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DE10339985B4 - Optoelektronisches Bauelement mit einer transparenten Kontaktschicht und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Optoelektronisches Bauelement mit einer transparenten Kontaktschicht und Verfahren zu dessen Herstellung Download PDF

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DE10339985B4
DE10339985B4 DE10339985A DE10339985A DE10339985B4 DE 10339985 B4 DE10339985 B4 DE 10339985B4 DE 10339985 A DE10339985 A DE 10339985A DE 10339985 A DE10339985 A DE 10339985A DE 10339985 B4 DE10339985 B4 DE 10339985B4
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semiconductor chip
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Abstract

Optoelektronisches Bauelement mit einem Halbleiterchip (1), der eine erste Hauptfläche (2), eine erste Kontaktfläche (4), und eine der ersten Hauptfläche (2) gegenüberliegende zweite Hauptfläche (5) mit einer zweiten Kontaktfläche (6) aufweist, sowie mit einem Trägerkörper (10), der zwei voneinander isolierte elektrische Anschlußbereiche (7, 8) aufweist, wobei der Halbleiterchip (1) mit der ersten Hauptfläche (2) auf dem Trägerkörper (10) befestigt ist und die erste Kontaktfläche (4) mit dem ersten Anschlußbereich (7) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Kontaktfläche (6) mit einer leitfähigen, transparenten Schicht (14), die auf eine Trägerfolie (15) aufgebracht ist, mit dem zweiten elektrischen Anschlußbereich (8) des Trägerkörpers (10) verbunden ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein optoelektronisches Bauelement nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.
  • Optoelektronische Bauelemente der genannten Art wie zum Beispiel lichtemittierende Dioden (LEDs) weisen zwei gegenüberliegende Kontaktflächen auf, wobei oftmals die erste Kontaktfläche auf einen elektrisch leitfähigen Träger, beispielsweise auf einen mit einer Metallisierungsschicht versehenen Bereich eines Chipgehäuses, montiert wird. Diese Montage kann beispielsweise mit einer Lötverbindung oder mit einem elektrisch leitfähigen Kleber erfolgen.
  • Die elektrische Kontaktierung einer gegenüberliegenden zweiten Kontaktfläche eines Halbleiterchips gestaltet sich üblicherweise schwieriger, da diese in der Regel nicht an den vorgesehenen zweiten Anschlußbereich des Trägerkörpers angrenzt. Diese zweite Kontaktierung wird herkömmlicherweise mit einem Bonddraht hergestellt. Zur Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung zwischen dem Bonddraht und der zur kontaktierenden Chipoberfläche wird ein Bereich der Chipoberfläche mit einer metallischen Schicht, dem sogenannten Bondpad versehen. Diese Metallschicht hat aber den Nachteil, daß sie optisch nicht transparent ist und dadurch ein erheblicher Anteil des im Chip generierten Lichts abgeschattet wird.
  • Insbesondere durch Fortschritte bei der Steigerung der internen Konversionseffizienz wird die Herstellung von LEDs mit immer kleineren Halbleiterchips möglich. Eine Reduzierung der Fläche des Bondpads ist jedoch technisch nur beschränkt möglich und erhöht den Herstellungsaufwand. Der relative Anteil der durch die Abschattung des Bondpads nicht effektiv nutzbaren Chipfläche nimmt aber bei unverminderter Fläche des Bondpads unvorteilhaft zu.
