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Die
Erfindung betrifft ein Montagesystem zur Befestigung eines ersten
und eines zweiten im Wesentlichen rechteckigen Solarmoduls gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
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Zur
Befestigung von Solarmodulen auf Gerüsten oder Gebäudeflächen, insbesondere
Gebäudefassaden
oder geneigten Dachflächen
hat es sich bewährt,
jeweils eine Reihe von nebeneinander angeordneten Solarmodulen auf
zwei waagerechten, beabstandet parallel zueinander angeordneten
Querträgern
zu befestigen, wobei die Querträger
mittels Befestigungselementen mit der Unterkonstruktion oder der
Dachhaut verbunden sind.
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So
werden beispielsweise bei einem Montagesystem der Firma Schletter
Solar-Montagesysteme
GmbH die seitlichen Randbereiche von nebeneinander angeordneten
Solarmodulen zwischen einem T-förmigen
Deckprofil und einem nutenförmigen Grundprofil
eingeklemmt, wobei der Steg des Deckprofils derart in die Nut des
Grundprofils eingreift, dass das Deckprofil gegenüber dem
Grundprofil ausgerichtet ist. Um ein Abrutschen oder ein Abheben des
Solarmoduls bei Windsog zu verhindern, sind zusätzlich am oberen und/oder unteren
Rand des Solarmoduls Haken angeordnet, die zusammen mit dem Grundprofil
vor der Montage des Solarmoduls mit den Querträgern verschraubt werden. Die
Verbindung des Deckprofils mit dem Grundprofil und somit die Klemmung
des Solarmoduls erfolgt hingegen erst nach dem Auflegen des Solarmoduls
auf die Querträger,
wobei das Deckprofil über
eine Schraube in Richtung des Grundprofils gedrückt wird.
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Da
es sich bei Solarmodulen in der Regel um kerbempfindliche und somit
punktlastempfindliche Glas-Glas-Laminate handelt, sind weiterhin
im Bereich der Grund- und Deckprofile Gummidichtungen vorgesehen,
die den von dem Deckprofil über
das Solarmodul auf das Grundprofil übertragenen Anpressdruck gleichmäßig über den
Randbereich des Solarmoduls verteilen.
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Bei
einer Montage von Solarmodulen mit einem derartigen Montagesystem
sind hohe Anforderungen an die Sorgfalt der Monteure zu stellen,
damit aufgrund der hohen Anzahl von Einzelteilen ein korrekter Sitz
des Solarmoduls in Bezug auf die Ausrichtung auf dem Gerüst oder
der Gebäudefläche erreicht
wird und eine Gefährdung
durch ein Herabfallen von Einzel teilen bzw. ein Verlust des Solarmoduls durch
Abrutschen vermieden werden kann. Weiterhin müssen vor der Montage des Solarmoduls
in aufwendiger Weise erst die Grundprofile und die Haken an den
dafür vorgesehen
Stellen mit den Querträgern verbunden
werden.
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Demgemäß ist es
eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein flexibel anwendbares
Montagesystem zur Befestigung eines ersten und eines zweiten im
Wesentlichen rechteckigen Solarmoduls auf einem Gerüst oder
einer Gebäudefläche, wie
insbesondere einer Gebäudefassade
oder geneigten Dachfläche,
zu schaffen, welches eine einfache, mit wenigen Handgriffen verbundene
Montage und eine stets korrekte Ausrichtung des Solarmoduls an der dafür vorgesehenen
Stelle erlaubt. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale von Anspruch
1 gelöst.
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Gemäß der Erfindung
umfasst ein Montagesystem zur Befestigung eines ersten und zweiten
im Wesentlichen rechteckigen Solarmoduls auf einem Gerüst oder
einer Gebäudefläche, wie
insbesondere einer Gebäudefassade
oder geneigten Dachfläche, ein
auf der jeweiligen Unterkonstruktion vorzugsweise durch maschinelles
Vernieten befestigtes Grundprofil, auf welchem sich die Solarmodule
mit ihrer Unterseite abstützen.
