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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Technisches Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich allgemein auf einen Tank in dem Ammoniak
zum Gebrauch als Reduktionsmittel in einer Abgassteuervorrichtung
für eine Brennkraftmaschine gespeichert ist und auf eine Abgassteuervorrichtung,
die einen derartigen Tank verwendet.
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2. Stand der Technik
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SCR-Systeme
(Systeme mit selektiver katalytische Reduktion) sind bekannt, die
als Abgassteuersysteme für Automobilbrennkraftmaschinen
wie beispielsweise Dieselmaschinen ausgelegt sind, um ein Reduktionsmittel,
wie beispielsweise eine wässrige Harnstofflösung
oder Ammoniak zu verwenden, um NOx-Emissionen (Stickoxidemissionen),
die in einem Abgas enthalten sind, in harmlose oder weniger schädliche
Produkte (d. h., Stickstoff und Wasser) wirksam umzuwandeln. Beispielsweise offenbart
die
japanische Patentanmeldungserstveröffentlichung Nr.
2006-132393 ein derartiges SCR-System. Das Ammoniak hat
gewöhnlich einen reizenden Geruch, der die Umgebung in
der Atmosphäre nachteilig beeinflussen kann und muss daher
davon abgehalten werden, in die Umgebung zu entweichen. Um einen derartigen
Ammoniakaustritt zu vermeiden kann ein Oxidationskatalysator in
dem Abgasrohr der Maschine stromabwärts eines SCR-Katalysators
eingebaut sein, um Ammoniak, das keine Reaktion eingegangen ist
bzw. unverbraucht ist und in dem Abgas verbleibt, zu oxidieren und
es in die Atmosphäre abzugeben.
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Jedoch
sind Tanks, die typischerweise beim Speichern von Ammoniak verwendet
werden, gewöhnlich nicht dazu ausgelegt, um Ammoniak daran zu
hindern, nach außen zu entweichen. Das Ammoniak wird gewöhnlich
in flüssiger Form unter Druck gespeichert, damit mit diesem
leicht umgegangen werden kann. Die Tanks haben deshalb das Problem, dass
ein Brechen eines Behälters des Tanks bewirken wird, dass
das Ammoniak leicht in die Atmosphäre entweicht.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung einen Tank bereitzustellen,
der mit einer Ammoniakspeicherkammer ausgestattet ist, in der Ammoniak zum
Gebrauch als Reduktionsmittel in einer Abgassteuervorrichtung für
eine Brennkraftmaschine gespeichert ist und der ausgelegt ist, um
das Ammoniak zu fangen, das aus der Ammoniakspeicherkammer entweicht,
um eine Freisetzung des Ammoniaks in die Atmosphäre zu
vermeiden.
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Es
ist eine andere Aufgabe der Erfindung eine Abgassteuervorrichtung
für eine Brennkraftmaschine vorzusehen, die dazu ausgelegt
ist, um Ammoniak in einem Abgas, das von der Maschine abgegeben
wird, ohne einer Freisetzung des Ammoniaks in die Atmosphäre
zu fangen.
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Gemäß einem
Gesichtspunkt der Erfindung ist ein Tank zum Gebrauch in einem Abgassteuersystem
vorgesehen, das ausgelegt ist, um Ammoniak in das von einer Brennkraftmaschine
abgegebene Abgas zu sprühen, um in dem Abgas enthaltenes
Stickoxid zu reduzieren. Der Tank hat Folgendes: (a) einen Innenbehälter,
der eine Ammoniakspeicherkammer definiert, innerhalb der das Ammoniak
gespeichert ist; (b) einen Außenbehälter, der
den Innenbehälter umgibt; und (c) eine Fluidspeicherkammer,
die zwischen dem Innenbehälter und dem Außenbehälter
definiert ist. Die Fluidspeicherkammer speichert in sich Fluid,
wie beispielsweise Wasser, welches dazu dient, um das Ammoniak zu
lösen und zu fangen, das aus der Ammoniakspeicherkammer
entweicht, wodurch die Freigabe des Ammoniaks in die Atmosphäre
vermieden wird.
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Bei
der bevorzugten Form der Erfindung hat der Tank ferner eine Bruchüberwachungseinrichtung zum Überwachen,
ob der Innenbehälter gebrochen ist oder nicht. Wenn festgestellt
wird, dass der Innenbehälter gebrochen ist, kann sie bestimmen,
dass das Ammoniak aus der Ammoniakspeichervorrichtung entweicht.
Ein Alarm kann ausgegeben werden, um auf einen Austausch des Innenbehälters
zu drängen.
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Die
Bruchüberwachungseinrichtung kann durch einen Drucksensor
realisiert werden, der in dem Innenbehälter eingebaut ist,
um einen Druck in der Ammoniakspeicherkammer zu messen.
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Die
Bruchüberwachungseinrichtung kann alternativ durch einen
pH-Sensor realisiert sein, der zum Messen eines pH-Werts des Fluids
arbeitet, das in der Fluidspeicherkammer gespeichert ist.
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Das
Fluid in der Fluidspeicherkammer kann Wasser aufweisen.
