörper, wie sie im Beispiel 3 angegeben sind, wurden mit Mörteln überzogen, die mit der Ausnahme gleich waren, daß ein erster Mörtel 57,5 6 Zellenglaspulver mit durchweg größeren Teilchen als es einem Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,074 (US-Standard-Siebsatz-Nr. 200) entspricht, während der zweite das gleiche Pulver mit einer solchen Teilchengröße enthielt, daß mehr als 50 ea der Teilchen durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von etwa 0,044 mm (US-Standard-Siebsatz-r. 325) hindurchgingen. Die übrigen Bestandteile enthielten 40 eSó Silikasol und 2,4 ° Natriumsilikafluorid. Hierbei ergab das Pulver mit der größeren Teilchengröße einen Mörtel, der bei Zimmertemperatur schadhaft wurde, während das Pulver mit der kleineren Teilchengröße einen Mörtel ergab, der dem glaspulverhaltigen Mörtel nach Beispiel 3 gleichwertig war.
  • Beispiel 5 Die Zubereitung des Mörtels erfolgte durch Mischen von 64 Teilen Silikasand, 30 Teilen fein gemahlenen Zellen-Borsilikat-Glas, 20 Teilen Silikasol LUDOX HS-40 und 40 Teilen Aluminium-IIetha-Phosphat. Bei dem Silikasand handelte es sich um einen in der Natur vorkommenden Rundkornsand mit einer solchen Teilchengröße-, daß im wesentlthen alle Teilchen durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,074 mm (US-Standard-Siebsatz-Nr. 200) durchgingen. Es zeigte sich, daß der Mörtel sehr leicht mittels Maurerkelle oder dergleichen auftragbar war und eine ausgezeichnete Säurebeständigkeit aufwies. Zellen-Borsilika-Glasblöcke, die durch den Mörtel nach dem Beispiel verbunden waren, wiesen gute mechanische Eigenschaften auf, und der Einschluß eines inerten Aggregatfüllers mit dem fein gemahlenen Glaspulver und silikasolhaltigen Mörteln, wie sie oben beschrieben sind, wurde nachgewiesen.
  • Beispiel 6 ftin erfindungsgemäßer Mörtel wurde in der Weise zubereitet, daß 87 '-' einer Zusammensetzung aus fein gemahlenem Glaspulver und inertem Aggregatfüller, und zwar aus groben Zellenglasteilchen nach dem Beispiel und rundkörnigem Silikasand, mit 13 Qó Silikasol LUDOX HS-40 gemischt wurde. Das Gemisch aus fein gemahlenem Glaspulver und einem inerten Aggregatfüller enthielt 26 ,% fein gemahlenes Glaspulver mit einer solchen Teilchengröße, daß 99 °Ó der Teilchen durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,50 mm (US-Standard-Siebsatz-Nr. 35) hindurchgingen, und 61 5/0 rundkörnigen Silikasand mit einer solchen Teilchengröße, daß 99 % durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,50 mm (US-Standard-Siebsatz-Nr. 35) hindurchgingen. Der Mörtel wurde durch Mischen der Bestandteile zubereitet und erwies sich als leicht mittels Maurerkelle oder dergleichen auftragbar und wies eine ausgezeichnete Säurefestigkeit auf. Der lineare thermische Ausdehnungskoeffizient des Mörtels lag zwischen etwa 0,95 . 10 6/o C (1,7 . 10-6/° F) und 3,77 . 1O6/o C (4 . 10 6/o F) im Bereich von -17,8° C bis +2600 C (O - 5000 F) im Vergleich zu den Zellenglaskörpern mit einem linaren thermischen Ausdehnungskoeffizienten von 0,95 # 10-6/°C (1,7 # 10-6/°F). Die Naßdichte lag bei etwa 2,11 kg pro Liter (132 pounds/cubic foot) und die Trockendichte bei etwa 1,89 kg pro Liter (118 pounds/cubic foot).
  • Eine Anordnung aus mittels dieses Mörtels verbundenen Zellen-Borsilikatglas-Blöcken hatte eine wesentlich höhere mechanische Festigkeit als bei herkömmlichem Silikasol-Mörtel mit einem Natriumsilikat-Abbindemittel.
  • Abweichungen von den dargestellten Beispielen liegen im Rahmen der Erfindung.

Claims (18)

  1. Patentansprüche 1. Säurefester Mörtel, dadurch gekennzeichnet, daß der Mörtel zum Verbinden von Zellenglaskörpern ein Gemisch aus fein pulverisiertem reaktionsfähigem Glas mit einem Anteil zwischen 26 und 60 Gewichtsprozent, wobei das pulverisierte reaktionsfähige Glas im wesentlichen die gleiche Zusammensetzung wie die Zellenglaskörper aufweist, aus einem inerten Aggregatfüller mit einem Anteil zwischen 23 und 61 Gewichtsprozent und aus einem Silikasol-Bindemittel mit einem Anteil zwischen 13 und 45 Gewichtsprozent aufweist.
  2. 2. Mörtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von fein gemahlenem Zellenglaspulver zu Silikasol-Bindemittel bei etwa 1,8 - 1 liegt.