Ein auf der Oberseite der Solarmodule angeordnetes Deckprofil wirkt
mit dem Grundprofil derart zusammen, dass die Solarmodule in ihren
Randbereichen zwischen dem Deck- und dem Grundprofil geklemmt werden.
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass aufgrund der flachen Bauweise die
Windangriffsfläche
der mit dem erfindungsgemäßen Montagesystem
befestigten Solarmodule gering ist und sich die Solarmodule ästhetisch
vom Gesamteindruck her in die Dachfläche einfügen lassen.
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Zum
Schutz des Solarmoduls vor punktartigen Druckbelastungen und der
Entstehung von schädlichen
Kerben im Glas des Solarmoduls sind zwischen dem Deckprofil und
den Solarmodulen Gummidichtungen angeordnet, die einen gleichmäßig verteilten
Anpressdruck gewährleisten.
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Gemäß der Erfindung
weisen die Solarmodule Stützelemente
und das im Wesentlichen horizontal gegenüber dem Erdboden befestigte
Grundprofil eine Stützfläche auf,
auf welcher sich die Solarmodule mit den Stützelementen formschlüssig abstützen. Bei
den Stützelementen
handelt es sich insbesondere um auf der Rückseite der Solarmodule vorzugsweise
parallel und auf gleicher Höhe
aufgeklebte Profilstücke,
so dass in vorteilhafter Weise zum einen eine formschlüssige Abstützung der
Stützelemente
auf den Stützflächen des
Grundprofils erhalten wird, die ein Abrutschen der Solarmodule vom Grundprofil
zuverlässig
verhindert. Zum anderen wird durch die Stützelemente der Vorteil erhalten,
dass sich alle auf dem Grundprofil aufliegenden Solarmodule stets
einheitlich entsprechend dem Grundprofil ausrichten, wodurch sich
die Montagezeit in Bezug auf eine insbesondere parallele Ausrichtung
der Solarmodule verringert.
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Das
Montagesystem umfasst weiterhin ein auf der Oberseite der Solarmodule
angeordnetes Deckprofil, welches zusammen mit dem Grundprofil die
Randbereiche des ersten und des zweiten Solarmoduls vorzugsweise
mit einer Überlappung
von 10 bis 11 mm einklemmt. Hierbei ist das Deckprofil in einem
Winkel von im Wesentlichen 90° zum
Grundprofil zwischen dem ersten und dem zweiten Solarmodul angeordnet,
wobei das Deckprofil mit dem Grundprofil über ein Verbindungsmittel zusammenwirkt.
In diesem Zusammenhang ist es denkbar, dass ein weiterer Randbereich
des ersten oder zweiten Solarmoduls zwischen dem Grundprofil und
einem in der Breite eines Solarmoduls beabstandet parallel angeordneten
weiteren Deckprofil geklemmt wird.
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Durch
die zuvor beschriebene erfindungsgemäße formschlüssige Befestigung der Solarmodule über die
Stützelemente
und das Deckprofil ergibt sich der Vorteil, dass die Solarmodule
im Wesentlichen zwangfrei auf dem Grundprofil gelagert sind und
die thermischen Dehnungen des Solarmoduls weitestgehend nicht in
Längs-,
Quer- und Dickenrichtung behindert werden. Hinzu kommt, dass die
Montage der Solarmodule von deren Oberseite her erfolgt, wodurch
der für
die Montage der Solarmodule benötigte Zeitbedarf
gering ist. Weiterhin ist aufgrund der geringen Überlappung der Solarmodule
durch das Deckprofil die Modulverschattung gering.
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Da
das Montagesystem nur wenige Einzelteile wie Deckprofil, Grundprofil,
Verbindungsmittel und Dichtungen für eine sichere Befestigung
der Solarmodule auf dem Gerüst
oder der Gebäudefläche umfasst,
ergibt sich der Vorteil, dass die Einzelteile insbesondere auch
maschinell vormontiert werden können,
wodurch insbesondere bei der Montage einer Vielzahl von Solarmodulen
die Anzahl von möglichen
Fehlerquellen verringert wird.