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Gemäß einem
anderen Gesichtspunkt der Erfindung ist eine Abgassteuervorrichtung
für eine Brennkraftmaschine vorgesehen, die Folgendes aufweist:
(1) einen Tank mit (a) einem Innenbehälter, der eine Ammoniakspeicherkammer
definiert, in der Ammoniak gespeichert wird, (b) einen Außenbehälter, der
den Innenbehälter umgibt, und (c) eine Fluidspeicherkammer,
die zwischen dem Innenbehälter und dem Außenbehälter
definiert ist, um ein Fluid zu speichern, das dazu dient, um das
Ammoniak darin zu lösen und zu fangen; (2) ein Abgasrohr,
das einen Abgasweg definiert, durch den das aus einer Brennkraftmaschine
abgegebene Abgas strömt; (3) einen Reduktionskatalysator,
der in dem Abgasweg eingebaut ist, um eine Stickoxidemission zu
reduzieren, die in dem Abgas enthalten ist; (4) einen Ammoniakinjektor,
der in dem Abgasweg stromaufwärts des Reduktionskatalysators
eingebaut ist, um das Ammoniak, das in dem Tank gespeichert ist,
in das Abgas zu sprühen; und (5) einen Fluidinjektor, der
in dem Abgasweg stromabwärts des Reduktionskatalysators
eingebaut ist. Der Fluidinjektor arbeitet, um das Fluid einzusprühen,
das in der Fluidspeicherkammer des Tanks gespeichert ist, um das
Ammoniak zu fangen, das in dem Abgas enthalten ist, das durch den
Reduktionskatalysator getreten ist, wodurch die Freisetzung des
Ammoniaks in die Atmosphäre vermieden wird.
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Bei
der bevorzugten Form der Erfindung hat die Abgassteuervorrichtung
ferner einen Ammoniakoxidationskatalysator, der stromabwärts
des Reduktionskatalysators eingebaut ist, um das Ammoniak zu oxidieren,
das in dem Abgas enthalten ist, und eine Steuereinrichtung, um ein
Sprühen des Fluids aus dem Fluidinjektor zu steuern. Die
Steuereinrichtung arbeitet, um den Fluidinjektor zu betätigen,
damit dieser das Fluid in das Abgas sprüht, wenn bestimmt wird,
dass eine Leistungsfähigkeit des Ammoniakoxidationskatalysators
verringert ist.
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Die
Abgassteuervorrichtung kann auch eine Bruchüberwachungseinrichtung
zum Überwachen aufweisen, ob der Innenbehälter
gebrochen ist oder nicht.
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Die
Steuervorrichtung kann ausgelegt sein, um zu bestimmen, ob das Ammoniak
in dem Abgas, das aus dem Reduktionskatalysator strömt,
enthalten ist oder nicht. Wenn bestimmt wird, dass das Ammoniak
in dem Abgas enthalten ist, betätigt die Steuereinrichtung
den Fluidinjektor, um das Fluid in das Abgas zu sprühen,
um das Ammoniak zu fangen.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
Erfindung wird aus der nachstehend gegebenen detaillierten Beschreibung
und aus den beigefügten Zeichnungen der bevorzugten Ausführungsbeispiele
der Erfindung besser verstanden werden, die jedoch nicht herangezogen
werden sollten, um die Erfindung auf die speziellen Ausführungsbeispiele
zu beschränken, sondern nur zum Zwecke der Erklärung
und des Verständnisses dienen.
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In
den Zeichnungen:
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1 ist
eine schematische Ansicht, die eine Abgassteuervorrichtung gemäß dem
ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
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2 ist
eine Schnittansicht, die einen Innenaufbau eines Tanks zeigt, der
in der Abgassteuervorrichtung von 1 eingebaut
ist;
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3 ist
ein Flussdiagramm eines Programms, das von der Abgassteuervorrichtung
von 1 ausgeführt wird, um zu bestimmen, ob
ein Tank gebrochen ist oder nicht;
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4 ist
eine schematische Ansicht, die eine Abgassteuervorrichtung gemäß dem
zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
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5 ist
ein Flussdiagramm eines Programms, das von der Abgassteuervorrichtung
von 4 ausgeführt wird, um zu bestimmen, ob
der Tank gebrochen ist oder nicht;
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6 ist
eine schematische Ansicht, die eine Abgassteuervorrichtung gemäß dem
dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt; und
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7 ist
ein Flussdiagramm eines Programms, das von der Abgassteuervorrichtung
von 5 ausgeführt wird, um das Sprühen
von Wasser in das Abgas zu steuern, um Ammoniak ohne einer Freisetzung
von diesem in die Atmosphäre zu fangen.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Bezugnehmend
auf die Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile
in verschiedenen Ansichten kennzeichnen, ist insbesondere in 1 eine Abgassteuervorrichtung 10 für
Automobildieselmaschinen gezeigt, die in einem Abgassystem 12 einer
Brennkraftdieselmaschine 11 eingebaut ist. Die Abgassteuervorrichtung 10 ist
mit einem Abgasrohr 13, einem Oxidationskatalysator 14,
einem Ammoniakinjektor 15, einem Tank 30, einer
Steuereinrichtung 16, einem SCR-Katalysator (Katalysator
mit selektiver katalytischer Reduktion) 17, einem NOx-Sensor 18 und
einem Ammoniakoxidationskatalysator 19 ausgestattet. Das
Abgasrohr 13 definiert einen Abgasweg 20 in sich,
durch den aus der Dieselmaschine 11 emittiertes Abgas strömt.