  • Aus den Druckschriften DE 100 17 337 A1 , US 2003/0160258 A1 und JP 09283801 A sind jeweils optoelektronische Bauelemente bekannt, bei denen eine Kontaktfläche des Bauelements mittels einer elektrisch leitfähigen transparenten Schicht kontaktiert ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein optoelektronisches Bauelement mit einer verbesserten Kontaktierung mittels einer elektrisch leitfähigen Schicht und ein Verfahren zu dessen Herstellung anzugeben.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein optoelektronisches Bauelement nach Patentanspruch 1 oder Patentanspruch 4 beziehungsweise durch ein Verfahren nach Patentanspruch 15 oder Patentanspruch 19 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Bei einem optoelektronischen Bauelement mit einem Halbleiterchip, der eine erste Hauptfläche, eine erste Kontaktfläche, und eine der ersten Hauptfläche gegenüberliegende zweite Hauptfläche mit einer zweiten Kontaktfläche aufweist, sowie mit einem Trägerkörper, der zwei voneinander isolierte elektrische Anschlußbereiche aufweist, wobei der Halbleiterchip mit der ersten Hauptfläche auf dem Trägerkörper befestigt ist und die erste Kontaktfläche mit dem ersten Anschlußbereich verbunden ist, ist gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß die zweite Kontaktfläche mit einer leitfähigen, transparenten Schicht, die auf eine Trägerfolie aufgebracht ist, mit dem zweiten Anschlußbereich des Trägerkörpers verbunden ist.
  • Aufgrund der Transparenz der zur Kontaktierung vorgesehenen leitfähigen Schicht kann die zweite Kontaktfläche effektiv zur Ein- beziehungsweise Auskopplung elektromagnetischer Strahlung, die das optoelektronische Bauelement aussendet beziehungsweise empfängt, genutzt werden. Die Abschattung eines Teilbereichs der Chipoberfläche wird vermieden und somit werden Absorptionsverluste im Bereich des Kontakts vorteilhaft reduziert.
  • Die erste Kontaktfläche des Halbleiterchips kann auf der ersten Hauptfläche angeordnet sein und der Halbleiterchip an dieser Kontaktfläche auf dem ersten Anschlußbereich befestigt sein. Beispielsweise kann die erste Kontaktfläche die Rückseite eines Substrats sein, die bevorzugt mit einer Metallisierung versehen ist und die elektrische Verbindung zum ersten Anschlußbereich des Trägerkörpers mit einer Lötverbindung oder einem elektrisch leitfähigen Kleber erfolgen. Es ist aber auch denkbar, daß sich sowohl die erste als auch die zweite Kontaktfläche auf der zweiten Hauptfläche befinden und beide Kontaktflächen mit voneinander isolierten transparenten Schichten mit jeweils einem Anschlußbereich des Trägerkörpers verbunden sind.
  • Die leitfähige transparente Schicht ist auf eine Trägerfolie, beispielsweise aus Kunststoff, aufgebracht. In diesem Fall dient die Folie als Trägermedium der leitfähigen transparenten Schicht und muß daher selbst nicht elektrisch leitfähig sein. Zum Beispiel kann die leitfähige transparente Schicht mit einem PVD-Beschichtungsverfahren, beispielsweise Sputtern oder Aufdampfen, auf die Trägerfolie aufgebracht sein.
  • In einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die leitfähige transparente Schicht mittels eines PVD-Beschichtungsverfahrens, beispielsweise Sputtern oder Aufdampfen, zur Herstellung des Kontakts auf eine auf das optoelektronische Bauelement auflaminierte und strukturierte isolierende Kunststofffolie aufgebracht wird.
  • Die leitfähige transparente Schicht enthält bevorzugt ein transparentes leitfähiges Oxid (TCO – transparent conductive Oxide), beispielsweise Indium-Zinn-Oxid (ITO) oder ein anderes dotiertes Oxid wie zum Beispiel ZnO:Al oder SnO:Sb. Vorzugsweise mit Sputtertechnologie kann mit einem solchen Material sowohl eine zur Kontaktierung vorgesehene Trägerfolie als auch eine auf das optoelektronische Bauelement auflaminierte und strukturierte isolierende Kunststofffolie beschichtet werden.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die leitfähige transparente Schicht eine Kunststofffolie, die ein Polymer mit einer ausreichenden elektrischen Leitfähigkeit enthält. In diesem Fall ist eine Beschichtung der Kunststofffolie mit einer leitfähigen Schicht nicht erforderlich.
