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DE1019289B - Verfahren zur Herstellung von essigsaeurereichen Gemischen niedermolekularer Fettsaeuren durch Paraffinoxydation - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von essigsaeurereichen Gemischen niedermolekularer Fettsaeuren durch Paraffinoxydation

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Publication number
DE1019289B
DE1019289B DED17593A DED0017593A DE1019289B DE 1019289 B DE1019289 B DE 1019289B DE D17593 A DED17593 A DE D17593A DE D0017593 A DED0017593 A DE D0017593A DE 1019289 B DE1019289 B DE 1019289B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oxidation
residues
boiling
distillation
fatty acids
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED17593A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Frank Millidge
Ian Kenneth Miles Robson
Alec Elce
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Distillers Co Yeast Ltd
Original Assignee
Distillers Co Yeast Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Distillers Co Yeast Ltd filed Critical Distillers Co Yeast Ltd
Publication of DE1019289B publication Critical patent/DE1019289B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/16Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation
    • C07C51/21Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with molecular oxygen
    • C07C51/215Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with molecular oxygen of saturated hydrocarbyl groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von essigsäurereichen Gemischen niedermolekularer Fettsäuren durch Paraffinoxydation In der Hauptpatentanmeldung A 18967 IVb/12 o ist ein Verfahren zur Herstellung von essigsäurereichen Gemischen niedermolekularer Fettsäuren durch Paraffinoxydation mit Sauerstoff oder sauerstoffhaltigen Gasen in flüssiger Phase beschrieben, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man als Ausgangsmaterial eine zwischen etwa 15 und 100' C siedende paraffinische Kohlenwasserstofffraktion mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen verwendet, die zumindest zu 40 °/p aus Paraffinen mit 6 bis 8 Kohlenstoffatomen besteht, die ihrerseits zumindest zu 40 °/o aus verzweigten, mindestens eine Methylgruppe als Seitenkette enthaltenden Kohlenwasserstoffen bestehen. Die Oxydation kann bei Temperaturen von 130 bis 200' C durchgeführt werden. Das Verfahren kann auch so variiert werden, daß man einen Teil des Oxydationsgemisches der Reaktionszone entzieht, auf eine Temperatur unterhalb 80' C abkühlt und sich in zwei Schichten trennen läßt, die obere Schicht in die Reaktionszone zurückführt und die untere Schicht ganz oder teilweise auf die gewünschten Endprodukte verarbeitet.
  • Als verwendbare Ausgangsprodukte sind in der Hauptpatentanmeldung zahlreiche Beispiele genannt, darunter auch eine durch Destillation von Mittelost-Öl gewonnene Kohlenwasserstofffraktion, die zwischen etwa 15 und 95' C siedet.
  • Bei diesem Oxydationsverfahren entstehen neben den Fettsäuregemischen noch flüchtige neutrale Nebenprodukte, die von den Säuren und anderen weniger flüchtigen Produkten durch Destillation getrennt und dann zur Herstellung von Fettsäuren weiter oxydiert werden können. Weiterhin werden bei der Oxydation höhersiedende Stoffe gebildet, welche sich beispielsweise durch Abdestillieren der niedrigeren Säuren bis einschließlich Buttersäure als Rückstand gewinnen lassen. Diese Rückstände enthalten Verbindungen, die Säure-, Keton-, Hydroxyl- und Estergruppen enthalten und die zum größten Teil aus polyfunktionellen Verbindungen bestehen. Sie können auch noch gewisse Mengen von niedrigeren Fettsäuren in Form ihrer Ester enthalten. Ebenso können sie auch noch geringere Mengen der freien Säuren selbst enthalten, da diese durch Destillation nur schwer vollständig zu entfernen sind.