Das Abgas strömt durch den Abgasweg 20 und tritt
in den Oxidationskatalysator 14 ein. Der Oxidationskatalysator 14 arbeitet,
um Kohlenwasserstoff (HC) und Kohlenmonoxid (CO) zu oxidieren, die
in dem Abgas enthalten sind, um Wasser (H2O)
und Kohlendioxid (CO2) zu produzieren. Ein
DPF (Dieselpartikelfilter) kann zwischen der Dieselmaschine 11 und
dem Oxidationskatalysator 14 oder stromabwärts
des Oxidationskatalysators 14 eingebaut sein.
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Der
Injektor 15 ist zwischen dem Oxidationskatalysator 14 und
dem SCR-Katalysator 17 angeordnet. Im Speziellen befindet
sich der Injektor 15 stromaufwärts des SCR-Katalysators 17 und
arbeitet, um von dem Tank 30 zugeführtes Ammoniak
in das durch den Abgasweg 20 strömende Abgas einzuspritzen.
Der Injektor 15 hat in sich ein bewegliches Bauteil eingebaut,
wie beispielsweise eine Nadel (nicht gezeigt), die innerhalb eines
Injektorkörpers in einer Längsrichtung von diesem
hin- und herbeweglich ist. Die Bewegung des beweglichen Bauteils
wird durch einen Solenoidaktor 21 erreicht. Der Injektor 15 hat
in seinem Kopf eine Sprühöffnung 22 ausgebildet,
durch die Ammoniak in das Abgas eingespritzt wird, das durch den
Abgasweg 20 strömt. Das bewegliche Bauteil des
Injektors 21 wird durch den Solenoidaktor 21 herauf-
oder herunterbewegt, um die Sprühöffnung 22 zu öffnen
oder zu schließen. Der Injektor 15 ist an dem
Abgasrohr 13 gesichert, wobei der Kopf dem Abgasweg 20 ausgesetzt
ist, um das Ammoniak innerhalb des Abgasrohrs 13 zu sprühen.
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Die
Steuereinrichtung 16 wird durch eine ECU (elektronische
Steuereinheit) realisiert und arbeitet, um das Sprühen
von Ammoniak aus dem Injektor 15 zu steuern. Die Steuereinrichtung 16 ist
mit einem typischen Mikrocomputer ausgestattet, der aus einer CPU,
einem ROM und einem RAM hergestellt ist. Die Steuereinrichtung 16 ist
auch mit anderen Steuereinrichtungen (nicht gezeigt) für
die Dieselmaschine 11 durch ein fahrzeuginternes LAN (nicht
gezeigt) verbunden. Der SCR-Katalysator 17 arbeitet, um
in dem Abgas enthaltenes NOx selektiv zu reduzieren. Insbesondere
wird in dem SCR-Katalysator 17 NOx in dem Abgas durch das
aus dem Injektor 15 gesprühte Ammoniak in Stickstoff
(N) und Wasser (H2O) reduziert.
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Der
NOx-Sensor 18 ist in dem Abgasweg 20 stromabwärts
des SCR-Katalysators 25 eingebaut. Der NOx-Sensor 18 arbeitet,
um die Konzentration von NOx zu messen, die in dem Abgas enthalten
ist, das durch den Abgasweg 20 strömt. Insbesondere gibt
der NOx-Sensor 18 ein elektrisches Signal als eine Funktion
der NOx Konzentration zu der Steuereinrichtung 16 aus.
Die Steuereinrichtung 16 analysiert die Ausgabe von dem
NOx-Sensor 18 und Informationen hinsichtlich der Betriebsbedingungen
der Dieselmaschine 1, wie sie durch das fahrzeuginterne LAN
eingegeben werden, um eine von dem Injektor 15 einzusprühende
Ammoniakmenge zu steuern (d. h., eine Ein-Dauer, während
der der Injektor 15 geöffnet gehalten wird).
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Der
Ammoniakoxidationskatalysator 19 arbeitet, um Ammoniak
zu oxidieren. Wenn eine überhöhte Menge von Ammoniak
ungewünschterweise in das Abgasrohr 20 eingesprüht
wird, um NOx in dem Abgas zu reduzieren, oder wenn das NOx mit dem Ammoniak
in dem SCR-Katalysator 17 unvollständig reagiert,
kann dies bewirken, dass unverbrauchtes Ammoniak in die Atmosphäre
abgegeben wird. Das Ammoniak ist gewöhnlich flüssig
und hat einen reizenden Geruch, der die Umgebung in der Atmosphäre
nachteilig beeinflussen kann. Um diesen Nachteil zu vermeiden wird
der Ammoniakoxidationskatalysator 19 verwendet, um das
unverbrauchte Ammoniak, das in dem Abgas verbleibt, zu oxidieren
und zu der Atmosphäre abzugeben.
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Der
Tank 30 ist ausgelegt, um das von dem Injektor 15 einzusprühende
Ammoniak zu speichern. Der Tank 30 ist, wie es in 2 dargestellt
ist, aus einem Innenbehälter 31 und einem Außenbehälter 32 ausgebildet.