  • Neben ihrer Funktion als elektrisch leitfähige Schicht oder als Trägermedium der elektrisch leitfähigen Schicht kann die Trägerfolie auch Partikel zur Konversion der Wellenlänge elektromagnetischer Strahlung enthalten.
  • Solche Partikel können beispielsweise auch oder alternativ in einer Vergußmasse enthalten sein, in die der Halbleiterchip vorzugsweise eingebettet ist. Die Vergußmasse schützt den Halbleiterchip vorteilhaft vor Berührungen und vor Umwelteinflüssen, wie beispielsweise Schmutz oder Feuchtigkeit.
  • Als Alternative zur Einbettung in eine Vergußmasse kann auch eine Barrierenschicht zum Schutz vor Umwelteinflüssen auf die Trägerfolie aufgebracht sein. Die Barrierenschicht kann dabei sowohl auf der dem Halbleiterchip abgewandten Seite der Trägerfolie als auch auf der dem Halbleiterchip zugewandten Seite, beispielsweise zwischen der leitfähigen transparenten Schicht und der Trägerfolie, angeordnet sein.
  • Zwischen der zweiten Kontaktfläche des Halbleiterchips und der transparenten leitfähigen Schicht ist gegebenenfalls eine Metallschicht angeordnet, die vorteilhaft weniger als 10 nm dick ist. Eine solch dünne Metallschicht ist dazu geeignet, den elektrischen Kontakt zu verbessern, aber noch ausreichend dünn, daß sie elektromagnetische Strahlung nur geringfügig absorbiert.
  • Die leitfähige transparente Schicht sollte nur mit der zweiten Kontaktfläche des Halbleiterchips und mit dem zweiten Anschlußbereich des Trägerkörpers elektrisch leitend verbunden sein, um Kurzschlüsse zu vermeiden. Dazu werden die nicht zur Kontaktierung mit der leitfähigen transparenten Schicht vorgesehenen Bereiche, insbesondere die Seitenflanken des Halbleiterchips und die Bereiche des ersten Anschlußbereichs, vorteilhaft mit einer isolierenden Schicht versehen. Die isolierende Schicht kann beispielsweise eine Kunststoffschicht sein. Insbesondere kann es sich auch um eine photostrukturierbare Kunststoffschicht (Trockenresist) handeln. Alterna tiv kann die isolierende Schicht auch ein Siliziumoxid oder ein Siliziumnitrid aufweisen.
  • Das optoelektronische Bauelement kann beispielsweise eine strahlungserzeugende, aktive Schicht enthalten. Die aktive Schicht kann dabei sowohl ein organisches als auch ein anorganisches Halbleitermaterial aufweisen. Im Falle eines anorganischen Halbleitermaterials kann es sich insbesondere um ein III-V-Verbindungshalbleitermaterial wie zum Beispiel GaAs, GaAlAs, GaP, GaAlP, InGaAs, InGaAlP, GaN oder InGaN handeln.
  • Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung eines optoelektronischen Bauelements nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist vorgesehen, daß der Halbleiterchip mit der ersten Hauptfläche auf dem Trägerkörper montiert wird, eine isolierende Schicht aufgebracht wird, die isolierende Schicht strukturiert wird, und eine transparente, elektrisch leitfähige Schicht aufgebracht wird. Bei einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens befindet sich die elektrisch leitfähige, transparente Schicht auf einer Trägerfolie, vorzugsweise auf einer Kunststofffolie.
  • Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist die isolierende Schicht vorzugsweise eine Kunststoffschicht, die zum Beispiel durch das Aufsprühen einer Polymerlösung aufgebracht wird.
  • Bei einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist die isolierende Schicht eine Kunststoffschicht, die durch Laminieren aufgebracht wird.
  • Die genannten Verfahrensschritte können in verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung in unterschiedlicher Reihenfolge durchgeführt werden.
