DE202010015645U1 - Flüssigkeitsfilter - Google Patents
Flüssigkeitsfilter Download PDFInfo
- Publication number
- DE202010015645U1 DE202010015645U1 DE202010015645U DE202010015645U DE202010015645U1 DE 202010015645 U1 DE202010015645 U1 DE 202010015645U1 DE 202010015645 U DE202010015645 U DE 202010015645U DE 202010015645 U DE202010015645 U DE 202010015645U DE 202010015645 U1 DE202010015645 U1 DE 202010015645U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- supply line
- channel
- liquid
- valve
- filter according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 title claims abstract description 75
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims abstract description 56
- 238000009434 installation Methods 0.000 claims abstract description 14
- 238000002156 mixing Methods 0.000 claims abstract description 13
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 claims abstract description 3
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 15
- 239000008234 soft water Substances 0.000 claims description 10
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 claims description 4
- 238000005476 soldering Methods 0.000 claims description 4
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims description 3
- 235000008733 Citrus aurantifolia Nutrition 0.000 description 5
- 235000011941 Tilia x europaea Nutrition 0.000 description 5
- 239000004571 lime Substances 0.000 description 5
- 238000003809 water extraction Methods 0.000 description 4
- 238000011001 backwashing Methods 0.000 description 3
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 238000010926 purge Methods 0.000 description 1
Images
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D35/00—Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
- B01D35/14—Safety devices specially adapted for filtration; Devices for indicating clogging
- B01D35/143—Filter condition indicators
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D35/00—Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
- B01D35/30—Filter housing constructions
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
- C02F1/001—Processes for the treatment of water whereby the filtration technique is of importance
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
- C02F1/68—Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F2201/00—Apparatus for treatment of water, waste water or sewage
- C02F2201/002—Construction details of the apparatus
- C02F2201/006—Cartridges
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F5/00—Softening water; Preventing scale; Adding scale preventatives or scale removers to water, e.g. adding sequestering agents
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Water Treatment By Sorption (AREA)
Abstract
Flüssigkeitsfilter (1) zum Einbau in Flüssigkeitsversorgungsleitungen, bestehend aus einem Filtergehäuse (2), zwei mit der jeweiligen Flüssigkeitsversorgungsleitung verbindbaren Anschlussstutzen (3, 4), einem in das Filtergehäuse (2) eingesetzten Filtereinsatz (5) und einem von Hand oder elektromechanisch betätigbaren Spülventil (6), dadurch gekennzeichnet, dass in dem Filtergehäuse (2) eine Bypass- oder Verschneidearmatur (7) zum Anschluss einer Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage integriert ist.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Flüssigkeitsfilter zum Einbau in Flüssigkeitsversorgungsleitungen, bestehend aus einem Filtergehäuse, zwei mit der jeweiligen Flüssigkeitsversorgungsleitung verbindbaren Anschlussstutzen, einem in das Filtergehäuse eingesetzten Filtereinsatz und einem von Hand oder elektromechanisch betätigbaren Spülventil.
- Heutzutage ist es laut Vorschrift nach DVGW erforderlich, Flüssigkeitsfilter zur hausinternen Nachbehandlung bzw. Reinigung von Hauswasser in Hauswasserversorgungsleitungen einzusetzen. Aus diesem Grund werden in der Regel die Flüssigkeitsfilter, die in dem durch die Versorgungsleitungen dem Hausanschluss zugeführten Wasser verbliebene Schmutzpartikel aus demselben herausfiltern, in Durchflussrichtung direkt hinter dem Wasserzähler eingesetzt.
- In einigen Regionen weist das zur Verfügung gestellte Wasser einen sehr hohen Kalkgehalt auf, so dass es dort erforderlich ist, dem Hauswasser den Kalk bzw. einen Teil des Kalkes zu entziehen. Dazu werden Wasserenthärtungsanlagen eingesetzt, die in der Regel hinter dem Flüssigkeitsfilter über eine separates Bypass- oder Verschneidearmatur o. dgl. mit der jeweiligen Versorgungsleitung verbunden sind.
