Diskussion:Richard Wagner

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Letzter Kommentar: vor 30 Tagen von Gustav von Aschenbach in Abschnitt Steckbrief
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Brahms

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Hat Brahms wirklich Wagner abgelehnt? Es war doch eher umgekehrt. --77.23.29.46 11:00, 15. Okt. 2017 (CEST)Beantworten

Tatsächlich war es nicht so einfach. Das Verhältnis zu Brahms wird nun sehr ausführlich in den Abschnitten „Johannes Brahms“ und „Rezeption“ dargestellt. --Gustav (Diskussion) 19:37, 24. Okt. 2024 (CEST)Beantworten

Abschnitt Werk und Wirkung: Musik

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"Bei Wagners Einfluss, dem sich viele zu entziehen versuchten, kann zudem nicht von einer kontinuierlichen, gleichförmigen Entwicklung gesprochen werden. Komponisten wie etwa Pjotr Iljitsch Tschaikowski und Antonín Dvořák bewegten sich noch in „traditionellen“ harmonischen Bahnen, während Richard Strauss und Gustav Mahler die wagnersche Tonsprache übernahmen."

Hier fehlen mir schon mal auch nur die mindesten Belege zur Musik der angesprochenen Kollegen Wagners. Inakzeptabel.

Hingegen Gegenbeweis: Vergleicht mal zum Beispiel Tschaikowski 6. Sinfonie, 4. Satz, mit Wagners Tristanvorspiel und vielleicht geht euch dann was auf.

Es entbehrt einfach jeder Grundlage zu behaupten, Tschaikowski und Dvorak hätten sich im Gegensatz zu Wagner in "traditionellen" harmonischen Bahnen bewegt. Ich glaube nicht, dass einer solchen Behauptung ein gründliches musikwissenschaftliches Partiturstudium der Werke dieser beiden Komponisten zugrunde liegt. Man könnte es ("traditionelle" Harmonik) höchstens über einzelne Abschnitte ihrer Werke sagen. Aber das gilt genauso für Wagner! Der Fliegende Holländer zum Beipsiel ist gar sehr "traditionell" in seiner Harmonik, mehr als zum Beipsiel die meisten Sinfonien von Tschaikowski und auch viel mehr als zum Beispiel die Oper Rusalka von Dvorak. Rusalka ist eigentlich moderner als jede Oper von Wagner.

Auch Wagner hat traditionelle Dur-Moll-tonale Harmonik verwendet. Da gibt es gar keinen Unterschied zu Dvorak und Tschaikowski.

Es gäbe noch viel mehr zu dem ganzen Abschnitt zu sagen. Aber das wäre mal ein Anfang.

Gruß G

Neben eigenen Kenntnissen liegt dem die angegebene Fachliteratur zugrunde, es geht vor allem um die Tristan-Harmonik und spätere Werke Wagners, nicht die frühen Opern. Eigene Wertungen sollten wir gem. WP:Q und WP:Lit nicht vornehmen. Wie dargestellt, gibt es keine geradlinige oder gar teleologische Entwicklung der Harmonik, siehe Liszt, Chopin und andere Komponisten, die Wagner stellenweise vorwegnehmen etc. Im 20. Jhd. gibt es wiederum Rachmaninow, Strauss nach dem Rosenkavalier etc., die „hinter“ Schönberg et al. zurückfallen, für Adorno natürlich ein „Sakrileg“...Wenn Du mit seriöser WP:Lit belegen kannst, dass Brahms, Dvorak, Tschaikowski oder andere Komponisten den eigentlichen Wagner „überholen“, könnte es ggf. eingefügt werden.--Gustav (Diskussion) 12:51, 24. Mai 2023 (CEST)Beantworten
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. --Gustav (Diskussion) 19:37, 24. Okt. 2024 (CEST)

Rienzi-Entstehung

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Im Juni/Juli 1837 weilte Wagner in Blasewitz bei Dresden (heute Stadtteil im Dresdner Osten an der Elbe) und las dort (nach eigener Niederschrift in "Mein Leben" wahrscheinlich im heutigen SchillerGarten) "Rienzi-der letzte Tribun" von Edward Lytton Bulwer. In Riga dann "... schritt ich nun zur Ausführung des in Blasewitz entworfenen Textes zu >Rienzi<..." [sic] Ist so etwas im Lemma relevant? Diese kurze Dresdner Zeit mit dem Zerwürfnis mit Minna, das Treffen auf Amalie Planer (Minnas Schwester), der Stellenantritt in Riga erst Ende August und beider Scheidungsabsicht und Versöhnung Mitte Oktober scheinen mir doch erwähnenswert. Kennt sich da jemand genau aus? Berndt Meyer (Diskussion) 20:25, 18. Feb. 2021 (CET)Beantworten

Da der biographische Abschnitt 1833–1839 schon recht ausführlich ist, werde ich dazu nichts weiter ergänzen. Ein anderer könnte es natürlich gern tun. Gruß --Gustav (Diskussion) 19:37, 24. Okt. 2024 (CEST)Beantworten

Antisemitismus -> Chamberlain

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Über Chamberlain steht allerlei für diesen Artikel unrelevantes im Abschnitt Antisemitismus (Von "Ähnlich wie bei Nietzsche…" bis "Gedankengut Chamberlains."). Auch ist der betreffende Text so in Absätze unterteilt, dass man beim absatzweisen lesen lesen kann, dass Wagner 1923 Hitler traf. (Bezug "er"). Würde diesen Teil entfernen, da er bereits vollständig im Artikel von Chamberlain steht und nicht relevant für Wagner ist. Man könnte ihn auch in "Richard Wagner und der Antisemitismus" verschieben --WheelbarrowWaterheater (Diskussion) _Chamberlain" class="ext-discussiontools-init-timestamplink">15:42, 29. Dez. 2023 (CET)Beantworten

Irrelevant sind die Ausführungen zum damaligen Bayreuther Chefideologen Chamberlain sicher nicht, sondern ein wesentlicher Teil der problematischen Wagner-Rezeption. Ich habe den Abschnitt allerdings in der Tat vor einiger Zeit gekürzt, den anderen Artikel hingegen ausgebaut (Houston Stewart Chamberlain und der Bayreuther Kreis). Gruß --Gustav (Diskussion) 19:37, 24. Okt. 2024 (CEST)Beantworten

Steckbrief

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In welchem/n Teil/en Deutschlands galt der Steckbrief? Welche Strafe drohte ihm? Musste man (so auch Wagner) sich bei einem Aufenthalt oder Niederlassung in einer Stadt auf der Polizeiwache anmelden?--2001:9E8:F33:EA00:D1EB:5CCD:1D44:8EC3 18:07, 24. Okt. 2024 (CEST)Beantworten

Sehr spezielle Fragen. Ich nehme an, dass die Reichweite und Rechtskraft des Steckbriefs regional begrenzt war. Meines Wissens mussten sich Reisende bei den jeweiligen Polizeiämtern melden. Wagner floh ja nach Zürich und blieb dort bis 1858. Später wurde er vom sächsischen König „begnadigt“ bzw. konnte über eine „Teilamnestie“ wieder nach Deutschland (bis auf Sachsen) einreisen. Gruß --Gustav (Diskussion) 19:37, 24. Okt. 2024 (CEST)Beantworten