  • Zur Strukturierung der isolierenden Schicht sind verschiedene Methoden geeignet. Beispielsweise kann die isolierende Schicht photolithographisch strukturiert werden. Weiterhin ist es möglich, die isolierende Schicht unter Verwendung eines Lasers, beispielsweise mit Laserablation, zu strukturieren. Ebenfalls kann die isolierende Schicht mit mechanischen Methoden oder durch eine Kombination aus mechanischen und thermischen Methoden strukturiert werden. Beispielsweise kann dies durch Fräsen, Stempeln, Walzen oder Prägen erfolgen, wobei die mechanische Bearbeitung insbesondere im Fall einer Kunststoffschicht durch eine Erhitzung der isolierenden Schicht vereinfacht werden kann.
  • Bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung kann die leitfähige, transparente Schicht beispielsweise mit einem PVD-Verfahren direkt auf den Halbleiterchip und den Trägerkörper aufgebracht werden.
  • Vorzugsweise befindet sich die leitfähige transparente Schicht auf einer Trägerfolie, die auf den Halbleiterchip und den Trägerkörper auflaminiert wird. Das Aufbringen der Trägerfolie mit der leitfähigen transparenten Schicht auf den Halbleiterchip und den Trägerkörper kann auch mit einem Tiefziehverfahren erfolgen.
  • Vorteilhaft wird die Trägerfolie mit der leitfähigen transparenten Schicht vor dem Aufbringen auf den Halbleiterchip strukturiert. Dies kann insbesondere durch das Heraustrennen von Teilbereichen der Folie, beispielsweise durch Ausstanzen, oder durch eine Strukturierung der leitfähigen transparenten Schicht oder das Aufbringen von strukturierten Bereichen einer isolierenden Schicht auf die leitfähige Schicht erfolgen. Diese isolierende Schicht kann beispielsweise ein Siliziumoxid oder ein Siliziumnitrid enthalten. Durch die Verwendung einer derartig vorstrukturierten Folie kann das vorherige Aufbringen der isolierenden Schicht auf den Halbleiterchip entfallen.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen in Zusammenhang mit den 1 bis 5 näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 a, b, c und d schematisch dargestellte Zwischenschritte eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens zur Herstellung eines optoelektronischen Bauelements gemäß der Erfindung,
  • 2 eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen optoelektronischen Bauelements,
  • 3 eine schematische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen optoelektronischen Bauelements,
  • 4 eine schematische Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen optoelektronischen Bauelements und
  • 5 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Kunststofffolie, die zur Kontaktierung eines erfindungsgemäßen optoelektronischen Bauelements vorgesehen ist.
  • Gleiche oder gleichwirkende Elemente sind in den Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • In 1a ist ein optoelektronisches Bauelement dargestellt, das einen Halbleiterchip 1 und einen Trägerkörper 10 aufweist. Der Halbleiterchip 1 weist eine erste Hauptfläche 2 mit einer ersten Kontaktfläche 4 und eine zweite Hauptfläche 5 mit einer zweiten Kontaktfläche 6 auf. Die zweite Kontaktfläche 4 kann beispielsweise durch eine dem Trägerkörper 10 zugewandte, vorzugsweise mit einer Metallisierungsschicht 4 versehene Rückseite eines Substrats 3 gebildet werden. Mit der Kontaktfläche 4 ist der Halbleiterchip 1 mittels einer elektrisch leitfähigen Verbindung auf einem ersten Anschlußbereich 7 des Trägerkörpers 10 montiert. Die Montage des Halbleiterchips 1 auf dem Trägerkörper 10 erfolgt beispielsweise mittels einer Lötverbindung oder einem elektrisch leitfähigen Klebstoff.