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In
einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform
ist ein weiteres Grundprofil vorgesehen, welches als weiteres Auflager
für die
Solarmodule dient und welches auf der Unterseite der Solarmodule
parallel und vorzugsweise auch beabstandet zum Grundprofil angeordnet
ist.
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Für eine aufgeständerte Montage
der Solarmodule auf dem Gerüst
oder der Gebäudefläche kann
es weiterhin vorgesehen sein, dass die Auflageflächen der parallelen Grundprofile
in unterschiedlicher Höhe
angeordnet sind, wobei hierfür
vorzugsweise unter einem Grundprofil angeordnete Abstandselemente
oder Grundprofile mit unterschiedlichen Profilhöhen eingesetzt werden.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung weisen die Grundprofile eine nutenförmige Ausnehmung auf, in der
eine zwischen den Grundprofilen und den Solarmodulen angeordnete Dichtung
befestigbar ist. Die als Auflagefläche für die Solarmodule dienende
Dichtung verteilt hierbei in vorteilhafter Weise die Flächendruckkraft
zwischen den Grundprofilen und den Solarmodulen und verhindert zudem
ein Verkratzen der Solarmodule beim Auflegen auf die Grundprofile.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung weist die nutenförmige
Ausnehmung einspringende Kanten auf, welche die offene Querschnittsfläche der
nutenförmigen
Ausnehmung im Bereich der Öffnung
verkleinern und somit in vorteilhafter Weise ein Einklemmen einer
entsprechend geformten Dichtung ermöglichen. Die Dichtung kann
hierbei beispielsweise einen 7-förmigen oder
pilzförmigen
Fuß aufweisen
Die horizontal gegenüber
dem Erdboden angeordneten Grundprofile erstrecken sich vorzugsweise über die
gesamte Breite des ersten und zweiten Solarmoduls hinweg, so dass
eine Verbindung des Deckprofils mit den Grundprofilen in deren Kreuzungsbereich
mit den Verbindungsmitteln in einfacher Weise von der Oberseite der
Solarmodule erfolgen kann.
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Erfindungsgemäß umfassen
die Verbindungsmittel hierbei eine Schraube, insbesondere eine Rippschraube
mit Aufdrehsicherung, an deren Ende eine Gewindeplatte angeordnet
ist, die in die nutenförmige
Ausnehmung der Grundprofile eingreift, wobei sich die Schraube durch
eine im Deckprofil angeordneten Ausnehmung in Richtung zur nutenförmigen Ausnehmung
des Grundprofils und der Gewindeplatte erstreckt. Die Gewindeplatte
besitzt vorzugsweise eine asymmetrische Form oder die Form eines
Parallelogramms, so dass sich die Gewindeplatte beim Anziehen der
Schraube verdreht und in der nutenförmigen Ausnehmung verkeilt.
Für die
Sicherung der Gewindeplatte gegen ein Herausziehen aus der nutenförmigen Ausnehmung
ist die Länge
der Gewindeplatte in vorteilhafter Weise größer als die Breite der nuten förmigen Ausnehmung unterhalb
des Bereiches der einspringenden Kanten, wohingegen für ein einfaches
Einsetzen der Gewindeplatte in die nutenförmige Ausnehmung die Breite der
Gewindeplatte kleiner ist als die von den einspringenden Kanten
begrenzte Breite im Bereich der Öffnung
der nutenförmige
Ausnehmung. Die Schraube kann somit in vorteilhafter Weise an jeder
gewünschten
Position in Längsrichtung
der Grundprofile befestigt werden und ist nach dem Einsetzen der
Gewindeplatte in die nutenförmige
Ausnehmung verschiebbar, so dass in einfacher Weise unterschiedlich
breite Solarmodule befestigt werden können.