- Die Installation von Flüssigkeitsfilter und Bypass- oder Verschneidearmatur mit der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage erfordert einen hohen Arbeits- und Zeitaufwand, da u. a. für den Einbau mindestens vier Anschlussverschraubungen notwendig sind, die in Bezug auf Ihre Dichtigkeit auch eine sorgfältige Installationsarbeit erfordern. Dadurch entstehen erhöhte Montagekosten, da zum einen relativ viele Teile erforderlich sind und zum anderen die Zeit zur Installation relativ hoch ist. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, dass durch die Anordnung der Teile hintereinander ein erhöhter Platzbedarf entsteht, der aber oft nicht vorhanden ist.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Flüssigkeitsfilter der angegebenen Gattung zu schaffen, an den ohne weiteres eine Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage anschließbar ist, wobei insbesondere die Erstinstallation wesentlich vereinfacht ist, die Anzahl von eventuellen Leckagestellen wesentlich reduziert ist, die Installationskosten relativ gering gehalten werden und der Platzbedarf wesentlich geringer ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Flüssigkeitsfilter mit den Kennzeichnungsmerkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.
- Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
- Bei dem erfindungsgemäßen Flüssigkeitsfilter zum Einbau in Flüssigkeitsversorgungsleitungen ist in dem Filtergehäuse eine Bypass- oder Verschneidearmatur zum Anschluss einer Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage integriert. Diese Kombination von Flüssigkeitsfilter und Bypass- oder Verschneidearmatur in einem Gehäuse sowie dessen Installation erfordert gegebenenfalls keinerlei Anschlussverschraubungen, wenn dessen Anschlussstutzen entsprechende Muffen zum Einlöten in die Flüssigkeitsversorgungsleitung aufweisen. Selbst bei einer Ausführung, bei der die Anschlussstutzen mit der Flüssigkeitsversorgungsleitung verschraubt werden, sind lediglich zwei Verschraubungen notwendig, so dass auch hierbei gegenüber der herkömmlichen Anordnung der Montageaufwand wesentlich geringer ist.
- Die Bypass- oder Verschneidearmatur ist durch einen einstückig an das Filtergehäuse angeformten Ansatz gebildet, der zwei parallel verlaufende, mit der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage verbindbare weitere Anschlussstutzen aufweist, wobei deren Kanäle bzw. deren Durchfluss über in quer zu den Anschlussstutzen bzw. deren Kanälen verlaufende Bohrungen eingesetzte Ventile regelbar und/oder absperrbar sind. Dabei ist der Ansatz auf der von der Flüssigkeitsversorgungsleitung abgewandten Seite des Filtergehäuses vorgesehen, so dass sich die Einbaulänge des erfindungsgemäßen Flüssigkeitsfilters mit Bypass- oder Verschneidearmatur gegenüber herkömmlichen Flüssigkeitsfiltern nicht vergrößert bzw. so dass der erfindungsgemäße Flüssigkeitsfilter gegenüber herkömmlichen Flüssigkeitsfiltern und separaten Bypass- oder Verschneidearmaturen wesentlich platzsparender ausgebildet ist.
- Um bei einer Wartung der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage weiterhin Wasser im Hausnetz zur Verfügung stellen zu können, sind der Austrittskanal zu der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage im Anschlussstutzen der Bypass- oder Verschneidearmatur und der Eintrittskanal von der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage im Anschlussstutzen der Bypass- oder Verschneidearmatur in Durchflussrichtung vor dem die Austrittsöffnung absperrenden Ventil und hinter dem die Eintrittsöffnung absperrenden Ventil über einen Querkanal miteinander verbunden. Dabei ist der Querkanal im wesentlichen koaxial zur Bohrung für das die Eintrittsöffnung absperrenden Ventil angeordnet, wobei in dem Querkanal auf der zum Eintrittskanal gerichteten Seite ein Ventilsitz vorgesehen ist, der während des Betriebs der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage durch ein erstes Dichtungselement am Dichtkolben des die Eintrittsöffnung absperrenden Ventils verschlossen ist. Ein zweites Dichtungselement auf der vom ersten Dichtungselement abgewandten Seite des Dichtkolbens verschließt während der Wartung der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage nach dem Öffnen des Ventilsitzes im Querkanal durch Betätigen des zugehörigen Ventils in einem weiteren Ventilsitz des Eintrittskanals die Eintrittsöffnung. Nach dem Schließen des Ventils für den Austrittskanal der Bypass- oder Verschneidearmatur kann das durch den Flüssigkeitsfilter geflossene Wasser über den Querkanal direkt wieder in die Flüssigkeitsversorgungsleitung gelangen.