  • Der Trägerkörper 10 weist einen zweiten Anschlußbereich 8 auf, der zum Beispiel durch einen isolierenden Bereich 9 vom ersten Anschlußbereich 7 elektrisch isoliert ist. Die Form des Trägerkörpers 10 kann im Rahmen der Erfindung auch von der hier dargestellten Form abweichen. Beispielsweise können die Anschlußbereiche 7, 8 auch durch metallische Leiterbahnen auf einem gemeinsamen Trägerkörper, zum Beispiel aus Kunststoff, gebildet sein. Bei dem optoelektronischen Bauelement kann es sich insbesondere um eine lichtemittierende Diode (LED) handeln, die eine aktive Zone 11 aufweist. Die Kontakt fläche 6 des optoelektronischen Bauelements kann beispielsweise aus einer Kontaktschicht oder -schichtenfolge gebildet werden, die auf die zweite Hauptfläche 5 aufgebracht ist und mit dem Fachmann bekannten Methoden, zum Beispiel mit Photolithographie, strukturiert ist.
  • In dem in 1b dargestellten Zwischenschritt wurde auf das optoelektronische Bauelement der 1a eine isolierende Schicht 12 aufgebracht. Die isolierende Schicht 12 ist vorzugsweise eine Kunststoffschicht, die zum Beispiel durch Auflaminieren einer Folie oder durch Aufsprühen einer Polymerlösung aufgebracht wird. Das Auflaminieren der isolierenden Schicht 12 in Form einer Kunststofffolie hat den Vorteil, daß dadurch auch die schwierig zu beschichtenden Seitenflanken des Halbleiterchips 1 mit einer gleichmäßig dicken isolierenden Schicht 12 bedeckt werden. Die Kunststofffolie 12 kann insbesondere ein sogenannter Trockenresist, also eine photostrukturierbare Folie, sein.
  • In dem in 1c dargestellten Zwischenschritt eines Verfahrens gemäß der Erfindung wurden Teile der isolierenden Schicht 12 durch eine Strukturierung entfernt. Bei dieser Strukturierung wird zumindest ein Teilbereich 13 des zweiten Anschlußbereichs 8 und die zweite Kontaktfläche 6 an der zweiten Hauptfläche 5 freigelegt. Die Strukturierung kann beispielsweise photolithographisch, mit Laserablation oder mechanischen Methoden, wie zum Beispiel Fräsen, Stempeln, Walzen oder Prägen erfolgen. Die mechanischen Methoden können vorteilhaft auch mit einer thermischen Bearbeitung kombiniert werden, zum Beispiel durch das Erhitzen einer isolierenden Kunststofffolie 12 bis in die Nähe oder über die Glastemperatur, um die mechanische Bearbeitung zu erleichtern.
  • 1d zeigt schematisch einen Zwischenschritt, bei dem eine leitfähige transparente Schicht 14 aufgebracht und dadurch die bei der Strukturierung der isolierenden Schicht 12 freigelegten Bereiche elektrisch miteinander verbunden werden. Die leitfähige transparente Schicht 14 kann zum Beispiel auf eine Kunststofffolie 15 aufgebracht sein und zusammen mit dieser auf den Halbleiterchip 1 und den Trägerkörper 10 auflaminiert werden. Die transparente leitfähige Schicht 14 kann beispielsweise eine Indium-Zinn-Oxid-Schicht sein, mit der die Kunststoffschicht 15 auf einer beim Auflaminieren dem Halbleiterchip 1 zugewandten Seite beschichtet ist. Das Beschichten der Kunststofffolie 15 mit der leitfähigen transparenten Schicht kann beispielsweise mittels Sputtern oder Aufdampfen erfolgen. Das Auflaminieren der leitfähigen transparenten Schicht 14 mit einer Kunststofffolie als Trägermedium hat den Vorteil, daß ähnlich wie beim zuvor beschriebenen Auflaminieren der isolierenden Schicht auch die Seitenflanken des Halbleiterchips 1, die schwierig zu beschichten sind, gleichmäßig mit der leitfähigen transparenten Schicht 14 bedeckt werden, und somit eine Unterbrechung der leitfähigen transparenten Schicht 14 vermieden wird.
  • Im Rahmen der Erfindung ist es aber auch möglich, daß die transparente leitfähige Schicht 12 direkt mit einem PVD-Beschichtungsverfahren auf den Halbleiterchip 1 und den Trägerkörper 10 aufgebracht wird. Dies kann beispielsweise durch Sputtern oder Aufdampfen erfolgen.