  • Es wurde nun festgestellt, daß man diese Rückstände in flüssiger Phase oxydieren kann, wobei ein Gemisch aus Fettsäuren mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen anfällt. Diese Mengen an Fettsäuren sind jedoch vergleichsweise gering und betragen ungefähr 20"/, des Gesamtgewichts der zur Oxydation verwendeten Rückstände, während eine erhebliche Menge, nämlich bis zu 400/, und mehr, aus hochsiedendem Material besteht. Bei der Entfernung der flüchtigeren Produkte durch Destillation wird dieses hochsiedende Material als ein dickes Pech gewonnen, welches sich nicht handhaben läßt. In manchen Fällen war diese Destillation sogar von einer heftigen exothermen Reaktion, möglicherweise einer Polymerisation, begleitet, die zu einem harten, verkokten Rückstand führte.
  • Es wurde weiterhin festgestellt, daß man die bei der Oxydation von Paraffinen anfallenden Destillationsrückstände mit frischen Paraffinen vereinigen und dann wieder der Oxydation unterwerfen kann. Im besonderen wurde gefunden, daß man bei der Oxydation von Paraffinen im kontinuierlichen Verfahren und bei der Abtrennung der flüchtigen Bestandteile von den höhersiedenden Rückständen durch Destillation diese Rückstände mit frischem Paraffin in die Oxydation zurückführen kann und daß bei einer derartigen Arbeitsweise die Gesamtmenge an diesen Rückständen im System erstaunlicherweise nicht zunimmt. Dies ist überraschend, da man hätte annehmen müssen, daß ein erheblicher Anteil dieser Rückstände der Oxydation Widerstand leisten und sich daher in dem System ansammeln würde.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist nun dadurch gekennzeichnet, daß man das primär erhaltene Oxydationsgemisch zur Abtrennung der flüchtigen Stoffe von den hochsiedenden Rückständen destilliert, diese Rückstände sodann in flüssiger Phas° mit Sauerstoff oxydiert und die Fettsäuren aus den in der ersten Stufe erhaltenen flüchtigen Stoffen und dem in der zweiten Stufe durch Oxydation der- hochsiedenden Rückstände erhaltenen Oxydationsgemisch gewinnt: Unter der Bezeichnung »flüchtige Stoffecc sind solche Stoffe zu verstehen, welche unterhalb von 170° C bei Atmosphärendruck sieden, und unter der Bezeichnung -,hochsiedende Rückstände;" diejenigen Materialien, welche oberhalb dieser Temperatur sieden.
  • Eine . Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, die Oxydation der Rückstände unter solchen Bedingungen vorzunehmen, daß diese praktisch vollständig in flüchtige Produkte, einschließlich niedrigere Fettsäuren, umgewandelt werden, eine andere darin, daß die Oxydation der Rückstände unter ähnlichen Bedingungen durchgeführt wird wie die Oxydation der Paraffine nach dem Verfahren der Hauptpatentanmeldung, insbesondere daß man die Rückstände mit frischem Paraffin in die Oxydation zurückführt.
  • Es wurde festgestellt, daß die bei der Destillation erhaltenen Rückstände bei ihrer Rückführung in die primäre Oxydation flüssig und leicht zu handhaben sind. Ferner wurde gefunden, daß beim Abkühlen der Rückstände sich recht reine Bernsteinsäure in kristalliner Form abscheidet, welche zweckmäßig abfiltriert wird, bevor den Rückständen frischer Kohlenwasserstoff zugefügt und die Mischung zur erneuten Oxydation zurückgeführt wird.
  • Die Destillation der jeweiligen Oxydationsgemische kann man je nach Wunsch in zwei oder mehr Kolonnen vornehmen. Die nicht sauren flüchtigen Stoffe, z. B. solche, die in Gegenwart von Wasser unterhalb 99° C sieden, werden vorteilhaft in einer ersten Kolonne und die wäßrigen Fettsäuren in einer zweiten Kolonne entfernt.