- In dem von der Flüssigkeitsversorgungsleitung beaufschlagten Eintrittskanal im Filtergehäuse ist ein Anschlussventil zur Rohwasserentnahme und in dem zu der Flüssigkeitsversorgungsleitung führenden Austrittskanal im Filtergehäuse ist ein Anschlussventil zur Weichwasserentnahme vorgesehen. In dem von der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage führenden Eintrittskanal und dem zu der Flüssigkeitsversorgungsleitung führenden Austrittskanal in Durchflussrichtung vor dem Anschlussventil zur Weichwasserentnahme ist ein Verschneideventil vorgesehen, mittels dem über einen Bypasskanal dem enthärteten Wasser gefiltertes Rohwasser zugemischt wird. Durch das Zumischen von Rohwasser ist gewährleistet, dass das in das Hausnetz zu leitende Wasser, dem in der Wasserenthärtungs- und Dosieranlage zu 100% der Kalk entzogen wird, auf einen gewünschten Härtegrad von etwa 8°dH eingestellt werden kann. Über das Anschlussventil zur Rohwasserentnahme kann zur Bestimmung des Härtegrades das Rohwasser entnommen werden, woraufhin über das Verschneideventil die zuzuführende Menge an Rohwasser eingestellt werden kann. Durch Entnahme von Weichwasser über das Anschlussventil zur Weichwasserentnahme ist eine Kontrolle des eingestellten Härtegrades gewährleistet.
- Die mit der jeweiligen Flüssigkeitsversorgungsleitung verbindbaren Anschlussstutzen können entweder einstückig an das Filtergehäuse oder einstückig an ein einen rechteckigen Flansch aufweisendes Anschlussstück angeformt sein, das mit dem Flansch an einer Anflanschfläche des Filtergehäuses mittels Schrauben befestigbar ist, wobei zwischen dem Flansch und der Anflanschfläche mindestens eine Dichtung vorgesehen ist.
- Ferner können die mit der jeweiligen Flüssigkeitsversorgungsleitung verbindbaren Anschlussstutzen mit einem Innen- oder Außengewinde zum Ein- oder Aufschrauben von Anschlussfittings versehen sein oder Muffen zum Einlöten in die Flüssigkeitsversorgungsleitung aufweisen.
- Nachfolgend wird anhand von Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform eines Flüssigkeitsfilters näher erläutert.