  • Nach Durchführung des in 1d dargestellten Verfahrensschritts ist das in 2 dargestellte erste Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen optoelektronischen Bauelements entstanden. Die leitfähige transparente Schicht 14 stellt eine elektrische Verbindung zwischen der Kontaktfläche 6 des Halbleiterchips 1 und dem zweiten Anschlußbereich 8 des Trägerkörpers 10 her. Durch die Isolierung der Seitenflanken des Halbleiterchips 1 und des ersten Anschlußbereichs 7 des Trägerkörpers 10 mit der isolierenden Schicht 12 wird ein Kurzschluß vermieden. Die Transparenz der leitfähigen Schicht 14 hat den Vorteil, daß von dem optoelektronischen Bauelement empfangene oder ausgesendete Strahlung nicht abgeschattet wird, wie dies bei einer Kontaktierung mit einem Bonddraht und einem Bondpad der Fall wäre.
  • Bei dem in 3 gezeigten Ausführungsbeispiel sind Teilbereiche 16, 17 der Oberfläche des Trägerkörpers 10 freigelegt worden. Auf diesen Teilbereichen 16, 17 können beispielsweise Kontakte (nicht dargestellt) angebracht werden, mit denen die elektrische Stromzuführung von außen zu den Anschlußbereichen 7 und 8 erfolgt. Das Freilegen der Teilbereiche 16, 17 kann durch einen Strukturierungsschritt, wie beispielsweise zuvor im Zusammenhang mit der Strukturierung der isolierenden Schicht 12 beschrieben, erfolgen.
  • Bei dem in 4 dargestellten dritten Ausführungsbeispiel ist der Halbleiterchip 1 mit der aufgebrachten leitfähigen transparenten Schicht 14 und der Kunststoffschicht 15 in eine Vergußmasse 18 eingeschlossen. Die Vergußmasse 18 dient insbesondere zum Schutz des optoelektronischen Bauelements vor Umwelteinflüssen, wie beispielsweise Schmutz oder Feuchtigkeit. Weiterhin kann die Vergußmasse 18 auch Partikel zur Konversion der Wellenlänge elektromagnetischer Strahlung enthalten. zum Beispiel könnte ein blau emittierender Halbleiterchip auf der Basis von GaN mit einer YAG:Ce enthaltenden Vergußmasse versehen werden, um Weißlicht zu erzeugen.
  • In 5 ist ein Ausführungsbeispiel einer Kunststofffolie 15, die als Trägerfolie für die leitfähige transparente Schicht 14 fungiert, dargestellt. Auf der der leitfähigen transparenten Schicht 14 gegenüberliegenden Seite ist die Kunststofffolie 15 mit einer Barrierenschicht 19 versehen, die ähnlich wie die im vorigen Ausführungsbeispiel vorgesehene Vergußmasse 18 zum Schutz des optoelektronischen Bauelements vor Umwelteinflüssen wie Schmutz oder Feuchtigkeit dient. Die Barrierenschicht 19 kann alternativ auch zwischen der Kunststofffolie 15 und der leitfähigen transparenten Schicht 14 angeordnet sein.
  • Die Kunststofffolie 15 kann vorteilhaft auch Partikel zur Konversion elektromagnetischer Strahlung erhalten. Auf der Seite der leitfähigen transparenten Schicht 14 kann zusätzlich auch noch eine Metallschicht 20 aufgebracht sein, die zu einer Verbesserung der elektrischen Leitfähigkeit dient. Um eine ausreichende Transparenz zu gewährleisten, sollte die Metallschicht 20 nicht dicker als 10 nm sein.