Insbesondere besteht der Tank 30 aus einem Doppelwandaufbau,
in dem der Innenbehälter 31 innerhalb des Außenbehälters 32 angeordnet
ist. Der Innenbehälter 31 bildet eine Ammoniakspeicherkammer 33,
in der Ammoniak in flüssiger Form gespeichert ist. Der
Tank 30 definiert auch zwischen dem Innenbehälter 31 und
dem Außenbehälter 32 eine Fluidspeicherkammer 34,
in der Wasser gespeichert ist.
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Der
Tank 30 ist auch mit einem Drucksensor 35 ausgestattet.
Der Drucksensor 35 ist in einer Wand des Innenbehälters 31 eingebaut
und arbeitet, um ein elektrisches Signal als eine Funktion des Drucks
in der Ammoniakspeicherkammer 33 zu der Steuereinrichtung 16 auszugeben.
Die Steuereinrichtung 16 analysiert den Druck in der Ammoniakspeicherkammer 33,
wie er durch den Drucksensor 35 gemessen wird, um zu bestimmen,
ob der Innenbehälter 31 gebrochen ist oder nicht,
oder anders gesagt, ob das Ammoniak aus der Ammoniakspeicherkammer 33 entweicht
oder nicht.
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Die
Steuereinrichtung 16, die vorstehend beschrieben ist, analysiert
die durch den NOx-Sensor 18 gemessenene NOx Konzentration
in dem Abgas und den Betriebszustand der Dieselmaschine 11,
der durch das Fahrzeug interne LAN abgeleitet wird, um eine Sollmenge
an Ammoniak zu bestimmen, die aus dem Injektor 15 zu sprühen
ist. Insbesondere wurde herausgefunden, dass die Menge an NOx, die
aus der Dieselmaschine 11 emittiert wird, mit dem Grad einer
Last auf die Dieselmaschine 11 korreliert, d. h., mit der
in die Dieselmaschine 11 gesprühten Kraftstoffmenge.
Basierend auf einer solchen Tatsache berechnet die Steuereinrichtung 16 eine
Basismenge an Ammoniak, die von dem Injektor 15 einzusprühen ist,
als eine Funktion der Menge an Kraftstoff, der in die Dieselmaschine 11 gesprüht
wird, wie es durch das Fahrzeug interne LAN hergeleitet wird und
korrigiert diese, um die Konzentration von NOx stromabwärts
des SCR-Katalysators 17, wie sie durch den NOx-Sensor 18 gemessen
wird, unter einen gegebenen Referenzwert zu bringen, um eine Sollmenge
an Ammoniak, die tatsächlich in das Abgas einzusprühen
ist, zu bestimmen. Die Steuereinrichtung 16 gibt ein Antriebssignal,
wie es als eine Funktion der Sollmenge an Ammoniak bestimmt wird,
zu dem Solenoidaktor 21 des Injektors 15 aus,
um das Ammoniak in das Abgas zu sprühen.
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Rückbezugnehmend
auf 1 hat die Abgassteuervorrichtung 10 auch
ein Ammoniakzufuhrsystem 23, das zwischen dem Tank 30 und
dem Injektor 15 angeordnet ist. Das Ammoniakzufuhrsystem 23 ist
mit einem Zufuhrrohr 24 und einem Druckregulator 25 ausgestattet.
Das Zufuhrrohr 24 definiert einen Ammoniakzufuhrweg, der
sich zwischen dem Tank 30 und dem Injektor 15 erstreckt.
Der Druckregulator 25 verdampft das Ammoniak, das durch
den Ammoniakzufuhrweg strömt, reguliert dessen Druck und
befördert es zu dem Injektor 15. Insbesondere wird
der Injektor 15 mit gasförmigem Ammoniak versorgt.
Das Ammoniakzufuhrsystem 23 kann auch eine Pumpe umfassen,
die arbeitet, um das Ammoniak, das dem Injektor 15 zuzuführen
ist, mit Druck zu beaufschlagen.
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Die
Betriebsweisen der Abgassteuervorrichtung 10 und des Tanks 30 werden
nachstehend beschrieben.
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Gewöhnlich
korrodiert oder altert der Innenbehälter 31 des
Tanks 30, was zu dessen Brechen führen kann. Dies
wird bewirken, dass das Ammoniak in der Ammoniakspeicherkammer 33 zu
der Außenseite des Innenbehälters 31 entweicht.
Der Innenbehälter 31 ist von der Flüssigkeitsspeicherkammer 34 umgeben,
die zwischen dem Innenbehälter 31 und dem Außenbehälter 32 definiert
ist. Die Flüssigkeitsspeicherkammer 34 speichert
in sich Wasser, in dem das Ammoniak in großem Maße
löslich ist. Das Ammoniak, wenn es aus der Ammoniakspeicherkammer 33 austritt,
wird sich in dem Wasser innerhalb der Fluidspeicherkammer 34 lösen.
Anders gesagt wird das Ammoniak durch das Wasser innerhalb der Flüssigkeitsspeicherkammer 34 vollständig gefangen.
