[go: up one dir, main page]

The Art of Loving

The Art of Loving

Olivia Deans Nachfolger zu „Messy“ (2023) zeigt, dass sie alles andere als „chaotisch“ ist. Vom radiotauglichen Stimmungsaufheller „Nice To Each Other“ bis zum ausladenden Spätsechziger-Soul im Stil von Dionne Warwick in „So Easy (To Fall In Love)“: Auf „The Art of Loving“ präsentiert sich Dean selbstbewusst und bewegt sich frei zwischen R&B und Pop. „Man kann machen, was man will, es gibt keine Regeln, und das ist ein unglaublich befreiendes Gefühl“, erzählt sie Rebecca Judd von Apple Music. Ihr Songwriting auf „The Art of Loving“ beschreibt Dean als „echt, frisch und ehrlich“. Und es klingt, als fiele ihr das leicht. Dass das grosse Thema des Albums – die Liebe in ihren vielen Facetten – ganz natürlich entstand, überrascht daher nicht. „Der Titel stand ziemlich schnell fest“, erzählt sie. „Mich hat Liebe schon immer fasziniert. Wir alle suchen sie in irgendeiner Form – sei es Freundschaft, Familie oder Romantik. Aber niemand bringt uns das bei. Es gibt kein Schulfach Liebe. Und trotzdem sollen wir irgendwie wissen, wie diese magische Sache funktioniert. Deshalb wollte ich genauer hinschauen: Was bedeutet sie für mich? Und was steckt hinter der Kunst, jemanden wirklich richtig zu lieben?“ Das Album startet mit dem Ohrwurm „Nice To Each Other“, was für Dean eine klare Wahl war. „Als ich den Song geschrieben hatte, wusste ich sofort, dass er der Opener sein würde. Er hat so ein Fleetwood Mac-Gitarrenfeeling, ist frech und flirtend“, sagt sie. Zwar gibt es auf dem Album auch Herzschmerz und wehmütige Momente, doch am Ende lässt Dean keinen Zweifel: Sie ist glücklich. „Wie könnte ich es nicht sein?“, meint sie. „Ich habe viel übers Touren nachgedacht und darüber, was ich live singen möchte. Es soll Freude machen. Also habe ich mich bewusst der Freude zugewandt.“

Video-Extras