  • Weiterhin ist es auch möglich, daß die elektrisch leitfähige Schicht 14 oder die Metallschicht 20 teilweise mit einer isolierenden Schicht 12 abgedeckt sind. Die isolierende Schicht 12 kann beispielsweise ein Siliziumoxid oder ein Siliziumnitrid enthalten. Durch das Aufbringen und die Strukturierung der isolierenden Schicht 12 auf die mit der leitfähigen transparenten Schicht 14 versehene Kunststofffolie 15 können die zuvor in Zusammenhang mit den 1c und 1d beschriebenen Verfahrensschritte des Aufbringens der isolierenden Schicht 12 auf den Halbleiterchip 1 und den Trägerkörper 10 und die anschließende Strukturierung entfallen. Beim Auflaminieren der Kunststofffolie 15 auf den Halbleiterchip 1 und den Trägerkörper 10 muß in diesem Fall durch eine genaue Po sitionierung sichergestellt werden, daß die isolierenden Bereiche 12 und die mit der leitfähigen transparenten Schicht 14 versehenen, nicht abgedeckten Bereiche auf die dafür vorgesehenen Bereiche des Halbleiterchips 1 und des Trägerkörpers 10 aufgebracht werden.

Claims (27)

  1. Optoelektronisches Bauelement mit einem Halbleiterchip (1), der eine erste Hauptfläche (2), eine erste Kontaktfläche (4), und eine der ersten Hauptfläche (2) gegenüberliegende zweite Hauptfläche (5) mit einer zweiten Kontaktfläche (6) aufweist, sowie mit einem Trägerkörper (10), der zwei voneinander isolierte elektrische Anschlußbereiche (7, 8) aufweist, wobei der Halbleiterchip (1) mit der ersten Hauptfläche (2) auf dem Trägerkörper (10) befestigt ist und die erste Kontaktfläche (4) mit dem ersten Anschlußbereich (7) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Kontaktfläche (6) mit einer leitfähigen, transparenten Schicht (14), die auf eine Trägerfolie (15) aufgebracht ist, mit dem zweiten elektrischen Anschlußbereich (8) des Trägerkörpers (10) verbunden ist.
  2. Optoelektronisches Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerfolie (15) eine Kunststofffolie ist.
  3. Optoelektronisches Bauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die leitfähige, transparente Schicht (14) ein transparentes leitfähiges Oxid (TCO), vorzugsweise Indium-Zinn-Oxid (ITO), enthält.
  4. Optoelektronisches Bauelement mit einem Halbleiterchip (1), der eine erste Hauptfläche (2), eine erste Kontaktfläche (4), und eine der ersten Hauptfläche (2) gegenüberliegende zweite Hauptfläche (5) mit einer zweiten Kontaktfläche (6) aufweist, sowie mit einem Trägerkörper (10), der zwei vonein ander isolierte elektrische Anschlußbereiche (7, 8) aufweist, wobei der Halbleiterchip (1) mit der ersten Hauptfläche (2) auf dem Trägerkörper (10) befestigt ist und die erste Kontaktfläche (4) mit dem ersten Anschlußbereich (7) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Kontaktfläche (6) mit einer leitfähigen, transparenten Kunststofffolie (14) mit dem zweiten elektrischen Anschlußbereich (8) des Trägerkörpers (10) verbunden ist.
  5. Optoelektronisches Bauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kontaktfläche (4) an der ersten Hauptfläche (2) des Halbleiterchips angeordnet ist, wobei der Halbleiterchip (1) mit der ersten Kontaktfläche (4) mittels einer elektrisch leitenden Verbindung auf dem ersten Anschlußbereich (7) montiert ist.
  6. Optoelektronisches Bauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststofffolie (14) oder die Trägerfolie (15) Partikel zur Konversion der Wellenlänge elektromagnetischer Strahlung enthält.
  7. Optoelektronisches Bauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Trägerfolie (15) oder auf die Kunststofffolie (14) eine Barrierenschicht (19) zum Schutz vor Umwelteinflüssen aufgebracht ist.
  8. Optoelektronisches Bauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Halbleiterchip (1) in eine Vergußmasse (18) eingebettet ist.