  • Oxydiert man die Rückständ° für sich allein, s3 kann man als oxydierendes Gas irgendein freien Sauerstoff enthaltendes Gas, sei es in Gestalt von Luft oder von Gemischen, welche reicher oder ärmer an Sauerstoff als Luft sind, benutzen. Gegeb°nenfalls kann ein Teil des freien Sauerstoffes aus Ozon bestehen. Der bei der Oxydation verwendete Druck soll so bemessen sein, daß die Reaktionsteilnehmer im wesentlichen in der flüssigen Phase erhalten werden. Die Temperatur soll hoch genug sein, um eine wirtschaftliche Oxydationsgeschwindigkeit zu bewirken. Sie liegt zweckmäßig zwischen 150 und 250° C.
  • Die Oxydation der Rückstände kann gegebenenfalls in Anwesenheit eines Oxydationskatalysators durchgeführt werden. Sind Katalysatoren, z. B. Verbindungen von Schwermetallen, bereits bei der primären Oxydation zur Anwendung gekommen, so ist im allgemeinen der Zusatz von Oxydationskatalysatoren zu den Rückständen unnötig, da sich katalytisch wirkende Stoffe in den Destillationsrückständen finden. Die Oxydation der Rückstände kann absatzweise oder kontinuierlich erfolgen und kann in irgendeiner der bekannten Vorrichtungen durchgeführt werden, in denen das oxydierende Gas mit der flüssigen Oxydationsmischung in innige Berührung gebracht wird.
  • Die folgenden Beispiele dienen zur Veranschaulichung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Beispiel 1 Eine zwischen 15 und 95° C siedende Fraktion von Paraffinen aus Mittelost-Rohöl, welche einen Anfangssiedepunkt (ASTM) von 31,5° und einen Endsiedepunkt (ASTM) von 96,5° besaß und die folgende Zusammensetzung aufwies:
    Paraffine
    Paraffine mit 6 bis 8
    Zusammen- mit 6 bis 8 C-Atomen
    Setzung C-Atomen und mit
    Methyl-
    seitenketten
    (Gewichtsprozent der Fraktion)
    n-Butan ....................... 4,1
    Isopentan ...................... 18,3
    n-Pentan ....................... 27,2
    Cyclopentan .................... 1,3
    2:2-Dimethylbutan .............. 0,35 0,35 0,35
    2:3-Dimethylbutan .............. 1,05 1,05 1,05
    2-Methylpentan ................. 9,2 9,2 9,2
    3-Methylpentan ................. 6,2 6,2 6,2
    n-Hexan ....................... 14,9 14,9
    Benzol......................... 0,7
    Methylcyclopentan .............. 1,6
    2:2-Dimethylpentan ............. 0,05 0,05 0,05
    2:4-Dimethylpentan ............. 0,1 0,1 0,1
    Cyclohexan ..................... 1,1
    2:3-Dimethylpentan ............. 0,5 0,5 0,5
    2-Methylhexan .................. 2,6 2,6 2,6
    1: 3-Dimethylcyclopentan
    (cis-Isomeres) ................. 0,7
    3-Methylhexan .................. 2,8 2,8 2,8
    n-Heptan ...................... 2,8 2,8
    Methylcyclohexan ............... 0,65
    Toluol ......................... 0,7
    Nicht festgestelltes Material ..... 3,1
    100,0 40,55 22,85
    wurde oxydiert und das anfallende Produkt durch Destillation getrennt, wobei zuerst die flüchtigen nicht sauren Produkte und anschließend die niedrigeren Fettsäuren und Wasser übergingen. 1356 g des angefallenen Destillationsrückstandes wurden in ein mit einem Rührwerk versehenes Gefäß aus nichtrostendem Stahl gefüllt. Das Gefäß war ferner mit einer Luftzuleitung am Boden, einem Rohr zur Entfernung von Abgasen und Vorrichtungen zum Messen und Einstellen der Temperatur ausgerüstet. Das Gefäß wurde auf 160' C erhitzt und Luft in einer Menge von ungefähr 31 in der Minute während 15 Stunden eingeleitet, wobei die Temperatur auf 190' C erhöht wurde. Am Ende dieser Zeit hörte die Sauerstoffaufnahme auf. Das Reaktionsgemisch wurde destilliert, und auf jeweils 100 g eingesetzten Rückstandes wurden gewonnen: 2,3 g Ameisensäure, 9,2 g Essigsäure, 2,4 g Propionsäure und 0,59 g Buttersäure sowie 38,1 g hochsiedendes Material. Der Rest bestand aus Wasser und gasförmigen Produkten.