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In
einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform
kann es vorgesehen sein, dass die Verbindungsmittel anstatt einer
Schraube mit Gewindeplatte eine Hammerkopfschraube umfassen, welche sich
aus der nutenförmigen
Ausnehmung in Richtung zum Deckprofil erstreckt und oberhalb des
Deckprofils mit einer insbesondere aufdrehgesicherten Mutter, insbesondere
einer Rippmutter, verbunden ist. Der Kopf der Hammerkopfschraube
besitzt hierbei eine asymmetrische Form oder die Form eines Parallelogramms,
so dass sich der Kopf der Hammerkopfschraube beim Anziehen der Mutter
verdreht und in der nutenförmigen
Ausnehmung verkeilt. Wie auch schon bei der Gewindeplatte ist die
Länge des
Kopfes der Hammerkopfschraube größer als
die größte Breite
der nutenförmigen
Ausnehmung und die Kopfbreite geringer als die geringste Breite
der nutenförmigen
Ausnehmung.
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Für eine flexible
Anpassung des Montagesystems an unterschiedliche Solarmodulbreiten
kann es weiterhin in einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform
vorgesehen sein, dass die nutenförmige
Ausnehmung längsrillenartige
Fräsungen aufweist,
in die Schrauben zur Befestigung des Deckprofils an jeder Position
in Längsrichtung
der Grundprofile einschraubbar sind.
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Das
Deckprofil kann sich in erfindungsgemäßer Weise über die Länge der Solarmodule hinweg erstrecken,
wobei die über
das Verbindungsmittel auf das Deckprofil aufgebrachte Anpressdruckkraft gleichmäßig über eine
große
Fläche
verteilt wird und das Solarmodul mit einer gleichmäßigen Flächendruckkraft über die
Länge des
Randbereiches hinweg beaufschlagt wird. In gleicher Weise ist es
jedoch ebenfalls möglich,
dass mehrere Deckprofile, die eine geringere Länge als die Länge der
Solarmodule besitzen, mit den Grundprofilen zusammenwirken und die
Solarmodule zwischen sich klemmen, wobei jedem Grundprofil ein Deckprofil
zugeordnet ist. Die Länge
der Deckprofile liegt hierbei vorzugsweise zwischen 10 und 14 cm.
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Weiterhin
kann es vorgesehen sein, dass die zwischen Deckprofil, Solarmodulen
und Grundprofilen angeordneten Gummidichtungen EPDM-Gummiprofile
sind, die als Meterware kostengünstig
und einfach zu beziehen sind und eine hohe Beständigkeit gegenüber Witterungseinflüssen aufweisen.
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Gemäß eines
weiteren der Erfindung zugrunde liegenden Gedankens ist für die in
der Regel auf der Rückseite
der Solarmodule angeordneten elektrischen Anschlüsse eine zusätzliche
Ausnehmung im Grundprofil vorgesehen, die als Kabelkanal dient.
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass die elektrischen Anschlussleitungen
der Solarmodule in einem vom Grundprofil und Solarmodul begrenzten Raum
vor Niederschlag und UV-Strahlung geschützt untergebracht werden können, und
keine zusätzlichen
Kosten für
die Verlegung der elektrischen Anschlüsse entstehen.
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In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung weist das erfindungsgemäße Deckprofil einen im Querschnitt
U-förmigen
Grundkörper
mit einem Quersteg, einem ersten und zweiten Stützsteg, sowie einen zu den
Stützstegen
in einem Winkel von im Wesentlichen 90° angeordneten ersten und zweiten
Flügelsteg
auf. Hierbei stützen sich
der erste und zweite Stützsteg
vorzugsweise auf dem Grundprofil ab, wobei der erste Flügelsteg
das Solarmodul überlappt
und vorzugsweise über
eine dazwischen angeordnete Dichtung auf das Grundprofil drückt. Die
Länge der
Stützstege
ist hierbei in Abhängigkeit
von der Dicke oder Stärke
des jeweils verwendeten Solarmoduls derart bemessen, dass bei vollständig angezogenem
Verbindungsmittel das zugehörige
Deckprofil mit einer vorgegebenen Andruckkraft gegen das Solarmodul
gedrängt
wird. Hierdurch wird insbesondere beim Einsatz einer zwischen dem
Solarmodul und dem Deckprofil verwendeten Dichtung ein übermäßiges Quetschen
der Dichtung vermieden, so dass die Dichtungen auch über eine
lange Zeitdauer hinweg ihre Dichtungseigenschaften beibehalten.