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Das
Wasser, in dem Ammoniak gelöst wird, ist alkalisch (oder
basisch). Dadurch, wenn sich das Ammoniak, das aus der Ammoniakspeicherkammer 33 entwichen
ist, in dem Wasser innerhalb der Fluidspeicherkammer 34 löst,
wird das Wasser basisch sein. Dies kann bewirken, dass der Innenbehälter 31 und
der Außenbehälter 32 abhängig
von der Qualität deren Material korrodieren. Es ist deshalb
wesentlich, das Entweichen von Ammoniak, das aufgrund des Drucks
des Innenbehälters 31 auftritt, so früh
wie möglich herauszufinden.
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Die
Steuereinrichtung 16 ist deshalb ausgelegt, um ein Tankversagensüberwachungsprogramm auszuführen,
wie es in 3 dargestellt ist, um den Bruch
des Innenbehälters 31 des Tanks 30 herauszufinden.
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Nachdem
sie in das Programm eingetreten ist, geht die Routine zu Schritt 101,
wobei die Ausgabe von dem Drucksensor 35 abgetastet wird,
um den Druck in der Ammoniakspeicherkammer 33 zu messen,
der sich in dem Innenbehälter 31 gebildet hat. Wenn
der Injektor 15 das Ammoniak in das Abgas sprüht,
das durch den Abgasweg 20 strömt, wird dies zu
einem Druckabfall innerhalb der Ammoniakspeicherkammer 33 führen.
Der Druck in der Ammoniakspeicherkammer 33 korreliert deshalb
mit der Ammoniakmenge, die aus dem Injektor 15 gesprüht
wird.
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Die
Routine geht zu Schritt 102 weiter, wobei bestimmt wird,
ob der Druck in der Ammoniakspeicherkammer 33, wie er bei
Schritt 101 bestimmt wird, innerhalb eines gegebenen zulässigen
Bereichs liegt oder nicht. Der Druck in der Ammoniakspeicherkammer 33,
wie er vorstehend beschrieben ist, korreliert mit der Ammoniakmenge,
die aus dem Injektor 15 gesprüht wird. Die Steuereinrichtung 16 bestimmt
die Sollmenge an Ammoniak, die aus dem Injektor 15 einzusprühen
ist, auf die vorstehend beschriebene Art und Weise und berechnet
eine Änderung des Drucks in der Ammoniakspeicherkammer 33,
von dem erwartet wird, dass er aufgrund des Einsprühens der
Sollmenge an Ammoniak ansteigt. Wenn eine Änderung oder
ein Unterschied zwischen den Drücken in der Ammoniakspeicherkammer 33,
wie sie durch den Drucksensor 35 vor und nach dem Einsprühen
von Ammoniak aus dem Injektor 15 gemessen werden, im Wesentlichen
identisch zu der berechneten Druckänderung in der Ammoniakspeicherkammer 33 innerhalb
des zulässigen Bereichs ist, bestimmt die Steuereinrichtung 16,
dass der Druck in der Ammoniakspeicherkammer 33 auf einem
zulässigen Niveau ist. Alternativ, wenn der Unterschied
zwischen den Drücken in der Ammoniakspeicherkammer 33,
wie sie durch den Drucksensor 35 vor und nach dem Einsprühen
von Ammoniak aus dem Injektor 15 gemessen werden, größer
als die berechnete Änderung des Drucks in der Ammoniakspeicherkammer 33 ist,
d. h., außerhalb des zulässigen Bereichs liegt,
bestimmt die Steuereinrichtung 16, dass der Innenbehälter 31 gebrochen
ist, so dass das Ammoniak entweicht. Wenn kein Ammoniak aus dem
Injektor 15 gesprüht wurde aber der Druck in der
Ammoniakspeicherkammer 33 abgefallen ist, kann die Steuereinrichtung 16 auch
bestimmen, dass der Innenbehälter 31 gebrochen
ist.
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Wenn
bei Schritt 102 eine NEIN-Antwort erhalten wird, was bedeutet,
dass der Innenbehälter 31 gebrochen ist, dann
geht die Routine zu Schritt 103 weiter, wobei ein Alarmsignal
ausgegeben wird, um eine Bedienperson eines Automobils, in dem die
Abgassteuervorrichtung 10 eingebaut ist, zu informieren,
dass der Innenbehälter 31 gebrochen ist. Insbesondere
betätigt die Steuereinrichtung 16 eine Alarmierungseinrichtung 26,
wie sie in 1 dargestellt ist, um die Fahrzeugbedienperson über
die Fehlfunktion des Tanks 30 zu informieren. Die Alarmierungseinrichtung 26 kann
eine Lampe oder ein Summer sein, die bzw. der in dem Armaturenbrett
des Automobils eingebaut ist, um visuell oder akustisch vor der
Fehlfunktion des Tanks 30 zu warnen.
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Wie
es vorstehend beschrieben ist, besteht die Tankvorrichtung 30 aus
einer doppelwandigen Struktur, die aus dem Innenbehälter 31 und
dem Außenbehälter 32 aufgebaut ist, um
die Fluidspeicherkammer 34 auszubilden, in der Wasser gespeichert ist.
Die Fluidspeicherkammer 34 arbeitet, um das Ammoniak zu
sammeln, das aus der Ammoniakspeicherkammer 33 entweicht,
wodurch vermieden wird, dass das Ammoniak in die Atmosphäre
freigegeben wird, was gewöhnlich durch den Bruch des Innenbehälters 31 auftritt.