  • Beispiel 2 Die in der Zeichnung schematisch dargestellte Vorrichtung bestand aus einem vertikalen Turm 1 von 7 cm lichter Weite und 6 1 Fassungsvermögen. Der Turm besaß am Fuß und ungefähr in der Mitte die Luftzuführungspunkte 2 und war mit einem Heizma-itel zur Ölaufnahme versehen. Durch die Leitung 3 wurde kontinuierlich frischer Kohlenwasserstoff über den Vorwärmer 13 eingeleitet. Sowohl die gasförmigen wie die flüssigen Produkte wurden aus dem Oxydationsgefäß 1 durch das Rohr 4 abgezogen und nach dem Abkühlen auf eine Temperatur unterhalb 80' C im Kühler 5 in eine Vorrichtung 6 geleitet, in der das Gas von der Flüssigkeit geschieden wurde. Die Abgase wurden durch Leitung 7 abgeführt. Darin etwa noch enthaltene geringe Mengen an Kohlenwasserstoffen wurden durch geeignete Maßnahmen, z. B. durch Auswaschen mit Öl, teilweise wiedergewonnen und in die Oxydation zurückgeführt. Die abgekühlten flüssigen Produkte wurden in einen Flüssigkeitsscheider 8 geleitet, in welchem sie in zwei flüssige Phasen getrennt wurden. Die untere Schicht, die die wäßrigen sauren Produkte enthielt, wurde wenigstens zum Teil durch Leitung 9 entnommen. Die obere, Kohlenwasserstoffe enthaltende Schicht wurde zusammen mit einem Teil der unteren Schicht durch den Vorwärmer 10 in das Oxydationsgefäß 1 zurückgeführt. Das abgeführte wäßrige Produkt wurde durch die Leitung 9 über den Vorwärmer 15 in die Mitte einer mit Füllkörpern beschichteten Destillationskolonne 13. geleitet, welche oberhalb und unterhalb des Zuleitungspunktes fünf theoretische Böden besaß. Die Kolonne wurde mit einem Rückflußverhältnis von 4 : 1 betrieben und die Temperatur am Kopf auf ungefähr 66', am Zuleitungspunkt auf angenähert 82' und am Boden auf 104 bis 105' C gehalten. Das die flüchtigen nicht sauren Oxydationsprodukte enthaltende Destillat wurde durch die Leitung 12 nach dem Mischen mit frischem Kohlenwasserstoff in das Reaktionsgefäß 1 zurückgeführt. Das Bodenprodukt der Destillationskolonne 11 wurde durch die Leitung 14 der Mitte einer zweiten, mit Füllkörpern beschickten Destillationskolonne 15A zugeleitet, welche ebenfalls oberhalb und unterhalb des Einleitungspunktes fünf theoretische Böden besaß. Diese Säule wurde mit einem Rückflußverhältnis 3 : 1, einer Temperatur am Kopf von ungefähr 102 bis 105', am Einleitungspunkt von angenähert 120' und am Boden von 150' C betrieben. Das durch die Leitung 16 abgezogene Destillat enthielt die wäßrigen Fettsäuren. Das Bodenprodukt, das die hochsiedenden Rückstände enthielt, wurde durch die Leitung 17 abgezogen, im Kühler 18 gekühlt, zur Abtrennung der ausgeschiedenen Bernsteinsäure durch. das Filter 19 filtriert und das Filtrat unter Zumischen von frischem Kohlenwasserstoff in das Reaktionsgefäß zurückgeführt. Die Bernsteinsäure wurde entfernt.