In entsprechender Weise wird verhindert, dass bei einem unsachgemäßen Anziehen
der Verbindungsmittel über
den maximal zulässigen
Wert hinaus das Solarmodul als solches, insbesondere das Glas-Glas-Laminat,
beschädigt oder
gar zerstört
wird.
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Zur
Erzeugung der Druckkraft auf das Deckprofil sind im Quersteg des
U-förmigen
Grundkörpers Ausnehmungen
angeordnet, durch die das Verbindungsmittel hindurchgreift und sich
zwischen dem ersten und zweiten Stützsteg in Richtung der nutenförmigen Ausnehmung
er streckt. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass das Deckprofil
in einfacher Weise mit dem Grundprofil verbunden werden kann und das
Verbindungsmittel vor Witterungseinflüssen und mechanischer Beschädigung geschützt untergebracht
ist.
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Die
Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen anhand
von bevorzugten Ausführungsformen
beschrieben.
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In
den Zeichnung zeigen:
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1 eine
Aufsicht auf ein erstes und zweites mit einem erfindungsgemäßen Montagesystem auf
einer Dachfläche
befestigten Solarmoduls,
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2 eine
vergrößerte Darstellung
des Kreuzungsbereichs zwischen Grundprofil und Deckprofil aus 1 mit
einer das Kopf- und Deckprofil verbindenden Schraube,
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3 eine
schematische Querschnittsansicht der zwischen Deck- und Grundprofil
eingeklemmten Solarmodule, und
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4 eine
Querschnittsansicht eines erfindungsgemäßen nutenförmigen Grundprofils mit Dichtung.
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Wie
in 1 dargestellt ist, weist ein erfindungsgemäßes Montagesystem 1 zur
Befestigung eines ersten und eines zweiten im Wesentlichen rechteckigen
Solarmoduls 3,5 auf einer geneigten Dachfläche 7 zwei
horizontal gegenüber
dem Erdboden auf der Dachfläche
beabstandet parallel befestigte Grundprofile 9,11 auf,
die eine nutenförmige Ausnehmung 13,15 besitzen,
und die als Auflager für die
Solarmodule 3,5 dienen. Zum Schutz der Solarmodule
vor Kratzern und Beschädigungen
durch unsachgemäße Montage
sind zwischen den Grundprofilen 9,11 und den Solarmodulen 3,5 Dichtungen 17 angeordnet,
die vorzugsweise in den nutenförmigen Ausnehmungen 13,15 einklemmbar
sind.
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Um
die Solarmodule 3,5 vor einem Abrutschen zu sichern
und auf der Dachfläche 7 auszurichten,
sind auf der Rückseite
der Solarmodule 3,5 Stützelemente 19, vorzugsweise
Profilstücke,
aufgeklebt, die sich an einer als Auflagerfläche dienenden Stützfläche 21 des
Grundprofils 9 formschlüssig
abstützen.
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Zur
Sicherung des ersten und zweiten Solarmoduls 3,5 gegen
ein Abheben durch Windsog ist oberhalb der Solarmodule 3,5 ein
in einem Winkel von im Wesentlichen 90° zu den Grundprofilen 9,11 angeordnetes
Deckprofil 23 vorgesehen, das die aneinander angrenzenden
Randbereiche 25,27 der Solarmodule über deren
Länge hinweg überlappt.