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Die
Steuereinrichtung 16 überwacht das Brechen des
Innenbehälters 31 durch Verwenden einer Druckänderung
in der Ammoniakspeicherkammer 33, wie sie durch den Drucksensor 35 gemessen wird,
und betätigt die Alarmierungseinrichtung 26 in dem
Fall des Brechens des Innenbehälters 31, um die
Fahrzeugbedienperson visuell oder akustisch über die Fehlfunktion
des Tanks 30 zu informieren. Speziell ist die Abgassteuervorrichtung 10 des
Ausführungsbeispiels ausgelegt, um das Brechen des Tanks 30 frühzeitig
zu erfassen und das Entweichen des Ammoniaks in die Atmosphäre
zu vermeiden.
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Anstelle
von Wasser kann die Fluidspeicherkammer 34 ein wasserbasierendes
Fluid oder Säurefluid oder eine Lösung speichern.
Wenn es in Wasser gelöst ist, wird das Ammoniak basisch.
Der Gebrauch des Säurefluids in der Fluidspeicherkammer 34 stellt deshalb
sicher, dass das Ammoniak innerhalb des Tanks 30 gefangen
wird. Die Fluidspeicherkammer 34 kann alternativ ein Sauergas
anstelle der Flüssigkeit speichern.
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4 zeigt
die Abgassteuervorrichtung 10 gemäß dem
zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung, welches sich
von dem ersten Ausführungsbeispiel nur dadurch unterscheidet,
wie das Brechen des Tanks 30 erfasst wird. Die gleichen
Bezugszeichen, wie sie in dem ersten Ausführungsbeispiel
eingesetzt wurden, bezeichnen die gleichen Teile und eine Erklärung
von diesen im Detail wird hier weggelassen.
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Der
Tank 30 ist mit einem pH-Sensor 36 (pH entspricht
dem Grad einer Azidität oder Alkalität) ausgestattet.
Der pH- Sensor 36 ist in dem Außenbehälter 32 eingebaut
und arbeitet, um den pH-Wert innerhalb der Fluidspeicherkammer 34 zu
messen, die zwischen dem inneren und dem Außenbehälter 31 und 32 ausgebildet
ist und um ein elektrisches Signal zu der Steuereinrichtung 16 auszugeben,
das diesen angibt. Die Steuereinrichtung 16 analysiert
die Ausgabe von dem pH-Sensor 36, um zu bestimmen, ob der
Innenbehälter 31 des Tanks 30 gebrochen
ist oder nicht.
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Speziell
ist die Steuereinrichtung 16 dieses Ausführungsbeispiels
ausgelegt, um ein Tankfehlfunktionsüberwachungsprogramm
auszuführen, wie es in 5 dargestellt
ist, um das Brechen des Innenbehälters 31 des
Tanks 30 herauszufinden.
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Nach
einem Eintreten in das Programm geht die Routine zu Schritt 201 voran,
wobei die Ausgabe von dem pH-Sensor 36 abgetastet wird,
um den pH-Wert von Wasser innerhalb der Ammoniakspeicherkammer 33 zu
messen, die innerhalb des Innenbehälters 31 ausgebildet
ist. Das Wasser in der Fluidspeicherkammer 34 hat einen
neutralen pH-Wert, d. h., hat einen pH-Wert von in etwa sieben (7)
bis Ammoniak darin gelöst ist. Der Bruch des Innenbehälters 31,
wie es bereits in dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben
ist, wird bewirken, dass das Ammoniak von der Ammoniakspeicherkammer 33 entweicht
und in dem Wasser in der Fluidspeicherkammer 34 gelöst
wird, so dass das Wasser in der Fluidspeicherkammer 34 einen
pH-Wert haben wird, der größer als sieben (7)
ist.
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Nachdem
der pH-Wert des Wassers in der Fluidspeicherkammer 34 gemessen
ist, geht die Routine zu Schritt 202 weiter, wobei bestimmt
wird, ob der pH-Wert des Wassers innerhalb eines gegebenen zulässigen
Bereichs liegt, wie er um sieben (7) herum definiert ist, oder nicht.
Wenn eine JA-Antwort erhalten wird, was bedeutet, dass der pH-Wert
des Wassers um sieben (7) herum liegt, bestimmt die Steuereinrichtung 16,
dass der Innenbehälter 31 des Tanks 30 nicht
gebrochen ist. Die Routine endet dann. Alternativ, wenn bei Schritt 202 eine
NEIN-Antwort erhalten wird und der pH-Wert des Wassers als größer
als sieben (7) bestimmt wird, bestimmt die Steuereinrichtung 16,
dass der Innenbehälter 31 gebrochen ist, so dass
das Ammoniak entweicht. Die Routine geht zu Schritt 203 weiter,
wobei die Alarmierungseinrichtung 26 betätigt
wird, um die Bedienperson des Automobils, in dem die Abgassteuervorrichtung 10 eingebaut
ist, zu informieren, dass der Innenbehälter 31 gebrochen
ist.