  9. Optoelektronisches Bauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der zweiten Kontaktfläche (6) und der elektrisch leitfähigen, transparenten Schicht (14) oder der leitfähigen, transparenten Kunststofffolie eine Metallschicht (20), die vorzugsweise dünner als 10 nm ist, angeordnet ist.
  10. Optoelektronisches Bauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Seitenflanken des Halbleiterchips (1) und/oder dem ersten Anschlußbereich (7) und der leitfähigen, transparenten Schicht (14) oder der leitfähigen, transparenten Kunststofffolie eine isolierende Schicht (12) angeordnet ist.
  11. Optoelektronisches Bauelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierende Schicht (12) eine Kunststoffschicht ist.
  12. Optoelektronisches Bauelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierende Kunststoffschicht (12) photostrukturierbar ist.
  13. Optoelektronisches Bauelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierende Schicht (12) ein Siliziumoxid oder ein Siliziumnitrid enthält.
  14. Optoelektronisches Bauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das optoelektronische Bauelement eine strahlungserzeugende, aktive (11) Schicht enthält.
  15. Verfahren zur Herstellung eines optoelektronischen Bauelements mit einem Halbleiterchip (1), der eine erste Hauptfläche (2), eine erste Kontaktfläche (4) und eine der ersten Hauptfläche (2) gegenüberliegende zweite Hauptfläche (5) mit einer zweiten Kontaktfläche (6) aufweist, sowie mit einem Trägerkörper (10), der zwei elektrisch voneinander isolierte Anschlußbereiche (7, 8) aufweist, umfassend die Verfahrensschritte – Montage des Halbleiterchips (1) mit der ersten Hauptfläche (2) auf den Trägerkörper (10), – Aufbringen einer isolierenden Schicht (12), – Strukturierung der isolierenden Schicht (12), – Aufbringen einer transparenten, elektrisch leitfähigen Schicht (14), die sich auf einer Trägerfolie (15) befindet.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierende Schicht (12) eine Kunststoffschicht ist.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierende Kunststoffschicht (12) durch Auflaminieren aufgebracht wird.
  18. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierende Kunststoffschicht (12) durch Aufsprühen einer Polymerlösung aufgebracht wird.
  19. Verfahren zur Herstellung eines optoelektronischen Bauelements mit einem Halbleiterchip (1), der eine erste Hauptfläche (2), eine erste Kontaktfläche (4) und eine der ersten Hauptfläche (2) gegenüberliegende zweite Hauptfläche (5) mit einer zweiten Kontaktfläche (6) aufweist, sowie mit einem Trägerkörper (10), der zwei elektrisch voneinander isolierte Anschlußbereiche (7, 8) aufweist, gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte – Montage des Halbleiterchips (1) mit der ersten Hauptfläche (2) auf den Trägerkörper (10), – Auflaminieren einer isolierenden Kunststoffschicht (12), – Strukturierung der isolierenden Kunststoffschicht (12), – Aufbringen einer transparenten, elektrisch leitfähigen Schicht (14).
  20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die leitfähige, transparente Schicht (14) mit einem PVD-Verfahren aufgebracht wird.
  21. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierende Schicht (12) unter Verwendung eines Lasers strukturiert wird.
  22. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierende Schicht (12) photolithographisch strukturiert wird.
  23. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierende Schicht (12) mechanisch oder durch eine Kombination aus einer mechanischen und einer thermischen Methode strukturiert wird.
  24. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass sich die leitfähige, transparente Schicht (14) auf einer Trägerfolie (15), vorzugsweise einer Kunststofffolie (15), befindet.
  25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerfolie (15) mit der elektrisch leitfähigen, transparenten Schicht (14) auflaminiert wird.
  26. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerfolie (15) mit der elektrisch leitfähigen, transparenten Schicht (14) mit einem Tiefziehverfahren aufgebracht wird.
  27. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerfolie (15) mit der elektrisch leitfähigen, transparenten Schicht (14) vor dem Aufbringen strukturiert wird.
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