In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform ist
es ebenfalls möglich,
dass die Solarmodule in den Kreuzungsbereichen 29 von kurzen
Deckprofilen 24 überlappt
werden, wobei jedem Grundprofil 9,11 ein Deckprofil 24 mit
einer Länge
von vorzugsweise zwischen 10 und 14 cm zugeordnet ist.
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Wie
der Darstellung von 1 weiterhin entnommen werden
kann, werden die Grund- und Deckprofile 9,11,23,24 in
den Kreuzungsbereichen 29 durch Verbindungsmittel, insbesondere
in Form von Schrauben 31, miteinander verbunden, wobei
diese das Deckprofil 23,24 nach den Anziehen der
Schrauben in Richtung der Grundprofile 9,11 mit
einer Andruckkraft beaufschlagen, so dass die dazwischen liegenden
Solarmodule 3,5 geklemmt und in ihrer Lage fixiert
werden.
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Zur
zweiseitigen Klemmung der Solarmodule 3,5 und
zur Befestigung weiterer nicht dargestellter Solarmodule ist es
weiterhin von Vorteil, wenn parallel zu dem Deckprofil 23,24 weitere
nicht dargestellte Deckprofile an den außenliegenden Randbereichen des
ersten und zweiten Solarmoduls 3,5 vorgesehen sind.
Durch eine zweiseitige Klemmung der Solarmodule 3,5 ergibt
sich der Vorteil, dass die Solarmodule 3,5 in
vertikaler und horizontaler Richtung gegen ein Verrutschen und Abheben,
z.B. infolge von Windsog, gesichert sind.
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Wie
dem vergrößerten Ausschnitt
des Kreuzungsbereiches 29 von 2 entnommen
werden kann, weist die bei der Montage am Ende der Schraube 31 aufgeschraubte
Gewindeplatte 33 die Form eines Parallelogramms auf. Zum
Einsetzen der Gewindeplatte 33 in die nutenförmige Ausnehmung 13,15 mit
einspringenden Kanten 35 wird die Gewindeplatte 33 in
der Art gedreht, dass sie mit ihrer schmalen Seite durch die Öffnung der
nutenförmigen Ausnehmung 13,
die durch die einspringenden Kanten 35 begrenzt wird, hindurchführbar ist.
Nach erfolgtem Einsetzen der Gewindeplatte 33 wird diese durch
weiteres Eindrehen der Schraube 31 solange verdreht, bis
sie sich an den Innenflächen 37 der
nutenförmigen
Ausnehmung 13 verkantet und durch die einspringenden Kanten 35 gegen
ein Herausziehen gesichert ist. Auf diese Weise ist es bei entsprechender
Stellung der Gewindeplatte 33 möglich, die Schraube 31 und
damit auch das Deckprofil 23,24 auf einfache Weise
zu montieren und somit die Solarmodule 3,5 zwischen
Grund- und Deckprofilen 9,11,23,24 zu
klemmen.
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Gemäß der Darstellung
von 3 weist das Deckprofil 23,24 einen
U-förmigen
Grundkörper
mit einem Quersteg 39, einem ersten und zweiten Stützsteg 41, 43 sowie
einem dazu senkrecht angeordneten ersten und zweiten Flügelsteg 45,47 auf.
Durch eine Ausnehmung im Quersteg 39 hindurch erstreckt sich
eine Schraube 31 zwischen den ersten und zweiten Stützsteg 41,43 in
Richtung der nutenförmigen
Ausnehmung 13,15 des Grundprofils 9,11 hin, wobei
die Gewindeplatte 33 in der nutenförmigen Ausnehmung 13 von
der Schraube 31 von unten gegen die einspringenden Kanten 35 gezogen
wird. Die Solarmodule 3,5 werden hierbei von dem
ersten und zweiten Flügelsteg 45,47 und
den dazwischen angeordneten L-förmigen Dichtungen 49 gegen
das Grundprofil 9,11 gedrückt. Zur Vermeidung einer Überbeanspruchung
und Beschädigung
der Solarmodule 3,5 im Falle eines zu festen Anziehens
der Schraube 31 ist die Länge der Stützstege 41,43 auf die
Dicke des Solarmoduls 3,5 und der L-förmigen Dichtung 49 abgestimmt.