  3. 3. Mörtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das fein pulverisierte reaktionsfähige Glas aus einer Gruppe ausgewählt ist, die aus fein gemahlenem Zellenglaspulver, fein gemahlenem Behälterglaspulver und fein gemahlenem Bruchglaspulver besteht.
  4. 4. Mörtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das fein pulverisierte reaktionsfähige Glas fein zersplittertes Borsilikat-Zellenglas mit einer solchen Teilchengröße aufweist, daß im wesentlichen alle Teilchen durch ein Sieb mit einer Maschenweite von etwa 0,044 mm (US-Standard-SiebsatzrTr. 325) hindurchgehen.
  5. 5. Mörtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das fein pulverisierte reaktionsfähige Glas fein gemahlenes Borsilikat-Zellenglaspulver mit einer solchen Teilchengröße aufweist, daß mehr als 50 Gewichtsprozent der Pulverteilchen durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von etwa 0,074 mm (US-Standard-Siebsatz-ir. 200) hindurchgehen.
  6. 6. Mörtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der inerte Aggregatfüller verhältnismäßig grobe Teilchen aus Zellenglas mit im wesentlichen der gleichen Zusammensetzung wie die Zellenglaskörper, wobei die groben Teilchen eine solche Größe aufweisen, daß im wesentlichen alle Teilchen durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von etwa 0,50 mm (US-Standard-Siebsatz-ITr. 35) hindurchgehen, und Silikasand mit einer solchen Teilchengröße aufweist, daß im wesentlichen alle Teilchen durch ein Sieb mit einer lichten lVlaschenweite von etwa 0,50 mm (US-Standard-Siebsatz Sr. 35) hindurchgehen.
  7. 7. mörtel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die groben Teilchen des Zellenglases und der Silikasand mehr als 50 Gewichtsteile des Gesamtgewichts des fein gemahlenen Zellenglaspulvers und des inerten Aggregatfüllers aufweisen.
  8. 8. Mörtel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dai3 die groben Teilchen aus Zellenglas Beta-Spondumen und Hartfeuerporzellan aufweisen.
  9. 9. Mörtel nach Anspruch 6i dadurch gekennzeichnet, daß die groben Teilchen aus Zellenglas etwa 7 Gewichtsprozent der Mörtelzusammensetzung bilden.
  10. 10. Mörtel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Silikasand etwa 46 Gewichtsprozent der Mörtelzusammensetzung bildet.
  11. II. Mörtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch, bezogen auf 100 Gewichtsteile der jeweiligen Materialien, fein zersplittertes Zellenglaspulver in einer Menge von etwa 36 Gewichtsteilen, wobei 99 »1 der Teilchen durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von etwa 0,044 mm (US-Standard-Siebsatz-Nr. 325) hindurchgehen, grobe Zellenglasteilchen in einer Menge von etwa 8 Gewichtsteilen, wobei 99 ,' dieser Teilchen durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von etwa 0,50 mm (US-Standard-Siebsatz-Nr. 35) hindurchgehen, und rundkörnigen Silikasand in einer Menge von etwa 56 Gewichtsteilen aufweist, wobei 99 ,4 dieser Teilchen durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von etwa 0,50 mm (US-Standard-Siebsatz-Nr. 35) hindurchgehen, und das Silikasol-Bindemittel in einer Menge von etwa 20 Gewichtsteilen des Gesamtgewichts des fein gemahlenen Zellenglaspulvers, des Silikasand-Aggregats und der groben Zellenglasteilchen aufweist.
  12. 12. Mörtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch zwischen etwa 55 und 60 Gewichtsprozent fein gemahlenes Borsilikat-Zellenglaspulver, etwa 40 Gewichtsprozent Silikasol und zwischen etwa 1 - 3 Gewichtsprozent eines Härtungsmittels aus der Gruppe aufweist, die aus langsam hydrolisierbaren sauren und alkalischen Materialien besteht.
  13. 13. mörtel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Härtungsmittel im wesentlichen aus Aluminiumphosphat besteht.
  14. 14. Mörtel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das fein gemahlene Borsilikat-Zellenglaspulver zwischen etwa 75 und 80 Gewichtsprozent Silika, zwischen etwa 7 und 20 Gewichtsprozent B205 und zwischen etwa 2 und 10 Gewichtsprozent Fluß- oder Zuschlagmittel aufweist.
  15. 15. Mörtel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das fein gemahlene Borsilikat-Zellenglaspulver etwa 79,2 Gewichtsprozent SiO2, etwa 18,4 Gewichtsprozent B205 und etwa 2,4 Gewichtsprozent K20 aufweist.
  16. 16. Mörtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das fein gemahlene Zellenglaspulver Teilchen mit einem mittleren Durchmesser zwischen etwa 3 und 5 Mikrometer aufweist.
  17. 17. Mörtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellenglaskörper, die durch den Mörtel verbunden sind und bei etwa Zimmertemperatur getrocknet wurden,eine Biegefestigkeit in der Größenordnung von etwa 89 % der Biegefestigkeit monolytischer Zellenglaskörper aufweisen.
  18. 18. Mörtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die örtelzusammensetzung einen linearen thermischen Ausdehnungskoeffizienten zwischen etwa 0,95 # 10-6/°C und 3,7 # 10-6/°C (1,7 # 10-6/°F und 4 # 10-6/°F) im Bereich von -17,8°C bis +260°C (0 - 500 °F) aufweist.
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