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Wie
es aus der vorstehenden Diskussion ersichtlich ist, ist die Steuereinrichtung 16 des
zweiten Ausführungsbeispiels ausgelegt, um den pH-Wert des
Wassers, das in der Fluidspeicherkammer 34 gespeichert
ist, durch den pH-Sensor 36 zu analysieren, um zu überwachen,
ob der Innenbehälter 31 des Tanks 30 gebrochen
ist oder nicht. Wenn bestimmt wird, dass der Innenbehälter 31 gebrochen
ist, betätigt die Steuereinrichtung 16 die Alarmierungseinrichtung 26,
um die Fahrzeugbedienperson über die Fehlfunktion des Tanks 30 zu
informieren. Insbesondere arbeitet die Abgassteuervorrichtung 10 dieses Ausführungsbeispiels,
um den Bruch des Tanks 30 frühzeitig zu erfassen
und das Entweichen von Ammoniak in die Atmosphäre zu vermeiden.
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Anstelle
von Wasser kann die Fluidspeicherkammer 34 ein Säurefluid
speichern. Wenn sich das Ammoniak in einem Säurefluid löst,
wird sich der pH-Wert des Säurefluids erhöhen,
wie bei Wasser.
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6 stellt
die Abgassteuervorrichtung 10 gemäß dem
dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Die gleichen Bezugszeichen,
wie sie bei dem ersten Ausführungsbeispiel eingesetzt wurden, bezeichnen
gleiche Teile und eine Erklärung derer im Detail wird hier
weggelassen.
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Die
Abgassteuervorrichtung 10 ist mit einem Fluidinjektor 41 und
einem Ammoniaksensor 42 ausgestattet, die stromabwärts
des Ammoniakoxidationskatalysators 19 angeordnet sind.
Der Fluidinjektor 41 hat, wie der Injektor 15,
einen Solenoidaktor 43, der durch die Steuereinrichtung 16 unter
Strom gesetzt wird oder nicht, um eine Sprühöffnung 44 zu öffnen
oder zu schließen, die an dem Kopf eines Körpers
des Fluidinjektors 41 ausgebildet ist, um dadurch Wasser
in den Abgasweg 20 zu sprühen. Der Ammoniaksensor 42 arbeitet,
um die Konzentration von Ammoniak zu messen, das in dem Abgas enthalten
ist, das durch den Abgasweg 20 strömt, und um ein
elektrisches Signal zu der Steuereinrichtung 16 auszugeben,
das diese angibt.
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Der
Fluidinjektor 41 ist mit dem Tank 30 durch ein
Wasserzufuhrsystem 50 verbunden. Das Wasserzufuhrsystem 50 ist
mit einem Zufuhrrohr 51 und einer Pumpe 52 ausgestattet.
Das Zufuhrrohr 51 definiert einen Wasserzufuhrweg, durch
den Wasser von dem Tank 30 zu dem Fluidinjektor 41 geliefert wird.
Die Pumpe 52 arbeitet, um das Wasser, das von dem Tank 30 zu
dem Fluidinjektor 41 zu befördern ist, mit Druck
zu beaufschlagen. Das Zufuhrrohr 51 ist mit der Fluidspeicherkammer 34 verbunden,
die zwischen dem Innenbehälter 31 und dem Außenbehälter 32 des
Tanks 30 ausgebildet ist, um das Wasser aus der Fluidspeicherkammer 34 dem
Fluidinjektor 41 zuzuführen.
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Die
Steuereinrichtung 16 von diesem Ausführungsbeispiel
ist ausgelegt, um ein Wassersprühsteuerprogramm, wie es
in 7 dargestellt ist, auszuführen, um das
Freisetzen von Ammoniak in die Atmosphäre zu vermeiden.
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Nach
einem Eintritt in das Programm geht die Routine zu Schritt 301 weiter,
wobei die Ausgabe von dem Ammoniaksensor 42 abgetastet
wird, um die Konzentration von Ammoniak zu bestimmen, das in dem
Abgas enthalten ist. Die Routine geht zu Schritt 302 weiter,
wobei bestimmt wird, ob die Ammoniakkonzentration, wie sie in Schritt 302 bestimmt wird,
in einem gegebenen zulässigen Bereich liegt oder nicht.
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Das
Ammoniak, wie es aus dem Injektor 15 gesprüht
wird, dient zum Reduzieren von NOx in dem Abgas durch den SCR-Katalysator 17.
Anders gesagt wird das meiste Ammoniak in dem SCR-Katalysator 17 verbraucht.
Wenn jedoch eine überschüssige Menge von Ammoniak
ungewünschter Weise in den Abgasweg 20 gesprüht
wird oder wenn das NOx mit dem Ammoniak in dem SCR-Katalysator 17 unvollständig
reagiert, kann dies zu einem sogenannten Ammoniakdurchtreten führen,
bei dem unverbrauchtes Ammoniak durch den SCR-Katalysator 17 tritt. Das
Ammoniak, wie es durch den SCR-Katalysator 17 getreten
ist, wird durch den Ammoniakoxidationskatalysator 19 oxidiert,
der sich stromabwärts des SCR-Katalysators 17 befindet.