Der Abstand zwischen der Stirnfläche
der Solarmodule 3,5 und der Stützstege 41,43 ist
einer möglichen
thermischen Ausdehnung der Solarmodule 3,5 in
der An angepasst, dass Dehnungen der Solarmodule in Längsrichtung
der Grundprofile 9,11 ungehindert möglich sind.
Die L-förmige
Dichtung 49 gewährleistet
hierbei einen gleichmäßigen Abstand
zwischen den Stirnseiten der Solarmodule 3,5 und
den Stützstegen 41,43 bei
der Montage. Durch Vormontage der Deckleiste mit der Schraube 31,
der Gewindeplatte 33 und den vorzugsweise selbstklebenden
L-förmigen
Dichtungen 49 kann der Zeitaufwand zur Montage der Solarmodule in
vorteilhafter Weise minimiert werden.
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Wie
in 4 gezeigt ist, weist das Grundprofil 9,11 eine
nutenförmige
Ausnehmung 13,15 auf, die von einem ersten und
einem zweiten Steg 51,53, einspringenden Kanten 35 sowie
einer Grundplatte 55 begrenzt wird. Zur Befestigung der
Grundprofile 9,11 auf einem Gerüst oder
einer Gebäudefläche sind
in der Grundplatte 55 nicht dargestellte Ausnehmungen zur
Aufnahme von ebenfalls nicht dargestellten Befestigungselementen
vorgesehen. Im Bereich unterhalb der Solarmodule 3,5 ist
in die nutenförmige
Ausnehmung 13,15 ein entsprechend geformtes Standard-Gummiprofil
als Dichtung 17 einklemmbar, welche im Kreuzungsbereich 29 für die in
die nutenförmige
Ausnehmung 13,15 eingreifende Schraube 31 ausgespart
ist.
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Wie 4 weiterhin
entnommen werden kann, wird eine weitere nutenförmige Ausnehmung 57 durch
die Grundplatte 55, den zweiten Steg 53 und einen
dritten Steg 59 begrenzt, wobei die weitere nutenförmige Ausnehmung 57 zusammen
mit der Rückseite
eines Solarmoduls 3,5 einen Kabelkanal zur vor
Witterungseinflüssen
geschützten
Aufnahme von nicht dargestellten elektrischen Leitungen der Solarmodule
bildet.
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Je
nach Art der Lage des Grundprofils 9 kann sowohl der erste
Steg 51 als auch der dritte Steg 57 als Stützfläche 21 für die Stützelemente 19 dienen.
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- 1
- Montagesystem
- 3
- erstes
Solarmodul
- 5
- zweites
Solarmodul
- 7
- Dachfläche
- 9
- Grundprofil
- 11
- weiteres
Grundprofil
- 13
- nutenförmige Ausnehmung
- 15
- nutenförmige Ausnehmung
- 17
- Dichtung
- 19
- Stützelement
- 21
- Stützfläche
- 23
- Deckprofil
- 24
- Deckprofil
- 25
- Randbereich
des ersten Solarmoduls
- 27
- Randbereich
des zweiten Solarmoduls
- 29
- Kreuzungsbereich
- 31
- Schraube
- 33
- Gewindeplatte
- 35
- einspringende
Kanten
- 37
- Innenfläche der
nutenförmigen
Ausnehmung
- 39
- Quersteg
- 41
- erster
Stützsteg
- 43
- zweiter
Stützsteg
- 45
- erster
Flügelsteg
- 47
- zweiter
Flügelsteg
- 49
- L-förmige Dichtung
- 51
- erster
Steg
- 53
- zweiter
Steg
- 55
- Grundplatte
- 57
- weitere
nutenförmige
Ausnehmung
- 59
- dritter
Steg