- Es zeigen
-
1 in Vorderansicht einen Flüssigkeitsfilter mit einem Handrad zur Betätigung der Rückspülung des Flüssigkeitsfilters, -
2 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles II in1 , -
3 eine Draufsicht des Flüssigkeitsfilters nach1 , -
4 einen Querschnitt durch den Flüssigkeitsfilter nach1 und -
5 in Vorderansicht den Flüssigkeitsfilter mit einem elektrischen Stellantrieb zur Betätigung der Rückspülung des Flüssigkeitsfilters. - Der in den
1 bis5 dargestellte Flüssigkeitsfilter1 zum Einbau in Flüssigkeitsversorgungsleitungen (nicht dargestellt) bestehen im wesentlichen aus einem Filtergehäuse2 , zwei mit der jeweiligen Flüssigkeitsversorgungsleitung verbindbaren Anschlussstutzen3 ,4 , einem in das Filtergehäuse2 eingesetzten Filtereinsatz5 und einem von Hand oder elektromechanisch betätigbaren Spülventil6 . Dabei kann der Filtereinsatz5 rückspülbar oder auch als Filterpatrone ausgebildet sein. - Zum Anschluss einer Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage (nicht dargestellt) ist in dem Filtergehäuse
2 eine Bypass- oder Verschneidearmatur7 integriert, die durch einen einstückig an das Filtergehäuse2 angeformten Ansatz8 gebildet ist, der vorzugsweise auf der von der Flüssigkeitsversorgungsleitung abgewandten Seite des Filtergehäuses2 vorgesehen ist. In dem Ansatz8 sind zwei parallel verlaufende mit der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage verbindbare weitere Anschlussstutzen9 ,10 vorgesehen, deren Kanäle11 ,12 bzw. deren Durchfluss in quer zu den Anschlussstutzen9 ,10 bzw. deren Kanäle11 ,12 verlaufende Bohrungen13 ,14 eingesetzte Ventile15 ,16 regelbar und/oder absperrbar sind. - Der Austrittskanal
11 zu der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage im Anschlussstutzen9 der Bypass- oder Verschneidearmatur7 und der Eintrittskanal12 von der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage im Anschlussstutzen10 der Bypass- oder Verschneidearmatur7 sind in Durchflussrichtung vor dem die Austrittsöffnung17 absperrenden Ventil15 und hinter dem die Eintrittsöffnung18 absperrenden Ventil16 über einen Querkanal19 miteinander verbunden, der im wesentlichen koaxial zur Bohrung14 für das die Eintrittsöffnung18 absperrenden Ventil16 angeordnet ist. In dem Querkanal19 ist auf der zum Eintrittskanal12 gerichteten Seite ein Ventilsitz20 vorgesehen, der während des Betriebs der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage durch ein erstes Dichtungselement21 am Dichtkolben22 des die Eintrittsöffnung18 absperrenden Ventils16 verschlossen ist. Ein zweites Dichtungselement23 auf der vom ersten Dichtungselement21 abgewandten Seite des Dichtkolbens22 verschließt während der Wartung der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage nach dem Öffnen des Ventilsitzes20 im Querkanal19 in einem Ventilsitz24 des Eintrittkanals12 die Eintrittsöffnung18 , wobei nach dem Schließen der Austrittsöffnung17 mittels des Ventils15 nichtenthärtetes, jedoch gefiltertes Wasser über den Querkanal19 der Flüssigkeitsversorgungsleitung zugeführt wird. - Zur Bestimmung des Härtegrades des Rohwassers ist in dem von der Flüssigkeitsversorgungsleitung beaufschlagten Eintrittskanal
25 im Filtergehäuse2 ein Anschlussventil26 zur Rohwasserentnahme vorgesehen, wobei zur Bestimmung des Härtegrades des enthärteten Weichwassers in dem zu der Flüssigkeitsversorgungsleitung führenden Austrittskanal27 im Filtergehäuse2 ein Anschlussventil28 zur Weichwasserentnahme vorgesehen ist. Ferner ist in dem von der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage führenden Eintrittskanal12 und dem zu der Flüssigkeitsversorgungsleitung führenden Austrittskanal27 in Durchflussrichtung vor dem Anschlussventil28 zur Weichwasserentnahme ein Verschneideventil29 vorgesehen, mittels dem über einen Bypasskanal30 dem enthärteten Wasser eine bestimmte Menge gefiltertes Rohwasser zugemischt wird, damit das in das Hausnetz zu leitende Wasser, dem der Kalk in der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage komplett entzogen wird, einen festgelegten Härtegrad erreicht. - Die mit der jeweiligen Flüssigkeitsversorgungsleitung verbindbaren Anschlussstutzen