Wenn jedoch die Aktivität des Ammoniakoxidationskatalysators 19 aus
irgendeinem Grund verringert ist, kann dies bewirken, dass das unverbrauchte
Ammoniak durch den Ammoniakoxidationskatalysator 19 tritt,
so dass es zusammen mit dem Abgas in die Atmosphäre freigesetzt
wird.
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Um
das vorstehende Problem zu vermeiden, wenn bei Schritt 302 eine
NEIN-Antwort erhalten wird, was bedeutet, dass das Ammoniak aus
dem Ammoniakoxidationskatalysator 19 abgegeben wird, dann
geht die Routine zu Schritt 303 weiter, wobei die Pumpe 52 und
der Fluidinjektor 41 betätigt werden. Die Routine
geht zu Schritt 304 weiter, wobei der Fluidinjektor 41 das
Wasser, wie es in der Fluidspeicherkammer 34 des Tanks 30 gespeichert
ist, in das Abgas sprüht, das stromabwärts des
Ammoniakoxidationskatalysators 19 strömt. Dies
bewirkt, dass das in dem Abgas enthaltene Ammoniak in dem Wasser
gelöst oder gefangen wird, das aus dem Fluidinjektor 41 gesprüht
wird. Das Wasser, wie es in das Abgas gesprüht wird, das
durch den Abgasweg 20 strömt, wird in einem Behälter
(nicht gezeigt) gesammelt und wird zyklisch entsorgt. Das Wasser
kann alternativ ohne in dem Behälter gesammelt zu werden
in die Atmosphäre abgegeben werden.
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Wie
es aus der vorstehenden Diskussion ersichtlich ist, wenn der Ammoniakoxidationskatalysator 19 gebrochen
sein sollte oder dessen Fähigkeit aufgrund von beispielsweise
einer mangelnden Reaktionstemperatur des Ammoniaks verringert sein sollte,
arbeitet die Abgassteuervorrichtung des dritten Ausführungsbeispiels,
um das Wasser in das Abgas zuzuführen, um das unverbrauchte
Ammoniak, welches durch den Ammoniakoxidationskatalysator 19 getreten
ist, zu fangen, wodurch die Freisetzung des Ammoniaks in die Atmosphäre
vermieden wird.
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Die
Verwendung von in der Fluidspeicherkammer 34 des Tanks 30 gespeichertem
Wasser beim Absorbieren des unverbrauchten Ammoniaks, eliminiert
den Bedarf eines zusätzlichen Wasserspeichers zum Zuführen
des Wassers zu dem Fluidinjektor 41. Dies vermeidet die
Freisetzung von Ammoniak in die Atmosphäre, ohne den Aufbau
der Abgassteuervorrichtung 10 komplizierter zu machen.
Die Fluidspeicherkammer 34 kann ausgelegt sein, um ein
anders Fluid als Wasser zu speichern, um es durch den Fluidinjektor 41 einzusprühen.
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Während
die vorliegende Erfindung hinsichtlich der bevorzugten Ausführungsbeispiele
offenbart wurde, um ein besseres Verständnis von dieser
zu erleichtern, sollte wahrgenommen werden, dass die Erfindung auf
verschiedene Weisen ausgeführt werden kann, ohne von dem
Prinzip der Erfindung abzuweichen. Deshalb sollte verstanden werden,
dass die Erfindung alle möglichen Ausführungsbeispiele
und Abwandlungen zu den gezeigten Ausführungsbeispielen
umfasst, welche ausgeführt werden können, ohne
von dem Prinzip der Erfindung, wie es in den beigefügten
Ansprüchen dargelegt ist, abzuweichen. Die Ausführungsbeispiele
1 bis 3 können kombiniert werden. Beispielsweise kann die
Abgassteuervorrichtung 10 des dritten Ausführungsbeispiels
die Alarmierungseinrichtung 26 aufweisen, wie sie in dem
ersten und dem zweiten Ausführungsbeispiel verwendet wird,
oder sie kann ausgelegt sein, um den Bruch des Tanks 10 in
der gleichen Art und Weise zu erfassen, wie sie in dem ersten oder
dem zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben ist.
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Ein
Tank zur Verwendung in einem Abgassteuersystem ist vorgesehen, das
ausgelegt ist, um Ammoniak in ein Abgas zu sprühen, das
aus einer Brennkraftmaschine abgegeben wird, um Stickoxidemissionen,
die in dem Abgas enthalten sind, zu reduzieren. Der Tank besteht
aus einer doppelwandigen Struktur einschließlich eines
Innenbehälters, der eine Ammoniakspeicherkammer definiert,
in der Ammoniak gespeichert ist, eines Außenbehälters,
der den Innenbehälter umgibt, und einer Fluidspeicherkammer, die
zwischen dem Innenbehälter und dem Außenbehälter
definiert ist. Die Fluidspeicherkammer speichert in sich ein Fluid,
wie beispielsweise Wasser, welches dazu dient, um das Ammoniak zu
lösen und zu fangen, welches aus der Ammoniakspeicherkammer
entweicht, wodurch die Freisetzung des Ammoniaks in die Atmosphäre
vermieden wird. Eine Abgassteuervorrichtung ist ebenfalls vorgesehen,
die den Tank aufweist und ausgelegt ist, um Wasser in das Abgas
zu sprühen, um das Ammoniak zu fangen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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