  • Die Arbeitsbedingungen waren folgende:
    Oxydationstemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170' C
    Druck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 kg/cm2
    Abgasmenge....................... etwa 28,51/Min.
    Kohlenwasserstoffverbrauch . . . . . . . . . . . . . 475 g/Std.
    Flüchtige nicht saure Produkte,
    Zirkulationsgeschwindigkeit . . . . . . . . . . . . 368 g/Std.
    Cl bis C4 Säuren und Wasser,
    Bildungsgeschwindigkeit . . . . . . . . . . . . . . . 533 g/Std.
    Flüssige Rückstände,
    Zirkulationsgeschwindigkeit . . . . . . . . . . . . 126 g/Std.
    Die Gesamtausbeute an Cl bis C4 Säuren und Bernsteinsäure betrug unter der Annahme, daß keine Verluste eingetreten sind und ohne Anrechnung der mit dem Abgas entfernten Stoffe je 100 g verbrauchten Kohlenwasserstoffes:
    Ameisensäure......................... 12,9 g
    Essigsäure............................ 55,0 g
    Propionsäure ......................... 3,2 g
    Buttersäure .......................... 0,8 g
    Bernsteinsäure . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1,5 g
    Die Oxydation der Rückstände war praktisch vollständig, da die Gesamtmenge der je 100 g verbrauchten Kohlenwasserstoffes gebildeten Rückstände nur 1,6 g betrug. Dieser Wert ist fast vollständig auf die Menge des teilweise oxydierten Materials zurückzuführen, die im Oxydationsgefäß zurückgehalten wurde.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Weitere Ausbildung des Verfahrens zur Herstellung von essigsäurereichen Gemischen niedermolekularer Fettsäuren durch Paraffinoxydation mit Sauerstoff oder sauerstoffhaltigen Gasen in flüssiger Phase bei erhöhter Temperatur, wobei man eine zwischen etwa 15 und 100' C siedende Paraffinfraktion mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen verwendet, die mindestens zu 40 °/o aus Paraffinkohlenwasserstoffen mit 6 bis 8 Kohlenstoffatomen besteht, die ihrerseits mindestens 40 "/o verzweigte, mindestens eine Methylgruppe in der Seitenkette enthaltende Kohlenwasserstoffe enthalten, gemäß Hauptpatentanmeldung A 18967 IVb/12o, dadurch gekennzeichnet, daß man das primär erhaltene Oxydationsgemisch durch Destillation in flüchtige Stoffe und hochsiedende Rückstände zerlegt, diese Rückstände sodann in flüssiger Phase mit Sauerstoff u. dgl. gesondert nochmals oxydiert und die Fettsäuregemische aus den bei der ersten Oxydation und Destillation erhaltenen flüchtigen Stoffen und dem bei der Oxydation der hochsiedenden Destillationsrückstände der ersten Stufe erhaltenen Oxydationsgemisch gewinnt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die hochsiedenden Destillationsrückstände der ersten Oxydation mit frischem Paraffinkohlenwasserstoff in die erste Oxydationsstufe zurückführt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch geizennzeichnet, daB man die hochsiedenden Destillationsrückstände der ersten Oxydation vor dem Mischen mit frischen Paraffinkohlenwasserstoffen abkühlt und die hierbei erhaltene Bernsteinsäure entfernt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB man die jeweilige Oxydation bei 150 bis 250° C durchführt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 570 732; USA.-Patentschrift Nr. 2 287 125.
DED17593A 1953-04-25 1954-04-17 Verfahren zur Herstellung von essigsaeurereichen Gemischen niedermolekularer Fettsaeuren durch Paraffinoxydation Pending DE1019289B (de)

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