3 ,4 des Flüssigkeitsfilters1 können bei einer weniger bevorzugten Ausführungsform beispielsweise einstückig an das Filtergehäuse2 angeformt sein (nicht dargestellt). Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Anschlussstutzen3 ,4 jedoch an ein einen rechteckigen Flansch31 aufweisendes Anschlussstück32 angeformt, das mit dem Flansch31 an einer Anflanschfläche33 des Filtergehäuses2 mittels Schrauben34 befestigbar ist. Zwischen dem Flansch31 und der Anflanschfläche33 sind bei den dargestellten Ausführungsbeispielen zwei Dichtungen35 vorgesehen. - Die Anschlussstutzen
3 ,4 können entweder mit einem Innen- oder Außengewinde zum Ein- oder Aufschrauben von Anschlussfittings versehen sein oder Muffen zum Einlöten in die Flüssigkeitsversorgungsleitung aufweisen. - Die Rückspülung des Flüssigkeitsfilters
1 geschieht entweder manuell oder automatisch. Dazu ist auf dem Flüssigkeitsfilter1 ein Betätigungselement36 vorgesehen, das bei der manuellen Betätigung ein Handrad (siehe1 bis3 ) und bei der automatischen Betätigung ein elektrischer Stellmotor (5 ) sein kann. - Nachfolgend wird noch kurz der Durchlauf des Wassers durch den erfindungsgemäßen Flüssigkeitsfilter
1 erläutert. - Bei dem Flüssigkeitsfilter
1 wird über den Anschlussstutzen3 dem Filtergehäuse2 Rohwasser zugeführt, das anschließend über den Filtereinsatz5 oder die Filterpatrone in den Austrittskanal11 und über die Austrittsöffnung17 in die Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage gelangt, in der das gefilterte Rohwasser enthärtet wird. Daraufhin wird das Weichwasser über die Eintrittsöffnung18 in den Eintrittskanal12 und über den Austrittskanal27 der Flüssigkeitsversorgungsleitung wieder zugeführt, wobei dem Weichwasser über die Bypassleitung30 eine bestimmte Menge Rohwasser zugeführt wird.
Claims (13)
- Flüssigkeitsfilter (
1 ) zum Einbau in Flüssigkeitsversorgungsleitungen, bestehend aus einem Filtergehäuse (2 ), zwei mit der jeweiligen Flüssigkeitsversorgungsleitung verbindbaren Anschlussstutzen (3 ,4 ), einem in das Filtergehäuse (2 ) eingesetzten Filtereinsatz (5 ) und einem von Hand oder elektromechanisch betätigbaren Spülventil (6 ), dadurch gekennzeichnet, dass in dem Filtergehäuse (2 ) eine Bypass- oder Verschneidearmatur (7 ) zum Anschluss einer Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage integriert ist. - Flüssigkeitsfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bypass- oder Verschneidearmatur (
7 ) durch einen einstückig an das Filtergehäuse (2 ) angeformten Ansatz (8 ) gebildet ist, der zwei parallel verlaufende, mit der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage verbindbare weitere Anschlussstutzen (9 ,10 ) aufweist, wobei deren Kanäle (11 ,12 ) bzw. deren Durchfluss über in quer zu den Anschlussstutzen (9 ,10 ) bzw. deren Kanälen (11 ,12 ) verlaufende Bohrungen (13 ,14 ) eingesetzte Ventile (15 ,16 ) regelbar und/oder absperrbar sind. - Flüssigkeitsfilter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz (
8 ) auf der von der Flüssigkeitsversorgungsleitung angewandten Seite des Filtergehäuses (2 ) vorgesehen ist. - Flüssigkeitsfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Austrittskanal (
11 ) zu der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage im Anschlussstutzen (9 ) der Bypass- oder Verschneidearmatur (7 ) und der Eintrittskanal (12 ) von der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage im Anschlussstutzen (10 ) der Bypass- oder Verschneidearmatur (7 ) in Durchflussrichtung vor dem die Austrittsöffnung (17 ) absperrenden Ventil (15 ) und hinter dem die Eintrittsöffnung (18 ) absperrenden Ventil (16 ) über einen Querkanal (19 ) miteinander verbunden sind. - Flüssigkeitsfilter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Querkanal (
19 ) im wesentlichen koaxial zur Bohrung (14 ) für das die Eintrittsöffnung (18 ) absperrende Ventil (16 ) angeordnet ist. - Flüssigkeitsfilter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Querkanal (
19 ) auf der zum Eintrittskanal (12 ) gerichteten Seite ein Ventilsitz (20 ) vorgehen ist, der während des Betriebs der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage durch ein erstes Dichtungselement (21 ) am Dichtkolben (22 ) des die Eintrittsöffnung (18 ) absperrenden Ventils (16 ) verschlossen ist, wobei ein zweites Dichtungselement (23 ) auf der vom ersten Dichtungselement (21 ) abgewandten Seite des Dichtkolbens (22 ) während der Wartung der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage nach dem Öffnen des Ventilsitzes (20 ) im Querkanal (19 ) in einem weiteren Ventilsitz (24 ) des Eintrittskanals (12 ) die Eintrittsöffnung (18 ) verschließt. - Flüssigkeitsfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem von der Flüssigkeitsversorgungsleitung beaufschlagten Eintrittskanal (
25 ) im Filtergehäuses (2 ) ein Anschlussventil (26 ) zur Rohwasserentnahme vorgesehen ist. - Flüssigkeitsfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zu der Flüssigkeitsversorgungsleitung führenden Austrittskanal (
26 ) im Filtergehäuses (2 ) ein Anschlussventil (28 ) zur Weichwasserentnahme vorgesehen ist. - Flüssigkeitsfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in dem von der Wasserenthärtungs- und/oder Dosieranlage führenden Eintrittskanal (
12 ) und dem zu der Flüssigkeitsversorgungsleitung führenden Austrittskanal (27 ) in Durchflussrichtung vor dem Anschlussventil (28 ) zur Weichwasserentnahme ein Verschneideventil (29 ) vorgesehen ist, mittels dem über einen Bypasskanal (30 ) dem enthärteten Wasser gefiltertes Rohwasser zugemischt wird. - Flüssigkeitsfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der jeweiligen Flüssigkeitsversorgungsleitung verbindbaren Anschlussstutzen (
3 ,4 ) einstückig an das Filtergehäuse (2 ) angeformt sind. - Flüssigkeitsfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der jeweiligen Flüssigkeitsversorgungsleitung verbindbaren Anschlussstutzen (
3 ,4 ) einstückig an ein einen rechteckigen Flansch (31 ) aufweisendes Anschlussstück (32 ) angeformt sind, das mit dem Flansch (31 ) an einer Anflanschfläche (33 ) des Filtergehäuses (2 ) mittels Schrauben (34 ) befestigbar ist, wobei zwischen dem Flansch (31 ) und der Anflanschfläche (33 ) mindestens eine Dichtung (35 ) vorgesehen ist. - Flüssigkeitsfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der jeweiligen Flüssigkeitsversorgungsleitung verbindbaren Anschlussstutzen (
3 ,4 ) mit einem Innen- oder Außengewinde zum Ein- oder Aufschrauben von Anschlussfittings versehen sind. - Flüssigkeitsfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der jeweiligen Flüssigkeitsversorgungsleitung verbindbaren Anschlussstutzen (
3 ,4 ) Muffen zum Einlöten in die Flüssigkeitsversorgungsleitung aufweisen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE202010015645U DE202010015645U1 (de) | 2010-11-23 | 2010-11-23 | Flüssigkeitsfilter |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE202010015645U DE202010015645U1 (de) | 2010-11-23 | 2010-11-23 | Flüssigkeitsfilter |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE202010015645U1 true DE202010015645U1 (de) | 2011-02-17 |
Family
ID=43603917
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE202010015645U Expired - Lifetime DE202010015645U1 (de) | 2010-11-23 | 2010-11-23 | Flüssigkeitsfilter |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE202010015645U1 (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP2982805A1 (de) | 2014-08-05 | 2016-02-10 | Judo Wasseraufbereitung GmbH | Multifunktionales anschlusszwischenstück und verwendungen des anschlusszwischenstücks |
AT523562A1 (de) * | 2020-03-11 | 2021-09-15 | Wcr Tech Gmbh | Anschlussstück zur Verbindung zweier Fluidleitungsabschnitte |
-
2010
- 2010-11-23 DE DE202010015645U patent/DE202010015645U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP2982805A1 (de) | 2014-08-05 | 2016-02-10 | Judo Wasseraufbereitung GmbH | Multifunktionales anschlusszwischenstück und verwendungen des anschlusszwischenstücks |
DE102014215408A1 (de) | 2014-08-05 | 2016-02-11 | Judo Wasseraufbereitung Gmbh | Multifunktionales Anschlusszwischenstück und Verwendungen des Anschlusszwischenstücks |
AT523562A1 (de) * | 2020-03-11 | 2021-09-15 | Wcr Tech Gmbh | Anschlussstück zur Verbindung zweier Fluidleitungsabschnitte |
AT523562B1 (de) * | 2020-03-11 | 2022-01-15 | Wcr Tech Gmbh | Anschlussstück zur Verbindung zweier Fluidleitungsabschnitte |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
EP2226432B1 (de) | Anschlussblock für Sanitärarmaturen | |
DE202009016823U1 (de) | Auslaufarmatur | |
WO2000071897A1 (de) | Rohrleitungsanordnung mit filter | |
DE102006021800B3 (de) | Armaturenbausatz zum Be- oder Nachfüllen von Heizungssystemen | |
EP1608902B1 (de) | Einrichtung zur steuerung der strömung von flüssigen oder gasförmigen medien | |
DE202010008759U1 (de) | Mehrteilige Armaturenanordnungen | |
EP2988069B1 (de) | Armaturenanordnung zur wasserbehandlung von wasser für heizkreisläufe | |
DE202010015645U1 (de) | Flüssigkeitsfilter | |
EP1452652B1 (de) | Ventilanordnung für einen Rohrtrenner | |
DE102010001086A1 (de) | Hauswasserverteilerstation | |
EP2718599B1 (de) | Vorrichtung zur handhabung eines flüssigen mediums | |
WO2013087842A1 (de) | Schnellkupplung | |
DE202015101027U1 (de) | Anschlussstück mit zwei Flanschen zum Anschluss von Wasserbehandlungsgeräten und zugehörige Anschlussanordnung | |
DE102009001564A1 (de) | Drosselelement | |
DE102004063747B4 (de) | Rohrtrenneranordnung | |
EP3048205B1 (de) | Systemtrenneranordnung | |
DE8028344U1 (de) | Anschlusstueck fuer wasserleitungen | |
DE4113805C1 (en) | Subsequent fitting system for installed pipeline - has crosspiece with deflector baffle and interconnecting line for two crosspiece branches | |
DE202022101573U1 (de) | Anordnung zum Füllen und Nachfüllen eines Heizkreislaufs | |
DE19545446C2 (de) | Beidends mit einem Absperrorgan versehener Leitungsabschnitt mit einer um den Leitungabschnitt herumführenden absperrbaren Bypaß-Leitung | |
DE202013005960U1 (de) | 3/2-Kugelabsperrventil für zwei Anschlussrichtungen | |
CH695704A5 (de) | Armatur insbesondere zur Verwendung als Verteiler in einem Leitungssystem. | |
DE29820122U1 (de) | Wasserfilter | |
EP2281954A2 (de) | Modulares Unterputz-System für die Herstellung von wandseitigen Anschlüssen für Sanitärarmaturen | |
DE102011119263A1 (de) | Sicherungsarmatur und Anordnung mit einer Sicherungsarmatur |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
R079 | Amendment of ipc main class |
Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: B65D0035020000 Ipc: B01D0035020000 |
|
R207 | Utility model specification |
Effective date: 20110324 |
|
R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20140212 |
|
R157 | Lapse of ip right after 6 years |